Zu Gast im Opernhaus

Die Oper Chemnitz hat sich nicht nur mit ihren Produktionen einen guten Ruf weit über die Stadtgrenzen hinaus erarbeitet, sondern ist auch immer wieder Gastgeber für hochkarätige Künstler, die hier mit eigenen Programmen zu Gast sind. In der Vergangenheit begeisterten u. a. der Entertainer Tom Gaebel, die Star-Sopranistinnen Montserrat Caballé und Lucia Aliberti sowie der Schauspieler Axel Prahl.

 

 

MENSCHENsKIND

Fr
23.
März
Oper
Gastspiel

MENSCHENsKIND

Dagmar Manzel singt Lieder von Friedrich Hollaender

Opernhaus - Saal
 
 

Wenn ich mir was wünschen dürfte, Das Nachtgespenst oder Ich weiß nicht, zu wem ich gehöre – Friedrich Hollaender hat Melodien und Texte geschaffen, die bis heute nichts von ihrem Charme verloren haben und sich bei Jung und Alt großer Beliebtheit erfreuen. Begleite von einem Trio mit Frank Schulte (Piano), Arnulf Ballhorn (Bass) und Ralf Templin (Gitarre) interpretiert die Schauspielerin Dagmar Manzel diese bekannten Chansons neu.

Präsentiert werden populäre Stücke, aber auch selten Gehörtes aus der späteren Schaffensphase des Revue- und Tonfilmkomponisten, Kabarettisten und Musikdichters Friedrich Hollaender, der die Berliner Kulturszene der 20er Jahre maßgeblich mitprägte. In einem kabarettistischen Liederabend lassen Dagmar Manzel und ihre Musiker die elektrisierende Stimmung dieser Epoche wieder aufleben und erinnern damit an die Anfänge des literarisch-politischen Kabaretts in Deutschland: In der Wilden Bühne, die die Sängerin und Schauspielerin Trude Hesterberg 1921 im Souterrain des heutigen Theater des Westens gründete, trafen sich nicht nur Künstler und Intellektuelle wie Erich Kästner oder Bertolt Brecht, hier erklangen auch zum ersten Mal Lieder wie Peter oder Wenn ick mal tot bin von Friedrich Hollaender. Große Popularität erlangte Hollaender vor allem durch seine Komposition der Filmmusik zu Der blaue Engel, bevor er im Jahre 1933 nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten ins französische Exil ging.

Dagmar Manzel entwickelt eine Sogkraft, der man sich nicht entziehen kann. Wie kaum eine Schauspielerin schafft sie es, sich jede Rolle chamäleongleich anzueignen, ist mal rotzfreche Göre, mal Dame von Welt. 18 Jahre lang war die Berlinerin eines der prägenden Gesichter des Deutschen Theaters in Berlin. Die Absolventin der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch gehört zu den erfolgreichsten deutschen Schauspielerinnen. Von 1980 bis 1983 war sie am Staatsschauspiel Dresden engagiert.
In Film und Fernsehen spielte sie u. a. in Coming out von Heiner Carow und in Helmut Dietls Schtonk. 1997/98 drehte sie den Dreiteiler Der Laden, für den das Darstellerteam den Grimme-Preis in Gold erhielt.
Im Februar 2014 hatte Dagmar Manzels Hommage an Friedrich Hollaender MENSCHENsKIND Premiere an der Komischen Oper Berlin. Eine CD ist bei der Deutschen Grammophon erschienen. 

Programm: 

Wenn ich mir was wünschen dürfte
Currendemädchen
Das Mädchen mit den Schwefelhölzern
Drei Wünsche
The Ruins Of Berlin
Black Market
Mädchen, warum weinest du
Falling In Love Again
Wenn ick mal tot bin
Bolero
Die Kleptomanin
Das Nachtgespenst

Pause

Illusions
Die hysterische Ziege
Oh Mond
Circe
Peter
Eine kleine Sehnsucht
Wiegenlied an eine Mutter
Morphium – Valse Boston
Ich weiß nicht, zu wem ich gehöre

Foto: Philip Glaser

Spielort:Opernhaus - Saal
Fr, 23. März | 20:00 Uhr
 

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