© Nasser Hashemi

Bühne/Kostüm

Janina
Ammon

Janina Ammon

Janina Ammon wurde in Luzern geboren und schloss ihr Studium als Textildesignerin 2009 an der Hochschule Luzern - Design & Kunst ab. Darauf folgte ein festes Engagement als Kostümassistentin am Luzerner Theater während der Spielzeiten 2009/2010 und 2010/2011.
Seit 2011 arbeitet Janina Ammon als freie Kostümbildnerin in der Schweiz und in Deutschland. In dieser Zeit entstand eine enge Zusammenarbeit mit dem Regisseur Johannes Pölzgutter, die sie bereits nach Regensburg, Bielefeld, Saarbrücken und Karlsruhe führte. Sie gestaltete seitdem Kostüme für La Boheme, Madama Butterfly, Martha oder der Markt zu Richmond, L'elisir d'amore, Der goldene Hahn, Falstaff, Simon Boccanegra, Die lustigen Nibelungen, Cabaret sowie weitere Schauspiel- und Musiktheaterproduktionen.
2012 gewann sie den internationalen Mode- und Theaterförderpreis Prix Juste-au-Corps, den sie 2014 mit dem Kostümbild zur Inszenierung von Die lustige Witwe in der Regie von Dominique Mentha am Luzerner Theater einlöste. Zu ihren Projekten 2018/2019 gehören Rossinis La Cenerentola auf Schloss Hallwyl, Supermarkt Ladies (Musical von Dominik Flaschka und Roman Riklin) in Das Zelt in Basel und Il barbiere di Siviglia als Produktion des Opernhauses Zürich für das Theater Winterthur.

Csaba
Antal

Csaba Antal

Csaba Antal wurde in Budapest geboren. Er studierte Bühnenbild bei Josef Svoboda in Prag und an der Sorbonne in Paris. Als Szenograf und Installationskünstler arbeitet er in Europa und in den USA. Er entwarf Schauspielausstattungen u. a. für Giorgio Strehlers Moravia/Il Diavolo non piu salvare il mondo am Piccolo Teatro di Milano, Cesare Lievis Gespenster am Teatro di Milano, János Szászs Endstation Sehnsucht an der Arena Stage in Washington DC und für Árpád Sopsics Ödipus Rex/Ödipus auf Kolonnos am Nationaltheater Budapest. Für die Oper gestaltete er z. B. Bühnenbilder für Daniel Mesguichs La vie parisienne an der Comédie-Française und La lettre des sables der Opéra National de Bordeaux, Cesare Lievis Il barbiere di Siviglia und Der Rosenkavalier an der Oper Bonn sowie Stiffelio am Opernhaus Zürich, Peter Grimes am Teatro Communale Bologna und Die Zauberflöte in einer Regie von Michela Lucenti am Stadttheater Bozen.
Mit Balázs Kovalik verbindet Csaba Antal eine langjährige Zusammenarbeit. Sie begann an der Oper Budapest mit Peter Grimes, The Turn of the Screw und Elektra, darauf folgten u. a. an der Oper Zürich Paisiellos Il barbiere di Siviglia, an der Oper Bonn Katja Kabanowa, an der Staatsoper Hannover Die Liebe zu den drei Orangen sowie zur Wiedereröffnung des Markgräflichen Opernhauses in Bayreuth Hasses Attaserse. Csaba Antal war auch wiederholt als Regisseur tätig, so inszenierte er u. a. Die sieben Todsünden und Lulu am Teatro Malibran in Venedig sowie Hofmannsthals Elektra am Ex Convento delle Therese in Venedig. Er unterrichtete u. a. an den Konservatorien in Paris und Budapest, am Mozarteum Salzburg, an der Harvard University sowie an der Bayerischen Theaterakademie. Darüber hinaus stellte er Arbeiten bei der Prager Quadriennale, in der Kunsthalle Budapest sowie im Petit Palais in Paris aus. Er ist Gründungsmitglied der 1989 von Giorgio Strehler gegründeten Union der Theater von Europa.
Foto: privat

Produktionen

Mari
Benedek

Mari Benedek

Die Kostüm- und Bühnenbildnerin Mari Benedek erhielt ihre Ausbildung am Surikov Kunstinstitut in Moskau sowie an der Ungarischen Akademie der Bildenden Künste in Budapest. Sie arbeitete für verschiedene Theater in Ungarn wie die Ungarische Staatsoper, das Nationaltheater, das Radnóti Theater, das Örkény Theater, das Vígtheater, aber auch für andere europäische Bühnen wie das Tschechow-Kunsttheater in Moskau und das Det Norske Teatret in Oslo. Mari Benedek erhielt zahlreiche internationale Auszeichnungen. Sie arbeitete mit namhaften Regisseuren wie János Szász, Péter Valló, Sándor Zsótér und Balázs Kovalik zusammen. Zu ihren wichtigsten Arbeiten gehören Der Meister und Margarita am Tschechow-Kunsttheater Moskau, Il barbiere di Siviglia am Nationaltheater Szeged, Herzog Blaubarts Burg beim Opernfestival Miskolc sowie Der kaukasische Kreidekreis, Hair und Tod in Theben am Det Norske Teatret Oslo. Für die Ungarische Staatsoper Budapest entwarf Mari Benedek bereits zahlreiche Kostüm- und Bühnenbilder, so z. B. für Inszenierungen von Peter Grimes, Der Zwerg, Erwartung, Le nozze die Figaro, Così fan tutte, Don Giovanni, Orpheus und Eurydike, Fidelio, Elektra, Xerxes, Mefistofele, Der fliegende Holländer sowie Die Zauberflöte. Für das Nationaltheater Budapest kreierte sie Ausstattungen für Richard III., Penthesilea und König Lear. Weiterhin stattete sie Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui und Boris Godunow am Örkény Színház Theater sowie Peer Gynt und Bánk bán am Krétakör Theater in Budapest aus. Darüber hinaus unterrichtet Mari Benedek Kostümbild an der Universität für Theater- und Filmkunst Budapest sowie an der Ungarischen Universität der Bildenden Künste.
Foto: Istvan Szecsi

