© Ronald Bartel

Regie

Barbe &
Doucet

Barbe & Doucet

Nach getrennten Anfängen in den Bereichen Tanz, Schauspiel, Fernsehen und Oper schlossen sich der Regisseur und Choreograf Renaud Doucet und der Bühnen- und Kostümbildner André Barbe im Jahr 2000 unter der Marke Barbe & Doucet zusammen. Seitdem schufen sie über 30 neue Opernproduktionen, die für ihre Kreativität, ihren Sinn für Spektakel und für ihre detailgenaue Dramaturgie große Anerkennung finden.

Ihre Zusammenarbeit erfuhr internationale Aufmerksamkeit durch Inszenierungen in Europa und Nordamerika, unter anderem beim Glyndebourne Festival, an der Hamburgischen Staatsoper, der Kungliga Operan in Stockholm, der Volksoper Wien, Oper Bonn, Oper Köln, dem Theater St. Gallen, L’Opéra National du Rhin Strasbourg, Seattle Opera, Vancouver Opera, Opera Philadelphia, New York City Opera, L’Opéra de Montreal sowie bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik und dem irischen Wexford Festival Opera. Im Richard-Wagner-Jahr 2013 erschien Wagners Opernerstling Die Feen in ihrer Inszenierung als Koproduktion zwischen Oper Leipzig und den Bayreuther Festspielen. Bereits zweimal erhielten Barbe & Doucet den Irish Theatre Award der Irish Times: 2019 in der Kategorie „Beste Opernproduktion“ für Il Bravo von Mercadante sowie 2005 in der Katergorie „Beste Ausstattung“ für Faurés Pénélope beim Wexford Festival Opera. 2011 wurden Bühne und Kostüme ihrer Inszenierung von La Cenerentola an der Hamburgischen Staatsoper mit dem Rolf-Mares-Preis ausgezeichnet.

In der Spielzeit 2020/2021 vollendeten sie trotz der Covid-19-Pandemie drei Neuproduktionen: Die Fledermaus (Hamburgische Staatsoper), Pelleas et Melisande (Teatro Regio di Parma) und La Cenerentola (Lettische Nationaloper). Mit Aida entsteht in der Spielzeit 2021/2022 zum ersten Mal eine Arbeit des Erfolgsduos für die Oper Chemnitz.

Produktionen

Nils
Braun

Nils Braun

Der in Köln geborene Nils Braun wuchs in Baden-Baden auf. Schon während seiner Schulzeit sammelte er erste Erfahrungen am Theater Baden-Baden in zahlreichen Regiehospitanzen u. a. bei Faust I, Der große Gatsby, Maria Stuart, Frühlings Erwachen und Ein idealer Ehemann. Mit sechs Jahren lernte er Cello, Geige und Klavier. Seine musikalische Ausbildung wurde durch den Besuch des Gymnasiums Klosterschule vom Heiligen Grab mit Musikschwerpunkt und -abitur intensiviert.
In dieser Zeit spielte er regelmäßig als Cellist in Orchestern wie dem Jugendsinfonieorchester Rastatt und der Jugendakademie der Philharmonie Baden-Baden. Im Jahr 2013 wurde er an der Musikakademie Schloss Kapfenburg zum Musikmentor ausgebildet. 2016 wurde er für den von ihm initiierten kostenlosen Geigen- und Cellounterricht für Grundschüler mit dem Jugendbildungspreis des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet.
Regiehospitanzen führten Nils Braun an die Komische Oper Berlin, an die Dutch National Opera Amsterdam, das Teatro Real Madrid, die Semperoper Dresden und die Finnish National Opera Helsinki. Durch die Arbeit u. a. mit Kasper Holten, Andreas Homoki, Stefan Herheim, Barrie Kosky und Michael Schulz beschäftigte er sich mit vielen Aspekten des Regiehandwerks. Im März 2017 gewann Nils Braun den Sonderpreis des Internationalen Regiepreises Ring-Award 2017 in Kooperation mit den Theatern Chemnitz. Von 2017 bis 2019 war er fester Regieassistent der Oper Chemnitz, wo die Inszenierungen von Don Pasquale (2018) und Weiße Rose (2018) sowie des Musical-Solos Zarah 47 entstanden. Ab Sommer 2019 ist er als fester Regieassistent mit dem Oldenburgischen Staatstheater verbunden. Zudem ist er Stipendiat der Akademie Musiktheater heute der Deutschen Bank Stiftung.

