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Zu Gast im Opernhaus

Die Oper Chemnitz hat sich nicht nur mit ihren Produktionen einen guten Ruf weit über die Stadtgrenzen hinaus erarbeitet, sondern ist auch immer wieder Gastgeber für hochkarätige Künstler, die hier mit eigenen Programmen zu Gast sind. In der Vergangenheit begeisterten u. a. der Entertainer Tom Gaebel, die Star-Sopranistinnen Montserrat Caballé und Lucia Aliberti sowie der Schauspieler Axel Prahl.

 

 

Marco Polo

So
24.
Februar
Oper
Gastspiel

Marco Polo

Die Wunder der Welt

 
 

Ein barrierefreies Theaterprojekt des Vereins Förderkreis Centro Arte Monte Onore e.V., gefördert durch Aktion Mensch, Landesdirektion Sachsen und Freistaat Sachsen.
An diesem Theaterprojekt wirken Menschen mit und ohne Behinderungen mit. 

Anlässlich des 765. Geburtstages von Marco Polo kann man sich durch unser Theaterstück in seine Zeit zurückversetzen und mit ihm die Wunder der Welt erleben - so der Titel seines Berichts von fernen Küsten und fremden Völkern. Das Stück erzählt von seinen Reisen quer durch Asien, sei es gemeinsam mit seinem Vater oder im Auftrag des chinesischen Herrschers Kublai Khan, mit dem Marco Polo eine kulturübergreifende Freundschaft verband. 

Der Venezianer Marco Polo begleitete seinen Vater und seinen Onkel, die Kaufleute Niccolò und Matteo Polo, auf einer großen Handelsreise entlang der Seidenstraße bis nach China. Dort fand er beim Herrscher Kublai Khan solches Vertrauen, dass er dessen Präfekt wurde.

Marco Polo zeigte anderen Kulturen gegenüber Offenheit, Neugier und Toleranz. Nach seiner Rückkehr wurde er deshalb eingekerkert: Er habe heidnischen Göttern gehuldigt und bringe ketzerische Einflüsse nach Italien. In der Haft verfasste er 1298/1299 gemeinsam mit dem Schreiber Antonio Rustico seinen großen Reisebericht. Er nahm darin auch Legenden über Fabelwesen und böse Geister auf, die er durch Hörensagen erfahren hatte. Unglaubwürdig erschien seine Mischung aus Bericht, Abenteuergeschichte und Unterhaltungsroman den Zeitgenossen aber in erster Linie wegen der Nachrichten über Papiergeld, Porzellan und Kohle, über Eiscreme und Nudeln – angezweifelt wurde ausgerechnet die Existenz von Speisen, die später italienische Nationalgerichte werden sollten.

Marco Polos vorurteilsfreie Haltung macht ihn zum idealen Protagonisten dieses barrierefreien Theaterstücks – barrierefrei nicht nur im Hinblick auf räumliche Gegebenheiten, sondern vor allem im Umgang miteinander. Vorangegangen sind Projekte mit Behinderten, im vorigen Jahr erstmals im Zusammenspiel mit Menschen ohne Behinderungen, von Kindern bis zu Senioren. Gruppen, die sich ohne ein solches kulturelles Projekt wohl nicht begegnet wären, lernten sich aufeinander einzustellen, dadurch Barrieren abzubauen und Toleranz und Verständnis füreinander zu entwickeln.

Spielort:Opernhaus - Saal
So, 24. Februar | 15:00 Uhr
 
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