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© Jano Lisboa Photography

Kammermusikabende

Die Kammermusikabende stehen seit vielen Jahren regelmäßig im Konzertkalender der Robert-Schumann-Philharmonie. Unterstützt von den Solorepetitoren und Solisten der Oper sowie von verschiedenen Gast-Pianisten präsentieren die Philharmoniker anspruchsvolle Programme mit Kompositionen vom Barock bis in die heutige Zeit. Die Mehrzahl der Kammermusikabende findet am Sonntagabend im Foyer des Opernhauses statt.

Beethoven | Schönberg

So
20.
Dezember
Philharmonie
3. Kammermusikabend

Beethoven | Schönberg

mit Solist Julian Riem am Klavier

Hotel Chemnitzer Hof
 
 

Die Kammermusikabende stehen seit vielen Jahren regelmäßig im Konzertkalender der Robert-Schumann-Philharmonie. Unterstützt von den Solorepetitoren und Solisten der Oper sowie von verschiedenen Gast-Pianisten präsentieren die Philharmoniker anspruchsvolle Programme mit Kompositionen vom Barock bis in die heutige Zeit. Die Mehrzahl der Kammermusikabende findet am Sonntagabend im Foyer des Opernhauses statt.

Ludwig van Beethoven
Sonate C-Dur für Klavier und Violoncello op. 102 Nr. 1

Ludwig van Beethoven
Sonate A-Dur op. 47 für Violine und Klavier (Kreutzer-Sonate)

Arnold Schönberg
Verklärte Nacht op. 4
in der Bearbeitung für Klaviertrio von Eduard Steuermann

 

Auch in diesem Kammermusikabend soll noch einmal Musik des Jubilars Ludwig van Beethoven, dessen Geburtstag sich am 17. Dezember 2020 zum 250. Mal jährt, erklingen. Zur Eröffnung spielen Pianist Julian Riem und Solocellist Thomas Bruder die erste der beiden Sonaten für Klavier und Violoncello op. 102 aus dem Jahr 1815, die von Beethoven mit dem Vermerk „Freie Sonate“ versehen wurde. Darin zeigt sich seine Experimentierlust, sein alle Spätwerke einendes Bestreben, lustvoll die Grenzen der tradierten Kompositionsweise zu überschreiten. Zwölf Jahre früher entstand die Sonate A-Dur op. 47 für Klavier und Violine, die sogenannte Kreutzer-Sonate, eines von Beethovens populärsten Kammermusikwerken, das Julian Riem gemeinsam mit Konzertmeisterin Heidrun Sandmann interpretiert. Auch hier sind schon Ansätze von Beethovens zukunftsweisendem Schreibstil zu entdecken. Die Sonate besticht durch den virtuosen Stil und die großformatige Anlage, die Beethoven mit der Titelergänzung „scritta in uno stilo concertante, quasi come d’un concerto“ (geschrieben in einem konzertanten Stil, gleichsam wie ein Konzert) untermauerte. Gewidmet ist die Sonate in ihrer Endfassung dem französischen Violinvirtuosen und Komponisten Rodolphe Kreutzer.

Auch Arnold Schönberg suchte nach neuen Wegen in der Musik. Über sein Werk Verklärte Nacht schrieb er: „Bei der Komposition von Richard Dehmels Gedicht Verklärte Nacht leitete mich die Absicht, in der Kammermusik jene neuen Formen zu versuchen, welche in der Orchestermusik durch Zugrundelegen einer poetischen Idee entstanden sind. Zeigt das Orchester die gleichsam episch-dramatischen Gebilde tondichterischen Schaffens, so kann die Kammermusik die lyrischen oder lyrisch-epischen darstellen.“ Das Gedicht schildert eine Waldszene zwischen einem Liebespaar, bei der die Frau dem Mann gesteht, dass sie ein Kind von einem anderen erwartet. Der Mann reagiert liebevoll, tröstet die Frau und verspricht ihr, das Kind als sein eigenes anzunehmen. Ursprünglich für Streichsextett geschrieben, hat der Schönberg-Schüler Eduard Steuermann 1932 die Bearbeitung für Klaviertrio geschaffen.

Spielort:Hotel Chemnitzer Hof
Dauer:noch nicht bekannt
Spielpause:eine Pause
So, 20. Dezember | 19:30 Uhr
Preis: 18,00 €
 

Besetzung des Stückes

Besetzung
Violine
Heidrun Sandmann

Violoncello
Thomas Bruder

Klavier
Julian Riem
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