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Dirigenten und musikalische Einstudierung

Dirigenten

Dirigenten

Guillermo García
Calvo

Guillermo García Calvo

Guillermo García Calvo ist seit Beginn der Saison 2017/2018 Generalmusikdirektor an den Theatern Chemnitz. In Madrid geboren, studierte er an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien. Seine Ausbildung rundete er als Assistent von Iván Fischer beim Budapest Festival Orchester ab und fungierte 2007 als Assistent von Christian Thielemann für den Ring des Nibelungen bei den Bayreuther Festspielen. 2003 debütierte er als Operndirigent mit Hänsel und Gretel im Schlosstheater Schönbrunn. Seitdem ist er regelmäßig an der Wiener Staatsoper zu Gast, wo er mehr als 200 Vorstellungen dirigierte. Seit 2013 leitet er am Teatro Campoamor in Oviedo die dortige Erstaufführung des Ring des Nibelungen. Für Siegfried wurde ihm 2019 der Preis Ópera XXI in der Kategorie „Beste musikalische Leitung“ verliehen. Bereits 2013 wurde Guillermo García Calvo von der spanischen Musikzeitschrift Codalario als „Bester Künstler 2013“ ausgezeichnet. Die von ihm geleitete Produktion von Curro Vargas in der Inszenierung von Graham Vick am Teatro de la Zarzuela in Madrid erhielt 2014 die renommierte spanische Auszeichnung Premio Campoamor. Weitere wichtige Dirigate im Musiktheater führten ihn nach Essen, Berlin, Bukarest, Nizza, Florenz und Parma sowie für Konzerte zu dem London Symphony Orchestra, dem Orchester des Maggio Musicale Fiorentino, dem Orquesta Sinfónica Nacional de México, dem Orquestra Simfònica de Barcelona y Nacional de Cataluñya, dem Orquesta Sinfónica de Galicia, dem Orquesta Sinfónica de la RTVE, dem Orquesta Sinfónica de Madrid, den Hamburger Symphonikern, den Essener Philharmonikern und dem Orchester der Deutschen Oper Berlin. Im April 2019 dirigierte er im Gran Teatre del Liceu in Barcelona das Gedenkkonzert The Smile Of Montserrat Caballé als Hommage an die am 12. April 1933 in Barcelona geborene und am 6. Oktober 2018 in ihrer Heimatstadt verstorbene, legendäre Sopranistin.

Diego
Martin-Etxebarria

Diego Martin-Etxebarria

Erster Kapellmeister (ab 1.4.2020)

Diego Martin-Etxebarria, 1979 in Bilbao geboren, schloss sein Diplom an der Musikhochschule Catalunya ab und absolvierte über ein Stipendium des DAAD ein Aufbaustudium in Orchesterdirigieren an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Sein Konzertexamen schloss er an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden bei Ekkehard Klemm und Christian Kluttig ab. Parallel zu seinen Studien assistierte er an den Opernhäusern von Bilbao und Bern, an der Semperoper Dresden und am Théâtre des Champs-Élysées Paris. Er war Künstlerischer Leiter des Art Ensemble Barcelona (2004 bis 2007) sowie Musikalischer Leiter des Euskadiko Ikasleen Orkestra (Baskenland, 2007 bis 2008) und des Akademischen Orchesters Freiburg (2010 bis 2012). Gastengagements führten ihn für Musiktheaterproduktionen u. a. an das Theater Augsburg, die Staatsoper Berlin, das Teatro Arriaga Bilbao und das Teatro Real Madrid. Nachdem ihn das Theater Krefeld Mönchengladbach in der Spielzeit 2016/2017 zunächst als Kapellmeister engagierte, wurde er bereits in der Folgesaison zum Ersten Kapellmeister und stellvertretenden Generalmusikdirektor ernannt. Er ist mehrfacher Preisträger des 17. Internationalen Musikwettbewerbs für Dirigieren in Tokyo. Seine Aufnahme von Enric Moreras Zarzuela La viola d’or wurde von Kritikern in Katalonien als beste Klassik-CD des Jahres 2016 ausgezeichnet.
Foto: Michal Novak

