© Nasser Hashemi

Choreografie

Sabine
Arthold

Sabine Arthold

Sabine Arthold, geboren in Wien, studierte Tanz in Wien, London und New York und absolvierte ihre Ausbildung zur Musicaldarstellerin am Performing Center Austria in Wien. Es folgte eine künstlerische Karriere im tänzerischen und gesanglichen Bereich im In- und Ausland. An der Wiener Performing Academy, einer renommierten Ausbildungsstätte für professionelle Musicaldarsteller, ist sie seit einigen Jahren erfolgreich als Choreografin, Dozentin und Künstlerische Leiterin tätig.
Als Choreografin zeichnete sie sowohl für zahlreiche Shows und Events als auch für erfolgreiche Produktionen verantwortlich, wie zum Beispiel für Samt & Seide (Wiener Kammeroper), Sie spielen unser Lied (Sommer Festspiele Stockerau), A Chorus Line (Sommer Festspiele Stockerau), für die Disney-Musicals High School Musical, Camp Rock, Aladdin und Alice im Wunderland (Wiener Stadthalle), für Seussical (Theater Akzent, Wien), Evita und Footloose (Staatstheater Darmstadt), Zorro (Musicalsommer Winzendorf) und Eine Nacht in Venedig (Theater Magdeburg). In der Spielzeit 2018/2019 choreografierte sie Die Csárdásfürstin am Saarländischen Staatstheater, Kiss me, Kate am Staatstheater Darmstadt und Anatevka am Theater Magdeburg, zu Beginn der Spielzeit 2019/2020 folgt West Side Story an der Oper Bonn.

Produktionen

Danny
Costello

Danny Costello

Geboren in den Vereinigten Staaten wuchs Danny in den Rocky Mountains von Colorado auf, wo er anfing zu singen und zu tanzen. Mit 21 Jahren ging er nach New York City und spielte in vielerlei Produktionen, z. B. Gypsy, Singin’ in the Rain, Pippin und West Side Story. Seine Karriere machte einen Sprung, als er eine Rolle bei der Europa-Tournee von Sophisticated Ladies erhielt. In Deutschland begann er eine langjährige Tätigkeit am Theater des Westens in Berlin, wo er in verschiedensten Produktionen mitspielte, wie z. B. Anything Goes, UFA Revue, Blue Jeans und Damn Yankees.
Aufregende Engagements folgten: Als er mit der originalen europäischen Besetzung von Fosse auf Tournee ging, konnte er bis nach Tokio und danach durch Holland und Frankreich reisen. Als die Stage Entertainment ihre Produktion von 42nd Street aus den USA holte, war Danny einer von wenigen, die nicht nur bei der originalen Gower Champion Produktion mitgemacht hatten, sondern 2002 bei der neuen  Broadway Wiederaufnahme-Inszenierung mitspielen konnten – ein wunderbares Erlebnis.
Danny ist unendlich dankbar für die Möglichkeit, mit solchen berühmten Künstlern wie Mitch Leigh, Ann Reinking, Rob Marshall, John Mauceri, Thommie Walsh, Katharina Thalbach, Barrie Kosky und Francesca Zambello gearbeitet zu haben.
In Chemnitz war seine Choreografie im Musical Funny Girl zu sehen. In der Spielzeit 2015/2016 choreografierte er Chess - Das Musical, 2016/2017 Südseetulpen. 2017/2018 folgte Hochzeit mit Hindernissen.  