Produktionen

Rebekka
Bentzen

Rebekka Bentzen

Die junge dänische Bühnen- und Kostümbildnerin Rebekka Bentzen lebt und arbeitet in Kopenhagen. 2011 absolvierte sie die Danish National School of Performing Arts und ist seitdem freiberuflich tätig. Dabei hat sie hauptsächlich Bühnen- und Kostümbilder für Theater und Oper entworfen, u. a. an der The Royal Danish Opera, am Volkstheater Kopenhagen, an den Theatern in Aarhus und Odense (darunter Klassiker wie Tschechows Die Möwe und Bergmans Szenen einer Ehe) sowie an zahlreichen OFF-Theatern gearbeitet, wo sie sich vor allem mit Stücken junger zeitgenössischer Autoren beschäftigte. Darüber hinaus war sie auch für Filme, Ausstellungen und Konzerte tätig. Bei der Produktion von Wagners Das Liebesverbot am Teatro Real Madrid und an der London Royal Opera in der Inszenierung von Kasper Holten assistierte sie dem Bühnen- und Kostümbildner Steffen Aarfing. Seitdem verbindet sie eine enge Zusammenarbeit mit dem Regisseur Nils Braun.
Foto: Kristine Kiilerich

Produktionen

Ingeborg
Bernerth

Ingeborg Bernerth

Ingeborg Bernerth entwirft seit 1981 Kostüme für Theater und Opernhäuser in Europa und den USA. Dabei arbeitete sie u. a. mit den Regisseuren Stein Winge, Stephen Lawless, Elijah Moshinsky, Robert Lehmeier und Vera Nemirova sowie den Bühnenbildnern Benoît Dugardyn, Jens Kilian, Herbert Murauer, Tom Musch und Frank Philipp Schlößmann zusammen.
Zu wichtigen Produktionen der letzten Jahre zählen Lohengrin in Krefeld, Rimski-Korsakows Die Zarenbraut für die Oper Frankfurt, Mussorgskis Boris Godunow sowie Die Fledermaus und Madama Butterfly für die Nationale Reisopera Enschede, Donizettis Maria Stuarda, Roberto Devereux und Anna Bolena für die Dallas Opera (letztere wurde auch von der Canadian Opera Company in Toronto übernommen), Tosca und Cavalleria rusticana / I Pagliacci, L’elisir d’amore und Rigoletto für das Festival OscarsborgOperaen in Oslo, Die Fledermaus beim Glyndebourne Festival, am Grand Théâtre de Genève, am Opernhaus Graz, in Peking und 2018 in Washington, Die lustigen Weiber von Windsor am Theater Erfurt sowie Turandot in Braunschweig, Don Carlo an der Korean National Opera Seoul, Rossinis Guillaume Tell in Graz und Wagners Der Ring des Nibelungen an der Oper Frankfurt.
Zu den Projekten der Spielzeit 2018/2019 zählen Roberto Devereux in San Francisco, Lohengrin in Bonn und Fidelio an der Oper Chemnitz, für die Ingeborg Bernerth bereits die Kostüme zur Uraufführung von Südseetulpen entwarf.
Foto: Artists Management Zürich 

Produktionen

Sebastian
Ellrich

Sebastian Ellrich

Sebastian Ellrich, 1984 in Magdeburg geboren, begann seine künstlerische Laufbahn als Kostümbildassistent an verschiedenen Bühnen für die er sehr bald eigene Entwürfe realisierte. Seit 2004 arbeitet er als Kostüm- und Bühnenbildner bundesweit für Oper, zeitgenössischen Tanz und Theater, u. a. Schauspiel Köln, Oper Leipzig, Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg, Staatstheater Nürnberg, Staatstheater Mainz, Kampnagel Hamburg, Sophiensäle Berlin, Prinzregententheater München, Schauspiel Frankfurt. Eine enge Zusammenarbeit verbindet Sebastian Ellrich im Schauspiel mit Jürgen Kruse und Nora Bussenius, in der Oper mit Joan Anton Rechi und Balázs Kovalik und im Tanz mit Florian Bilbao und Jochen Roller. Seit 2011 widmet sich Sebastian Ellrich zudem seinem eigenen Prêt-à-porter-Label und zeigt seine Kreationen regelmäßig auf der Berliner Fashion Week. 
Foto: Christian Hartmann

 

Produktionen

Annika
Haller

Annika Haller

Annika Haller studierte Bildhauerei an der Accademia di Belle Arti in Bologna (Italien) und Dramaturgie an der Universität Frankfurt a. M. Seit 2001 ist sie freiberuflich als Regisseurin, Dramaturgin, Bühnenbildnerin und bildende Künstlerin tätig. Seit 2008 arbeitet sie mit dem Regisseur Tilman Knabe zusammen, für den sie die Ausstattungen u. a. bei Peter Grimes (Britten) an der Oper Dortmund, Ariadne auf Naxos für das Festival Cantiere Internationale d‘arte di Montepulciano und Elektra am Staatstheater Mainz übernahm.
Darüber hinaus verbindet sie seit 2013 eine Zusammenarbeit mit der Regisseurin Elisabeth Stöppler, mit der u. a. Mathis der Maler (Hindemith), Dialogues des Carmélites (Poulenc) und Médée (Cherubini) am Staatstheater Mainz, Mord an Mozart an der Staatsoper Berlin sowie Oedipus Rex (Strawinsky) / Il prigioniero (Dallapiccola) an der Semperoper Dresden entstanden. In der Werkstatt der Staatsoper Berlin war sie für die Produktion Rotkäppchen von Georges Aperghis und Es liegt was in der Luft von Mischa Spoliansky für Regie und Bühnenbild verantwortlich.
Als Dozentin hat sie an der Musikakademie Kassel (2000–2003), an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt a. M. (2007) sowie an der Akademie für bildende Künste Wien (2005–2009) in der Meisterklasse für Szenografie von Erich Wonder unterrichtet.