Jakob
Brenner

Jakob Brenner

Kapellmeister

Jakob Brenner wurde 1985 in Regensburg geboren und erhielt seinen ersten Violinunterricht im Alter von fünf Jahren. Er studierte an der Hochschule für Musik und Theater München und schloss 2010 mit Auszeichnung ab. Schon während des Studiums war er Leiter verschiedener Jazzensembles und der a-cappella Gruppe voxenstopp. Darüber hinaus leitete er von 2007 bis 2012 das Junge AGV Orchester (Akademischer Gesangverein München), mit dem er neben sinfonischen Programmen auch mehrere Operetten, wie z. B. Das Feuerwerk oder Die Fledermaus herausbrachte. Seine musikalische Bandbreite hat er in zahlreichen Kursen erweitert, u. a. bei Michael Procter (Alte Musik, Venedig), Gunnar Eriksson (Chorimprovisation) und Konstantin Wecker (Songwriting).
Von 2013 bis 2016 war er Musikalischer Leiter am Theater der Altmark in Stendal. Hier leitete er Die Drei von der Tankstelle, Maske in Blau und Im weißen Rössl in Koproduktion mit den Brandenburger Symphonikern. Darüber hinaus war er in diversen Liederabenden zu erleben und komponierte und produzierte zahlreiche Schauspielmusiken bis hin zu ganzen Musicals wie dem Open-Air-Spektakel Ritter Roland, welches 2014 den Kulturpreis der Hansestadt Stendal gewann. Jakob Brenner ist ein gefragter Arrangeur, so arbeitete er u. a. bereits für die Sächsische Staatskapelle Dresden, das ZDF, das Münchner Rundfunkorchester, das WDR Funkhausorchester sowie für diverse Theater und Opernhäuser wie die Oper Kiel, das Theater Rudolstadt und die Oper Chemnitz. Seit 2016 ist er als Repetitor mit Dirigierverpflichtung/Piano Conductor an der Oper Chemnitz engagiert, mit Beginn der Spielzeit 2018/2019 als Kapellmeister. Hier leitete er bereits u. a. Flashdance, Chess, Das scharlachrote Siegel, Hochzeit mit Hindernissen, Emil und die Detektive, Hänsel und Gretel sowie die Ballettabende Ein Sommernachtstraum und Die Schneekönigin. 2017 war er Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes.

 

Tobias
Bartholmeß

Tobias Bartholmeß

Tobias Bartholmeß wuchs in Calw/Baden-Württemberg auf, wo er seine grundlegende Ausbildung in Klavier, Klarinette und Gesang erhielt. Er studierte an der Universität der Künste Berlin und schloss sein Studium 2007 als Diplom-Tonmeister im Hauptfach Klavier bei Heidrun Rodewald ab. Seit 2003 verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit mit dem Studiengang Musical/Show der Universität der Künste sowie mit der Neuköllner Oper. Als Assistent von Hans-Peter Kirchberg oder als Erster Musikalischer Leiter hat er mittlerweile 21 Produktionen an der Neuköllner Oper betreut, zuletzt Grimm!, Stella – Das Gespenst vom Kurfürstendamm, Kopfkino und Welcome To Hell.
Als Pianist und Keyboarder war und ist er an vielen Berliner Theatern zu Hause. So spielte er in den Produktionen von Stage Entertainment im Theater des Westens Tanz der Vampire (2012/2013), Ich war noch niemals in New York (2016), im Schlosspark Theater Non(n)sens (2006), darüber hinaus bei Pomp Duck and Circumstance, im Berliner Kriminaltheater sowie in den Kabaretts Die Kneifzange, Die Wühlmäuse und Die Stachelschweine. Als gefragter Korrepetitor und Begleiter von Auditions war er für viele Theater im Einsatz: Stage Entertainment Berlin, Bad Hersfelder Festspiele, Wuppertaler Bühnen, Theater Magdeburg, Musik & Theater Saar und Stadttheater Fürth. Seit vielen Jahren begleitet er beim Bundeswettbewerb Gesang im Bereich Musical/Chanson und bekam zuletzt 2017 den Pianisten-Preis für außerordentliche Leistungen eines Klavierbegleiters. Er ist der Partner am Flügel bekannter Sänger und Darsteller wie Christin Marquitan, Claudio Maniscalco, Arnold Krohne und Henry de Winter. Er unterrichtet als Lehrbeauftragter für Korrepetition im Studiengang Musical/Show an der Universität der Künste Berlin sowie als Dozent in der Studienvorbereitenden Ausbildung Musical und Musiktheater an der Musikschule Paul Hindemith Neukölln.
Weiterhin arbeitet er als Komponist und Arrangeur (Ikarus, Das kalte Herz, Menschenfeind) und war auch für die musikalische Einstudierung im Rahmen des Kinofilms Vom Suchen und Finden der Liebe (Alexandra Maria Lara und Moritz Bleibtreu) mitverantwortlich.