Produktionen

Neva
Howard

Neva Howard

Neva Howard stammt aus den USA und erhielt ihre Ausbildung in Florida, New York und Seattle. Sie ist als Choreografin für Theater, Film und Fernsehen, als Dozentin sowie inszenierend tätig. Sie schuf u. a. Choreografien für Linie 1 (UA, GRIPS Theater, Regie: Wolfgang Kolneder), Cole Porters Wodka Cola (DEA, Staatstheater Stuttgart, Regie: Dietrich Hilsdorf), West Side Story (Landestheater Wilhelmshaven, Regie: Georg Immelmann), Schöne neue Welt (UA, GRIPS Theater, Regie: Matthias Davids). Sie inszenierte u. a. für das Stadttheater Konstanz (Der kleine Horrorladen, Das Dschungelbuch), Staatstheater Kassel (Der Zauberer von Oz) und mehrmals für das Oldenburgische Staatstheater. Zuletzt inszenierte sie das Musical GRIMM! an den Uckermärkischen Bühnen Schwedt.
Seit 2002 ist Neva Howard Professorin für Choreografie und Szenische Arbeit im Studiengang Musical/Show der Universität der Künste Berlin und choreografierte in Zusammenarbeit mit Regisseur Peter Lund die Produktionen Assassins – Attentäter, Panic Sound Club, Letterland, Kauf Dir ein Kind, Leben ohne Chris, Mein Avatar und ich, Frau Zucker will die Weltherrschaft, Stimmen im Kopf, Schwestern im Geiste, Grimm!, Kopfkino und Welcome To Hell.

Produktionen

Peter
Lund

Peter Lund

Peter Lund wurde in Flensburg geboren und lebt und arbeitet seit 1987 als freischaffender Regisseur und Autor in Berlin. Zahlreiche Inszenierungen an deutschsprachigen Stadt- und Staatstheatern führten ihn u. a. nach Braunschweig, Bremen, Hamburg, Hannover, Basel, Innsbruck und Wien. Von 1996 bis 2004 war er Leitungsmitglied der Neuköllner Oper in Berlin, die sich mittlerweile zu einem der kreativsten Uraufführungsorte für heutiges Musiktheater entwickelt hat. Dort kamen viele seiner Stücke zur Uraufführung, so u. a. die Musicals Die Krötzkes kommen! mit der Musik von Niclas Ramdohr, Babytalk, Elternabend und Grimm (Musik: Thomas Zaufke) sowie Das Wunder von Neukölln und STELLA, das 2016 als „bestes deutsches Musical“ ausgezeichnet wurde, mit den Kompositionen von Wolfang Böhmer. Seine Stücke werden an zahlreichen deutschen Bühnen nachgespielt. So entwickelte sich Hexe Hillary geht in die Oper in den letzten Jahren zum heimlichen Renner des musikalischen Kindertheaters. Seit 2002 ist Peter Lund Professor im Studiengang Musical/ Show der Universität der Künste Berlin. Zu seinen aktuellsten Arbeiten zählen die Filmfassung des Musicals Kopfkino und die Benatzky-Operette Axel an der Himmelstür an der Volksoper Wien, die mit vier Österreichischen Musiktheaterpreisen als „Beste Operettenproduktion 2017“ ausgezeichnet wurde. 2019 kam Drachenherz, ein Musical, das er ebenfalls zusammen mit Wolfgang Böhmer geschrieben und als Abschlussproduktion des Studiengangs Musical/Show der Universität der Künste zusammen mit Mathias Noack und Neva Howard inszeniert hat, in der Oper Chemnitz zur Uraufführung.
Foto: Matthias Heyde  