Foto: Margot Jehle

 

Produktionen

Jerôme
Knols

Jerôme Knols

Jerôme Knols ist in Maastricht aufgewachsen, war an über 60 Theaterproduktionen beteiligt und choreografierte u. a. On Your Feet, The Rocky Horror Show, Rock Of Ages und Hair in Amstetten, Jesus Christ Superstar bei den Vereinigten Bühnen Wien (Ronacher), Nicht von dieser Welt im Alten Schauspielhaus Stuttgart, The Giacomo Variations mit John Malkovich, Alice im Wunderland im Theater der Jugend des Renaissance Theater Wien, Go West Again und Der Frauenversteher am Metropol Wien, Spring Awakening und Flashback FM in Edinburgh, Fräulein Julie am Theater in der Josefstadt, Sarg niemals nie an der Theatercouch Wien, Das Festbankett, Die dunkle Weihnacht, Goodbye Kreisky und Das Dorf für das österreichische Theaterensemble Nesterval, Equus in der Scala Wien und Mary und Max am Landestheater Linz. Dance Captain war er u. a. bei Tanz der Vampire, Sister Act, Elisabeth und Evita bei den Vereinigten Bühnen Wien. Er wirkte beim Eurovision Songcontest 2007 in Helsinki mit. Weitere Engagements führten ihn u. a. als Schlomo in Fame, Bobby C in Saturday Night Fever, Chauffeur in Grand Hotel, Jeter in Footloose, Joe in Flashdance, Erkan/TJ in Sister Act, Carlo/Nico in Natürlich Blond, Simeon in Joseph And The Amazing Technicolor Dreamcoat, Steward in Ich war noch niemals in New York sowie in Hello, Dolly!, The Rocky Horror Show, Hair, Miami Nights, Miss Saigon, The Who’s Tommy, The Wild Party, Grease, Gaudi, Little Me, Jesus Christ Superstar und Romeo und Julia nach Köln, Amstetten, Linz, Tecklenburg, St. Gallen, Wien und Hamburg.

Foto: Kommunikationsagentur Sengstschmid/ Sandra Keplinger

Produktionen

Alexander
Kuchinka

Alexander Kuchinka

Alexander Kuchinka, geboren 1967 in Klagenfurt, lebt und arbeitet seit 1992 in Wien als Regisseur, Schauspieler, Autor und Musiker. (Schauspiel-)Engagements führten ihn u. a. ans Stadttheater Klagenfurt, ans Wiener Metropol, ans Theater in der Altstadt Meran, ans Schlosstheater Celle, ans Volkstheater Wien, ans Theater in der Josefstadt, ans Stadttheater Baden und an die Volksoper Wien. Als Regisseur zahlreicher Ur- und Erstaufführungen im Sprech- und Musiktheater, oft auch nach eigenem Buch bzw. eigener Musik, war er u. a. am Stadttheater Klagenfurt, am Stadttheater Baden, beim Kultur.Sommer.Semmering, beim Theatersommer Haag und bei den Festspielen Berndorf tätig. Neben Auftritten mit unterschiedlichen kabarettistischen Programmen zeichnet er für Auftragskompositionen, Konzeptbücher und Übersetzungen verantwortlich, z. B. die deutschen Liedtexte für Guys and Dolls im Auftrag der Wiener Volksoper (2009). Sein Musical Zzaun! (Buch: Tilmann von Blomberg) wurde 2018 an der Staatsoperette Dresden uraufgeführt, wo mit dem Musical Der Mann mit dem Lachen (gemeinsam mit Tilmann von Blomberg und Frank Nimsgern) 2019 eine weitere Uraufführung auf dem Spielplan steht. In der Spielzeit 2019/2020 inszenierte er am Opernhaus Chemnitz die Uraufführung der Kinderoper Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt, ebenfalls nach eigenem Libretto (Musik: Oliver Ostermann).