Produktionen

Jeffrey
Goldberg

Jeffrey Goldberg

Jeffrey Goldberg studierte u. a. bei Luise Vosgerchian, Sarah Benson, Leonard Bernstein, Joe Maneri und Ivan Tcherepnin und lehrte u. a. an der Harvard University, der Boston Arts Academy, dem Banff Centre, am Rivers School Conservatory sowie am New England Conservatory of Music. Seine Improvisationen hat er auf Konzertbühnen und bei Festivals in Nordamerika und Europa vorgestellt – z. B. beim Palau de la Música Catalana, beim Frankfurter Jazzkeller, sowie beim vs. Interpretation Festival & Symposium in Prag. Seine Kompositionen reichen von Werken für Klangheilen, Crossover und Multimedia Events bis hin zu zwei Aufträgen für das Staatstheater Hannover – eine Oper und ein Ballett. Jeffrey Goldberg arbeitete u. a. mit Yo-Yo Ma und Bobby McFerrin für den Film Yo-Yo Ma at Tanglewood. Er gibt Workshops in Improvisation und war und ist als Konzertpianist, Dirigent und Repetitor in Deutschland und in den USA sowie als Musikdirektor an mehreren Theatern in Boston tätig.  Jeffrey Goldberg promovierte auf dem Gebiet der Pädagogik (Doctor of Education, Harvard University). Seit der Spielzeit 2009/2010 ist er an der Oper Chemnitz engagiert.

 

Hans-Peter
Kirchberg

Hans-Peter Kirchberg

Hans-Peter Kirchberg wurde in Leipzig geboren und erhielt im Alter von fünf Jahren seinen ersten Klavierunterricht. Er besuchte die Thomasschule Leipzig, bevor er an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden Dirigieren bei Rudolf Neuhaus und Peter Gülke, Klavier bei Rudolf Neumann sowie Korrepetition bei Ernst Herrmann studierte. Sein Dirigier-Debüt gab er an der Staatsoper Dresden (Il Campiello). Er besuchte Meisterkurse bei Igor Markevitch und wurde weiter von Eugen Jochum, Rudolf Kempe, Kurt Masur, Wolf-Dieter Hauschild, Rolf Reuter und Heinz Rögner unterrichtet. 1988 nahm er an einem Dirigier-Kurs bei Leonard Bernstein teil. 1980 bis 1985 war Hans-Peter Kirchberg als Solo-Repetitor mit Dirigierverpflichtung an der Oper Chemnitz engagiert, es folgten Engagements als 1. Kapellmeister am Opernhaus Zwickau (bis 1989) sowie als Chefdirigent des Sinfonischen Studio-Orchesters Leipzig (bis 1994). Darüber hinaus war er als Assistent von Leonard Bernstein, Christoph Eschenbach und Mstislaw Rostropowitsch sowie als Conductor in Residence bei der Deutsch-Sowjetischen Jungen Philharmonie (1990) tätig. Konzerte und Gastengagements führten ihn u. a. zum Neuen Berliner Kammerorchester, an die Oper Wuppertal, die Neuköllner Oper Berlin und die Berliner Kammeroper. Hans-Peter Kirchberg unterrichtet an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin sowie an der Universität der Künste. In den 1990er Jahren begann eine regelmäßige Zusammenarbeit mit der Neuköllner Oper Berlin, deren Musikalische Direktion er 2002 übernahm. Seit 1992 hat er dort über 60 Werke aus der Taufe gehoben, dazu zählen Uraufführungen wie Krabat, Das Wunder von Neukölln, Angela – Eine Nationaloper, Friendly Fire, Elternabend, Held Müller, Leben ohne Chris, Mein Avatar und ich sowie Bearbeitungen von Messeschlager Gisela, Die Blume von Hawaii, Assassins – Attentäter, Macbeth, Piraten, Der Fall Rigoletto u. a. m. 2005 dirigierte er die Europäische Erstaufführung von Shomyo Symphony II op.105b von Maki Ishii im Haus der Kulturen der Welt. 2010 folgte Hans-Peter Kirchbergs erste musikalische Arbeit bei den Bayreuther Festspielen (Wagner für Kinder). Darüber hinaus arbeitet er bei der Nachwuchsförderung des Förderprogramms Dirigentenforum des Deutschen Musikrats sowie bei der Jungen Philharmonie Brandenburg mit und leitet das Salon Orchester Berlin. Hans-Peter Kirchberg erhielt im Oktober 2009 den Ehrenpreis Silbernes Blatt der Dramatiker-Union für die Förderung und Pflege des zeitgenössischen musikdramatischen Schaffens.

