© Ronald Bartel

Bühne/Kostüm

Janina
Ammon

Janina Ammon

Die aus der Schweiz stammende Kostümbildnerin Janina Ammon schloss 2009 ihr Studium als Textildesignerin an der Hochschule Luzern – Design und Kunst ab. Seit 2011 arbeitet sie als freie Kostümbildnerin in Deutschland und der Schweiz. Während dieser Zeit entstand auch eine enge Zusammenarbeit mit dem Regisseur Johannes Pölzgutter, die sie nun nach der Operette Die Fledermaus in der Spielzeit 2017/2018, für Mozarts Die Entführung aus dem Serail bereits zum zweiten Mal an die Oper Chemnitz führt.

Zu weiteren Arbeiten gehört außerdem die Gestaltung der Kostüme für La Boheme, Madama Butterfly, Martha oder der Markt zu Richmond, Cabaret und La fida ninfa am Theater Regensburg, Die lustigen Nibelungen am Badischen Staatstheater Karlsruhe, L'elisir d'amore am Theater Bielefeld, Der goldene Hahn, Falstaff und Simon Boccanegra am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken, La Cenerentola für die Oper Schloss Hallwyl und Il barbiere di Siviglia am Opernhaus Zürich.

2012 gewann sie den internationalen Mode- und Theaterförderpreis Prix Juste-au-Corps, welchen sie 2014 mit dem Kostümbild zur Inszenierung von Die lustige Witwe unter der Regie von Dominique Mentha am Luzerner Theater eingelöst hat.

Weitere Informationen sind zu finden unter www.janinaammon.ch.

Sebastian
Ellrich

Sebastian Ellrich

Sebastian Ellrich, 1984 in Magdeburg geboren, begann seine künstlerische Laufbahn als Kostümbildassistent an verschiedenen Bühnen für die er sehr bald eigene Entwürfe realisierte. Seit 2004 arbeitet er als Kostüm- und Bühnenbildner bundesweit für Oper, zeitgenössischen Tanz und Theater, u. a. Schauspiel Köln, Oper Leipzig, Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg, Staatstheater Nürnberg, Staatstheater Mainz, Kampnagel Hamburg, Sophiensäle Berlin, Prinzregententheater München, Schauspiel Frankfurt. Eine enge Zusammenarbeit verbindet Sebastian Ellrich im Schauspiel mit Jürgen Kruse und Nora Bussenius, in der Oper mit Joan Anton Rechi und Balázs Kovalik und im Tanz mit Florian Bilbao und Jochen Roller. Seit 2011 widmet sich Sebastian Ellrich zudem seinem eigenen Prêt-à-porter-Label und zeigt seine Kreationen regelmäßig auf der Berliner Fashion Week. 

Foto: Christian Hartmann

 

Annika
Haller

Annika Haller

Annika Haller studierte Bildhauerei an der Accademia di Belle Arti Bologna und im Masterstudiengang Dramaturgie an der Goethe-Universität Frankfurt bei Prof. Hans-Thies Lehmann. Seit 2001 ist sie freiberuflich als Regisseurin, Dramaturgin, Bühnenbildnerin und bildende Künstlerin tätig. Als Dozentin unterrichtete sie an den Musikhochschulen in Frankfurt am Main und Kassel und an der Akademie der Bildenden Künste Wien. Assistenzen und eigene Arbeiten führten sie u.a. nach London, Mailand, Venedig, Paris, Madrid, zu den Salzburger Festspielen, nach München, Köln, Graz, Linz und regelmäßig nach Japan. Seit 2013 verbindet sie eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit der Regisseurin Elisabeth Stöppler. Gemeinsame Produktionen, für die Annika Haller das Bühnenbild schuf, waren zuletzt Don Giovanni an der Oper Graz (2020), die Götterdämmerung von Richard Wagner (2018) und Oedipus Rex/Il prigioniero von Igor Strawinsky und Luigi Dallapiccola (2018) an der Semperoper Dresden. Auch mit dem Regisseur Tilman Knabe arbeitet sie regelmäßig zusammen, zuletzt bei Jakob Lenz am Staatstheater Nürnberg (2019). Für das Format Oper erleben an der Oper Dortmund arbeitet sie mit dem Regisseur Alexander Becker zusammen.