Foto: Robert Peres 

Erik
Petersen

Erik Petersen

Erik Petersen ist seit 2014 freischaffend als Musiktheater Regisseur tätig und gehört zu den erfolgreichsten Talenten seiner Generation in Deutschland. An der Oper Dortmund inszenierte er La Cenerentola, Hänsel und Gretel und Frau Luna, am Staatstheater Oldenburg Evita und Jesus Christ Superstar, am Staatstheater Darmstadt Evita und Footloose, an der Oper Bonn Der kleine Horrorladen und als Uraufführung die Familienoper Geisterritter, die auch an der Deutschen Oper am Rhein und der Oper Dortmund aufgeführt wird. 2016 hat Erik Petersen für das DomplatzOpenAir des Theaters Magdeburg das Musical Hair inszeniert. Am Landestheater Coburg entstand Pinocchio, am Theater Magdeburg Crazy For You und Eine Nacht in Venedig, an der Oper Chemnitz die Open-Air-Inszenierung von My Fair Lady sowie am Staatstheater Oldenburg Jesus Christ Superstar. 2018/2019 brachte er am Staatstheater Saarbrücken Die Csárdásfürstin, am Staatstheater Darmstadt Kiss me, Kate und am Theater Magdeburg Anatevka auf die Bühne. Hinzu kamen zahlreiche Wiederaufnahmen seiner Produktionen. In der Spielzeit 2019/2020 feierte Erik Petersen die deutschsprachige Erstaufführung von Frank Wildhorns Carmen beim Musiksommer in Winzendorf. Danach folgten die umjubelten Premieren von West Side Story an der Oper Bonn und Im weißen Rössl am Theater für Niedersachsen in Hildesheim sowie die Neuauflage von Jesus Christ Superstar an der Oper Wuppertal. Die nächsten Produktionen werden Cabaret – Theater Chemnitz, Jesus Christ Superstar – Theater St. Gallen und Rebecca beim DomplatzOpenAir sein. Hinzu kommen weitere Wiederaufnahmen und neue Stückentwicklungen. In der Spielzeit 2021/2022 kommen die Premieren von Victor*ia, My Fair Lady, Viktoria und ihr Husar und das Musical Rebecca dazu.

 

 

Produktionen

Steffen
Piontek

Steffen Piontek

Steffen Piontek wurde 1962 in Bitterfeld (Sachsen-Anhalt) geboren und war von 1972 bis 1979 Mitglied des Thomanerchores Leipzig. Nach dem Abitur absolvierte er ein Studium Regie des Musiktheaters an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin, das er 1987 mit einem Diplom abschloss. Von 1988 bis 1990 war er Meisterschüler der Akademie der Künste Berlin (Mentor: Prof. Joachim Herz). Danach war er zunächst als Regieassistent am Landestheater Altenburg und an der Staatsoper Dresden (Zusammenarbeit mit Prof. Joachim Herz, Wolfgang Wagner, Christine Mielitz) verpflichtet. Es folgten Engagements als Regisseur am Städtischen Theater Karl-Marx-Stadt (1989-1990), an der Sächsischen Staatsoper Dresden (1990-1992), am Opernhaus Chemnitz (1992-1998) sowie als Operndirektor der Landesbühnen Sachsen Radebeul bei Dresden (1998-2001). Seit 2002 war er Generalintendant und Operndirektor des Volkstheaters Rostock. Gastinszenierungen führten ihn seit 1986 nach Deutschland, Österreich, Schweden, Spanien, Russland, Japan und in die Schweiz. In Chemnitz steht seit 1991 seine wunderbar märchenhafte Inszenierung von Humperdincks Oper <link record:tx_ccrepertoire:tx_ccrepertoire_domain_model_stageplay:450>Hänsel und Gretel auf dem Spielplan.

