Spielzeit 2018/2019

Fidelio

Sa
25.
Mai
Oper
Premiere

Fidelio

Oper von Ludwig van Beethoven
Text von Joseph Sonnleithner, Stephan von Breuning und Georg Friedrich Treitschke

 
 

Marzelline hat sich in Fidelio verliebt, den neuen Gehilfen ihres Vaters, des Gefängnismeisters Rocco. Doch hinter Fidelio verbirgt sich die verzweifelte Leonore. Sie vermutet in dem Gefängnis ihren Mann Florestan, den der Gefängnisgouverneur Don Pizarro als unerschrockenen Regimekritiker einkerkern ließ. Von dieser Willkür weiß nur Rocco. Da der Minister Don Fernando von Unregelmäßigkeiten gehört hat, will er das Gefängnis inspizieren. Pizarro ordnet an, den Gefangenen vorsichtshalber zu beseitigen. Doch Rocco vermag nicht zu morden, ist aber bereit, das Grab auszuheben. Fidelio erwirkt, dabei helfen zu können und erkennt in dem Gefangenen Florestan. Als Pizarro ihn töten will, stellt sich Leonore Pizarro in den Weg und bedroht ihn. Der angekommene Minister und die Gefangenen preisen die allen Gefahren und Widerständen trotzende Leonore und damit auch die Kraft der Liebe: „Wer ein solches Weib errungen, stimm in unsern Jubel ein! Nie wird es zu hoch besungen, Retterin des Gatten sein.“

Nicht nur um seine Sinfonien hat Ludwig van Beethoven gerungen, sondern auch um seine einzige Oper, den Fidelio. Er hat nicht weniger als drei Fassungen komponiert – die ersten beiden wurden 1805 bzw. 1806 uraufgeführt und tragen noch den Titel Leonore – und vier Ouvertüren. Die letzte Fassung wurde als Fidelio am 23. Mai 1814 im Wiener Kärntnertortheater uraufgeführt und steht in der Tradition der erfolgreichen französischen Revolutions- und Befreiungsoper der 1790er Jahre. Die politische Dimension durch Polizeiwillkür und Revolutionskräfte ist eng mit der aufopferungsvollen Liebe Leonores zu ihrem inhaftierten Ehemann Florestan verknüpft. Durch Beethovens gleichermaßen erschütternde wie triumphale Musik berührt Fidelio bis heute.

Robert Lehmeier, der an der Oper Chemnitz 2017 die Operette Südseetulpen aus der Taufe hob, arbeitet als freischaffender Regisseur u. a. in Berlin, Dresden, München, Hamburg, Wien, Barcelona und den Niederlanden. Seit 2011 ist er im Leitungsteam vom Umculo/Cape Festival, das sich zum Ziel setzt, Oper in Südafrika neu zu positionieren.

Aufführung mit deutschen Übertiteln

Spielort:Opernhaus - Saal
Dauer:noch nicht bekannt
Altersempfehlung:ab 14 Jahren
Premiere:25.05.2019
Matinee:Opernfrühstück 12.05.2019
Sa, 25. Mai | 19:00 Uhr
Preis: 18,00 bis 43,00 €
 

Weitere Termine

29.05.2019 Mittwoch 19:00 Uhr    
Opernhaus - Saal
15.06.2019 Samstag 19:00 Uhr    
Opernhaus - Saal
23.06.2019 Sonntag 15:00 Uhr    
Opernhaus - Saal

Inszenierungsteam des Stückes

Inszenierungsteam
Musikalische Leitung Guillermo García Calvo

Inszenierung Robert Lehmeier

Bühne Tom Musch

Kostüme Ingeborg Bernerth

Chor Stefan Bilz

Dramaturgie Susanne Holfter

Besetzung des Stückes

Besetzung
Don Fernando
Andreas Beinhauer

Don Pizarro
Krisztián Cser

Florestan
Viktor Antipenko

Leonore
Pauliina Linnosaari

Rocco
Magnus Piontek

Marzelline
Guibee Yang

Jaquino
Siyabonga Maqungo

Erster Gefangener
Edward Randall

Zweiter Gefangener
André Eckert

Sprecherin der Einspielungen
Christine Gabsch

Chor, Chorgäste und Extrachor der Oper Chemnitz

Damen und Herren der Statisterie

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