Produktionen

Katharina
Müllner

Katharina Müllner

Katharina Müllner begann ihre musikalische Ausbildung mit fünf Jahren am Klavier. Violine und weitere Instrumente folgten. Während der Schulzeit erlebte sie, was Musik für eine Gemeinschaft bewirken kann. Durch ihren Musiklehrer Heinz Knaus gefördert, machte sie die ersten Schritte im Leiten von Chören und Ensembles. Sie entschied sich nach der Matura für ein Lehramtsstudium in den Fächern Musikerziehung und Psychologie/Philosophie. Sie leitete Chöre, konnte aber auch als Sängerin im Wiener Singverein (Leitung: Johannes Prinz) große Chor- und Orchesterwerke mit renommierten Dirigenten, Solisten und Orchestern erleben. Hinzu kamen das Dirigierstudium sowie die Leitung von Studenten- und Amateurorchestern. Nach Abschluss ihres Studiums wurde Katharina Müllner ans Landestheater Linz engagiert. Hier debütierte sie mit der Operette Eine Nacht in Venedig von Johann Strauß. Darüber hinaus dirigierte sie in Linz bereits Zellers Der Vogelhändler sowie Familien- und Schulkonzerte mit dem Bruckner Orchester Linz.
In der Spielzeit 2019/2020 übernimmt sie die Leitung von Mozarts Die Entführung aus dem Serail und Il matrimonio segreto (Domenico Cimarosa). Außerdem wird sie einige Vorstellungen von Millöckers Der Bettelstudent übernehmen und auch Familienkonzerte mit dem Bruckner Orchester Linz dirigieren.
Im Theater Chemnitz debütiert Katharina Müllner im Oktober 2019 mit Mozarts Die Zauberflöte.
Foto: Theresa Pewal

 

Produktionen

Oliver
Ostermann

Oliver Ostermann

Der gebürtige Niederösterreicher Oliver Ostermann erhielt seine musikalische Ausbildung am Josef-Matthias-Hauer-Konservatorium Wiener Neustadt und am Konservatorium der Stadt Wien/Privatuniversität in den Fächern Sologesang, Klavier, Komposition und Orchesterleitung. Eine internationale Konzerttätigkeit, so u. a. bei dem Calgary Philharmonic Orchestra, dem Edmonton Symphony Orchestra, der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz, dem Chicago Philharmonic Orchestra und der Hartford Symphony sowie rege Dirigierverpflichtungen als Theaterkapellmeister prägen sein künstlerisches Wirken als Dirigent. Engagements als Musiktheater-Dirigent führten ihn u.a. an die Volksoper Wien, zum Lehár Festival Bad Ischl, an die Oper Graz, die Oper Chemnitz, nach Kanada sowie von 2010 bis 2019 als Ersten Kapellmeister an die Bühne Baden.
Als Komponist ist er in verschiedensten Genres tätig, darunter Opern, Oratorium, Kirchenmusik, konzertante Musik, Fernsehen und Trailermusik. Sein Liederkreis Von Vögeln und Insekten wurde im Wiener Musikverein durch Daniela Fally uraufgeführt. Als Filmkomponist arbeitete er mit den Hofer Symphonikern sowie als Arrangeur mit dem RSO Radiosymphonie Orchester Wien und den Wiener Symphonikern zusammen.
Im Herbst 2019 werden sein Musical Die Schattenkaiserin am Tiroler Landestheater sowie seine Kinderoper Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt (Libretto und Inszenierung: Alexander Kuchinka) unter seinem Dirigat an der Oper Chemnitz zur Uraufführung kommen.
Foto: privat