Im Frühjahr 2021 führte sie bei den Salzburger Festspielen Regie und entwarf das Bühnenbild für Gold! von Leonard Evers. In der Spielzeit 2021/22 sind Das Weihnachtsoratorium von J.S. Bach an der Deutschen Oper am Rhein (Bühne) und Orpheus in der Unterwelt mit Oper erleben! an der Oper Dortmund (Bühne und Kostüme) geplant. Die Produktion Tristan und Isolde mit Elisabeth Stöppler und Gesine Völlm ist ihre zweite Produktion an der Oper Chemnitz.

Foto: Bettina Keller

Tina
Hübner

Tina Hübner

Tina Hübner, geboren 1989 in Zittau, lebt und arbeitet seit 2011 in Berlin. Sie studierte Architektur an der HTW Dresden und an der Beuth Hochschule in Berlin. 2014 schloss sie ihr Studium mit dem Master of Science ab. Anschließend arbeitete sie vier Jahre als Architektin im Bereich Planung, Bauleitung und Projektsteuerung öffentlicher Bauvorhaben in Berlin, sowie in einem Büro für Innenarchitektur und Ausstellungsdesign in Hamburg. Zudem sammelte sie Erfahrungen als Künstlerassistentin und im Setdesign für Musikvideos. Zurzeit studiert sie im Master Bühnenbild_Szenischer Raum an der TU Berlin. Zuletzt setzte sie im Kollektiv eine Szenografie zum Thema „Emanzipation“ in der Amerika-Gedenkbibliothek Berlin um.

Produktionen

Ulv
Jakobsen

Ulv Jakobsen

Geboren 1962 in Berlin, studierte Ulv Jakobsen Design- und Bühnenbild an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, wurde aber im Mai 1989 wegen „destruktiver Kritik am Sozialismus“ für den Kurzfilm Prost Neuland exmatrikuliert. 1990 folgte die Rehabilitierung und die Weiterführung des Studiums, das er 1993 mit dem Diplom abschloss. 1992 war er als Assistent von Robert Wilson am Berliner Hebbel-Theater tätig. Seitdem erarbeitete er über hundert Produktionen als Bühnen- und Kostümbildner an verschiedenen Theatern, u. a. am Deutschen Theater und am Grips-Theater in Berlin, an den Staatstheatern Kassel und Schwerin, am Opernhaus Chemnitz, am Theater Bielefeld, an der Oper Graz, am Theater der Jugend Wien, am Slowenischen Nationaltheater Lubljana sowie am Teatret Vårt Molde (Norwegen). Daneben war und ist Ulv Jakobsen als Theater- und Filmautor tätig, u. a. in Schwerin, Bremerhaven und für den Kinofilm Die Datsche (D 2003). Er wurde mehrfach für Preise nominiert und auch ausgezeichnet, so u. a. mit dem Österreichischen Musiktheaterpreis 2018 (Nominierung „Beste Gesamtproduktion“), dem Deutscher Musical Theater Preis 2017 (Nominierung „Bestes Bühnenbild“) und als Grafiker mit dem Preis des Vereins 100 beste Plakate (aus Deutschland, Österreich und Schweiz). Ulv Jakobsen lebt mit seiner Familie in Berlin.

Foto: Jörg Metzner

Produktionen

Nikolai
Kuchin

Nikolai Kuchin

Nikolai Kuchin, 1993 in Sankt Petersburg geboren, studierte Architektur in Vancouver und an der ETH in Zürich. Nach seinem Abschluss war er in Architekturbüros in Kanada und der Schweiz tätig. Zusätzlich beschäftigte er sich intensiv mit Bühnen- und Szenenbild. Er arbeitete als Bühnenbildner in der freien Szene (u. a. Hairspray, Les Belles-Soeurs, Bloody Bloody Andrew Jackson: a Musical) und als Szenenbildner für Film und Fernsehen an den Vancouver Film Studios (u. a. Timeless, The Good Doctor). Zusammen mit Sarah Sako wurde er 2018 in Vancouver für den "Ovation! Award, Outstanding Set Design" nominiert. Seit 2019 lebt und arbeitet er in Berlin. Zurzeit studiert er im Master Bühnenbild_Szenischer Raum an der TU Berlin, ist aber weiterhin als Bühnen- und Szenenbildner tätig. Er gestaltete u. a. für das Kleist-Museum in Frankfurt(Oder) die Ausstellung versetzen. Über das Marionettentheater.

