© Nasser Hashemi

Ensemble

Damen

Damen

Katharina
Boschmann

Katharina Boschmann

Katharina Boschmann, Stipendiatin der Ernst-Freiberger-Stiftung, studierte an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar bei Marietta Zumbült und Siegfried Gohritz. Meisterkurse bei Vivica Genaux, Helen Donath, Klesie Kelly und Julie Kaufmann vervollständigten ihre Ausbildung. Nach dem Studium war sie von 2013 bis 2016 Mitglied des Ensembles am Theater Nordhausen. Die junge Sopranistin konnte sich bereits ein breitgefächertes Repertoire erarbeiten, zu dem Partien wie Almirena in Händels Rinaldo, Despina in Mozarts Così fan tutte, Gretel in Humperdincks Hänsel und Gretel und Christel in Zellers Vogelhändler genauso gehören wie Lina Lamont im Musical Singin' in the Rain und Eliza Doolittle in My Fair Lady. Katharina Boschmann war Gast am Deutschen Nationaltheater Weimar sowie bei den Schlossfestspielen Sondershausen und arbeitete mit Dirigenten wie Christian Thielemann, Ton Koopman und Wolfgang Katschner, unter dessen Leitung sie am Goethe-Theater Bad Lauchstädt als Anna in Scarlattis Didone Delirante debütierte. Darüber hinaus wurde sie ausgewählt, gemeinsam mit dem Bayerischen Rundfunk die Ersteinspielung dieser Oper aufzunehmen. Seit Beginn der Spielzeit 2016/2017 gehört sie zum Solistenensemble der Oper Chemnitz.
Foto: Andreas Trapper

 

 

Franziska
Krötenheerdt

Franziska Krötenheerdt

Franziska Krötenheerdt wurde in Halle (Saale) geboren und wuchs in Berlin auf. Sie studierte Gesang an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar und ist Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes Bremen. Seit der Spielzeit 2014/2015 gehört sie zum Ensemble der Oper Chemnitz. Zuvor arbeitete sie fest, aber auch als Gast am Theater Erfurt, Theater Eisenach, Theater Bad Lauchstädt, bei den Bühnen Halle, am Stadttheater Bremerhaven, Theater Vorpommern, Staatstheater Braunschweig, Theater Aachen, Theater Cottbus, an der Volksbühne Jena und bei den Seefestspielen Berlin. Bisher war sie bereits in Partien wie Gretel, Susanna, Ghita (Der Zwerg), Almirena (Rinaldo), Maria (West Side Story), Ännchen, Adele, Zerlina und Susanna zu erleben. Sie arbeitete mit Regisseuren wie Katharina Thalbach, Hinrich Horstkotte, Anthony Pilavachi, Robert Lehmeier, Roland Hüve, Helen Malkowsky, Andrej Woron, Walter Sutcliffe, Ralf Nürnberger, Guy Montavon, Ansgar Weigner, Kobie van Rensburg, Christian von Götz sowie mit Dirigenten wie Ekkehard Klemm, Judith Kubitz, Enrico Calesso, Frank Beermann, Stephan Tetzlaff, Stephan Veselka, Felix Bender, Nicholas Milton, Karl Prokopetz, Johannes Pell, Wolfgang Katschner, Ido Arad und Guillermo García Calvo zusammen.

Sylvia
Schramm-Heilfort

Sylvia Schramm-Heilfort

Sylvia Schramm-Heilfort, geboren in Gera, aufgewachsen in Zeitz, absolvierte ihr Gesangsstudium an der Leipziger Musikhochschule und Praktika in Karl-Marx-Stadt und am Berliner Metropoltheater. Sie nahm an mehreren Chanson- und Musical-Workshops bei Gisela May teil. Ein Teilstudium führte sie an die Berliner Musikhochschule (Bereich Musical) zu Karin Waterstraat.
Seit 1991 stand Sylvia Schramm-Heilfort als Eliza in My Fair Lady in Chemnitz auf der Bühne. Aufgrund dieser Rollengestaltung erhielt sie hier 1991 ein festes Engagement. Mit Gastspielen war sie unter anderem in Berlin, Kiel, Würzburg, Saarbrücken, Lübeck, Gera und in der Beethovenhalle Bonn zu erleben.
In Chemnitz war sie außerdem u. a. als Evita, als Hodel in Anatevka, Irene Molloy in Hello, Dolly!, Anita in der West Side Story, Iduna in Das Feuerwerk, Magenta in der Rocky Horror Show, Ida in der Fledermaus, Chefsekretärin Margueritta Kulicke in Messeschlager Gisela, Venus in Orpheus in der Unterwelt, Rössl-Wirtin Josepha Vogelhuber, Madame Thénardier in Les Misérables, Miss Sherman in FAME, Fräulein Schneider in Cabaret, Comtesse Franziska von Sandau in Das Wirtshaus im Spessart, als Falcos Mutter in FMA – Falco Meets Amadeus, als Hannah in der deutschen Erstaufführung von Flashdance – Das Musical, als Marie Grosholtz in Frank Wildhorns Das scharlachrote Siegel sowie in Sowas Schönes machst du nie mit mir in der Reihe Nachtcafé zu sehen, in deren Fortsetzung Alles nur Theater sie ebenfalls zu erleben ist. Aktuell singt sie außerdem in Johann Strauß' Die Fledermaus und in My Fair Lady. In der Spielzeit 2019/2020 spielt sie außerdem Zarah Leander in Peter Lunds Musical-Solo Zarah 47.

Maraike
Schröter

Maraike Schröter

Die Sopranistin Maraike Schröter studierte Gesang an der Hochschule für Musik Hanns Eisler bei Júlia Várady, Brenda Mitchell und Christine Schäfer. Meisterkurse bei Dietrich Fischer-Dieskau, Francisco Araiza und Deborah Polaski ergänzten ihre breit gefächerten Studien.
Maraike Schröter war u. a. Stipendiatin der Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung und der Studienstiftung des deutschen Volkes. Sie ist Preisträgerin des Bundeswettbewerbs Gesang und des Anneliese Rothenberger Gesangswettbewerbs und war Finalistin des Wettbewerbs Richard Wagners Neue Stimmen in Karlsruhe.
Von 2011 bis 2013 war Maraike Schröter Mitglied im Internationalen Opernstudio der Staatsoper Berlin, wo sie unter anderem in der Rolle der 1. Dame in der Zauberflöte, als Bubikopf in Der Kaiser von Atlantis und als Berta in Der Barbier von Sevilla zu erleben war. Im Rahmen der Bayreuther Festspiele 2011 übernahm sie die Partie der Sieglinde in der Kinderoper Der Ring des Nibelungen.
Seit der Spielzeit 2013/2014 ist die Sopranistin Ensemblemitglied der Theater Chemnitz und war hier bisher als Donna Anna in Don Giovanni, Elisabetta in Don Carlos, Liù in Turandot, Desdemona in Otello, Eva in Die Meistersinger von Nürnberg sowie als Infantin in Der Zwerg zu hören.
Gastspiele führten sie zuletzt zurück an die Staatsoper Berlin, zu den Bregenzer Festspielen, zur Deutschen Oper am Rhein, als Chrysothemis in Elektra an das Staatstheater Cottbus sowie als Donna Anna an die Komische Oper Berlin.
Aktuell ist sie in ihrem Stammhaus als Feldmarschallin in Der Rosenkavalier und als Amelia in Ein Maskenball zu hören.