Produktionen

Johannes
Pölzgutter

Johannes Pölzgutter

Der aus Wien stammende Regisseur studierte Musik- und Theaterwissenschaft und schloss 2008 sein Studium mit der Inszenierung von G.F. Händels Oper Alcina im Fach Musiktheaterregie an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien ab.
Schon während des Studiums arbeitete er als freier Regieassistent für verschiedene Theatergruppen in Wien. Von 2009 bis 2012 war er Regieassistent für Musiktheater am Luzerner Theater, wo er unter anderem mit Dominique Mentha, Tobias Kratzer und David Hermann arbeitete. Dort brachte er 2010 die Riemannoper von Tom Johnson sowie in den folgenden Spielzeiten Adams Le Toréador, Madernas Satyricon, Donizettis Don Pasquale und Sweeney Todd von Stephen Sondheim auf die Bühne. Am Saarländischen Staatstheater waren seine Inszenierungen von Rimsky-Korsakovs Der goldene Hahn und Verdis Falstaff zu sehen. Seit 2013 arbeitet er auch regelmäßig am Theater Regensburg, wo er zuletzt mit großem Erfolg Flotows Martha und Vivaldis La fida ninfa inszenierte. Weitere Inszenierungen führten ihn nach Bielefeld (Donizettis L'elisir d’amore), ans Badische Staatstheater Karlsruhe (Die lustigen Nibelungen von Oscar Strauss), an das Theater Hagen (Paul Abraham Die Blume von Hawaii) sowie in die Schweiz, wo er Rossinis La Cenerentola im Schloss Hallwyl inszenierte.
Im Frühling 2019 erarbeitete er mit dem Internationalen Opernstudio des Opernhauses Zürich Il barbiere di Siviglia im Theater Winterthur.
Für das Opernhaus Chemnitz hat er bereits Die Fledermaus von Johann Strauß inszeniert.

Michael
Schilhan

Michael Schilhan

Michael Schilhan wurde 1964 in der Steiermark geboren und wandte sich nach seiner Schauspielausbildung in Salzburg bald der Regie zu. An der Johannes-Kepler-Universität Linz studierte er Kulturmanagement, es folgten Studienaufenthalte in Moskau, wo er das Staatliche Institut für Theaterkunst (GITIS) besuchte. 1998 erhielt er beim europäischen Wettbewerb für Regie und Bühnenbild des Wagner Forum Graz den Publikumspreis und den Förderungspreis.
Als Regisseur ist Michael Schilhan sowohl im Schauspiel als auch im Musiktheater tätig. Er schuf bereits mehr als achtzig Inszenierungen, darunter über dreißig für Kinder und Jugendliche sowie zahlreiche Österreichische bzw. Deutsche Erstaufführungen. Unter anderem entstanden Arbeiten für den steirischen herbst 1999, das Landestheater Niederösterreich, das Volkstheater Wien, die Haydn-Festspiele Eisenstadt, das Salzburger Landestheater, das Festspielhaus St. Pölten, das Klagenfurter Ensemble, die Bühne Baden, die Volksoper Wien und die Oper Graz. In Chemnitz waren seine Inszenierungen von Die Zauberflöte und Emil und die Detektive zu erleben.
Vortragstätigkeiten führten ihn zum ICCM Salzburg, an die National University Taipeh und die National University Kaohsiung, die Tokio Voice Academy, nach Osaka, Kyoto, Nagoya und Hiroshima.
Seit der Saison 2001/2002 ist er Künstlerischer Leiter des Grazer Jugendtheaters Next Liberty, seit 1. September 2004 dessen Geschäftsführender Intendant. 2015 wurde er für sein künstlerisches Schaffen mit dem renommierten Josef Krainer Heimatpreis ausgezeichnet. Seit März 2018 ist Michael Schilhan Mitglied im Leitungsgremium des internationalen Wettbewerbs für Regie und Bühnengestaltung Ring Award.
In der Spielzeit 2021/2022 führt er an der Oper Chemnitz Regie bei Die Lustige Witwe.