Vinzenz
Praxmarer

Vinzenz Praxmarer

Nach seinem Dirigierstudium an der Musik und Kunst Privatuniversität Wien arbeitete Vinzenz Praxmarer unter anderem als Assistent von Franz Welser-Möst, Kirill Petrenko, Philippe Jordan, Yannick Nézet-Séguin, Christoph Eschenbach und Marc Albrecht und war Studienleiter am Theater an der Wien, bei den Salzburger Festspielen, an der Opéra national de Lyon sowie an der Nederlandse Opera Amsterdam. 2006 debütierte er als Operndirigent beim Lehár-Festival Bad Ischl, dem er bis 2011 als Musikalischer Leiter verbunden blieb. Es folgten Konzerte mit Angelika Kirchschlager, mit der ihn seither eine regelmäßige Zusammenarbeit verbindet. Weitere Debüts führten ihn an die Wiener Volksoper, das Landestheater Bregenz, das Theater Bern, das Theater St. Gallen und die Opéra national de Paris. An der Wiener Staatsoper war er von 2013 bis 2015 Dirigent der Kinderoper. Im sinfonischen Bereich arbeitete er mit namhaften Orchestern, etwa dem Lettischen Nationalorchester in Riga, dem Münchner Rundfunkorchester, dem Tschaikowsky Orchester in Moskau, dem Moscow State Symphony Orchestra, der Philharmonie in Sofia und dem Musikkollegium Winterthur.
1998 gründete er das Wiener Kammerorchester Divertimento Viennese, dessen künstlerischer Leiter er seither ist. Der Repertoireschwerpunkt des Orchesters liegt auf Werken jüdischer Komponisten. Jüngst konzertierte das Orchester mit Angelika Kirchschlager und Camilla Nylund im Wiener Konzerthaus und im Brucknerhaus Linz. Zudem arbeitet er regelmäßig für Opern- und Konzertproduktionen mit der Sommerakademie der Wiener Philharmoniker zusammen. Nach seinem erfolgreichen Debüt am Pult des Tonkünstler-Orchesters zum Jahresbeginn 2019 im Wiener Musikverein folgen in der aktuellen Saison u. a. Konzertreisen mit dem Orchester Divertimento Viennese nach Mailand, New York und Tel Aviv, Engagements bei den Salzburger Festspielen und an der Mailänder Scala als Assistent von Franz Welser-Möst und Valery Gergiev, Konzerte mit dem National Philharmonic Orchestra of Russia in der Zaryadye-Hall in Moskau sowie sein Debüt am Opernhaus Chemnitz (Hänsel und Gretel).
Foto: Julia Wesely

 

Produktionen

Ilya
Ram

Ilya Ram

Ilya Ram ist Dirigent des Orchester‘91 in Hamburg und der neue Musikalische Leiter des Leipziger Universitätsorchesters und des Orchester Benjamin Franklin (OBF) Berlin. Er ist Preisträger des 8. Dirigierwettbewerbs der mitteldeutschen Musikhochschulen und Stipendiat zahlreicher Stiftungen und Förderungen. Er erhielt mehrmals das Sharett Stipendium der America-Israel Cultural Foundation, das DAAD Stipendium für herausragende Musiker und war zweifacher Stipendiat des Dartington International Festival. Er war Assistent beim Dresdner Jugendsinfonieorchester und mehrmals Assistent von Maestro Guillermo Garciía Calvo bei der Robert-Schumann Philharmonie.
Ilya Ram dirigierte u. a. das MDR-Sinfonieorchester, das Gstaad Festival Orchestra, das Dartington Festival Orchestra, die Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz, die Brandenburger Symphoniker, das Orchester der Ungarischen Staatsoper, das Győr Philharmonic Orchestra, die Elbland Philharmonie Sachsen, die Nordböhmische Philharmonie Teplice, das MÁV Symphony Orchestra, das Rousse Philharmonic Orchestra und das Meitar Ensemble für zeitgenössische Musik.
Als einer der ersten Dirigenten wurde Ilya Ram zum Dirigiermeisterkurs der Bayreuther Festspiele eingeladen (2017). Dort assistierte und dirigierte er in Proben für Tannhäuser für Kinder und erhielt Unterricht von Christian Thielemann, Marek Janowski sowie Hartmut Haenchen. Neben seinem Studium erhielt er Unterricht bei zahlreichen internationalen Festivals und Akademien unter der Leitung von einigen der größten europäischen Dirigierpädagogen wie Graeme Jenkins, Tim Redmond, Neeme Järvi, Pierre-André Valade, Johannes Schlaefli und Nicolás Pasquet.
Nach seinem Abitur arbeitete Ilya Ram für ein Jahr als ehrenamtlicher Pädagoge in ärmeren Städten Israels. Sein Studium schloss er an der Buchmann-Mehta School of Music mit Auszeichnungen in Dirigieren und Musikologie ab. Momentan befindet er sich im letzten Semester des Masterdirigierstudiums an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden bei Ekkehard Klemm und ist Teilnehmer des APT Programms an der Universität der Künste Berlin bei Steven Sloane und Harry Curtis.
In der Saison 2019/2020 debütiert Ilya Ram im Gewandhaus Leipzig und als Gastdirigent bei den Theatern Chemnitz, wo er Vorstellungen von Schwanensee und Weiße Rose sowie ein Sinfoniekonzert mit der Robert-Schumann Philharmonie dirigieren wird.
Foto: Das Foto Loft Dresden