Guibee
Yang

Guibee Yang

Die südkoreanische Sopranistin Guibee Yang studierte zunächst in Seoul und anschließend an der Hochschule für Musik und Theater München bei Gabriele Fuchs. Meisterkurse u. a. bei Edith Wiens und Helmuth Deutsch rundeten ihre Ausbildung ab. 2008/2009 gab sie ihr erfolgreiches Debüt am Münchner Prinzregententheater als Rezia in Glucks Die Pilger von Mekka. Darüber hinaus sang sie u. a. Fairy Queen (Henry Purcell) und Rose in Dornröschen (Engelbert Humperdinck). 2009 war sie als Aminta (Il re pastore) am Theater Augsburg und zuvor bereits u. a. als Susanna (Le nozze di Figaro) und Rosina (Il Barbiere di Siviglia) in ihrer Heimat zu erleben. Seit 2010 gehört sie zum Ensemble der Oper Chemnitz und sang bereits Partien wie Morgana (Alcina), Violet in der Uraufführung von Rezniceks Oper Benzin, Gilda (Rigoletto), Pamina, Isotta (Die schweigsame Frau), Schwan (Swanhunter/DEA), Blumenmädchen (Parsifal), Amanda (Le Grand Macabre), Gretel, den Hirten in Tannhäuser, Zerlina, Sophie (Werther), Lucia in Lucia di Lammermoor, Armida (Rinaldo), Sophie in Der Rosenkavalier und Norina in Don Pasquale. Außerdem wirkte sie an verschiedenen Konzerten wie Beethovens 9. Sinfonie, Carmina Burana und Strawinskys Pulcinella mit.
2013 sang Guibee Yang die Inès in Meyerbeers Oper Vasco de Gama, die als Wiederentdeckung des Jahres 2013 von der Fachzeitschrift Opernwelt gefeiert und deren CD-Aufnahme mit dem ECHO-Klassik prämiert wurde. Außerdem war sie an CD-Einspielungen von Strauss‘ Die schweigsame Frau, Rezniceks Benzin und Humperdincks Dornröschen sowie Paulas Reisen beteiligt.
Guibee Yang arbeitete u. a. mit Orchestern wie dem Münchner Rundfunkorchester, dem WDR Sinfonieorchester, dem Münchner Kammerorchester und der Neuen Hofkapelle München. Sie ist Preisträgerin zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe. Unter anderem erhielt sie beim 15. Internationalen Gesangswettbewerb Ferruccio Tagliavini den Karl-Böhm-Preis, den 1. Preis beim Maria-Caniglia-Wettbewerb sowie jeweils einen 2. Preis beim Wettbewerb Gian Paolo Cresci und beim International Rotary Opera Contest 2013 in Lissabon. 2014 wurde sie beim Internationalen Wilhelm-Stenhammar-Musikwettbewerb ausgezeichnet.
Die Sopranistin gastierte u. a. an Opernhäusern in Nürnberg, Ingolstadt, Bayreuth, Halle, Rudolstadt, Leipzig und Seoul sowie beim Musik Festival Bad Aibling, dem Thurn und Taxis Music Festival, dem Salzach Festival in Salzburg, beim Barock Lust Festival in Bad Reichenhall und beim Opernfestival in Gut Immling. Eine rege Konzerttätigkeit führt sie in zahlreiche Städte im In- und Ausland. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Ulf Schirmer, Helmuth Froschauer, Alexander Liebreich und Antony Hermus zusammen. 2017 war sie in Jörg Widmanns Oper Babylon in der Partie der Seele im Koninklijk Concertgebouw in Amsterdam unter der Leitung von Markus Stenz zu erleben.

Herren

Herren

Andreas
Beinhauer

Andreas Beinhauer

Aus dem süddeutschen Aalen stammend, absolvierte der Bariton Andreas Beinhauer sein Studium in Gesang und Liedgestaltung bei Mitsuko Shirai und Hartmut Höll an der Hochschule für Musik in Karlsruhe und erhielt wichtige Impulse in Meisterkursen u. a. von Udo Reinemann, Thomas Hampson, Brigitte Fassbaender, Christa Ludwig, Julia Varady und Thomas Quasthoff. Während seines Studiums wurde er von der Studienstiftung des Deutschen Volkes gefördert. 2014 und 2015 gastierte er am Nationaltheater Mannheim und den städtischen Bühnen Wuppertal, bevor er in der Spielzeit 2015/2016 Ensemblemitglied der Oper Chemnitz wurde. Dort war er bisher u. a. als Fürst Jeletzkij (Pique Dame), Argante (Rinaldo), Conte Almaviva (Le Nozze di Figaro), Wolfram von Eschenbach (Tannhäuser), Graf Renato Anckarström (Ein Maskenball) und Dottore Malatesta (Don Pasquale) zu erleben.
Andreas Beinhauer ist als Lied- und Oratoriensolist regelmäßig im In- und Ausland tätig. Konzertreisen führten ihn u. a. nach Paris, Wien, in die Schweiz, nach Kairo und Südafrika. Mit Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium war er zu Gast in der Berliner Philharmonie und dem Münster Basel. Liederabende gab er u. a. mit Hartmut Höll, Wolfram Rieger und Markus Hadulla.
Gemeinsam mit der Pianistin Melania Kluge gewann er 2012 den 3. Preis beim Internationalen Wettbewerb für Liedkunst der Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart. Im Duo mit Anna Beinhauer (Graczykowska) gewann er 2015 in der Sparte „Lied“ den 2. Preis beim internationalen Wettbewerb Franz Schubert und die Moderne in Graz und im selben Jahr den ersten Preis beim Wettbewerb für das Lied des 20. und 21. Jahrhunderts in Karlsruhe. Im März 2018 erschien eine CD mit Werken von Hermann Reutter unter Mitwirkung des jungen Liedduos beim Label Capriccio.