Produktionen

Gottfried
Messenbrink

Gottfried Messenbrink

Gottfried Messenbrink wurde 1938 in Senftenberg geboren. Sein Studium an der Palucca Schule in Dresden schloss er 1961 als Bühnentänzer ab.
Von 1961 bis 2001 war er am Chemnitzer (Karl-Marx-Städter) Theater engagiert, zunächst als Gruppentänzer, später als Solist und Assistent des Ballettmeisters. Sein Fernstudium an der Fachschule für Tanz in Leipzig (Fachrichtung Ballettmeister) schloss er 1977 ab. Seine Abschlussarbeit, die Ballettinszenierung Von Märchen zu Märchen, wurde an den Städtischen Theatern Karl-Marx-Stadt erstaufgeführt. Von 1977 bis 1979 war er kommissarischer Leiter des hiesigen Ballettensembles, ab 1979 künstlerischer wie organisatorischer Mitarbeiter und Choreographie-Assistent der Ballettdirektoren Peter Tornew, Günter Buch und Brigitte Preuß sowie des Chefchoreographen Hermann Rudolph. Von 1990 bis 2001 war Gottfried Messenbrink Ballettdirektor der Städtischen Theater Chemnitz.
Zu seinen Rollen in Chemnitz zählten u. a. der Großvater (Peter und der Wolf, Erstaufführung 1963), der Tanzmeister (Aschenbrödel), der Dottore (Pulcinella), Der Tod (Die Nachtigall), Pater Lorenzo (Romeo & Julia), Der liebe Gott (Die Erschaffung der Welt), der König (Le Papillon), der Prinz von Kurland (Giselle) sowie Baron Mirko Zeta in der Ballettversion von Lehárs Die lustige Witwe.
Neben seiner Arbeit als Tänzer war Gottfried Messenbrink jedoch auch als Autor von Balletten für die Chemnitzer Bühne tätig. Zu seinen Arbeiten zählen u. a. die Einrichtung von Coppelia zusammen mit Hermann Rudolph, mit dem er auch das Libretto für die 1976 in Chemnitz uraufgeführte Ballettkomödie Die Drei Schwangeren (mit Musik von Gioacchino Rossini) schrieb. Einige dieser Einrichtungen und Fassungen, für die er sich als Autor und Co-Autor verantwortlich zeigte, choreographierte er auch selbst, so beispielsweise Schneeflöcken (1980), Peter und der Wolf (1993) oder Max und Moritz (1996).
Doch auch in den anderen Sparten des Musiktheaters waren Choreographien von Gottfried Messenbrink zu sehen, so u. a. in den Opern Rusalka (Dvorak, 1991), Rigoletto (Verdi, 1998) oder der Operette Der Vogelhändler (Zeller, 1998).
Seine Choreographie zu Humperdincks Hänsel und Gretel kann heute noch im Chemnitzer Opernhaus bewundert werden.

Produktionen

Leo
Mujić

Leo Mujić

Leo Mujić begann nach einer internationalen Karriere als Tänzer seine Tätigkeit als Choreograf und kreierte Ballette für das Kroatische Nationaltheater in Zagreb und Rijeka, das Slowenische Nationaltheater in Ljubljana und Maribor, das Lettische Nationalballett in Riga, das Ballett am Opernhaus in Metz, das Tokio City Ballet, das Staatsballett Berlin, das Staatsballett Augsburg, das Ungarische Nationaltheater in Budapest, Győr und Pécs sowie das Ballett am Friedrichstadtpalast Berlin. Für renommierte Solisten, wie Aurélie Dupont von der Pariser Oper oder David Halberg vom American Ballet Theatre schuf er Solos und arbeitete außerdem für das Jacob's Pillow Dance Festival in Massachusetts, das Holland Dance Festival, die Tanz Akademie Zürich, die Evolution Dance Company Budapest und die Dance Academy Budapest. Zu seinen Ballettabenden gehören Ein Sommernachtstraum, Anna Karenina, Scheherazade und ihre Geschichten, Gospoda Glembajevi, Gefährliche Liebschaften und Orpheus.