Produktionen

Hinrich
Horstkotte

Hinrich Horstkotte

Der Berliner Bühnenbildner und Regisseur Hinrich Horstkotte, geboren 1972, war zunächst Marionettenspieler, bis er von 1992 bis 1998 Bühnenbild und -kostüm sowie Dramaturgie an der Akademie der Bildenden Künste in München studierte, zunächst bei Ekkehard Grübler, dann bei Karl-Ernst und Ursel Herrmann, für die er in Baden-Baden, Salzburg, Innsbruck, Amsterdam und Genf auch als Regieassistent arbeitete. Schon während des Studiums begann er, als freischaffender Bühnenbildner und Regisseur zu arbeiten. Als Bühnen- und Kostümbildner war er für die Biennale für Neue Musik München, das Musiktheater Görlitz, die Opernhäuser in Chemnitz (hier u. a. Cendrillon, Der Rosenkavalier, Das Mädchen aus dem goldenen Westen), Detmold, Nürnberg und für die Ludwigsburger Schlossfestspiele tätig. In über 60 Produktionen für Oper, Schauspiel und Puppentheater hat er, überwiegend in eigener Ausstattung, Regie geführt. So inszenierte er u. a. in Berlin (Staatsoper), Dessau, Dortmund, Krefeld/Mönchengladbach, Oldenburg, Saarbrücken, Rheinsberg, am Nanfong-Theatre in Taipeh, an der Volksoper Wien sowie am Salzburger Marionettentheater. In Chemnitz brachte er u. a. Mozarts Idomeneo und Puccinis Turandot auf die Bühne. Besonders gern widmet er sich der Barockoper und hat hier am Grand Théâtre Luxembourg, beim NDR in Hamburg, beim Berliner Zeitfenster-Festival, bei den Musikfestspielen Potsdam und den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik inszeniert. Von der Zeitschrift Opernwelt wurde er mehrfach in den Kategorien „Bühnen- bzw. Kostümbildner des Jahres“ sowie „Regisseur des Jahres“ nominiert. Ebenso wurde er für den ersten österreichischen Musiktheaterpreis Goldener Schikaneder 2013 nominiert und erhielt Theaterpreise der Städte Detmold, Halberstadt und Mönchengladbach. Hinrich Horstkotte hatte Lehraufträge an der Universität der Künste Berlin für Szenische Darstellung sowie an der Technischen Universität für Bühnen- und Kostümbild inne und unterrichtete am Internationalen Opernstudio der Deutschen Staatsoper Berlin.
Foto: Claudia Heysel, Dessau

Produktionen

Kristopher
Kempf

Kristopher Kempf

Kristopher Kempf arbeitet seit 2015 als freiberuflicher Kostüm- und Bühnenbildner. Seine Arbeit führte ihn an die Opern Bonn, Chemnitz, Magdeburg, Koblenz, Aachen, Krefeld, Hof und Coburg, ans Staatstheater Nürnberg, die Theater Würzburg, Altenburg/Gera, Ulm und Nordhausen sowie an das Landestheater Linz. Vor seiner Selbstständigkeit war er von 2013 bis 2015 Leitender Kostümbildner am Theater Münster. Dort entwarf er unter anderem die Ausstattungen zum Ballett Lulu, zur Oper Die verkaufte Braut und zu den Schauspielen Der einsamste Ort auf der Welt und Oopicassoo. Mit letzterem Stück erhielt Kempf Einladungen zum Westwind Festival und zu einem Gastspiel in Indien und Sri Lanka. Von 2010 bis 2013 zeigte er sich als Kostümassistent und Kostümbildner am Mainfranken Theater Würzburg verantwortlich für eine Vielzahl von Produktionen in allen vier Sparten. Nebenher gastierte er an der Pocket Opera Nürnberg und am Theater Ingolstadt, wobei seine Produktionen Das Ende des Regens und Erste Stunde bei den Bayerischen Theatertagen jeweils als „Beste Produktion“ ausgezeichnet wurden. Kristopher Kempf begann seine Karriere mit einer handwerklichen Ausbildung zum Maßschneider in Frankfurt und zum Maßschneidermeister in München, die er jeweils als Jahrgangsbester abschloss. Danach vertiefte er als Schneider im renommierten Atelier Das Gewand in Düsseldorf, als Kostümassistent am Staatstheater Wiesbaden sowie als Designassistent bei LEA creative knit in Lima/Peru seine Erfahrungen. Der gewonnene Wettbewerb Weltgewänder – Mode auf Reisen führte ihn in dieser Zeit zu einem Studienaufenthalt nach Mali. An der Oper Chemnitz hat er die Kostüme für La Cenerentola und Rinaldo entworfen.
Foto: privat

Steven
Koop

Steven Koop

Steven Koop absolvierte zunächst ein Architekturstudium an der Hochschule Karlsruhe. In seiner Diplomarbeit beschäftigte er sich mit dem Bau eines Theaters. Während einer Assistenz am Staatstheater Karlsruhe entstand dort 2003 sein erstes Bühnenbild. Seitdem ist er als freier Bühnen- und Kostümbildner für Schauspiel- und Musiktheater tätig. Sein Weg führte ihn an die Theater Kiel, Baden-Baden, Krefeld/Mönchengladbach, Esslingen, Paderborn, Pforzheim, Ingolstadt, Lüneburg, die Schauspielbühnen Stuttgart, die Hamburger Kammerspiele, das Grenzlandtheater Aachen, das Fritz Remónd Theater Frankfurt, das Volkstheater Rostock, das Schauspiel Magdeburg und die Oper Chemnitz. Zu seinen Arbeiten gehören u. a. die Goldberg-Variationen von George Tabori, die Uraufführung Kampfgesellschaft von Peter Truschner, beides in der Regie von Herman Beil, die Deutsche Erstaufführung von Arne Lygres Stücken Mamma und ich und Männer sowie Mann ohne Aussichten in den Regien von Thomas Krupa und Florian Boesch, die Deutsche Erstaufführung von Rafael Spregelburds Alles (Todos) in der Regie von Rafael Spregelburd sowie die deutsche Erstaufführung von Zweifel (Doubt) in der Regie von Boris von Poser. Weitere Arbeiten entstanden u. a. mit den Regisseuren Donald Berkenhoff, Daniel Ris, Claudia Brier, Udo Schürmer, Thomas Goritzki, Thomas Höhne, Johannes Lepper, Joerg Bitterich, Elmar Thalmann, Manfred Langner, Barbara Neureiter, Ulf Goerke, Claus Helmer, Christoph Roos, Robin Telfer, Angelika Zacek, Peter Kühn, Alexander Marusch, Christian Sunkel, Frank-Lorenz Engel, Astrid Jakob und Knut Weber. Steven Koop ist Mitglied im Deutschen Werkbund und hat einen Lehrauftrag für Bühnenbild und Szenografie an der Architekturfakultät der Hochschule Karlsruhe. An der Oper Chemnitz hat der das Bühnenbild für Rossinis La Cenerentola und Händels Rinaldo entworfen.