Siyabonga
Maqungo

Siyabonga Maqungo

Der südafrikanische Tenor Siyabonga Maqungo wurde in Soweto geboren und studierte zunächst an der renommierten North-West University in Potchefstroom / Südafrika. 2014 folgte ein Masterstudium an der Kölner Hochschule für Musik und Tanz bei Josef Protschka. Siyabonga Maqungo gilt als einer der talentiertesten Nachwuchstenöre Südafrikas und ist dort regelmäßig bei den Festivals wie dem Mozart Festival Johannesburg als Solist in den großen Oratorien und Messen von Bach, Händel und Mozart zu erleben. Sein Debüt in Deutschland hatte er in Köln als Nemorino in Donizettis L‘elisir d‘amore. Im Sommer 2015 sang er noch während des Studiums den Alfred in Die Fledermaus am Staatstheater Meiningen und trat in der Spielzeit 2015/2016 ein Festengagement an diesem Haus an. Dort war er u. a. als Graf Almaviva in Der Barbier von Sevilla, als Ferrando in Così fan tutte, als Brighella in Ariadne auf Naxos sowie als David in Die Meistersinger von Nürnberg zu erleben. Für seinen „strahlenden Tenor” als David wurde er im Fachmagazin Opernwelt als „Nachwuchssänger des Jahres“ nominiert. Im Sommer 2017 debütierte er bei der Sommeroper in Gars am Kamp (Österreich) als Tamino (Die Zauberflöte).

Magnus
Piontek

Magnus Piontek

Magnus Piontek wurde 1985 in Bonn geboren. Er studierte Schulmusik und Dirigieren (bei Marcus Creed) in Köln sowie Gesang bei Rudolf Piernay in Mannheim. Von 2013 bis 2015 gehörte er zum Ensemble des Nationaltheaters Mannheim und sang Partien wie Pistola in Verdis Falstaff, Mönch in Don Carlos, Zuniga in Carmen, Tschelio in Die Liebe zu den drei Orangen, Polizeikommissar in Der Rosenkavalier oder Pfleger des Orest in Elektra und wirkte bei zahlreichen Uraufführungen wie Böse Geister (Adriana Hölszky) sowie Neumond und Esame di mezzanotte (Lucia Ronchetti) mit. In den Jahren 2013 und 2015 sang er bei den Osterfestspielen der Berliner Philharmoniker in Baden-Baden Sarastro (Die Zauberflöte) und Baron Ochs (Der Rosenkavalier) in einer Kinderfassung. Zur Spielzeit 2015/2016 wechselte Magnus Piontek an die Bühnen Gera/Altenburg, wo er als Sparafucile, Eremit sowie in der Titelpartie der Oper Rübezahl und der Sackpfeifer von Neiße (die Produktion wurde im Radio gesendet und auf CD veröffentlicht) zu erleben war. Im April 2016 gab Magnus Piontek sein Debüt an der Semperoper in Dresden und war dort bisher als Marquis d’Obigny (La Traviata) und Saretzki (Eugen Onegin), 2. Geharnischter (Die Zauberflöte) und als Zeremonienmeister (Doktor Faust) zu erleben. Seit der Spielzeit 2016/2017 ist Magnus Piontek Ensemblemitglied der Oper Chemnitz. Hier debütierte er erfolgreich im Wagnerfach und sang Gurnemanz (Parsifal), Landgraf Hermann (Tannhäuser), Veit Pogner (Die Meistersinger von Nürnberg) sowie Fasolt, Hunding und Fafner (Der Ring des Nibelungen). Ebenso entwickelt Magnus Piontek sein italienisches Repertoire und war hier als Timur (Turandot), Bartolo (Le nozze di Figaro) und Samuel Horn (Ein Maskenball) zu hören.
Die Semperoper Dresden lud ihn 2018/2019 für zwei Neuproduktion von Schönbergs Moses und Aron (Priester) und Meyerbeers Les Huguenots (Méru) unter der szenischen Leitung von Calixto Bieito und Peter Konwitschny ein. Des Weiteren ist er dort als Bartolo (Le nozze di Figaro) und Der König (Prinzessin auf der Erbse) zu hören. Beim Mozartfest 2017 in Würzburg trat er zusammen mit der Lautten Compagney Berlin unter der Leitung von Wolfgang Katschner auf. In den Aufführungen von Mozarts Don Giovanni sang Magnus Piontek die Rollen des Masetto und des Komtur. Die Konzerte wurden vom Bayerischen Rundfunk mitgeschnitten.
Neben seiner Operntätigkeit widmet sich Magnus Piontek intensiv dem Oratorienrepertoire und singt u. a. die Basspartien in Haydns Die Schöpfung, Martins In terra pax, Mendelssohn Bartholdys Paulus, Mozarts und Verdis Requien, sowie Bachs Johannes-Passion und h-Moll-Messe. Er arbeitete mit Dirigenten wie Mikhail Agrest, Tomáš Netopil, Dan Ettinger, Florian Helgath, Pietari Inkinen, Johannes Kalitzke, Enno Poppe, Gotthold Schwarz sowie mit verschiedenen renommierten Ensembles, darunter die Akademie für Alte Musik Berlin, das Concerto Köln, die musikFabrik, die Göttinger Symphoniker und das Kurpfälzische Kammerorchester. Magnus Piontek war Stipendiat des Richard-Wagner-Verbands Heidelberg und der Deutsche Bank Stiftung Akademie Musiktheater heute.