Foto: Lupi Spuma

Produktionen

Arila
Siegert

Arila Siegert

Arila Siegert kommt vom Tanz. Ausgebildet wurde sie in Dresden bei Palucca. Ihr erstes Engagement erhielt sie 1971 in Berlin am Tanztheater von Felsensteins Komischer Oper. 1979 ging sie als Solistin an die Staatsoper Dresden. 1987 gründete sie am Dresdner Staatsschauspiel ihr erstes Tanztheater, später am Anhaltischen Theater Dessau, war „Berufene Expertin“ dort am Bauhaus. Zahlreiche abendfüllende Ballette entstanden. Ihre Soloabende führten sie um die ganze Welt.
Zu den prägenden Erfahrungen zählt ihre Zusammenarbeit mit Ruth Berghaus bei Hans Werner Henzes Orpheus-Ballett in Wien. Ihre erste Oper inszenierte sie 1998 in Ulm: Macbeth von Giuseppe Verdi im Team mit Hans Dieter Schaal und Marie-Luise Strandt. Mit beiden hat sie wiederholt gearbeitet, u. a. Pénélope, Der Freischütz, Eugen Onegin und Ein Maskenball in Chemnitz, wo sie mit einem anderen Team auch Hoffmanns Erzählungen auf die Bühne brachte. Fast fünfzig Opern hat sie mittlerweile inszeniert, darunter von Verdi auch Aida und La Traviata, von Mozart u. a. Die Zauberflöte, Die Hochzeit des Figaro, Don Giovanni und Idomeneo, aber auch Werke von Monteverdi, Händel, Rameau, Gluck, Rossini, Weber, Wagner, Johann Strauß, Puccini, Lehár, Delius, Janáček und Strawinsky. Im Januar 2014 inszenierte sie erstmals bei einem Festival in den USA.
Arila Siegert erhielt 1989 den Kritikerpreis für Tanz, 1993 das Bundesverdienstkreuz. Sie ist Mitglied der Berlin-Brandenburgischen und der Sächsischen Akademie der Künste, gehört der Mitgliederversammlung des Goethe-Instituts an. Das Archiv der Berliner Akademie verwahrt ihre Materialien. Ein Buch über ihre Arbeit erschien 2014.
Im März 2019 inszenierte sie Mozarts Idomeneo an der Oper Pilsen und im September 2019 war sie anlässlich des Bauhaus-Jubiläums für eine multimediale Bühnenkomposition zu Wassily Kandinskys Violett am Anhaltische Theater Dessau tätig. 2020 kehrte Arila Siegert für Bizets Carmen an die Oper Chemnitz zurück. 

Foto: Bettina Stöß

Produktionen

Elisabeth
Stöppler

Elisabeth Stöppler

Elisabeth Stöppler, geboren 1977 in Hannover, studierte Klavier in Hannover, Schauspiel in Rom und Musiktheater-Regie in Hamburg u. a. bei Götz Friedrich, Peter Konwitschny, Christine Mielitz und Peter Mussbach. Von 2011 bis 2003 war sie Stipendiatin der Akademie Musiktheater Heute (Deutsche-Bank-Stiftung).
Seit 2003 inszeniert sie u. a. an der Hamburgischen Staatsoper, dem Oldenburgischen Staatstheater, der Staatsoper Hannover, dem Staatstheater Nürnberg, dem Nationaltheater Weimar, der Oper Frankfurt sowie der Staatsoper Berlin. Am Musiktheater im Revier realisierte sie neben Rusalka, Don Quichotte (Massenet) und Norma mit den Inszenierungen von Brittens Peter Grimes, Gloriana und War Requiem den überregional beachteten Zyklus Trilogie der Außenseiter und erhielt für Peter Grimes den Götz-Friedrich-Preis und den Förderpreis NRW. Mehrfach inszenierte Elisabeth Stöppler, die sich vor allem dem zeitgenössischen Musiktheater verpflichtet fühlt, an der Semperoper Dresden, u. a. Un ballo in maschera, Hans Werner Henzes Antikriegs-Epos Wir erreichen den Fluss und den Doppelabend mit Oedipus Rex (Strawinsky) und Il Prigioniero (Dallapiccola). Die Uraufführung von Peter Eötvös’ Der Goldene Drache in ihrer Regie an der Oper Frankfurt wurde zu den Bregenzer Festspielen eingeladen.
Seit der Spielzeit 2014/2015 ist Elisabeth Stöppler Hausregisseurin am Staatstheater Mainz, wo sie bislang Simplicius Simplicissimus (Hartmann), Médée (Cherubini), Faust (Gounod), Dialogues des Carmélites (Poulenc), Mathis der Maler (Hindemith) und Don Carlo inszenierte.
Seit 2018 unterrichtet die Regisseurin an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.
Foto: privat