Lukas
Kretschmer

Lukas Kretschmer

Lukas Kretschmer ist freischaffender Künstler in den Bereichen Szenografie, Video und Licht. Seine künstlerische Position orientiert sich an der Auseinandersetzung mit narrativen Strategien und Räumen sowie ihren gesellschaftlichen und theoretischen Kontexten. Dabei arbeitet er multimedial und interdisziplinär.
Ausgebildet an der Fachhochschule Dortmund, schloss der Vater von zwei Söhnen 2013 sein Master-Studium Szenografie und Kommunikation an der Fachhochschule Dortmund mit Auszeichnung ab. Bereits während des Studiums übernahm er Bühnenbildassistenzen u. a. für Kaspar Zwimpfer, Florian Etti und Dieter Richter, es folgten eigene Bühnenbilder u. a. für die Robert Schumann Hochschule Düsseldorf, das Deutsche Nationaltheater Weimar und das Staatstheater Darmstadt. Als künstlerischer Leiter war er von 2015 bis 2016 für die Konzeption und den Schnitt der Videos des vom Bundesministeriums für Bildung und Forschung geförderten Diskursprojektes 30 Gedanken zum Tod verantwortlich. Gemeinsam mit Tobias Haase und Katharina Herrmann, HerrmannFilm Berlin, produzierte und leitete er von 2016 bis 2017 das partizipative Tanz- und Filmprojekt Lass dich bewegen im Auftrag der Aesculap AG, Tuttlingen.
Seit dem Wintersemester 2015/2016 promoviert Lukas Kretschmer an der Bauhaus-Universität Weimar. Während seines Master-Studiums war Lukas Kretschmer Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes.

Produktionen

Erika
Landertinger

Erika Landertinger

Erika Landertinger, in Salzburg geboren, studierte Bühnenbild und Regie am Salzburger Mozarteum und an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. Engagements als Kostümbildnerin führten sie u. a. an das Schauspiel Bonn, das Schauspielhaus Bochum sowie an die Theater in Amsterdam, Den Haag und Rotterdam. Zwischen 1980 und 1983 übernahm sie die Ausstattungsleitung der Ruhrfestspiele Recklinghausen. Seit 1983 zeichnete Erika Landertinger als freischaffende Kostümbildnerin für mehr als 200 Theaterproduktionen verantwortlich. Sie war u. a. für die Münchner Kammerspiele, das Münchner Residenztheater, die Bayerische Staatsoper, das Hamburger Schauspielhaus, das Thalia Theater Hamburg, das Burgtheater Wien, die Volksoper Wien, das Volkstheater Wien sowie die Wiener Festwochen, die Staatstheater in Stuttgart, Wiesbaden, Mainz, Darmstadt und Hannover, das Schauspielhaus Zürich sowie viele weiteren Bühnen in Deutschland, Österreich und den Niederlanden tätig und arbeitete mit Regisseuren wie Hans Kresnik, Achim Freyer, Jürgen Bosse, Franz Xaver Kroetz, Nicolas Brieger, Hannelore Hoger, Daniel Karasek, Jürgen Tamchina und Holger Schultze zusammen.
Als bildende Künstlerin hatte Erika Landertinger bereits mehrere Einzelausstellungen. In der Lithografie-Werkstatt schuf sie im Jahr 1999 sechs Blätter zum Jedermann nach Hugo von Hofmannsthal in kritischer Auseinandersetzung mit dem Thema und seiner Rezeption in Salzburg. Zudem realisierte sie 2006 ein Buchprojekt mit Lithografien zu E. T. A. Hoffmanns Der Nussknacker. 1995/1996 war sie Gastprofessorin für Kostümbild an der Gerrit Rietveld Academie für Bildende Künste in Amsterdam. Seit 2003 ist sie Dozentin für Kostümbild an der Toneelacademie Maastricht.
Foto: privat

Produktionen

Sam
Madwar

Sam Madwar

Sam Madwar – Darsteller, Autor, Regisseur, Übersetzer, Licht- und Projektionsdesigner, zuletzt aber hauptsächlich Bühnenbildner, bevorzugt für Musiktheater – arbeitete an der Wiener Volksoper überaus erfolgreich mit den Ausstattungen für Frau Luna, Guys and Dolls, Hello, Dolly! und zuletzt für Axel an der Himmelstür. Bei der Bühne Baden war er mehrfach zu Gast, u. a. mit Die Bajadere, Eine Nacht in Venedig, Die schöne Wassilissa, Sweet Charity, Zwei Herzen im Dreivierteltakt, Annie, Das Land des Lächelns und Victor/Victoria. Sein Fantasy-Bühnenbild für das Musical Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär, 2006 in Köln uraufgeführt, war 2008/2009 auf großer Tour durch Deutschland. Das Bühnenbild für Shrek ging nach der Premiere in Düsseldorf auf Tournee durch die Schweiz und nach Wien. Am Theater der Jugend Wien stattete er Emil und die Detektive, Karlsson auf dem Dach sowie Kalle Blomquist lebt gefährlich aus. Weitere Ausstattungen in Österreich führten ihn ans Stadttheater Klagenfurt, an die Stadthalle Wien, zum Musicalfestival Graz, an die Kammerspiele Wien, das Stadttheater Mödling/Scala Wien sowie zum Theatersommer Haag, zu den Wachaufestspielen Weißenkirchen u. v. m. In Deutschland entwarf er zuletzt Bühnenbilder am Oldenburgischen Staatstheater für Andrew Lloyd Webbers Jesus Christ Superstar und an der Staatsoperette Dresden für die Uraufführung des Musicals Der Mann mit dem Lachen. Regie führte er bei Lucky Stiff in Klagenfurt und Wien, Coccinella im Dschungel Wien sowie bei Neil Simons Sie spielen unser Lied und Schmetterlinge sind frei in Wien. Sein Stück Wenn der Wind weht und Liedtexte für Figaro sind bei Felix Bloch Erben verlegt, Ruhe am Set! – Die Marx Brothers bei Whale Songs, Hamburg.