Weitere Informationen: nikolai-k.com.

Foto: Privat

Produktionen

Sam
Madwar

Sam Madwar

Sam Madwar – Darsteller, Autor, Regisseur, Übersetzer, Licht- und Projektionsdesigner, zuletzt aber hauptsächlich Bühnenbildner, bevorzugt für Musiktheater – arbeitete an der Wiener Volksoper überaus erfolgreich mit den Ausstattungen für Frau Luna, Guys and Dolls, Hello, Dolly! und zuletzt für Axel an der Himmelstür. Bei der Bühne Baden war er mehrfach zu Gast, u. a. mit Die Bajadere, Eine Nacht in Venedig, Die schöne Wassilissa, Sweet Charity, Zwei Herzen im Dreivierteltakt, Annie, Das Land des Lächelns und Victor/Victoria. Sein Fantasy-Bühnenbild für das Musical Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär, 2006 in Köln uraufgeführt, war 2008/2009 auf großer Tour durch Deutschland. Das Bühnenbild für Shrek ging nach der Premiere in Düsseldorf auf Tournee durch die Schweiz und nach Wien. Am Theater der Jugend Wien stattete er Emil und die Detektive, Karlsson auf dem Dach sowie Kalle Blomquist lebt gefährlich aus. Weitere Ausstattungen in Österreich führten ihn ans Stadttheater Klagenfurt, an die Stadthalle Wien, zum Musicalfestival Graz, an die Kammerspiele Wien, das Stadttheater Mödling/Scala Wien sowie zum Theatersommer Haag, zu den Wachaufestspielen Weißenkirchen u. v. m. In Deutschland entwarf er zuletzt Bühnenbilder am Oldenburgischen Staatstheater für Andrew Lloyd Webbers Jesus Christ Superstar und an der Staatsoperette Dresden für die Uraufführung des Musicals Der Mann mit dem Lachen. Regie führte er bei Lucky Stiff in Klagenfurt und Wien, Coccinella im Dschungel Wien sowie bei Neil Simons Sie spielen unser Lied und Schmetterlinge sind frei in Wien. Sein Stück Wenn der Wind weht und Liedtexte für Figaro sind bei Felix Bloch Erben verlegt, Ruhe am Set! – Die Marx Brothers bei Whale Songs, Hamburg.

Produktionen

Alexia
Redl

Alexia Redl

In Mödling geboren, studierte Alexia Redl Bühnenbild und Kostümentwurf am Mozarteum in Salzburg bei Hans Bruno Gallée. Assistenzen führten sie zu den Salzburger Festspielen, an die österreichischen Bundestheater in Wien, das Volkstheater Wien und zu Prof. Hermann Nitsch. Seit 1989 ist sie als freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin für Oper, Operette, Musical und Sprechtheater tätig. Sie lebt in Maria Enzersdorf bei Wien.

Alexia Redl schuf u.a. Ausstattungen für das Internationale Haydnfestival Eisenstadt unter der musikalischen Leitung von Adam Fischer, etwa bei L’isola disabitata, Armida, sowie L’anima del filosofo ossia Orfeo ed Euridice, ebenso für Lo speziale / La Canterina in der Inszenierung von Tatjana Gürbaca, für die Ferdinand Raimund Festspiele Gutenstein, das Lehár Festival Bad Ischl und die Rosegger-Festspiele Krieglach, sowie für Jakob der Letzte (ORF TV-Ausstrahlung 2013). Für die Volksoper Wien entstand das Kostümbild für Der Vogelhändler, der auch an der Grazer Oper gezeigt und begeistert aufgenommen wurde. Für die Bühne Baden entwarf sie Gesamtausstattungen für Peter Pan und Die lustige Witwe (ORF TV Ausstrahlung 2018) sowie Kostüme für Der Vogelhändler und Eine Nacht in Venedig (ORF TV Ausstrahlung 2021).

