Spielzeit 2017/2018

Emil und die Detektive

Sa
14.
Oktober
Oper
Premiere

Emil und die Detektive

Musical für die ganze Familie von Marc Schubring und Wolfgang Adenberg
nach dem Roman von Erich Kästner

 
 

Der zwölfjährige Emil Tischbein ist ein ganz normaler Junge aus der Kleinstadt Neustadt, der von einem Moment auf den anderen sein wohl größtes Abenteuer erlebt: Von der Mutter mit guten Ratschlägen und 140 Mark ausgestattet, fährt er mit dem Zug in die Hauptstadt Berlin, um seine Großmutter und seine Cousine Pony Hütchen zu besuchen. Als er am Berliner Bahnhof ankommt, wird klar, dass diese Reise eine ganz andere Wendung nehmen wird: Der mysteriöse Herr Grundeis hat ihm während der Fahrt sein Geld gestohlen! Damit darf er nicht davonkommen – dieser Meinung ist auch Gustav mit der Hupe, der sofort alle jungen Detektive der Stadt zusammenhupt, um sich unter der „Parole Emil“ auf eine spannende und turbulente Verbrecherjagd quer durch die Berliner Gassen und Straßenbahnen, in Hinterhöfe und Polizeiwachen bis auf die Titelseiten der Zeitungen zu begeben.

Emil und die Detektive war Erich Kästners erstes Kinderbuch und beeinflusste die Kinderliteratur nachhaltig. In dem Roman taucht der Autor nicht nur in der Rolle eines Journalisten selbst auf, sondern hat der Figur des Emil und auch der Geschichte eigene autobiografische Züge mitgegeben. 1929 veröffentlicht, avancierte es sogleich zu einem der bekanntesten Kinderbücher und wird auch heute noch von vielen Familien gelesen. Marc Schubring und Wolfgang Adenberg haben aus Erich Kästners zeitlosem Klassiker ein Musical für die ganze Familie geschaffen, das mit viel Humor und eingängiger Musik das Berlin der Goldenen Zwanziger wieder aufleben lässt und auf pfiffige Weise zeigt, dass Offenheit, Courage, Solidarität und eine ordentliche Portion Witz auch in den kniffligsten Situationen weiterhelfen – egal, wie weit man von zu Hause weg ist.

Koproduktion mit dem Next Liberty Kinder- und Jugendtheater, der Oper Graz und der art&event Theaterservice Graz GmbH

 

 

 

Spielort:Opernhaus - Saal
Spielzeit:2 h 5 min / 1 Pause
Altersempfehlung:ab 6 Jahren
Premiere:14.10.2017
Sa, 14. Oktober | 19:00 Uhr
 

Weitere Termine

20.12.2017Mittwoch17:00 Uhr   Opernhaus - Saal  
21.12.2017Donnerstag11:00 Uhr   Opernhaus - Saal  
26.12.2017Dienstag15:00 Uhr   Opernhaus - Saal  
26.12.2017Dienstag19:00 Uhr   Opernhaus - Saal  
26.01.2018Freitag18:00 Uhr   Opernhaus - Saal  
11.03.2018Sonntag18:00 Uhr   Opernhaus - Saal  
25.03.2018Sonntag15:00 Uhr   Opernhaus - Saal  
30.04.2018Montag18:00 Uhr   Opernhaus - Saal  
18.05.2018Freitag18:00 Uhr   Opernhaus - Saal  