Produktionen

Susana
Mendoza

Susana Mendoza

Susana Mendoza begann ihre Karriere als Kostümassistentin bei den Bühnen der Stadt Köln, wo sie u. a. mit Gottfried Pilz und Andreas Reinhardt zusammenarbeitete. Von 1991 bis 1997 studierte sie Kostümbild an der Hochschule der Künste in Berlin. In dieser Zeit begann ihre Zusammenarbeit mit Wolfgang Gussmann, die sie u. a. an die Deutsche Oper Berlin, die Wiener Staatsoper, die Bayerische Staatsoper, die Pariser Opéra Bastille und die Nederlandse Opera in Amsterdam führte. Außerdem kreierte sie die Kostüme für Manon Lescaut an der Nationale Reisopera in Rotterdam. Sie arbeitete u. a. mit Reto Nickler und seit 1998 intensiv mit der Regisseurin Sabine Hartmannshenn bei Produktionen wie Peter Grimes an der Hamburgischen Staatsoper, Cavalleria rusticana/Pagliacci und Schule der Frauen am Theater Lübeck, Lulu an der Oper Göteborg, Werther am Staatstheater Nürnberg in Koproduktion mit Oslo und Santander sowie Lucia di Lammermoor am Staatstheater Kassel. Weitere Arbeiten führten sie nach Hamburg, Amsterdam, Innsbruck, Salzburg, Wien, Barcelona, nach Rheinsberg, zur Ruhrtriennale, nach New York, Düsseldorf und Köln (Rinaldo). Zuletzt entwarf sie das Kostümbild für The Rake‘s Progress und Lohengrin an der Deutschen Oper am Rhein, für Falstaff am Deutschen Nationaltheater Weimar, für Il tabarro in Köln, für Der fliegende Holländer, Il ritorno d‘Ulisse in patria, The turn of the screw, Das Land des Lächelns und Nabucco am Opernhaus Zürich, für Giovanna D‘Arco und Romeo und Julia auf dem Lande in Bielefeld, für Die Fledermaus in Weimar und Im weißen Rössl in Bern.

Produktionen

Tom
Musch

Tom Musch

Tom Musch wurde in Dresden geboren, wo er an der Abendakademie der Hochschule für Bildende Künste studierte. Seit 1994 ist er als freischaffender Bühnen- und Kostümbildner tätig und arbeitet mit zahlreichen Regisseurinnen und Regisseuren im Schauspiel und Musiktheater zusammen, u. a. mit Vera Nemirova, Sandra Leupold, Robert Lehmeier, Uta Koschel, Axel Vornam und Armin Petras. Zusammen mit Vera Nemirova gewann Tom Musch im Jahr 2000 beim Wettbewerb für Regie und Bühnenbild des WAGNER FORUMS GRAZ.
Engagements führten ihn u. a. an die Sächsische Staatsoper Dresden, an die Staatstheater Kassel, Wiesbaden, Mainz und Braunschweig, an die Nationale Reisopera Enschede, an das Schauspiel Leipzig, die Oper Leipzig, das Deutsche Nationaltheater Weimar, an die Theater Bielefeld, Erfurt, Magdeburg, Basel, Osnabrück und Heilbronn sowie an das Maxim Gorki Theater Berlin.

Produktionen

Mercè
Paloma

Mercè Paloma

Die Kostümbildnerin Mercè Paloma studierte in Barcelona. Sie arbeitet für Schauspiel, Oper, Film und Fernsehen. Eine enge Zusammenarbeit verbindet sie mit den Regisseuren Sergi Belbel, Joan Anton Rechi und Calixto Bieto. Dabei entstanden Produktionen wie Barbaric Comedies beim Edinburgh Festival, Life is a Dream in Barcelona und Edinburgh, Bernarda Albas Haus, El Barberillo de Lavapies und Der Sturm in Madrid, Macbeth (Shakespeare) bei den Salzburger Festspielen, Pierrot lunaire in Barcelona, Peer Gynt in Norwegen, Tirant lo Blanc in Berlin, Così fan tutte und Die Fledermaus an der Welsh National Opera, Don Giovanni und Un ballo in maschera an der English National Opera und der Royal Danish Opera, Tosca, Wozzeck, Un ballo in maschera und La Cabeza del Bautista (Palomar) am Gran Teatre del Liceu Barcelona, Manon an der Oper Frankfurt, Carmen an der Opéra Bastille París, Il mondo della luna an der Opera Zuid Maastricht, Parsifal und La fanciulla del west an der Oper Stuttgart, Il Trovatore an der Staatsoper Hannover, Madama Butterfly an der Deutschen Oper am Rhein, Cavalleria rusticana/Pagliacci an der ABAO Bilbao Opera, Salome an der Ópera de Colombia Bogotá sowie L‘italiana in Algeri am Teatro Colón Buenos Aires. Im Oktober 2019 folgt an der Deutschen Oper am Rhein Samson und Dalila in der Regie von Joan Anton Rechi. Ihre Film-Kostümbilder sind mehrfach preisgekrönt. Pa negre, Incerta glória und Francisco Boix – Der Fotograf von Mauthausen wurden mit dem Filmpreis Gaudì ausgezeichnet, letztgenannter Film sowie A los que aman und Der Buchladen der Florence Green für den spanischen Filmpreis Goya nominiert.
Foto: privat