Zahlreiche, kontinuierliche Arbeiten entstanden für das renommierte Jugendtheater Next Liberty in Graz. Im Opernhaus Graz waren die Familienmusicals In 80 Tagen um die Welt (Nobili/Gössler), Honk! (Styles/Drew), Das Gespenst von Canterville (Persché), Der gestiefelte Kater (Zaufke/Lund), Pünktchen und Anton (Schubring/Adenberg), Robin Hood (Persché/Raidl) und Emil und die Detektive (Schubring/Adenberg) in ihrer Ausstattung zu sehen. Für das Opernhaus Chemnitz entwarf sie Gesamtausstattungen für Emil und die Detektive (Schubring/Adenberg), Die Zauberflöte (W.A. Mozart) und die Kinderoper Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt (Ostermann/Kuchinka).

www.alexiaredl.com


Foto: moodley brand identity

Hans Dieter
Schaal

Hans Dieter Schaal

Hans Dieter Schaal wurde 1943 in Ulm/Donau geboren. Er absolvierte ein Architekturstudium in Hannover und Stuttgart. Heute lebt und arbeitet er in Attenweiler bei Ulm. Er ist Architekt, Ausstellungsgestalter, Bühnenbildner, Landschaftsarchitekt, Künstler und Autor. Seine wichtigsten Museen sind das Film-Museum Berlin, das Kunstgewerbemuseum im Schloss Köpenick Berlin, das Fernsehmuseum, die Mediathek Berlin und das neue Museum auf der Festung Königstein bei Dresden. Folgende Bauten und Landschaftsgestaltungen tragen seine Handschrift: die Urnenanlage in Singen (Hohentwiel), die Villa Leibfried in Stuttgart, der Stangenwald auf dem Killesberg (Stuttgart) und der Wieland- Park in Biberach an der Riß. Arbeiten als Bühnenbildner führten ihn nach Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg, Stuttgart, Essen, Ulm, Chemnitz, Dresden, Rostock, Wien, Zürich, Neapel, Paris, Brüssel, Lissabon, Amsterdam, Moskau, Bratislava und San Francisco. Hans Dieter Schaal veröffentlichte zahlreiche Bücher, darunter Wege und Wegräume, Neue Landschaftsgestaltung sowie Architektur und Film
Foto: Verena Schaal

Produktionen

Marie-Luise
Strandt

Marie-Luise Strandt

Marie-Luise Strandt begann ihre Theaterarbeit nach einem Modestudium an der Hochschule der Künste in Ostberlin als Theatermalerin an der Deutschen Staatsoper Berlin. Die Regisseurin Ruth Berghaus engagierte sie dort 1979 für erste Ausstattungen. Gemeinsame Arbeiten führten sie u. a. an die Opernhäuser in Frankfurt am Main, Hamburg, Stuttgart, Mannheim, Dresden, Leipzig, Paris, Zürich, Basel, Wien, Graz, Brüssel, Bologna, London, Cardiff sowie für Schauspielprojekte ans Thalia Theater und Schauspielhaus Hamburg sowie ans Burgtheater Wien.
Nach dem Tod von Ruth Berghaus 1996 arbeitete sie mit verschiedenen Regisseuren in Deutschland, der Schweiz und Österreich, 2009 bis 2017 u. a. mit der Regisseurin Vera Nemirova an der Staatsoper Wien Pique Dame, am Staatstheater Mainz La Bohème, in Magdeburg Nabucco und Boris Godunow, in Basel Lohengrin, in Freiburg i. Breisgau Die Sache Makropulos, des Weiteren mit der Regisseurin Sandra Leupold am Staatstheater Wiesbaden Tosca und am Staatstheater Mainz Parsifal sowie mit der Regisseurin Arila Siegert in Karlsruhe Iphigenie auf Tauris und in Salzburg Idomeneo. Gemeinsam mit Hans Dieter Schaal kam in der Spielzeit 2016/2017 in Lyon die legendäre Berghaus-Inszenierung der Elektra erneut auf die Bühne.
Marie-Luise Strandt hat Lehraufträge für Mode, Bühnen- und Kostümbild in Berlin, Dresden und Salzburg.