 

 

Edward
Randall

Edward Randall

Der amerikanische Tenor Edward Randall absolvierte sein Gesangsstudium an der Philadelphia Academy of Vocal Arts und fand in Deutschland eine neue Heimat, wo er während der letzten 25 Jahre über 1200 Vorstellungen in mehr als siebzig Opernproduktionen sang.
Sein Repertoire reicht von Erik in Wagners Der fliegende Holländer bis zu Hoffmann in Offenbachs Hoffmanns Erzählungen. Weitere wesentliche Rollen waren Don José, Turridu, Alfredo, Macduff, Lenski, Prinz in Prokofjews Liebe zu den drei Orangen, die Titelpartie in Mozarts Idomeneo, Siegmund in Die Walküre, König David in Kurt Weills Der Weg der Verheißung und der Slimbroek in Der Schmied von Gent.
Er ist Gast an Opernhäusern im In- und Ausland. In jüngerer Vergangenheit übernahm er kurzfristig die Partie des Arindal in Wagners Die Feen (Inszenierung: Christian Pöppelreiter) am Mainfrankentheater Würzburg und erhielt daraufhin eine Einladung, an der Grazer Oper in der Regie von Peter Konwitschny die Rolle des Erik in Der fliegende Holländer zu erarbeiten. Darüber hinaus konnte man ihn auch als Siegmund in der Dortmunder Neuproduktion der Walküre (Inszenierung: Christine Mielitz), als Edgar Aubrey in Marschners Vampyr am Mainfrankentheater Würzburg sowie als Erik beim Richard Wagner Festival in Wels/Österreich erleben.
Edward Randall ist zudem ein gefragter Konzert- und Oratoriensänger, so sang er unter anderem Mendelssohns Elias, Paulus und den Lobgesang neben anderen Werken des 19. und 20. Jahrhunderts u. a. beim Amersham Music Festival Eton, in der Berliner Philharmonie, beim Kibbuz Chamber Orchestra in Tel Aviv, beim Internationalen Mozart-Festival in Schwetzingen sowie in Tokyo.
Im Sommer 2007 gab Edward Randall sein Bayreuther Debut als Balthazar Zorn in einer Neuinszenierung Die Meistersinger von Nürnberg von Katharina Wagner. Auf der Bühne des Chemnitzer Opernhauses war er u. a. in Verdis Don Carlos in der Inszenierung von Helen Malkowsky, der Zauberflöte, Wagners Tannhäuser, dem Musical Funny Girl, Carl Orffs Der Mond, Turandot, Korngolds Die tote Stadt, Werther, Lucia di Lammermoor, der Uraufführung von Benjamin Schweitzers Südseetulpen sowie in Wagners Das Rheingold zu erleben. Edward Randall ist Professor für Gesang an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden. Im Herbst 2014 gab er einen Meisterkurs mit dem Opernstudio Junges Ensemble an der Semperoper Dresden und im Sommer 2018 in Seoul, Südkorea.

www.edwardrandall.com

Matthias
Winter

Matthias Winter

Matthias Winter studierte Gesang an der Musikhochschule in Leipzig. Er war Preisträger bei Opernsängerwettbewerben der DDR und beim Mozart-Wettbewerb in Würzburg. Sein erstes Engagement erhielt er am Theater Gera. Dort gestaltete er zahlreiche große Bariton-Partien, wie Jago, Wolfram, Marcello, Luna und Higgins. Außerdem führte er regelmäßig Regie bei Werken aller Bühnengenres, vom Musical Anatevka bis zur Oper Zar und Zimmermann, und war für Konzept und Inszenierung mehrerer Theaterbälle verantwortlich. Seit 2001 ist er an der Oper Chemnitz engagiert. Hier sang er u. a. Faninal (Rosenkavalier), Heerrufer (Lohengrin), Kothner (Die Meistersinger von Nürnberg), Donner (Das Rheingold), Vater (Hänsel und Gretel), Don Magnifico (La Cenerentola), Geppetto (Pinocchios Abenteuer), Zar, Onegin, Tomski (Pique Dame), Javert (Les Misérables), Higgins und Doolittle (My Fair Lady), Tewje (Anatevka), Danilo (Die lustige Witwe) und inszenierte die Operette Die Csárdásfürstin sowie die Musicals Der kleine Horrorladen, FMA – Falco Meets Amadeus, West Side Story, Evita, Ganz oder gar nicht, Elton Johns Aida, Non(n)sens sowie in der Reihe Nachtcafé den Abend Alles nur Theater. Darüber hinaus ist er seit 2001 als Dozent für Dramatischen Unterricht an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig tätig.

Residenzgäste Damen

Residenzgäste Damen

Bernadett
Fodor

Bernadett Fodor

Bernadett Fodor wurde in Zalaegerszeg (Ungarn) geboren. Ihre Gesangsausbildung erhielt sie bei Veronika Dobi-Kiss in Győr sowie bei Gabriele Lechner an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien. Derzeit wird sie von Sylvia Sass und Eszter Sümegi betreut. Sie ist Preisträgerin mehrerer ungarischer Gesangswettbewerbe und hat 2010 in Wien den 1. Birgit-Nilsson-Gedächtnispreis zur Förderung junger Opernsängerinnen gewonnen. Ihr Bühnendebüt gab sie 2008 in der Rolle der Suzuki am National Centre for the Performing Arts Mumbai. Bereits während ihres Studiums in Wien war sie in Rollen wie Judith (Herzog Blaubarts Burg), Mutter (Hänsel und Gretel), Madame Flora (The Medium) auf der Bühne des Schlosstheaters Schönbrunn und auf der Neuen Studiobühne zu erleben. 2010/2011 debütierte sie an der Oper Frankfurt als Schwertleite und Roßweiße in Wagners Die Walküre unter der musikalischen Leitung von Sebastian Weigle und in der Regie von Vera Nemirova. 2012 sang sie im Teatro Colón Buenos Aires im „Colón Ring“ Floßhilde und Schwertleite. Von 2013 bis 2015 war Bernadett Fodor Ensemblemitglied des Landestheaters Linz, wo sie neben den schon genannten Partien auch Carmen, Annina in Der Rosenkavalier und Dritte Dame in Die Zauberflöte sang. 2013 war sie als Ulrica in Verdis Un ballo in maschera an der Oper Frankfurt zu erleben. Im selben Jahr sang sie auch die Dritte Dame in Mozarts Die Zauberflöte bei den Bregenzer Festspielen. Im Juni 2015 gewann sie den Österreichischen Musiktheaterpreis 2015 Goldener Schikaneder in der Kategorie Beste weibliche Nebenrolle für ihre beeindruckende Interpretation der Erda in der Neuproduktion Das Rheingold am Landestheater Linz. Zuletzt erregte sie großes Aufsehen mit ihren Debüts als Erda (Das Rheingold und Siegfried) sowie als Waltraute (Götterdämmerung) in der Neuproduktion Der Ring des Nibelungen am Landestheater Linz und später auch am Hessischen Staatstheater Wiesbaden und bei den Internationalen Maifestspielen Wiesbaden. Einen großen Erfolg feierte sie auch als Erda im Palast der Künste Budapest unter Adam Fischer sowie als Erda und Fricka an den Theatern Chemnitz. An der Ungarischen Staatsoper gastierte sie 2017 als Dominga in Love and Other Demons von Peter Eötvös und 2018 als Ulrica in Un ballo in maschera.