Bilder zum Stückes

Bilder

Videomedien zum Stück

Video

Inszenierungsteam des Stückes

Inszenierungsteam
Musikalische Leitung Jakob Brenner

Inszenierung Michael Schilhan

Bühne und Kostüme Alexia Redl

Illustrationen Bernd Ertl

Animationen Andreas Grininger

Choreografie Ferdinando Chefalo

Kinder- und Jugendchor Pietro Numico

Dramaturgische Betreuung Christiane Dost

Besetzungsliste des Stückes

Besetzungsliste
Emil Tischbein
Marco Toth

Pony Hütchen
Eva Löser

Gustav mit der Hupe
Dennis Hupka

Professor / Herr Schlüter
Jan Rogler

Erzähler
Thomas Mäthger

Herr Grundeis
Andreas Goebel
Eleftherios Chladt 18.11.2017

Else Tischbein / Schaffnerin / Kassiererin / Reporterin
Kerstin Randall

Frau Heimbold / Frau Jacob
Franziska Krötenheerdt
Regine Sturm

Wachtmeister Jeschke / Kriminalkommissar u. a.
Michael Mehnert

Wachtmeister Lurje / Herr Habakuk / Reporter
Hubert Walawski

Kinder- und Jugendchor

Statisterie der Oper Chemnitz

Emil-Combo

Pressestimmen zum Stück

Pressestimmen

Die „Freie Presse“ schreibt am 16.10.2017

Mit dem Musical ‚Emil und die Detektive‘ ist das Chemnitzer Theater seit dem Wochenende um eine Attraktion für (…) jüngeres Publikum reicher.
(…) ging die Premiere vor geschlossenen Zuschauerreihen über die Bühne, die das Dargebotene mit langem Schlussapplaus quittierten.
Da es sich laut Werbung um ein Musical für die ganze Familie handelt, ist folgerichtig, dass Regisseur Michael Schilhan und Ausstatterin Alexia Redl auf Experimente verzichten. Die Handlung um den Provinzjungen Emil Tischbein, der mit 140 Reichsmark - heute rund 480 Euro - in der Jacke mit dem Zug zu Verwandten nach Berlin fährt, im Zugabteil von einem Herrn in Nadelstreifen und steifem Hut beklaut wird und sich nach der Ankunft mit so ortskundigen wie beherzten Altersgenossen an die Fersen des Übeltäters heftet, spielt nun mal um 1929. Punkt. Damals trugen Jungs kurze Hosen, Mädchen Röcke und beide lange Strümpfe. Männer gingen nie ohne Hut auf die Straße. In Eisenbahnzügen gab es die Holzklasse, Fahrräder sahen so aus wie vereinzelt heute wieder, wer Arbeit suchte, stellte sich bisweilen mit entsprechend beschriftetem Schild auf die Straße - alles Details der lebhaften, mit Liebe zum Detail gestalteten Inszenierung.
Die braucht schon deshalb keine prätentiöse Neudeutung, weil sich für die Zielgruppe schon so ein so pralles wie spannendes historisches Panorama auftut, das fern genug ist von ihrer Lebenswirklichkeit. Verbrecherjagd ohne Smartphone, GPS und Internet? Nur auf Zuruf und am Ende erfolgreich dank des solidarischen, uneigennützigen, schwarmintelligenten Handelns von Kindern, die zudem noch den ganzen Tag draußen sind? Voll krass!
In der Tat ist dem Inszenierungsteam hier ein sehr respektabler Wurf gelungen. Zumal die witzige, turbulente Handlung im Wesentlichen von je Vorstellung knapp 20 Mitgliedern des Kinder- und Jugendchores sowie der Kinderstatisterie der Oper Chemnitz getragen wird, die zudem noch die meiste Zeit der rund 90 Minuten auf der Bühne stehen. Oder besser: fast ständig in Bewegung sind. Anfangs mögen Bedenken angesichts der Tatsache aufkommen, dass es sich bei den Hauptdarstellern Emil (Marco Toth), Gustav mit der Hupe (Dennis Hupka), Anführer der Jugendgang, deren ‚Professor‘ genanntem ‚Kopf‘ (Jan Rogler) und Emils Kusine Pony Hütchen (Eva Löser) um Erwachsene handelt. Aber sie finden mit den jungen, sichtlich hochmotivierten Laien einen gemeinsamen Nenner, sodass auf hohem spielerischen Niveau ein schlüssiges Bild entsteht. Herr Grundeis (Andreas Goebel) wiederum legt den Bösewicht und bekennenden Kinderhasser immerhin nicht so tiefschwarz an, dass man ihn nicht noch als das erkennt, was er ist: ein armes Schwein.
Auch das Zeitkolorit ist stimmig - grafisch attraktive, bisweilen collagenartig animierte projizierte Hintergründe und multifunktionale mobile Bühnentürme, die als Caféterrasse, Bankschalter, Hotelrezeption etcetera dienen, bringen Weltstadtflair in die Inszenierung und passen zur Musik. Die wartet neben klassischem Musical-Duktus mit Anklängen an Paul Lincke und Kurt Weill auf. Ein Quintett mit Bläsern, Tasten, Bass und Schlagzeug unter Gesamtleitung von Jakob Brenner schafft Klangfülle, ist aber stets so austariert, dass Soli und Chöre textlich stets gut verständlich bleiben.
(…)

Torsten Kohlschein
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