© Nasser Hashemi

Video, Projektionen, Animationen

Michael
Bachhofer

Michael Bachhofer

Michael Bachhofer lebt und arbeitet hauptsächlich in Wien. Seine Studien führten ihn an insgesamt sechs Universitäten, u. a. für Biologie/Ökologie mit Schwerpunkt Ethnomedizin an die Universität Wien, für Bildende und Mediale Kunst/Art & Science an die Universität für angewandte Kunst Wien sowie für Artistic Anatomy, Fotografie und Kendo an die Tokyo University of the Arts. Seine u. a. in Wien, Amsterdam, Dresden und Nicosia (Zypern) ausgestellten künstlerischen Arbeiten sind auf eine veränderte beziehungsweise erweiterte Wahrnehmung fokussiert. Dafür werden sowohl technische als auch psychologische Ansätze herangezogen. Viele seiner Arbeiten bestehen aus Tausenden von Bildern, die ein größeres Ganzes ergeben und damit eine ‚holistischere‘ Sicht ermöglichen. Gerne werden Werkzeuge und Methoden wie Mikrofotografie, Raum-Zeit-Transformationen, Netzwerkanalyse und die Erzeugung von niedrig-frequentem Schall eingesetzt. Von Hauptinteresse sind Fragen, die sich mit Wahrnehmung, Realität und Wahrheit sowie mit den Wechselwirkungen von Kunst, Wissenschaft, Technologie und Gesellschaft befassen. www.michaelbachhofer.com

Manuel
Kolip

Manuel Kolip

Manuel Kolip wurde in Ravensburg geboren. Er studierte Szenografie an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Dabei beschäftigte er sich auch intensiv mit Trickfilm in klassischer Stop-Motion-Technik und diplomierte mit dem Trickfilm Das Geschenk, der beim Internationalen Trickfilmfestival in Stuttgart gezeigt wurde. Bereits während seines Studiums realisierte er am Kammertheater Karlsruhe Bühnenbilder für die Produktionen Wolfgang Amadeus Mozart und Comedian Harmonists (Regie: Ingmar Otto). Nach seinem Studium war er für drei Spielzeiten am Staatstheater Karlsruhe als Bühnenbildassistent engagiert und stattete dort Dinner for one – mit Songs aus (Regie: Michael Letmathe) und schuf Bühnenbild und Video für Spamalot (Regie: Ingmar Otto). Am Theater Bonn entwickelte er Bühne und Video für Die Wildente (Regie: Martin Nimz). Am Kammertheater Karlsruhe folgten Bühnenbilder für Cabaret, King Kong, Unsere Frauen, Himmel und Erde, Non(n)sens, Wenn ich du wäre, Die drei von der Tankstelle und Glorious (Regie: Ingmar Otto). Am Staatstheater Karlsruhe realisierte er Bühne und Video für die Tanzperformance Maze (Choreografie: Arman Aslizadayan) im Rahmen von Choreografen stellen sich vor. Die Produktion war auch bei den Baden-Württembergischen Theatertagen in Heidelberg zu sehen. Am Staatstheater Karlsruhe stattete er außerdem La Voix humaine aus (Regie: Christine Hübner) und steuerte für Parsifal und Wahnfried Videos bei (Regie: Keith Warner), ebenso an der Semperoper Dresden für Doktor Faust (Regie: Keith Warner).
Mit der Produktionsförderung der MFG Baden-Württemberg und dem Kuratorium junger deutscher Film realisierte er seinen Trickfilm Zu nah am Tier – Die Erforschung des Clementer Commorsicamur, der beim Internationalen Trickfilmfestival Stuttgart Premiere feierte.
Für die Oper Schloss Hallwyl entwickelte er das Bühnenbild für La Cenerentola (Regie: Johannes Pölzgutter). In der Spielzeit 2019/2020 kreiert er für das Theater Regensburg Bühnenbild und Videoprojektionen für La Fida Ninfa (Regie: Johannes Pölzgutter), für das Junge Theater Bremerhaven Bühne, Kostüme und Video für das Stück Superhero und für die Oper Chemnitz Film und Projektionen für Johannes Pölzgutters Inszenierung von Mozarts Die Entführung aus dem Serail.
Foto: privat

 

Kobie van
Rensburg

Kobie van Rensburg

Kobie van Rensburg wurde in Johannesburg geboren und studierte an der Potchefstroom University for Christian Higher Education Gesang sowie Rechts- und Politikwissenschaften. Bereits im Alter von 20 Jahren debütierte er 1991 als Belmonte in Mozarts Entführung aus dem Serail an der Roodepoort City Opera. Mitte der 1990er Jahre verlegte er seinen Wohnsitz nach München. Seither führten ihn Gastspiele an Häuser wie die Berliner Staatsoper Unter den Linden, die Bayerische Staatsoper, die Opéra National du Rhin, die Opéra de Montpellier, das Teatro São Carlos Lissabon, das Théâtre du Capitole in Toulouse, die Opernhäuser von Madrid, Montpellier, Basel, Luzern, Stuttgart, Graz oder das Prinzregententheater München. 2006 debütierte er an der Metropolitan Opera in New York mit der Titelpartie in Mozarts Idomeneo. Seit 2000 verbindet ihn eine künstlerische Freundschaft mit der Lautten Compagney Berlin unter der Leitung von Wolfgang Katschner. Seit einigen Jahren widmet sich Kobie van Rensburg der Regiearbeit. Das von ihm kreierte barocke Opernpasticcio Ein Theater nach der Mode, das er gemeinsam mit Peer Boysen am Gärtnerplatztheater München inszenierte, war sein erster umjubelter Erfolg. Es folgten Regiearbeiten wie Die Zauberflöte, Der Barbier von Sevilla, Die Entführung aus dem Serail, Atalanta und Carmen u. a. in Halle, Passau, München, Münster, Krefeld-Mönchengladbach sowie am Kroatischen Nationaltheater in Osijek. Kobie van Rensburgs Inszenierungen bestechen durch das fundierte musikalische Wissen, aus dem sie erwachsen und durch aufwändige Videografie, welche szenische und dramaturgische Aufgaben erfüllt. An der Oper Chemnitz inszenierte er 2014 Rossinis quirlig-fantasievolle Oper La Cenerentola und 2017 Händels Rinaldo.

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