Dirigenten und musikalische Einstudierung

Dirigenten

Dirigenten

Felix
Bender

Felix Bender

1. Kapellmeister und stellv. Generalmusikdirektor

Felix Bender wurde 1986 in Halle (Saale) geboren und erhielt als Mitglied des Stadtsingechores zu Halle eine erste musikalische Ausbildung, die neben dem Gesang auch Instrumentalunterricht (Violine und Klavier) einschloss. 2000 wurde er in den Thomanerchor Leipzig aufgenommen, wo er als musikalischer Präfekt auch Dirigierunterricht bei Thomaskantor Georg Christoph Biller erhielt. Von 2006 bis 2011 studierte er Orchesterdirigieren an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar bei Gunter Kahlert, Nicolás Pasquet und Anthony Bramall. Assistenzen bei Herbert Blomstedt und Heribert Beissel ergänzten sein Studium.
Von 2010 bis 2013 war er als 2. Kapellmeister am Nationaltheater Weimar beschäftigt und dirigierte Monteverdis L'Incoronazione di Poppea, Händels Alcina, Berlioz‘ Béatrice et Bénédict, Gounods Faust, Mozarts Die Zauberflöte und Die Hochzeit des Figaro sowie Tschaikowskys Eugen Onegin. Seit 2013 ist er 1. Kapellmeister am Theater Chemnitz und leitete unter anderen Mozarts Don Giovanni, Bellinis Norma, Verdis Don Carlos und Otello, Rossinis La Cenerentola, Donizettis Lucia di Lammermoor, Massenets Werther, Humperdincks Hänsel und Gretel, Lehárs Der Graf von Luxemburg und Adams Giselle. Daneben dirigierte er verschiedene Konzerte der Robert-Schumann-Philharmonie und erweiterte damit sein umfangreiches Konzertrepertoire. Gastspiele führten ihn in jüngster Zeit u. a. zum Konzerthausorchester Berlin, zum Philharmonischen Orchester Ulm, zum Sinfonieorchester Wuppertal sowie zur Württembergischen Philharmonie Reutlingen.
Felix Bender ist einer der vielversprechendsten jungen Dirigenten der heutigen Zeit. Er ist ein Klanggestalter, der die Details von Opern und Sinfonien herausarbeitet und sie stilsicher ihrer ortsspezifischen Herkunft zuordnet. 2011 wurde er in die Förderung des DIRIGENTENFORUMs aufgenommen. Außerdem ist er Stipendiat der Künstlerliste Maestros von morgen. Sein dirigentisches Können untermauerte er mit Fortbildungen bei Persönlichkeiten wie Pavel Baleff, Christian Ehwald, Peter Gülke, Kristjan Järvi, Johannes Kalitzke, Christian Kluttig, Marc Piollet und Johannes Schlaefli. 

Jakob
Brenner

Jakob Brenner

Dirigent

Jakob Brenner wurde 1985 in Regensburg geboren und erhielt seinen ersten Violinunterricht im Alter von 5 Jahren. Er studierte an der Hochschule für Musik und Theater München und schloss 2010 mit Auszeichnung ab. Schon während des Studiums war er Leiter verschiedener Jazzensembles und der a-cappella Gruppe voxenstopp. Darüber hinaus leitete er von 2007 bis 2012 das Junge AGV Orchester (Akademischer Gesangverein München), mit dem er neben sinfonischen Programmen auch mehrere Operetten, wie z. B. Das Feuerwerk oder Die Fledermaus herausbrachte. Seine musikalische Bandbreite hat er in zahlreichen Kursen erweitert, u. a. bei Michael Procter (Alte Musik, Venedig), Gunnar Eriksson (Chorimprovisation) und Konstantin Wecker (Songwriting). 

Von 2013 bis 2016 war er Musikalischer Leiter am Theater der Altmark in Stendal. Hier leitete er Die Drei von der Tankstelle, Maske in Blau und Im weißen Rössl in Koproduktion mit den Brandenburger Symphonikern. Darüber hinaus war er in diversen Liederabenden zu erleben und komponierte und produzierte zahlreiche Schauspielmusiken bis hin zu ganzen Musicals, wie dem Open-Air-Spektakel Ritter Roland, welches 2014 den Kulturpreis der Hansestadt Stendal gewann. Jakob Brenner ist ein gefragter Arrangeur, so arbeitete er u. a. bereits für die Sächsische Staatskapelle Dresden, das ZDF, das Münchner Rundfunkorchester, das WDR Funkhausorchester, sowie für diverse Theater und Opernhäuser wie die Oper Kiel, das Theater Rudolstadt und die Oper Chemnitz. Seit der Spielzeit 2016/2017 ist er als Repetitor mit Dirigierverpflichtung/Piano Conductor an der Oper Chemnitz engagiert und leitete hier Musicals wie Flashdance, Chess, Das scharlachrote Siegel und My Fair Lady. 2017 war er Stipendiat des Richard Wagner Verbandes.