Sascha
Theis

Sascha Theis

Sascha Theis, geboren in Rheinland-Pfalz, absolvierte seine Ausbildung zum Musicaldarsteller an der Stage School Hamburg. Während dieser Zeit leitete er unter anderem die szenische Einstudierung der Schulchöre und führte Regie für das Musical Fame im Altonaer Theater. Nach seinem Abschluss war er, ebenfalls in Hamburg, als Regieassistent und Darsteller im Musical Hairspray, als Assistent für das Plattformfestival 2014 des Ernst-Deutsch-Theaters und beim Showcase 30 Jahre Stage School tätig. Neben Tourneen mit Stücken wie Cabaret, My Fair Lady und Die lustige Witwe durch Deutschland, Österreich und die Schweiz arbeitete er als Regieassistent und Abendspielleiter für zahlreiche Produktionen der Kammeroper Köln, bevor er zur Spielzeit 2017/2018 in gleicher Position an das Landestheater Detmold wechselte. Dort inszenierte er 2019 die Kinderoper Kannst du pfeifen, Johanna? (Stessin/Henne). Seit der Spielzeit 2020/2021 ist er an der Oper Chemnitz als Spielleiter und Regieassistent engagiert und inszenierte Offenbachs Ein Ehemann vor der Tür. Im Februar 2022 folgt seine Inszenierung der Kinderoper Brundibár.

Veit-Jacob
Walter

Veit-Jacob Walter

Veit-Jacob Walter ist in vielfältiger Weise an Kunst und verschiedenen Kunstformen interessiert. Bereits früh begann er, sich neben der Musik auch für Literatur, Sprache und Musiktheater zu interessieren und setzt sich seit einigen Jahren intensiv insbesondere mit der expressionistischen Literatur, dem expressionistischen Stummfilm und der bildenden Kunst diesen Stils auseinander. Als Regieassistent und Regisseur war er an verschiedenen freien Musiktheaterproduktionen beteiligt, die von barockem bis experimentellem Musiktheater reichen. Neben seiner Leidenschaft für das Theater ist er als freischaffender Musiker (Komposition, Cembalo, Orgel, historische Tasteninstrumente) tätig.
Seit Herbst 2018 hat er eine Dozentur für Cembalo und Musiktheorie an der Université Antonine Beirut inne, wo er gemeinsam mit libanesischen und europäischen Musikern am Aufbau des ersten libanesischen Center for Early Music beteiligt war. Er ist Gründungsmitglied des CAFÉ INTERNATIONAL baroque orchestra, das sich auf die Aufführung von spätbarockem Oratorien- und Opernrepertoire spezialisiert hat und bei dem er sowohl als Regisseur als auch als Cembalist tätig ist.
Der Gewinner zahlreicher Preise, wie dem Concours artistique d’Épinal und dem Händelwettbewerb Karlsruhe, studierte Orgel und Komposition in Freiburg, Hannover, Berlin und Regensburg. Sein Cembalostudium an der Bruckneruniversität Linz sowie seine Studien der frühen Tasteninstrumente an der Schola Cantorum Basiliensis schloss er mit dem Abschluss Master of Arts (M.A.) mit Auszeichnung ab.
Veit Jakoc-Walter ist seit 2020 an der Oper Chemnitz engagiert.

Foto: Nasser Hashemi

Matthias
Winter

Matthias Winter

Matthias Winter studierte Gesang an der Musikhochschule in Leipzig. Er war Preisträger bei Opernsängerwettbewerben der DDR und beim Mozart-Wettbewerb in Würzburg. Sein erstes Engagement erhielt er am Theater Gera. Dort gestaltete er zahlreiche große Bariton-Partien, wie Jago, Wolfram, Marcello, Luna und Higgins. Außerdem führte er regelmäßig Regie bei Werken aller Bühnengenres, vom Musical Anatevka bis zur Oper Zar und Zimmermann, und war für Konzept und Inszenierung mehrerer Theaterbälle verantwortlich. Seit 2001 ist er an der Oper Chemnitz engagiert. Hier sang er u. a. Faninal (Rosenkavalier), Heerrufer (Lohengrin), Kothner (Die Meistersinger von Nürnberg), Donner (Das Rheingold), Vater (Hänsel und Gretel), Don Magnifico (La Cenerentola), Geppetto (Pinocchios Abenteuer), Zar, Onegin, Tomski (Pique Dame), Javert (Les Misérables), Higgins und Doolittle (My Fair Lady), Tewje (Anatevka), Danilo (Die lustige Witwe) und inszenierte die Operette Die Csárdásfürstin sowie die Musicals Der kleine Horrorladen, FMA – Falco Meets Amadeus, West Side Story, Evita, Ganz oder gar nicht, Elton Johns Aida, Non(n)sens sowie in der Reihe Nachtcafé den Abend Alles nur Theater. Darüber hinaus ist er seit 2001 als Dozent für Dramatischen Unterricht an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig tätig.