Marie
Hänsel

Marie Hänsel

Marie Hänsel wuchs in einer lebenslustigen Großfamilie auf und studierte 2010 bis 2017 in Dresden bei Margret Trappe-Wiel. 2012 gab sie ihr Operndebüt als Barbarina in Mozarts Le nozze di Figaro und sang in den folgenden Jahren in verschiedenen freien Produktionen u. a. Gretel in Hänsel und Gretel und Titania in Ein Sommernachtstraum von Benjamin Britten. Die Sopranistin gastierte 2015 am Mittelsächsischen Theater Freiberg und war in der Spielzeit 2016/2017 an den Landesbühnen Sachsen als Clorinda in La Cenerentola und als Papagena in Die Zauberflöte engagiert. Zeitgleich begann sie ein Gastengagement an der Staatsoperette Dresden und spielte dort bis 2018 Cupido in Orpheus in der Unterwelt und Käthchen in The Black Rider. Seit 2016 ist die junge Sängerin mit dem Opernhaus Chemnitz verbunden, sie war hier bereits als Sand- und Taumännchen (Hänsel und Gretel), Eliza Doolittle (My Fair Lady), Adele (Die Fledermaus), Papagena und Pamina (Die Zauberflöte) sowie als Amanda, Amalia und Amira in Franz von Suppés Operette Der Teufel auf Erden zu erleben. Mit Beginn der Spielzeit 2019/2020 gehört sie zum festen Solistenensemble.
Die Arbeit der Sopranistin zeichnet sich zudem durch ein begeistertes und umfangreiches Schaffen im Konzertbereich aus. Hier konnte sie in kirchlichen Kontexten und in Zusammenarbeiten mit Ekkehard Klemm, Hans-Christoph Rademann, Milko Kersten und Matthias Liebich wirken. Wichtige Impulse für ihr künstlerisches Schaffen erhielt sie von Rainer Fritzsch, Christiane Kühn, Charlotte Lehmann, Christian Kluttig und Barbara Locher.

Tatiana
Larina

Tatiana Larina

Die georgische Sopranistin Tatiana Larina studierte bis 2007 Gesang und Gesangspädagogik an der Universität Stawropol. Seit 2008 wird sie in ihrer Wahlheimat Berlin von KS Brigitte Eisenfeld betreut. 2010 war Tatiana Larina die Preisträgerin des Internationalen Festivals junger Opernsänger Kammeroper Schloss Rheinsberg. 2011 machte sie als Vitellia in La clemenza di Tito und mit der Sopranpartie in Verdis Requiem an der Oper Köln auf sich aufmerksam. Zuvor war sie als Tatiana in Eugen Onegin an der Oper in Québec erfolgreich. 2013 gab sie ihr Debüt in der Titelpartie von Donizettis Lucia di Lammermoor beim Internationalen Musikfestival auf Gut Immling, wurde dafür mit der TZ-Rose der Woche ausgezeichnet, die für hervorragende Leistungen auf kulturellem Gebiet verliehen wird, und begeisterte 2016 in dieser Partie auch an der Oper Köln. In der Spielzeit 2014/2015 debütierte sie als Donna Anna an den Wuppertaler Bühnen und als Lida in Verdis La battaglia di Legnano unter dem Dirigat von Michael Hofstetter am Theater Gießen. In La Traviata beeindruckte Tatiana Larina am Theater Bregenz Publikum und Presse: „Star des Abends war die junge georgische Sopranistin Tatiana Larina in der Titelrolle als zerbrechliche Violetta.“ Im Sommer 2014 erhielt sie für diese Interpretation den österreichischen Musiktheaterpreis Der goldene Schikaneder in der Kategorie „Die weibliche Hauptrolle“. 2017 debütierte Tatiana Larina als Gilda in Rigoletto bei den Festspielen im Römersteinbruch St. Margarethen (bei Wien). Zu ihrem Repertoire gehören außerdem Partien wie Fiordiligi, Olympia/Antonia/Giulietta (Les contes d’Hoffmann), Manon, Alaide (La straniera) und Nedda. Nachdem die Sopranistin in der Spielzeit 2018/2019 als Residenzgast an der Oper Chemnitz engagiert war und bereits u. a. als Ophelia in der Deutschen Erstaufführung von Franco Faccios Hamlet, als Rosalinde (Die Fledermaus), Gretel sowie im Galaprogramm des 17. Chemnitzer Opernballs zu erleben war, gehört sie ab 2019/2020 als Solistin dem Haus an.
Foto: innafoto.de

Sophia
Maeno

Sophia Maeno

Die in Schwerin geborene Mezzosopranistin Sophia Maeno studierte in Dresden, Rom und Karlsruhe. Studienaufenthalte führten sie nach Italien, Israel und die USA. Ihr Studium rundete sie bei Brigitta Seidler-Winkler ab, von der sie weiterhin stimmlich betreut wird. Sie ist Preisträgerin der Yehudi-Menuhin-Stiftung Live Music Now und des Richard-Wagner-Verbandes. Bereits während des Studiums begann eine Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter SWR-Vokalensemble, dem sie von 2012 bis 2014 als festes Ensemblemitglied angehörte. 2014 wurde sie als Solistin an das Staatstheater Schwerin verpflichtet. Hier war sie unter anderem als Olga (Eugen Onegin), Gräfin (Der Wildschütz), Page (Salome), Flora (Traviata) und zweite Dame (Die Zauberflöte) zu erleben. Seit der Saison 2016/2017 arbeitet Sophia Maeno freischaffend. Engagements führen sie wieder nach Schwerin für Mrs. Sedley (Peter Grimes) und Hänsel (Hänsel und Gretel), an das Hamburger Alleetheater für Romeo (I Capuleti e I Montecchi), an das Theater Erfurt (Il Ritorno d'Ulisse) und an das Landestheater Neustrelitz für Arsamene (Xerxes). In Oratorienkonzerten sowie in Lied- und Kammermusikabenden ist die junge Mezzosopranistin deutschlandweit zu hören. Seit der Saison 2017/2018 ist sie in an der Oper Chemnitz als Residenzgast engagiert, und übernahm die Partien des Cherubino (Le nozze di Figaro) und des Goffredo (Rinaldo), sowie die Stimme aus der Höhe, 2. Knappe und Blumenmädchen in Parsifal. In Richard Wagners Der Ring des Nibelungen ist sie als Floßhilde (Das Rheingold / Götterdämmerung) zu hören. In 2019 debütiert sie als Octavian (Der Rosenkavalier) und Orlowsky (Die Fledermaus).
Foto: Johannes Xaver Zepplin 