 

Produktionen

Dan
Raţiu

Dan Raţiu

Dan Raţiu wurde in Bukarest (Rumänien) geboren und studierte Orchesterleitung, Komposition und Klavier an der Hochschule für Musik in seiner Heimatstadt. Er war als Pianist und Dirigent in Rumänien, Tschechien, Frankreich und Italien tätig und ist Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe. Sein erstes Festengagement führte Dan Raţiu von 1991 bis 1995 als Dirigent an die Opera Brașov (Rumänien), von dort aus wechselte er zunächst als Solorepetitor, dann als Kapellmeister und Chordirektor an das Opernhaus Graz. Dort studierte er mit dem Chor Werke wie Moses und Aron, Cavalleria rusticana, I Pagliacci, Macbeth, Rigoletto, Carmen, Turandot und Götterdämmerung ein. Als Kapellmeister dirigierte er Werke u. a. von Rossini, Donizetti, Verdi, Puccini, Mozart und Bizet. Parallel lehrte er an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz Partiturspiel und Korrepetition und absolvierte in der gleichen Universität ein Promotionsstudium in Musikwissenschaft. Zwischen 2006 und 2017 war Dan Raţiu Chordirektor mit Dirigierverpflichtung an der Staatsoper Hannover, wo er u. a. die Oper L’italiana in Algeri, La Cenerentola, das Singspiel Im weißen Rössl und Werke wie Carmina Burana, Musikalische Exequien (Heinrich Schütz) und Quattro pezzi sacri (Giuseppe Verdi) dirigierte und ein sehr vielfältiges Repertoire mit den Chören des Hauses einstudierte. Dazu zählten klassische Werke der Opernliteratur wie Othello, Tannhäuser, Die Meistersinger von Nürnberg, Les contes d‘Hoffmann, Carmen, Fidelio, Der Freischütz, Don Carlos, Idomeneo, Eugen Onegin, Rusalka, Barockwerke von Monteverdi, Rameau, Schütz und zahlreiche Stücke des 20. und 21. Jahrhunderts wie Jenufa, Lady Macbeth von Mzensk, Les Noces, Peter Grimes, A Midsummer Night’s Dream, Die Bassariden, Intoleranza, Die Teufel vom Loudun, Caligula, Der Junge Lord und Lot. Seit März 2018 ist Dan Raţiu als Studienleiter an der Oper Chemnitz engagiert.