 



Guillermo García
Calvo

Guillermo García Calvo

Generalmusikdirektor

Guillermo García Calvo wurde 1978 in Madrid geboren und debütierte 2003 als Operndirigent mit Hänsel und Gretel im Schlosstheater Schönbrunn. Seitdem ist er regelmäßig zu Gast an der Wiener Staatsoper, wo er mehr als 200 Vorstellungen dirigierte, darunter Die Zauberflöte, Macbeth, La Traviata, Il barbiere di Siviglia, L’elisir d’amore und Lucia di Lammermoor. Außerdem leitete er an der Deutschen Oper Berlin Vorstellungen von La Cenerentola, Il barbiere di Siviglia, Carmen, Don Giovanni und Les pêcheurs de perles. Zu seinen aktuellen Engagements gehören Dirigate von Falstaff in der Inszenierung von Graham Vick und Turandot (Oper Bukarest), Der Ring des Nibelungen (Opera de Oviedo), El amor brujo / Goyescas (Opera di Firenze), Il barbiere di Siviglia (Opéra de Nice) und Salome (Teatre Principal de Palma). Im Mai 2016 hat er die Weltersteinspielung der Oper Elena e Malvina von Ramón Carnicer mit dem Nationalorchester Spaniens dirigiert. Guillermo García Calvo verfügt außerdem über ein umfangreiches Konzertrepertoire und arbeitete mit Orchestern wie dem London Symphony Orchestra, dem Orchester des Maggio Fiorentino, dem Nationalorchester Mexikos, der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, den Hamburger Symphonikern, den Essener Philharmonikern und dem Orchester der Deutschen Oper Berlin.
Im Oktober 2013 wurde Guillermo García Calvo von der spanischen Musikzeitschrift Codalario als Bester Künstler 2013 ausgezeichnet. Die von ihm geleitete Produktion von Curro Vargas in der Inszenierung von Graham Vick am Teatro de la Zarzuela in Madrid erhielt im November 2014 die renommierte spanische Auszeichnung Premio Campoamor.
Guillermo García Calvo ist ab der Spielzeit 2017/2018 Generalmusikdirektor der Theater Chemnitz und der Robert-Schumann-Philharmonie.

Stefan
Politzka

Stefan Politzka

2. Kapellmeister

Stefan Politzka, 1987 in Berlin geboren, wurde zunächst auf dem Klavier und später auf dem Horn ausgebildet. Seit 2009 studiert er in Weimar das Fach Orchesterdirigieren bei Nicolas Pasquet, Gunter Kahlert und Anthony Bramall. Im Rahmen des Studiums dirigierte er verschiedene Klangkörper in Deutschland und im Ausland, darunter die Staatskapelle Weimar, die Jenaer Philharmonie, das Philharmonische Orchester Hradec Kralove und andere. Neben mehreren Kinderkonzerten mit der Jenaer Philharmonie leitete er auch Vorstellungen von Mozarts „Così fan tutte“ mit dem Orchester der Hochschule für Musik Weimar. Wichtige musikalische Impulse bekam er auf Meisterkursen von Mark Stringer und Colin Metters. Seit 2012 arbeitete Stefan Politzka regelmäßig als musikalischer Assistent bei Produktionen der Oper Leipzig. Darüber hinaus wirkt er immer wieder als Pianist in Kammermusikensembles sowie als Liedbegleiter.
Seit der Spielzeit 2014/2015 ist er als Solorepetitor mit Dirigierverpflichtung an der Oper Chemnitz engagiert. Er übernahm Dirigate der Oper Paradise Reloaded (Lilith), der Ballettabende Giselle, Eugen Onegin und Die Schneekönigin, der Operette Der Graf von Luxemburg sowie einer Reihe von Schülerkonzerten.