Produktionen

Alexia
Redl

Alexia Redl

Alexia Redl wurde in Mödling geboren und studierte an der Universität Mozarteum Salzburg Bühnenbild und Kostümentwurf bei Hans Bruno Gallée. Während ihrer Studienzeit assistierte sie in den Werkstätten der Salzburger Festspiele und in der Kostümabteilung der österreichischen Bundestheater in Wien, am Volkstheater Wien, am Borchert Theater in Münster, Theater im Bauturm Köln sowie bei Hermann Nitsch. Seit 1989 ist sie als freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin für Oper, Operette, Musical und Sprechtheater tätig.
Ihre Engagements führen sie u. a. zum Lehár Festival Bad Ischl (Kostüme für My Fair Lady) und zu den Ferdinand Raimund Festspielen Gutenstein (Der Bauer als Millionär). Darüber hinaus gestaltete sie Gesamtausstattungen für die Bühne Baden (Peter Pan, Die lustige Witwe) und das Kostümbild für Der Vogelhändler an derVolksoper Wien.
Bei den Internationalen Haydnfestspielen Eisenstadt unter der musikalischen Leitung von Adam Fischer waren die Haydnopern L’isola disabitata, Armida sowie L'anima del filosofo, ossia Orfeo ed Euridice in ihrer Ausstattung zu erleben, ebenso La canterina und Lo speziale in der Inszenierung von Tatjana Gürbaca.
Seit vielen Jahren widmet sie sich den Produktionen des renommierten Jugendtheaters Next Liberty in Graz in Koproduktion mit dem Opernhaus Graz und begeisterte mit den Ausstattungen der Familienmusicals Honk! Das hässliche Entlein, Emil und die Detektive u. a. m. Kürzlich entwarf sie das Bühnenbild für Der gestiefelte Kater in einer Fassung von Thomas Zaufke und Peter Lund an der Oper Graz.
Einen wichtigen Aspekt in ihrer Arbeit stellt der Umgang mit Räumen, die eigentlich nicht für Theateraufführungen gedacht sind, dar. Teils sind es nüchterne Lagerhallen, ein Zelt, ein Stollen in einem Berg, ein denkmalgeschützter barocker Konzertsaal wie der berühmte Haydn-Saal im Schloss Esterházy in Eisenstadt oder einfach eine gewaltige Naturkulisse, wie bei den Rosegger-Festspielen Krieglach/Alpl (Jakob der Letzte, ORF TV-Ausstrahlung 2013) in den steirischen Bergen. Ihre Kostümentwürfe für Opern, Stücke für Kinder oder Schauspiele zeigen Typen, die ihr immer wieder im Leben begegnen. So wird auf der Bühne das Normale skurril und das Skurrile normal. Eine wichtige Quelle ist die Musik bzw. der Klang der Sprache und das Leben.
http://www.alexiaredl.com/
Foto: moodley brand identity

Ulrike
Reinhard

Ulrike Reinhard

Ulrike Reinhard wurde im Raum Stuttgart geboren und studierte Bühnen- und Kostümgestaltung an der Universität Mozarteum in Salzburg. Es folgten zwei Jahre Ausstattungsassistenz am Schillertheater in Berlin. Seit 1990 ist sie freiberuflich als Bühnen- und Kostümbildnerin tätig, seit 2005 auch als Dozentin für die theaterpädagogische Ausbildung des LAG TheaterPädagogik Baden-Württemberg e. V. Ulrike Reinhard entwarf bereits vorwiegend Bühnen-, aber auch Kostümbilder für Opern-, Musical- und Schauspielproduktionen u. a. am Theater Basel, am Staatstheater Darmstadt, in Dresden, Hannover und Karlsruhe, am Theater der Jugend Wien, am Theater Erfurt, an den Landesbühnen Esslingen sowie an der Neuköllner Oper Berlin. Es entstanden Arbeiten für Produktionen wie Elling (Landestheater Hildesheim), Avenue Q und In The Heights (Theater Hagen), Urfaust und Der nackte Wahnsinn (Neue Bühne Senftenberg) u. v. a. m. Seit 1990 arbeitet Ulrike Reinhard mit Peter Lund zusammen. Zuletzt entwarf sie 2014 das Bühnenbild für Die Hochzeit des Figaro am Theater Osnabrück, 2016 Bühne und Kostüme für Grimm an der Neuköllner Oper Berlin und 2017 das Bühnenbild für Die Zirkusprinzessin an der Oper Graz. Darüber hinaus entstanden Bühnenbilder für Die Csárdásfürstin an der Volksoper Wien sowie für Martha an der Oper Graz. Zu Projekten im Jahr 2019 zählen das Bühnenbild für Alle meine Söhne an den Uckermärkischen Bühnen Schwedt, für Hase Hase am Theater Senftenberg sowie die Ausstattung für die Uraufführung von Drachenherz an der Oper Chemnitz. 
Foto: privat

Produktionen

Hans Dieter
Schaal

Hans Dieter Schaal

Hans Dieter Schaal wurde 1943 in Ulm/Donau geboren. Er absolvierte ein Architekturstudium in Hannover und Stuttgart. Heute lebt und arbeitet er in Attenweiler bei Ulm. Er ist Architekt, Ausstellungsgestalter, Bühnenbildner, Landschaftsarchitekt, Künstler und Autor. Seine wichtigsten Museen sind das Film-Museum Berlin, das Kunstgewerbemuseum im Schloss Köpenick Berlin, das Fernsehmuseum, die Mediathek Berlin und das neue Museum auf der Festung Königstein bei Dresden. Folgende Bauten und Landschaftsgestaltungen tragen seine Handschrift: die Urnenanlage in Singen (Hohentwiel), die Villa Leibfried in Stuttgart, der Stangenwald auf dem Killesberg (Stuttgart) und der Wieland- Park in Biberach an der Riß. Arbeiten als Bühnenbildner führten ihn nach Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg, Stuttgart, Essen, Ulm, Chemnitz, Dresden, Rostock, Wien, Zürich, Neapel, Paris, Brüssel, Lissabon, Amsterdam, Moskau, Bratislava und San Francisco. Hans Dieter Schaal veröffentlichte zahlreiche Bücher, darunter Wege und Wegräume, Neue Landschaftsgestaltung sowie Architektur und Film
Foto: Verena Schaal