Andrea
Sanguineti

Andrea Sanguineti

Andrea Sanguineti studierte Klavier und Komposition in Genua und anschließend Dirigieren an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien sowie am Mailänder Konservatorium Giuseppe Verdi bei Vittorio Parisi. Sein erstes Engagement führte ihn als Korrepetitor nach Straßburg. Im Anschluss an sein Folgeengagement in Hannover wurde er 2011 Erster Kapellmeister und stellvertretender Generalmusikdirektor in Würzburg, wo er bis 2013 tätig war, bevor er als Generalmusikdirektor nach Görlitz berufen wurde, eine Position, die er bis 2017/2018 innehatte.
Sein Debüt als Dirigent gab der junge Italiener 2008 am Pult des Niedersächsischen Staatsorchesters Hannover. Seitdem hat er an verschiedenen europäischen Opernhäusern etliche Neuproduktionen und Wiederaufnahmen geleitet. Zu den Opern-Highlights vergangener Spielzeiten zählen u.a. Der Fliegende Holländer in Erfurt, Il Trovatore in Graz, Die Lustige Witwe in Catania, La Traviata und Tosca in Leipzig sowie sinfonische Konzerte in São Carlos, Lissabon und an der Opéra de Rouen Normandie. Zuletzt leitete er Produktionen wie Nussknacker in Essen, Carmen in Innsbruck, eine Operetten-Gala am Kroatischen Nationaltheater Varaždin und Lucia di Lammermoor in Graz. Darüber hinaus wurde er im Sommer 2019 zum Bad Kissinger Sommerfestival für Orfeo et Euridice mit Lena Belkina sowie für Konzerte mit dem Orquesta Sinfónica Portuguesa des Teatro Nacional de São Carlos Lissabon eingeladen. Hierbei kann er auf die Zusammenarbeit mit renommierten KünstlerInnen wie Annette Dasch, Lucio Gallo, Stefania Bonfadelli, Silvia Tro Santafé, Simone Alaimo, Franco Farina und Albert Pesendorfer verweisen.
In der Saison 2019/2020 dirigiert er Opernproduktionen wie La Bohème an der Deutschen Oper am Rhein, Don Giovanni in Graz, Dornröschen in Essen und Leipzig, La Traviata in Ancona, Rigoletto in Schwerin, La Bohème in Lissabon sowie Fidelio in Chemnitz und Friedrichshafen.
Foto: Agentur

 

Produktionen

Rodrigo
Tomillo

Rodrigo Tomillo

Der in Spanien geborene Pianist und Dirigent Rodrigo Tomillo absolvierte sein Studium in Sevilla, Paris sowie zuletzt an der Musikhochschule Frankfurt am Main bei Wojciech Rajski und beendete dieses mit Auszeichnung. Er arbeitete mit den Dirigenten Lothar Zagrosek (Staatsoper Berlin), Markus Stenz (Oper Köln), Yakov Kreizberg (Komische Oper Berlin) sowie Paolo Carignani (Oper Frankfurt) zusammen.
Am Pfalztheater Kaiserslautern war er ab 2010 als Zweiter Kapellmeister engagiert und wurde 2016/2017 zum Ersten Kapellmeister ernannt. Mit Beginn der Spielzeit 2017/2018 trat er seine Position als Erster Kapellmeister und Stellvertreter des Generalmusikdirektors am Theater Hagen an.
Er gastierte in Münster (Tosca), Mainz (La Traviata) und Innsbruck (Hänsel und Gretel) sowie bei den internationalen Festspielen Sopot Classic (Polen), den Musikfestspielen Saar (Deutschland), den Sommets Musicaux in Gstaad (Schweiz) mit der herausragenden Pianistin Elisabeth Leonskaja und bei dem Festival TEMUDAS (Spanien) mit der Starsopranistin Nancy Fabiola Herrera. An der Oper Chemnitz dirigiert er Verdis Ein Maskenball sowie die Ballettneuproduktion Schwanensee
Foto: privat

Produktionen

Musikalische Einstudierung

Musikalische Einstudierung

Jeffrey
Goldberg

Jeffrey Goldberg

Jeffrey Goldberg studierte u. a. bei Luise Vosgerchian, Sarah Benson, Leonard Bernstein, Joe Maneri und Ivan Tcherepnin und lehrte u. a. an der Harvard University, der Boston Arts Academy, dem Banff Centre, am Rivers School Conservatory sowie am New England Conservatory of Music. Seine Improvisationen hat er auf Konzertbühnen und bei Festivals in Nordamerika und Europa vorgestellt – z. B. beim Palau de la Música Catalana, beim Frankfurter Jazzkeller, sowie beim vs. Interpretation Festival & Symposium in Prag. Seine Kompositionen reichen von Werken für Klangheilen, Crossover und Multimedia Events bis hin zu zwei Aufträgen für das Staatstheater Hannover – eine Oper und ein Ballett. Jeffrey Goldberg arbeitete u. a. mit Yo-Yo Ma und Bobby McFerrin für den Film Yo-Yo Ma at Tanglewood. Er gibt Workshops in Improvisation und war und ist als Konzertpianist, Dirigent und Repetitor in Deutschland und in den USA sowie als Musikdirektor an mehreren Theatern in Boston tätig.  Jeffrey Goldberg promovierte auf dem Gebiet der Pädagogik (Doctor of Education, Harvard University). Seit der Spielzeit 2009/2010 ist er an der Oper Chemnitz engagiert.