Foto: Dieter Wuschanski

Thomas
Winter

Thomas Winter

Thomas Winter wurde in Köln geboren und studierte an der Folkwang Hochschule Essen Schauspiel, Gesang und Tanz. Noch während seines Studiums gewann er den 1. Preis beim Bundeswettbewerb Gesang Berlin (Musical, Chanson, Song). Sein erstes Festengagement führte ihn als Schauspieler an das Theater Heilbronn und dann für vier Jahre an das Staatstheater Oldenburg. Danach arbeitete er als freier Darsteller, war in Film- und Fernsehproduktionen wie Das Duo, Um Himmels Willen oder Der Baader-Meinhof-Komplex zu sehen, spielte u. a. am Theater Münster, am Schauspielhaus Düsseldorf, in der Bar jeder Vernunft in Berlin, an der Deutschen Oper am Rhein und fing an, kleine Stücke zu inszenieren.
Seit 2013 arbeitet er fast ausschließlich als Regisseur und inszenierte große Musicals wie The Who’s Tommy, My Fair Lady, Der kleine Horrorladen, City Of Angels, Sunset Boulevard, Cyrano, Hochzeit mit Hindernissen, Maria, ihm schmeckt’s nicht, Rocky Horror Show, Zwei hoffnungslos verdorbene Schurken und Otello darf nicht platzen. Aber auch Die Dreigroschenoper und kammermusikalische Werke wie Die letzten fünf Jahre oder die deutschsprachige Erstaufführung von Daddy Langbein gehören dazu. Außerdem entwickelt er eigene Stücke wie Der Sandmann nach E. T. A. Hoffmann, Empfänger unbekannt nach Kressmann Taylor oder Eckhard, Das Zaubermusicalchen.
Seine Arbeiten führten ihn u. a. an das Theater Bielefeld, das Staatstheater Saarbrücken, die Oper Graz, das Theater Heilbronn, das Volkstheater Rostock oder auf die große Treppe in Schwäbisch Hall.
Die Uraufführung von Das Molekül von William Ward Murta am Theater Bielefeld war 2017 in fünf Kategorien für den Deutschen Musicalpreis und seine Inszenierung von Chess an der Oper Graz war 2018 als „Beste Musicalproduktion“ für den Österreichischen Musiktheaterpreis nominiert.
Am Opernhaus Chemnitz inszenierte Thomas Winter in der Spielzeit 2015/2016 Chess und in der Spielzeit 2020/2021 Hair. Im Mai 2022 folgt die Uraufführung von Spuk unterm Riesenrad, für das er Buch und Liedtexte schrieb.

Foto: A. Dingeldein

Produktionen

Jasna
Žarić

Jasna Žarić

Jasna Žarić absolvierte ihr Studium in Germanistik, Italianistik und Theaterwissenschaft an der Philosophischen Fakultät in ihrer Heimatstadt Zagreb sowie den Masterstudiengang Musiktheaterregie an der Nationalen Musikakademie Pancho Vladigerov in Sofia. Als Regieassistentin war sie an zahlreichen Opernhäusern in Kroatien, Slowenien, Bulgarien und Italien engagiert. Entscheidende berufliche Erfahrungen sammelte sie vor allem in der Zusammenarbeit mit dem Regisseur Plamen Kartaloff sowie mit den Regisseuren Kurt Josef Schildknecht und Gabbris Ferrari. Ihr Opernregiedebüt gab sie 2008 an der Nationaloper Sofia mit zwei Opern von Gaicomo Puccini: Suor Angelica und Gianni Schicchi. Darauf folgten ihre Regiearbeiten am Kroatischen Nationaltheater in Zagreb, sowie in Mostar mit der ersten kroatischen Oper in Bosnien und Herzegowina Diva Grabovčeva

Seit der Spielzeit 2017/2018 ist sie an der Oper Chemnitz als Spielleiterin und Regieassistentin engagiert. Bisher inszenierte sie hier das Musical I Do! I Do! (Das musikalische Himmelbett) und das Singspiel von W. A. Mozart  Bastien und Bastienne. 

Foto: Sasa Novkovic

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