Produktionen

Mathias
Noack

Mathias Noack

Mathias Noack wurde in Eisenhüttenstadt geboren. Nach dem Abitur studierte er Schauspiel an der Theaterhochschule Hans Otto Leipzig. Wichtige Theaterstationen waren das Staatsschauspiel Dresden, das Mecklenburgische Staatstheater Schwerin, das Theater Heidelberg, das Staatstheater Nürnberg, das Hans Otto Theater Potsdam, das Zimmertheater Tübingen und in Berlin das Maxim Gorki Theater, das Deutsche Theater, das Theater am Halleschen Ufer sowie das Renaissance Theater. Er spielte in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen und arbeitete als Sprecher für den Hörfunk. Zu Beginn seiner Laufbahn wurde Mathias Noack von der Fachzeitschrift Theater heute zum „Nachwuchsschauspieler des Jahres“ gekürt, später erhielt er den Kritikerpreis der Berliner Zeitung. Mathias Noack unterrichtete Schauspiel, schauspielerische Grundlagen und Improvisation an der Hochschule für Musik Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig, der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar, der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin, am Studiengang Schauspiel der Universität der Künste Berlin, der Otto Falckenberg Schule München und der Theatre Academy Shanghai. Mathias Noack ist seit 2014 Professor für Spiel und Darstellung an der Universität der Künste Berlin im Fachbereich Darstellende Kunst. Er leitet mit seiner Professur die Schauspielausbildung im Studiengang Musical/Show.
Neben eigenen Theaterproduktionen, die sich vor allem mit dem Leben und Werk Heinrich von Kleists beschäftigten, entstanden zahlreiche Inszenierungen mit Studenten, wie Das Erdbeben in Chili von Kleist oder die Oper Das Mädchen aus dem goldenen Westen von Puccini im Werkraum der Münchner Kammerspiele. Im Mai 2017 entwickelte und inszenierte er mit Studenten der Universität der Künste den Abend Lieber tot. Der Abend ist ein Crossover-Projekt auf Grundlage von William Shakespeares Romeo und Julia. Die Geschichte des berühmten Liebespaares wurde spielend, singend und tanzend erzählt. Es war sowohl ein großer Publikums- als auch Presseerfolg. Die Berliner Zeitung schrieb: „Ausgehend von Romeo und Julia legen die Akteure los, auf einem weiten Weg, der so ziemlich jede Facette tangiert, die Beziehung in sämtlichen Variationen beleuchtend, angefangen von religiös durchpulsten Szenen bis zu blutrünstigen Vampiren auf Erotik-Kurs. Leid und Lust, Schrilles und Verwegenes, Schein und Sein, Kampf und Krampf, flirrende Emotionen im freien Fall.“
Foto: Lenja Schultze

Produktionen

Sabrina
Sadowska

Sabrina Sadowska

Ballettdirektorin 

Sabrina Sadowska erhielt ihre Ausbildung als Tänzerin und Ballettpädagogin in ihrer Heimatstadt Basel. Es folgten Engagements als Tänzerin in Trier, Bremerhaven und Halle sowie über sechs Jahre Stipendien am Königlich Dänischen Ballett in Kopenhagen. Als Ballettpädagogin und -meisterin war sie u. a. an der Staatlichen Ballettschule in Warschau, der Ballettschule der Oper Leipzig, der Palucca Hochschule für Tanz in Dresden, am Polish Dance Theater, am Nationaltheater Brno und am Aalto Theater Essen tätig. Gemeinsam mit Ralf Dörnen war sie ab 1997 als Ballettmeisterin und ab 1999 als Stellvertretende Ballettdirektorin beim Ballett Vorpommern. 2013/2014 wechselte sie nach Chemnitz als Ballettbetriebsdirektorin und 1. Ballettmeisterin und widmet sich als Choreografin verschiedenen Produktionen wie Lampenfieber und Schwanensee. Darüber hinaus erarbeitete sie Choreografien für die Schauspielstücke Romeo und Julia auf der Abbey Road, Camino Real sowie Faust I und II. Sabrina Sadowska ist Gründerin des Festivals TANZ | MODERNE | TANZ. 2016 erhielt sie die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. In der Spielzeit 2017/2018 übernahm sie die Direktion des Balletts Chemnitz.
Foto: Nasser Hashemi

Startseite
Suche Zusatzinformationen
Teilen
nach oben eine Seite zurück

Was suchen Sie?

Suche schließen
Exit
nach oben eine Seite zurück