 

Claudia
Lang

Claudia Lang

Solorepetitorin und stellv. Studienleiterin

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Leonard
Martynek

Leonard Martynek

Leonard Martynek wurde 1994 als Sohn einer deutsch-tschechischen Familie in Berlin geboren. Er studierte Klavier, Korrepetition und Liedgestaltung bei Balász Szokolay, Hans-Christian Steinhöfel und Karl-Peter Kammerlander in Weimar und vervollständigt aktuell seine Studien bei Ugo D‘Orazio an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig. Er gewann mehrere Preise bei Blattspielwettbewerben und als Begleiter bei Gesangswettbewerben. Während des Studiums sammelte Leonard Martynek Erfahrungen in der Einstudierung verschiedener Kammeropern wie La voix humaine oder Le portrait de Manon und wurde als Pianist für Gesangsmeisterkurse engagiert. Praktika und Engagements führten ihn schließlich für Le nozze di Figaro und mehrere Musicalproduktionen an die Theater Chemnitz sowie für Elektra und Der fliegende Holländer an die Oper Leipzig. Leonard Martynek war 2016 Stipendiat des Richard Wagner Verbandes und ist ab der Spielzeit 2019/2020 an den Theatern Chemnitz als Solorepetitor engagiert.
Foto: Nasser Hashemi

Produktionen

Dan
Raţiu

Dan Raţiu

Dan Raţiu wurde in Bukarest (Rumänien) geboren und studierte Orchesterleitung, Komposition und Klavier an der Hochschule für Musik in seiner Heimatstadt. Er war als Pianist und Dirigent in Rumänien, Tschechien, Frankreich und Italien tätig und ist Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe. Sein erstes Festengagement führte Dan Raţiu von 1991 bis 1995 als Dirigent an die Opera Brașov (Rumänien), von dort aus wechselte er zunächst als Solorepetitor, dann als Kapellmeister und Chordirektor an das Opernhaus Graz. Dort studierte er mit dem Chor Werke wie Moses und Aron, Cavalleria rusticana, I Pagliacci, Macbeth, Rigoletto, Carmen, Turandot und Götterdämmerung ein. Als Kapellmeister dirigierte er Werke u. a. von Rossini, Donizetti, Verdi, Puccini, Mozart und Bizet. Parallel lehrte er an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz Partiturspiel und Korrepetition und absolvierte in der gleichen Universität ein Promotionsstudium in Musikwissenschaft. Zwischen 2006 und 2017 war Dan Raţiu Chordirektor mit Dirigierverpflichtung an der Staatsoper Hannover, wo er u. a. die Oper L’italiana in Algeri, La Cenerentola, das Singspiel Im weißen Rössl und Werke wie Carmina Burana, Musikalische Exequien (Heinrich Schütz) und Quattro pezzi sacri (Giuseppe Verdi) dirigierte und ein sehr vielfältiges Repertoire mit den Chören des Hauses einstudierte. Dazu zählten klassische Werke der Opernliteratur wie Othello, Tannhäuser, Die Meistersinger von Nürnberg, Les contes d‘Hoffmann, Carmen, Fidelio, Der Freischütz, Don Carlos, Idomeneo, Eugen Onegin, Rusalka, Barockwerke von Monteverdi, Rameau, Schütz und zahlreiche Stücke des 20. und 21. Jahrhunderts wie Jenufa, Lady Macbeth von Mzensk, Les Noces, Peter Grimes, A Midsummer Night’s Dream, Die Bassariden, Intoleranza, Die Teufel vom Loudun, Caligula, Der Junge Lord und Lot. Seit März 2018 ist Dan Raţiu als Studienleiter an der Oper Chemnitz engagiert.

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