Produktionen

Gesine
Völlm

Gesine Völlm

Aufgewachsen in Tübingen am Neckar, studierte Gesine Völlm nach einer Schneiderlehre Bühnen- und Kostümbild bei Jürgen Rose an der staatlichen Akademie der bildenden Künste Stuttgart. Nach einer zweijährigen Bühnenbildassistenz bei Anna Viebrock am Hamburger Schauspielhaus begann sie ihre Laufbahn als Bühnen- und Kostümbildnerin mit Choreograf Joachim Schlömer in Basel und Regisseur Jossi Wieler in Hamburg. Im Laufe der Jahre arbeitete sie an vielen großen Sprechtheaterbühnen im gesamten deutschsprachigen Raum, war für zwei Jahre fest als Ausstatterin in Hannover engagiert und entwirft nunmehr Bühnen- und Kostümbilder für die Oper im In- und Ausland, wo sie mit Regisseuren wie Philipp Himmelmann, Stefan Otteni, Anselm Weber, Barbara Frey, Barbara Bürk und Karin Beier zusammenarbeitet. 2008 begann ihre Zusammenarbeit mit Stefan Herheim, die sie von Bayreuth über Salzburg, Brüssel, Hamburg, Stuttgart, Barcelona, Paris, London, Oslo, Kopenhagen nach Graz und Dresden führte. Von der Fachzeitschrift Opernwelt wurde Gesine Völlm für Parsifal, Der Rosenkavalier, Les vêpres siciliennes und Die Meistersinger von Nürnberg, alle unter der Regie von Stefan Herheim, als „Kostümbildnerin des Jahres“ ausgezeichnet. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet sie mit Johannes Erath (Euryanthe an der Oper Frankfurt, Un ballo in maschera an der Bayerischen Staatsoper München, Manon an der Oper Köln). Bei den Bregenzer Festspielen entstanden 2016 die Kostüme zu Franco Faccios Hamlet (Regie: Olivier Tambosi).

Foto: Matthias Horn

Nikolaus
Webern

Nikolaus Webern

Nikolaus Webern, geboren in der Steiermark/Österreich, studiert Bühnengestaltung an der Akademie der bildenden Künste in Wien in der Meisterklasse für Szenografie. Nach Assistenzen in Deutschland, Österreich und den USA entstehen eigene Arbeiten als Ausstatter - u.a. am Theater an der Wien in der Kammeroper (La cambiale di matrimonio, Mare Nostrum), an der Staatsoper Hamburg Opera Stabile (Die unglückselige Kleopatra und Miriways), am Staatstheater Saarbrücken (Der goldene Hahn), am Staatstheater Karlsruhe (Falstaff, L´elisir d´amore, Die lustigen Nibelungen), am Theater Regensburg (La Boheme, Madama Butterfly, Martha), an der Volksoper Wien (Pinocchio), bei den Bregenzer Festspielen (Le nozze di Figaro, Eugen Onegin), der Neuen Oper Wien (Orest, Die Staatsoperette, Angels in America), am Theater St. Gallen (Pollicino, Fidelio), an der Oper Dortmund (Aida), beim Verdi Festival in Parma (Falstaff), an der Komischen Oper Berlin (Der Zauberer von Oz), dem Opernhaus Zürich (Il barbiere di Siviglia) und am Teatro San Carlo in Neapel (Ermione).

2008 wird Nikolaus Webern für sein Raumkonzept zu Hamlet für den Offenbacher Löwen der hessischen Theaterakademie nominiert.

2011 gewinnt er für das Bühnenbild zu Gefangen in der Realität, einer Bearbeitung der Fledermaus, den ring.award off in Graz.

2020 wird er für den Österreichischen Musiktheaterpreis in der Kategorie „Beste Ausstattung“ für Eugen Onegin bei den Bregenzer Festspielen nominiert.