Produktionen

Sophia
Schneider

Sophia Schneider

Die Münchnerin Sophia Schneider studierte Bühnen- und Kostümbild in Stuttgart bei Martin Zehetgruber und Anna Eiermann sowie Freie Kunst in Straßburg. Nach Assistenzen an der Staatsoper Stuttgart und bei der Ruhrtriennale Duisburg ist sie seit 2012 freischaffend tätig. 2014 gewann sie mit der Regisseurin Verena Stoiber den internationalen Regiewettbewerb Ring Award und zahlreiche Sonderpreise. Es folgten Inszenierungen an der Deutschen Oper Berlin (Sensor von Konrad Boehmer, 2015), in Nürnberg (Rigoletto, 2016), Graz (Tristan und Isolde, 2016), Potsdam (Israel in Egypt, Winteroper 2016) und Skopje (La Traviata, 2017) unter der Regie von Verena Stoiber. Für Calixto Bieito entwarf sie die Kostüme für Hèctor Parras Wilde (Schwetzinger SWR Festspiele, 2015) sowie für die Uraufführung von Bernardo Atxagas Obabakoak (Bilbao, 2017). Zuletzt entstanden Bühnenbild und Kostüme für Freischütz am Badischen Staatstheater Karlsruhe und für Lucia di Lammermoor an der Oper Graz, erneut in Zusammenarbeit mit der Regisseurin Verena Stoiber.

Produktionen

Marie-Luise
Strandt

Marie-Luise Strandt

Marie-Luise Strandt begann ihre Theaterarbeit nach einem Modestudium an der Hochschule der Künste in Ostberlin als Theatermalerin an der Deutschen Staatsoper Berlin. Die Regisseurin Ruth Berghaus engagierte sie dort 1979 für erste Ausstattungen. Gemeinsame Arbeiten führten sie u. a. an die Opernhäuser in Frankfurt am Main, Hamburg, Stuttgart, Mannheim, Dresden, Leipzig, Paris, Zürich, Basel, Wien, Graz, Brüssel, Bologna, London, Cardiff sowie für Schauspielprojekte ans Thalia Theater und Schauspielhaus Hamburg sowie ans Burgtheater Wien.
Nach dem Tod von Ruth Berghaus 1996 arbeitete sie mit verschiedenen Regisseuren in Deutschland, der Schweiz und Österreich, 2009 bis 2017 u. a. mit der Regisseurin Vera Nemirova an der Staatsoper Wien Pique Dame, am Staatstheater Mainz La Bohème, in Magdeburg Nabucco und Boris Godunow, in Basel Lohengrin, in Freiburg i. Breisgau Die Sache Makropulos, des Weiteren mit der Regisseurin Sandra Leupold am Staatstheater Wiesbaden Tosca und am Staatstheater Mainz Parsifal sowie mit der Regisseurin Arila Siegert in Karlsruhe Iphigenie auf Tauris und in Salzburg Idomeneo. Gemeinsam mit Hans Dieter Schaal kam in der Spielzeit 2016/2017 in Lyon die legendäre Berghaus-Inszenierung der Elektra erneut auf die Bühne.
Marie-Luise Strandt hat Lehraufträge für Mode, Bühnen- und Kostümbild in Berlin, Dresden und Salzburg.

Produktionen

Gesine
Völlm

Gesine Völlm

Aufgewachsen in Tübingen am Neckar, studierte Gesine Völlm nach einer Schneiderlehre Bühnen- und Kostümbild bei Jürgen Rose an der staatlichen Akademie der bildenden Künste Stuttgart. Nach einer zweijährigen Bühnenbildassistenz bei Anna Viebrock am Hamburger Schauspielhaus begann sie ihre Laufbahn als Bühnen- und Kostümbildnerin mit Choreograf Joachim Schlömer in Basel und Regisseur Jossi Wieler in Hamburg. Im Laufe der Jahre arbeitete sie an vielen großen Sprechtheaterbühnen im gesamten deutschsprachigen Raum, war für zwei Jahre fest als Ausstatterin in Hannover engagiert und entwirft nunmehr Bühnen- und Kostümbilder für die Oper im In- und Ausland, wo sie mit Regisseuren wie Philipp Himmelmann, Stefan Otteni, Anselm Weber, Barbara Frey, Barbara Bürk und Karin Beier zusammenarbeitet. 2008 begann ihre Zusammenarbeit mit Stefan Herheim, die sie von Bayreuth über Salzburg, Brüssel, Hamburg, Stuttgart, Barcelona, Paris, London, Oslo, Kopenhagen nach Graz und Dresden führte. Von der Fachzeitschrift Opernwelt wurde Gesine Völlm für Parsifal, Der Rosenkavalier, Les vêpres siciliennes und Die Meistersinger von Nürnberg, alle unter der Regie von Stefan Herheim, als „Kostümbildnerin des Jahres“ ausgezeichnet. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet sie mit Johannes Erath (Euryanthe an der Oper Frankfurt, Un ballo in maschera an der Bayerischen Staatsoper München, Manon an der Oper Köln). Bei den Bregenzer Festspielen entstanden 2016 die Kostüme zu Franco Faccios Hamlet (Regie: Olivier Tambosi).
Foto: Matthias Horn

Produktionen

Lukas
Waßmann

Lukas Waßmann

Lukas Waßmann studierte Kostümbild an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Hamburg. Zu seinen eigenen Projekten zählen neben zahlreichen Kurzfilmen und Opernassistenzen Produktionen im Schauspiel und im Musiktheater wie Romeo und Julia, Glaube Liebe Hoffnung von Gunnur Schlüter sowie Die Suche nach dem blauen Klang und Chopin im Spiegel von Aileen Schneider. Außerdem hat er für das Musik- und Tanzprojekt Amazonia der Philharmonie Luxembourg Bühne und Kostüme entworfen. Dem Kostüm- und Bühnenbildner Reinhard von der Thannen assistierte er 2014 an der Oper Zürich bei der Uraufführung Rote Laterne und 2016 bei den Salzburger Festspielen für die Oper Faust. Nach einem Gastsemester an der California State University in Long Beach, wo er außerdem als Maskenbildner für verschiedene Produktionen verantwortlich war, konnte man seine Kostüme sowie Bühnen- und Lichtausstattung in der Musicalcollage Lieber tot, … von Mathias Noack am Unit Theater der Universität der Künste Berlin sehen. In der Spielzeit 2017/2018 war er als Kostümassistent am Berliner Ensemble engagiert. Ab August 2018 absolviert Lukas Waßmann an der Tisch School of the Arts New York seinen Master in Design und ist dort als Produktionsassistent für verschiedene Stücke verantwortlich.