 

 

Gerrit
Prießnitz

Gerrit Prießnitz

Der gebürtige Bonner dirigiert in der Spielzeit 2017/18 Richard Strauss' "Josephs Legende" an der Wiener Staatsoper, "Tannhäuser" am Theater Chemnitz, Mozart, Berlioz ("Roméo et Juliette") , Offenbach und Strauß an der Volksoper Wien sowie Sinfoniekonzerte mit Werken von Haydn, Danzi, Beethoven, Schumann, Brahms, Mendelssohn, Wagner und Strauss im Konzerthaus Dortmund, in Jena, Sofia und Ulsan (Südkorea).
Der Volksoper Wien war er bereits von 2006 bis 2013 fest verbunden und hat dort insbesondere Mozart, Puccini und R. Strauss, aber auch Werke wie "Albert Herring", "Rusalka", "Der Freischütz", "Carmen", "Hoffmanns Erzählungen", die Österreichische Erstaufführung von Henzes "Wundertheater", Trojahns "Limonen aus Sizilien" sowie Operette und Ballett dirigiert. Bis 2011 war er zudem Künstlerischer Leiter der Wiener Akademischen Philharmonie mit Konzerten im Musikverein und im Konzerthaus.
Gastspiele führten ihn mehrfach nach Japan, zum Bruckner Orchester und an das Landestheater Linz, nach Graz, Luzern, Bologna, Bari, den Seefestspielen Mörbisch und zu verschiedenen deutschen Orchestern und Opernhäusern: Bamberger Symphoniker, Aalto Musiktheater Essen, Münchner Rundfunkorchester, Staatskapelle Halle, Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz, Württembergische Philharmonie Reutlingen, Norddeutsche Philharmonie und Volkstheater Rostock, Nürnberger Symphoniker, Jenaer Philharmonie, Nordwestdeutsche Philharmonie Herford, Schlossfestspiele Staatstheater Schwerin, Theater Augsburg u.a.
2013 dirigierte er an der Wiener Staatsoper die Premiere von Hans Werner Henzes „Pollicino“ - einer Produktion, die auch auf DVD erschienen ist und wurde 2014 für "Der Nussknacker" wieder eingeladen. An der Oper Köln stand er bereits bei "Ariadne auf Naxos“, "Rigoletto", "Die Fledermaus", "The Turn of the Screw" und "Die Fledermaus" am Pult.
Mit einer konzertanten Aufführung von Beethovens "Fidelio“ debütierte Gerrit Prießnitz am Pult des Radio Filharmonisch Orkest 2014 im Concertgebouw Amsterdam. Mit der Premiere von Offenbachs "La Belle Hélène“ gab er zudem sein von der Presse euphorisch aufgenommenes Debüt an der Hamburgischen Staatsoper, dem auch eine Einladung als Einspringer für "Carmen" folgte.
Nach seinem Studium an der Salzburger Universität "Mozarteum" bei Prof. Dennis Russell Davies und Prof. Karl Kamper war er von 2001 bis 2005 Kapellmeister und Studienleiter am Theater Erfurt.
Seit Herbst 2017 bekleidet Gerrit Prießnitz einen Lehrauftrag für Oper an der Musik und Kunst Privatuniversität MUK Wien.

Produktionen

Musikalische Einstudierung

Musikalische Einstudierung

Jeffrey
Goldberg

Jeffrey Goldberg

Jeffrey Goldberg studierte u. a. bei Luise Vosgerchian, Sarah Benson, Leonard Bernstein, Joe Maneri und Ivan Tcherepnin und lehrte u. a. an der Harvard University, der Boston Arts Academy, dem Banff Centre, am Rivers School Conservatory sowie am New England Conservatory of Music. Seine Improvisationen hat er auf Konzertbühnen und bei Festivals in Nordamerika und Europa vorgestellt – z. B. beim Palau de la Música Catalana, beim Frankfurter Jazzkeller, sowie beim vs. Interpretation Festival & Symposium in Prag. Seine Kompositionen reichen von Werken für Klangheilen, Crossover und Multimedia Events bis hin zu zwei Aufträgen für das Staatstheater Hannover – eine Oper und ein Ballett. Jeffrey Goldberg arbeitete u. a. mit Yo-Yo Ma und Bobby McFerrin für den Film Yo-Yo Ma at Tanglewood. Er gibt Workshops in Improvisation und war und ist als Konzertpianist, Dirigent und Repetitor in Deutschland und in den USA sowie als Musikdirektor an mehreren Theatern in Boston tätig.  Jeffrey Goldberg promovierte auf dem Gebiet der Pädagogik (Doctor of Education, Harvard University).

