Kammermusikabende

Die Kammermusikabende stehen seit vielen Jahren regelmäßig im Konzertkalender der Robert-Schumann-Philharmonie. Unterstützt von den Solorepetitoren und Solisten der Oper sowie von verschiedenen Gast-Pianisten präsentieren die Philharmoniker anspruchsvolle Programme mit Kompositionen vom Barock bis in die heutige Zeit. Alle Kammermusikabende finden am Sonntagabend im Foyer des Opernhauses statt.

MILHAUD | PROKOFJEW | SCHUBERT

MILHAUD | PROKOFJEW | SCHUBERT

Mit dem Solisten Thomas-Michael Gribow

 
 

Darius Milhaud
Sonate Nr. 2 für Violine und Klavier

Sergej Prokofjew
Romeo und Julia
Auszüge aus der Ballettmusik
in einer Fassung für Oboe/Englischhorn
und Streichquartett von Volker Braun

Franz Schubert
Oktett F-Dur für Klarinette, Horn, Fagott und Streicher 

Dieser Kammermusikabend wird von Darius Milhauds Sonate Nr. 2 für Violine und Klavier eröffnet. Sie ist dem Dichter André Gide gewidmet und wurde im Mai 1917 in Rio de Janeiro komponiert. Dorthin war Milhaud im Gefolge seines Freundes Paul Claudel gereist, der ein Jahr zuvor als französischer Botschafter in der brasilianischen Hauptstadt eingesetzt worden war. Milhaud war fasziniert von der südamerikanischen Folklore und griff später immer wieder auf Anregungen daraus zurück.

Die Geschichte von Romeo und Julia, dem berühmtesten Liebespaar der Welt, hat schon sehr viele Dichter, Musiker, Maler und Bildhauer zu immer neuen Schöpfungen inspiriert. Sergej Prokofjews Ballettmusik aus dem Jahr 1938 ist eine der bekanntesten Umsetzungen. Sensibel hat er den Gefühlen der Shakespeareschen Protagonisten nachgespürt und eine hochemotionale Tonschöpfung geschaffen. Seit April ist sie als Neuproduktion des Balletts Chemnitz in der Choreografie von Luciano Cannito im Opernhaus zu sehen. Volker Braun, Solo-Oboist der Robert-Schumann-Philharmonie, hat eine Auswahl aus der Ballettmusik für Oboe bzw. Englischhorn und Streichquartett bearbeitet.

Im zweiten Teil des Konzertes erklingt Franz Schuberts berühmtes Oktett für Klarinette, Horn, Fagott und Streichquartett. Das 1824 entstandene Werk weist in Form und Umfang sinfonische Züge auf, behält aber durch seinen unbeschwerten Klang und die Vielfarbigkeit der verschiedenen Instrumente eine serenadenhafte Leichtigkeit, die es zu einem Lieblingswerk bei Interpreten und Konzertbesuchern gleichermaßen werden ließ.

Dauer:2 h / 1 Pause

Besetzung des Stückes

Besetzung
Solist
Thomas-Michael Gribow

Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie
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