Produktionen

Sandra
Wauquaire

Sandra Wauquaire

Sandra Wauquaire wurde in der tunesischen Küstenstadt Monastir geboren. Sie studierte an der Royal Academy of Fine Arts in Antwerpen Mode und Kostümwesen. Viele Ihrer Zeichnungen wurden mit Preisen ausgezeichnet. Sandra Wauquaire war von 1994 bis 1996 für das Béjart Ballet in Lausanne tätig. 1996 bis 2008 zeichnete sich für die Ausstattung von TV-Formaten, Werbespots sowie von Theater- und Kinoproduktionen verantwortlich. Von 2008 bis 2019 war Sandra Wauquaire als Dekorateurin für Vier- und Fünf-Sterne-Hotels, Inneneinrichterin und Schaufensterdekorateurin tätig. Seit 2011 entwickelt und forscht sie für eine Naturkosmetikmarke. Im Jahr 2012 entwarf sie das Kostümbild für das Stück Aguas von Julio Arozarena.
Foto: B. Maindiaux

Produktionen

Nikolaus
Webern

Nikolaus Webern

Nikolaus Webern wurde in Österreich geboren und studierte Szenografie an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Neben Assistenzen in Deutschland, Österreich und den USA entstanden eigene Arbeiten als Ausstatter u. a. an der Staatsoper Hamburg (Die unglückselige Cleopatra, Das Geheimnis der schwarzen Spinne, Miriways), dem Landestheater Salzburg (Die Pilger von Mekka), dem Theater an der Wien in der Kammeroper (La cambiale di matrimonio, Mare Nostrum), der Neuen Oper Wien (Orest), der Komischen Oper Berlin (Les enfants terribles), dem Staatstheater Saarbrücken (Der goldene Hahn), dem Staatstheater Karlsruhe (Falstaff, L´elisir d´amore, Die lustigen Nibelungen), dem Theater Regensburg (La Bohème, Madama Butterfly, Martha), der Volksoper Wien (Pinocchio), bei den Bregenzer Festspielen (Le nozze di Figaro) und dem Verdi Festival Parma (Falstaff).
2008 wurde Nikolaus Webern für sein Raumkonzept zu Hamlet für den Offenbacher Löwen der hessischen Theaterakademie nominiert. 2011 gewann er für das Bühnenbild zu Gefangen in der Realität, einer Bearbeitung der Fledermaus, den ring.award off in Graz.
Produktionen 2018/2019 führen Nikolaus Webern für Aida an das Opernhaus Dortmund, für Der Zauberer von Oz an die Komische Oper Berlin und Il barbiere di Siviglia an das Opernhaus Zürich.

Claudia
Weinhart

Claudia Weinhart

Claudia Weinhart studierte Architektur an der Technischen Universität München sowie Szenografie an der Hochschule Rosenheim und der Hochschule für Fernsehen und Film München. Während der Spielzeiten 1998/1999 und 1999/2000 war sie als Ausstattungsassistentin an der Bayerischen Staatsoper in München engagiert und arbeitete dort u. a. mit Stefanos Lazaridis, Peter Mussbach und Paul Steinberg. Es folgten Gastassistenzen bei den Bregenzer Festspielen, an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin, am Theater an der Wien und an der Nederlandse Opera in Amsterdam.
Seit 2002 ist Claudia Weinhart freiberufliche Bühnen- und Kostümbildnerin. Sie arbeitete u. a. für die Orff-Festspiele Andechs, am Theater Naumburg, am Landestheater Niederbayern in Landshut, am Pfalztheater Kaiserslautern, am Landestheater Eisenach, am Nordharzer Städtebundtheater in Quedlinburg, an der Oper Breslau und an der Bayerischen Staatsoper in München. 2018/2019 gastiert sie als Bühnen- und Kostümbildnerin u. a. an der Kammeroper Schloss Rheinsberg und dem Hessischen Staatstheater Wiesbaden.
Als Ausstattungsleiterin des Opernloft in Hamburg erhielt Claudia Weinhart 2009 für das Bühnenbild von Die Perlenfischer den Rolf-Mares-Preis der Hamburger Theater.
Foto: Peter Litvai

Produktionen

Ralf
Winkler †

Ralf Winkler †

Ralf Winkler (1936-2009) ist gebürtiger Chemnitzer. Am Theater seiner Heimatstadt erlernte er den Beruf des Theatermalers, bevor er zum Studium an die Hochschule für bildende und angewandte Kunst Berlin-Weißensee ging. Seine ersten Engagements führten ihn als Bühnenbildner nach Leipzig und als Ausstattungsleiter ans Theater Potsdam. 1967 engagierte ihn Generalintendant Gerhard Meyer in gleicher Position ans hiesige Theater. Hier war er zunächst vor allem im Schauspiel tätig. Später kamen verstärkt Aufgaben im Musiktheater dazu. Ab 1991 war Ralf Winkler Chefbühnenbildner der Theater Chemnitz. 2000 beendete er seine aktive Laufbahn mit den Kostümen für Wagners Ring des Nibelungen. Neben seiner Tätigkeit am Theater hatte er einen Lehrauftrag für Bühnen- und Kostümbild an der Hochschule für bildende Künste Dresden inne.

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