© Nasser Hashemi

Video, Projektionen, Animationen

Michael
Bachhofer

Michael Bachhofer

Michael Bachhofer lebt und arbeitet hauptsächlich in Wien. Seine Studien führten ihn an insgesamt sechs Universitäten, u. a. für Biologie/Ökologie mit Schwerpunkt Ethnomedizin an die Universität Wien, für Bildende und Mediale Kunst/Art & Science an die Universität für angewandte Kunst Wien sowie für Artistic Anatomy, Fotografie und Kendo an die Tokyo University of the Arts. Seine u. a. in Wien, Amsterdam, Dresden und Nicosia (Zypern) ausgestellten künstlerischen Arbeiten sind auf eine veränderte beziehungsweise erweiterte Wahrnehmung fokussiert. Dafür werden sowohl technische als auch psychologische Ansätze herangezogen. Viele seiner Arbeiten bestehen aus Tausenden von Bildern, die ein größeres Ganzes ergeben und damit eine ‚holistischere‘ Sicht ermöglichen. Gerne werden Werkzeuge und Methoden wie Mikrofotografie, Raum-Zeit-Transformationen, Netzwerkanalyse und die Erzeugung von niedrig-frequentem Schall eingesetzt. Von Hauptinteresse sind Fragen, die sich mit Wahrnehmung, Realität und Wahrheit sowie mit den Wechselwirkungen von Kunst, Wissenschaft, Technologie und Gesellschaft befassen. www.michaelbachhofer.com

Kobie van
Rensburg

Kobie van Rensburg

Kobie van Rensburg wurde in Johannesburg geboren und studierte an der Potchefstroom University for Christian Higher Education Gesang sowie Rechts- und Politikwissenschaften. Bereits im Alter von 20 Jahren debütierte er 1991 als Belmonte in Mozarts Entführung aus dem Serail an der Roodepoort City Opera. Mitte der 1990er Jahre verlegte er seinen Wohnsitz nach München. Seither führten ihn Gastspiele an Häuser wie die Berliner Staatsoper Unter den Linden, die Bayerische Staatsoper, die Opéra National du Rhin, die Opéra de Montpellier, das Teatro São Carlos Lissabon, das Théâtre du Capitole in Toulouse, die Opernhäuser von Madrid, Montpellier, Basel, Luzern, Stuttgart, Graz oder das Prinzregententheater München. 2006 debütierte er an der Metropolitan Opera in New York mit der Titelpartie in Mozarts Idomeneo. Seit 2000 verbindet ihn eine künstlerische Freundschaft mit der Lautten Compagney Berlin unter der Leitung von Wolfgang Katschner. Seit einigen Jahren widmet sich Kobie van Rensburg der Regiearbeit. Das von ihm kreierte barocke Opernpasticcio Ein Theater nach der Mode, das er gemeinsam mit Peer Boysen am Gärtnerplatztheater München inszenierte, war sein erster umjubelter Erfolg. Es folgten Regiearbeiten wie Die Zauberflöte, Der Barbier von Sevilla, Die Entführung aus dem Serail, Atalanta und Carmen u. a. in Halle, Passau, München, Münster, Krefeld-Mönchengladbach sowie am Kroatischen Nationaltheater in Osijek. Kobie van Rensburgs Inszenierungen bestechen durch das fundierte musikalische Wissen, aus dem sie erwachsen und durch aufwändige Videografie, welche szenische und dramaturgische Aufgaben erfüllt. An der Oper Chemnitz inszenierte er 2014 Rossinis quirlig-fantasievolle Oper La Cenerentola und 2017 Händels Rinaldo.

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