Anne
Schuldt

Anne Schuldt

Anne Schuldt studierte Gesang an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar. Auf Meisterkursen bei Christa Ludwig, Françoise Pollet und Brigitte Fassbaender erhielt sie schließlich den stimmlichen Feinschliff. Kammersängerin und Intendantin Brigitte Fassbaender war es dann auch, die die junge Mezzosopranistin 2007 an das Tiroler Landestheater Innsbruck engagierte, an dem sie wichtige Fachpartien wie Komponist (Ariadne auf Naxos), Olga (Eugen Onegin), Fricka (Rheingold), Niklausse (Hoffmanns Erzählungen), Fatima (Oberon), Idamante (Idomeneo) und Mère Marie de l’Incarnation (Dialogues des Carmélites) interpretierte. Im Sommer 2014 sang sie bei den Tiroler Festspielen in Erl die Waltraute in Wagners Der Ring des Nibelungen. Weitere Gastengagements führten sie u. a. an das Theater Erfurt, das Nationaltheater Mannheim sowie an die Staatstheater Karlsruhe und Kassel.
Neben dem Musiktheater ist sie immer wieder auf dem Konzertpodium zu erleben und widmet sich einem breit gefächerten Repertoire von Barock bis Modern. Zu ihren bevorzugten Werken zählen u. a. Händels Messias, Honeggers Le roi David, die Requien von Reger, Duruflé und Verdi sowie Brahms’ Alt-Rhapsodie und die Passionen von Johann Sebastian Bach. 2016 trat sie im Rahmen der Braunschweiger Sinfoniekonzerte mit Mahlers Lied von der Erde auf. Zudem ist sie eine begeisterte Liedsängerin und konnte auf diesem Terrain mit Werken und Zyklen von Schubert, Schumann, Brahms, Wolf, Strauss, Wagner und Mahler reüssieren.
Von 2012 bis 2018 war sie fest am Staatstheater Braunschweig engagiert und sang hier mit großem Erfolg wichtige Fachpartien wie Brangäne (Tristan und Isolde), Dorabella (Così fan tutte), Herodias (Salome), Maddalena (Rigoletto), Charlotte (Werther) und Santuzza (Cavalleria Rusticana, konzertant). Doch es waren v. a. die außergewöhnlichen Rollen in Opern abseits des gängigen Repertoires, die ihr als Sängerdarstellerin deutschlandweit höchstes Lob einbrachten: Tamiri in Vivaldis Farnace, Fidès in Meyerbeers Le prophète, Nelly in Herrmanns Sturmhöhe, Aase in Egks Peer Gynt und Elizabeth Proctor in Wards The Crucible.
Im Laufe ihrer Karriere arbeitete sie mit Regisseuren wie Dietrich Hilsdorf, Christopher Alden, Brigitte Fassbaender, Roland Schwab, Yona Kim, Gregor Horres, Philipp Kochheim, Guy Montavon und Elisabeth Stöppler sowie mit Dirigenten wie Cornelius Meister, Stefan Soltesz, Marcus Bosch, Alexander Joel, Jonas Alber, Christopher Altstaedt, Georg Fritzsch, Christoph Poppen und Gustav Kuhn.
Seit 2017 ist sie freischaffend tätig und war seitdem u. a. in Nikolaus Brass‘ Sommertag an der Staatsoper Unter den Linden Berlin und als Waltraute (Die Walküre) an der Oper Chemnitz zu hören. 2018 und 2019 steht sie im Chemnitzer Ring des Nibelungen als Waltraute und Fricka sowie am gleichen Haus als Mutter in Hänsel und Gretel auf der Bühne.
www.anne-schuldt.de

Cassandra
Schütt

Cassandra Schütt

Cassandra Schütt wurde in Nürnberg geboren und entdeckte bereits früh ihre Liebe zur Bühne. Während der Schulzeit war sie in zahlreichen Theaterstücken zu sehen und gewann 2012 den Wettbewerb Jugend Musiziert in der Kategorie Musical. Erste professionelle Bühnenerfahrung sammelte sie in der Titelrolle im Nürnberger Weihnachtsmusical Christa. Ihre Ausbildung begann sie 2013 an der Musik und Kunst-Privatuniversität der Stadt Wien. In der Studienzeit stand sie u. a. als Mary in Eating Raoul und Ottilie in Im Weißen Rössl auf der Bühne. Darüber hinaus war sie Teil des Ensembles der deutschsprachigen Erstaufführung von In den Heights. Außerdem war sie auf der Freilichtbühne Staatz in Artus – Excalibur und Jesus Christ Superstar zu erleben. 2017 schloss sie ihr Studium ab und kehrte nach Deutschland zurück. Im Sommer 2018 war sie als Eponine in Les Misérables auf der Felsenbühne Staatz zu erleben.
Foto: Jan Frankl

Produktionen

Sylvia Rena
Ziegler

Sylvia Rena Ziegler

Sylvia Rena Ziegler studierte an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar Gesang mit Schwerpunkt Liedgesang. 2012 gewann sie beim internationalen Wettbewerb Schubert und die Moderne in Graz den 1. Preis und den Publikumspreis, außerdem wurde sie Preisträgerin beim Bundeswettbewerb Gesang Berlin 2014. Sie ist Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbands Magdeburg und der Justus-Hermann-Wetzel-Stiftung der Universität der Künste in Berlin. Nach ihrem Studium wurde sie Mitglied des Opernstudios der Oper Stuttgart und ist seit der Spielzeit 2013/2014 Ensemblemitglied des Theaters Magdeburg. Gastspiele führten sie u. a. an das Theater Heidelberg, das Theater Winterthur sowie zu den Opernfestspielen Heidenheim. Als Dorabella gastierte sie 2015/2016 am Theater Freiburg. Bei der Winteroper der Opernfestspiele Heidenheim debütierte sie 2017 als Orlofsky in Die Fledermaus, ein Gastspiel mit der Opera Fuoco unter David Stern führte sie im Frühjahr 2017 als Zerlina in Don Giovanni nach China.