Lukas
Waßmann

Lukas Waßmann

Lukas Waßmann studierte Kostümbild an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Hamburg. Zu seinen eigenen Projekten zählen neben zahlreichen Kurzfilmen und Opernassistenzen Produktionen im Schauspiel und im Musiktheater wie Romeo und Julia, Glaube Liebe Hoffnung von Gunnur Schlüter sowie Die Suche nach dem blauen Klang und Chopin im Spiegel von Aileen Schneider. Außerdem hat er für das Musik- und Tanzprojekt Amazonia der Philharmonie Luxembourg Bühne und Kostüme entworfen. Dem Kostüm- und Bühnenbildner Reinhard von der Thannen assistierte er 2014 an der Oper Zürich bei der Uraufführung Rote Laterne und 2016 bei den Salzburger Festspielen für die Oper Faust. Nach einem Gastsemester an der California State University in Long Beach, wo er außerdem als Maskenbildner für verschiedene Produktionen verantwortlich war, konnte man seine Kostüme sowie Bühnen- und Lichtausstattung in der Musicalcollage Lieber tot, … von Mathias Noack am Unit Theater der Universität der Künste Berlin sehen. In der Spielzeit 2017/2018 war er als Kostümassistent am Berliner Ensemble engagiert. Ab August 2018 absolviert Lukas Waßmann an der Tisch School of the Arts New York seinen Master in Design und ist dort als Produktionsassistent für verschiedene Stücke verantwortlich.

Produktionen

Claudia
Weinhart

Claudia Weinhart

Claudia Weinhart studierte Architektur an der Technischen Universität München sowie Szenografie an der Hochschule Rosenheim und der Hochschule für Fernsehen und Film München. Während der Spielzeiten 1998/1999 und 1999/2000 war sie als Ausstattungsassistentin an der Bayerischen Staatsoper in München engagiert und arbeitete dort u. a. mit Stefanos Lazaridis, Peter Mussbach und Paul Steinberg. Es folgten Gastassistenzen bei den Bregenzer Festspielen, an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin, am Theater an der Wien und an der Nederlandse Opera in Amsterdam.

Seit 2002 ist Claudia Weinhart freiberufliche Bühnen- und Kostümbildnerin. Sie arbeitete u. a. für die Orff-Festspiele Andechs, das Kulturmobil und das Landestheater Niederbayern in Landshut, am Nordharzer Städtebundtheater in Quedlinburg, am Pfalztheater Kaiserslautern, am Landestheater Eisenach, am Tiroler Landestheater in Innsbruck, am Hessischen Staatstheater Wiesbaden, an der Oper Breslau und an der Bayerischen Staatsoper in München.

Als Ausstattungsleiterin des Opernloft in Hamburg erhielt Claudia Weinhart 2009 für das Bühnenbild von Die Perlenfischer den Rolf-Mares-Preis der Hamburger Theater.

Nachdem sie in der Spielzeit 2020/2021 an der Oper Chemnitz Bühne und Kostüme für Heute Abend: Lola Blau, Ein Ehemann vor der Tür sowie Bastien und Bastienne entwarf, wird 2021/2022 die Ausstattung von Brundibár in ihren Händen liegen.

Foto: Peter Litvai

Ralf
Winkler †

Ralf Winkler †

Ralf Winkler (1936-2009) ist gebürtiger Chemnitzer. Am Theater seiner Heimatstadt erlernte er den Beruf des Theatermalers, bevor er zum Studium an die Hochschule für bildende und angewandte Kunst Berlin-Weißensee ging. Seine ersten Engagements führten ihn als Bühnenbildner nach Leipzig und als Ausstattungsleiter ans Theater Potsdam. 1967 engagierte ihn Generalintendant Gerhard Meyer in gleicher Position ans hiesige Theater. Hier war er zunächst vor allem im Schauspiel tätig. Später kamen verstärkt Aufgaben im Musiktheater dazu. Ab 1991 war Ralf Winkler Chefbühnenbildner der Theater Chemnitz. 2000 beendete er seine aktive Laufbahn mit den Kostümen für Wagners Ring des Nibelungen. Neben seiner Tätigkeit am Theater hatte er einen Lehrauftrag für Bühnen- und Kostümbild an der Hochschule für bildende Künste Dresden inne.

Produktionen

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