 

 

Thomas-Michael
Gribow

Thomas-Michael Gribow

Thomas-Michael Gribow wurde in Minden geboren. Nach dem Abitur studierte er Schulmusik, Klavier und Dirigieren in Hannover und München. Nach Engagements an den Städtischen Bühnen Krefeld-Mönchengladbach, am Staatstheater Kassel und am Staatstheater Wiesbaden ist er seit 1998 als Studienleiter und Kapellmeister am Opernhaus Chemnitz engagiert. Hier dirigierte er Opern, Operetten, Musicals, Ballettabende, Konzerte und tritt als Pianist in Kammermusik- und Liedprogrammen auf.
Regelmäßig wird er als Gast an Opernhäuser im In- und Ausland verpflichtet, so als musikalischer Assistent bei den Bayreuther Festspielen für Pierre Boulez und Daniele Gatti (Parsifal), für Adam Fischer und Marek Janowski (Der Ring des Nibelungen), am New National Theatre Tokyo für Hiroshi Wakasugi (Die Soldaten) und am Opernhaus von Jekaterinburg für Michael Güttler (Der fliegende Holländer). Außerdem arbeitete Thomas-Michael Gribow u. a. mit Christoph Eschenbach am Théâtre du Châtelet, mit Hartmut Haenchen an der Nederlandse Opera Amsterdam sowie mit Oleg Caetani an der Opéra national de Lyon. Eine intensive Zusammenarbeit verbindet ihn mit Friedemann Layer, dem er bereits bei Opernproduktionen in Paris, Straßburg, Montpellier und Dresden assistiert hat.
Von 1991 bis 2003 war Thomas-Michael Gribow Dirigent der Akademischen Orchestervereinigung (AOV) - Orchester an der Göttinger Universität. Darüber hinaus trat er mehrfach als Gastdirigent mit dem Göttinger Sinfonieorchester (GSO) auf. Mit dem Ensemble Avantgarde Leipzig hat er Werke von Luciano Berio für das Label Dabringhaus und Grimm eingespielt.

Claudia
Lang

Claudia Lang

Solorepetitorin und stellv. Studienleiterin

Momentan leider keine Biografie verfügbar

Dan
Raţiu

Dan Raţiu

Dan Raţiu wurde in Bukarest (Rumänien) geboren und studierte Orchesterleitung, Komposition und Klavier an der Hochschule für Musik in seiner Heimatstadt. Er war als Pianist und Dirigent in Rumänien, Tschechien, Frankreich und Italien tätig und ist Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe. Sein erstes Festengagement führte Dan Raţiu von 1991 bis 1995 als Dirigent an die Opera Brașov (Rumänien), von dort aus wechselte er zunächst als Solorepetitor, dann als Kapellmeister und Chordirektor an das Opernhaus Graz. Dort studierte er mit dem Chor Werke wie Moses und Aron, Cavalleria rusticana, I Pagliacci, Macbeth, Rigoletto, Carmen, Turandot und Götterdämmerung ein. Als Kapellmeister dirigierte er Werke u. a. von Rossini, Donizetti, Verdi, Puccini, Mozart und Bizet. Parallel lehrte er an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz Partiturspiel und Korrepetition und absolvierte in der gleichen Universität ein Promotionsstudium in Musikwissenschaft. Zwischen 2006 und 2017 war Dan Raţiu Chordirektor mit Dirigierverpflichtung an der Staatsoper Hannover, wo er u. a. die Oper L’italiana in Algeri, La Cenerentola, das Singspiel Im weißen Rössl und Werke wie Carmina Burana, Musikalische Exequien (Heinrich Schütz) und Quattro pezzi sacri (Giuseppe Verdi) dirigierte und ein sehr vielfältiges Repertoire mit den Chören des Hauses einstudierte. Dazu zählten klassische Werke der Opernliteratur wie Othello, Tannhäuser, Die Meistersinger von Nürnberg, Les contes d‘Hoffmann, Carmen, Fidelio, Der Freischütz, Don Carlos, Idomeneo, Eugen Onegin, Rusalka, Barockwerke von Monteverdi, Rameau, Schütz und zahlreiche Stücke des 20. und 21. Jahrhunderts wie Jenufa, Lady Macbeth von Mzensk, Les Noces, Peter Grimes, A Midsummer Night’s Dream, Die Bassariden, Intoleranza, Die Teufel vom Loudun, Caligula, Der Junge Lord und Lot. Seit März 2018 ist Dan Raţiu als Studienleiter an der Oper Chemnitz engagiert.

Startseite
Suche Zusatzinformationen
Teilen
nach oben eine Seite zurück

Was suchen Sie?

Suche schließen
Exit
nach oben eine Seite zurück