Residenzgäste Herren

Residenzgäste Herren

Noé
Colín

Noé Colín

Noé Colín, gebürtiger Mexikaner und österreichischer Staatsbürger, erhielt seine Ausbildung an der Nationalen Universität von Mexiko sowie bei Ubaldo Gardini in Wien und als Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich. 2005 war er Sieger des internationalen Gesangswettbewerbs Giovanni Pacini in Pescia. Sein vielseitiges Opern- und Konzertrepertoire umfasst mehr als 65 Partien, darunter Varo (Ezio), Don Alfonso (Così fan tutte), Leporello (Don Giovanni), Sarastro (Die Zauberflöte), Pizarro (Fidelio), Bartolo und Basilio (Il barbiere di Siviglia), Don Magnifico (La Cenerentola), Dulcamara (L’elisir d’amore), Don Pasquale, Raimondo (Lucia di Lammermoor), Zaccaria (Nabucco), Falstaff, Timur (Turandot) sowie Barak (Die Frau ohne Schatten). Er singt regelmäßig an renommierten Opernhäusern, darunter die Nationaloper Helsinki, das Teatro Principal de Palma de Mallorca, den Palacio de Bellas Artes Mexiko, die Volksoper Wien, das Teatro Colón Bogotá, das Landestheater Linz, das Concertgebouw Amsterdam, die Staatsoper Prag, das Staatstheater am Gärtnerplatz München und die Oper Göteborg. Er arbeitete mit Dirigenten wie Pier Giorgio Morandi, Marcello Viotti, Riccardo Chailly, Christoph Eschenbach und Edoardo Müller zusammen. Regelmäßig tritt Noé Colín mit großem Erfolg auf internationalen Konzertpodien auf. Hier singt er Konzerte, Messen, Lieder von Brahms, Mahler, Mozart, Beethoven, Händel, Haydn, Bach und Verdi. An der Oper Chemnitz war er bereits in der Titelpartie von Donizettis Don Pasquale sowie als Geist und Priester in Franco Faccios Hamlet zu erleben. 
Foto: privat

Produktionen

Krisztián
Cser

Krisztián Cser

Krisztián Cser wurde 1977 in eine Musikerfamilie hineingeboren. Er studierte in Budapest bei Eva Marton, gewann 2004 den Internationalen József Simándy Wettbewerb und wurde 2008 Mitglied der Budapester Staatsoper. Gastspiele führten ihn nach Italien, China, Großbritannien, Deutschland, Frankreich sowie in die USA und in die Niederlande. Er war bereits in vielen großen Bassrollen auf der Bühne zu erleben: Sarastro, Leporello, Figaro, Kaspar, Sparafucile, Phillip, Banquo, Fiesco, Fasolt, Hunding, Landgraf Hermann – um nur einige zu nennen. Mit der Partie des Blaubart in Bartóks Herzog Blaubarts Burg war er in Peking, Shanghai, Kiew, Mailand, in der Elbphilharmonie Hamburg, in der Philharmonie de Paris, in der Philharmonie Luxembourg, in der Carnegie Hall New York sowie bei den Herbstfestspielen in Rouen zu Gast. 2017 war er in der Tianjin Concert Hall (China) als Wotan in Wagners Rheingold zu erleben, eine Partie mit der er 2018 an der Oper Chemnitz, wo er derzeit als Residenzgast engagiert ist, sein Hausdebüt gab. 2019 singt er hier erstmals den Don Pizarro in Beethovens Fidelio. Ein weiteres Rollendebüt gab er im Frühjahr 2019 mit dem Alvise Badoero in Ponchiellis La Gioconda in Budapest. Darüber hinaus ist Krisztián Cser ein gefragter Konzertsänger. Sein Repertoire umfasst Kompositionen vom frühen Barock bis zur zeitgenössischen Musik. Er hat mit Dirigenten wie Peter Eötvös, Pierre Cao, Helmuth Rilling, Peter Schreier, Tibor Boganyi, Zsolt Hamar, Zoltán Kocsis, Iván Fischer, Ádám Fischer, Zoltán Pesko, Muhai Tang, György Vashegyi und Tamás Vásáry zusammengearbeitet.

Produktionen

Cosmin
Ifrim

Cosmin Ifrim

Cosmin Ifrim wurde in Ineu-Arad/Rumänien geboren und studierte Gesang an der Musikakademie in Cluj-Napoca. Mit dem Grand Prix des Traian Grozavezcu Wettbewerbs in Lugoj/Rumänien legte der junge Tenor den Grundstein für seine Karriere. Von 2000 bis 2008 war er Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper und dort u. a. als Lord Cecil in Roberto Devereux, Rinuccio in Gianni Schicchi, als Italienischer Sänger in Der Rosenkavalier, Beppe in Leoncavallos I Pagliacci und als Fenton in Falstaff zu erleben. Für seine Interpretation des Squeak in der Neuproduktion von Billy Budd wurde er in der Saison 2000/2001 mit der Eberhard Waechter Medaille ausgezeichnet.
Seit der Spielzeit 2008/2009 arbeitet er als freischaffender Sänger und war seitdem u. a. in Maribor, London, Athen, Bilbao, Basel, Sapporo, Cluj, Bukarest sowie an der Bayerischen Staatsoper, der Oper von Rom und der Wiener Volksoper mit Partien wie Alfredo in La Traviata, Tonio in Donizettis La fille du régiment, Rodolfo in La Bohème, Pedrillo in Die Entführung aus dem Serail, Arturo in I Puritani, Gabriele Adorno in Simon Boccanegra und Fernando in La Favorita zu erleben. 2016 sang er Pong in Turandot bei den Bregenzer Festspielen, Fernando in einer konzertanten Aufführung von La Favorita in Bukarest, Rodolfo in La Bohème und Arturo in I Puritani in Cluj, 2017 Gabriele Adorno in Simon Boccanegra in Bukarest und Pedrillo in Die Entführung aus dem Serail beim Savonlinna Festival. Außerdem war er als Tenorsolist in Rossinis Stabat Mater mit dem Israel Philharmonic Orchestra zu hören. Cosmin Ifrim hat im Laufe seiner Karriere mit Dirigenten wie Richard Hickox, Zubin Mehta, Fabio Luisi, Riccardo Muti, Seiji Ozawa, Donald Runnicles, Ulf Schirmer, Vjekoslav Šutej, Christian Thielemann, Franz Welser-Möst und Marcello Viotti gearbeitet.
An der Oper Chemnitz ist er derzeit als Residenzgast engagiert und war hier bereits als Ernesto in Don Pasquale sowie als Laertes in Faccios Hamlet zu erleben.  
Foto: privat

Pierre-Yves
Pruvot

Pierre-Yves Pruvot

Pierre-Yves Pruvot studierte Gesang in Lyon. Sein Repertoire erstreckt sich von der Musik des 17. Jahrhunderts bis hin zu zeitgenössischen Werken, die zum Teil ihm persönlich gewidmet sind, wobei der Schwerpunkt auf den französischen und italienischen Opern des 19. und 20. Jahrhunderts liegt. Große Höhepunkte seines Schaffens bildeten die russische Premiere von Claude Debussys Rodrigue et Chimène mit den St.Petersburger Philharmonikern, die Titelrolle in Darius Milhauds Bolivar mit dem Orquesta Sinfónica Simón Bolívar in Caracas (die erste komplette Inszenierung seit der Uraufführung), Giacomo Meyerbeers Vasco de Gama in der ungeschnittenen Originalversion an der Oper Chemnitz, Pietro Mascagnis Iris in Triest (Musikalische Leitung: Nello Santi) sowie Johann Sebastian Bachs Amadis de Gaule in Prag, welche auch auf CD aufgenommen wurde, Rodolphe Kreutzers La Mort d‘Abel in Liège, André Grétrys Céphale et Procris an der Opéra royal du château de Versailles, Luigi Cherubinis Lodoïska am Théâtre des Champs-Élysées in Paris, am Teatro La Fenice in Venedig und am Auditorium Parco della Musica in Rom sowie Antonio Salieris Falstaff unter der Regie von Jean-Claude Malgoire und Johann Nepomuk Hummels Mathilde von Guise in Bratislava. Seine Diskografie umfasst eine Vielzahl an Aufnahmen von Werken von Bizet, Massenet, Meyerbeer, Paladilhe, Saint-Saëns, Gounod, Thomas, Halévy, Franck, Séverac, Monsigny, Paër, Lesueur, Dalayrac, Grétry und Gossec. Zu seinem Repertoire zählen große Partien wie Scarpia (Tosca), Jago (Othello), Rigoletto, Falstaff, Gianni Schicchi, Renato (Un ballo in maschera), Germont (La traviata), Nabucco, Figaro, Leporello, Don Alfonso (Così fan tutte), Golaud (Pelléas et Mélisande), Méphistophélès, Zurga (Les pêcheurs de perles) und Oberpriester des Dagon. Seit 20 Jahren erforscht er das Melodie- und Liedrepertoire des Duetts zusammen mit dem Pianisten Charles Bouisset. Gemeinsam waren sie zu Liederabenden in Europa zu erleben und haben CDs mit Werken von Poulenc, Sauguet, Ravel, Chabrier, Duparc, Brahms, Rachmaninow, Viktor Ullmann, Frank Martin, Pavel Haas, Kerl Sacre und Jean-René Combes-Damiens aufgenommen. Pierre-Yves Pruvot ist Preisträger diverser internationaler Wettbewerbe und Gründer der Éditions Symétrie (Lyon).
Foto: José Pazos

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Produktionen

Tommaso
Randazzo

Tommaso Randazzo

Tommaso Randazzo studierte an der Stuttgarter Musikhochschule bei Luisa Bosabalian, Carl Davis und Spelios Constantine Gesang und absolvierte Meisterkurse bei Bernd Weikl, Wolfgang Brendel und Carlo Bergonzi. Festengagements führten ihn nach Ulm, Bonn und Halle. Zwischen 1995 und 2008 war er ständiger Gast an der Münchner Staatsoper. Dort sang er u. a. unter der Leitung von Zubin Mehta zur Eröffnung der Münchner Festspiele und wirkte in einer Produktion der Salome unter der Leitung von Kent Nagano mit. Seit 2005 ist er ständiger Gast an der Oper Leipzig. Weitere Gastspiele führten ihn u. a. nach Stuttgart, Chemnitz, Toronto, Rom, Bologna, Palermo, Triest, Sun City/Südafrika, Gran Canaria und an die Mailänder Scala. Er wirkte bei einer Fernsehaufzeichnung von Strauss‘ Elektra mit dem WDR-Sinfonieorchester unter der Leitung von Semyon Bychkov mit. Zu seinem Repertoire gehören Partien wie Rodolfo, Nemorino, Hoffmann, Don José, Lenski, Steuermann, Monostatos und der Alfred in der Fledermaus. An der Oper Chemnitz, wo er derzeit als Residenzgast engagiert ist, war er u. a. bereits als Steuermann in Der fliegende Holländer, als Monostatos in der Zauberflöte sowie als Matrose und Priester in Vasco de Gama, als Haushofmeister in Der Rosenkavalier, als Pang in Turandot sowie als König Gonzago und Herold in Hamlet zu erleben.

 

 

Lukas
Sandmann

Lukas Sandmann

Aus einer musikalischen Familie stammend, begann Lukas Sandmann bereits im Alter von sechs Jahren im Freiberger Knabenchor zu singen und ab 2003 im Kinderchor der Oper Chemnitz, wodurch er in Produktionen wie Hänsel und Gretel, Der Freischütz und Der Evangelimann mitwirkte.
Neben der Schule baute er im Chemnitzer Studio W. M. seine Fähigkeiten als Tänzer, Sänger und Schauspieler weiter aus und war in Produktionen wie Cabaret, Der kleine Tag, Der Wasserkristall, Mamma Mia Jr., Oliver! und FAME zu erleben. An der Oper Chemnitz spielte er 2005 die Rolle des jungen Falco in der Produktion Falco Meets Amadeus. Neben dem Abitur und seinen zahlreichen Bühnenauftritten lernte er autodidaktisch Gitarre und Schlagzeug und gründete eine eigene Band. Im Sommer 2015 wurde Lukas Sandmann an der renommierten Joop van den Ende Academy in Hamburg aufgenommen und absolviert dort bis zum Sommer 2017 seine Ausbildung. An der zu Stage Entertainment gehörenden Ausbildungsstätte für Musicaldarsteller spielte er unter anderem in Shockheaded Peter mit. Am Theater für Niedersachsen trat Lukas Sandmann in den Produktionen Dogfight – Ein hässliches Spiel und Frühlings Erwachen (Spring Awakening) seine ersten Engagements nach der Ausbildung an. Nun ist er im Werk7-Theater in München bei Fack Ju Göhte zu sehen.
www.lukassandmann.com 
Foto: Thomas Leidig

Produktionen

Gäste Damen

Gäste Damen

Sofiya
Almázova

Sofiya Almázova

Sofiya Almázova, geboren in Moskau, studierte an der Russischen Akademie für Theaterkunst ihrer Heimatstadt und komplettierte ihre Ausbildung bei Mario Diaz an der Universität Mozarteum Salzburg. Seit 2016 studiert die Mezzosopranistin an der Musik und Kunst Privatuniversität Wien. Sie gewann 2010 den Rübezahl-Wettbewerb in Karpacz (Polen) und 2012 den Nachwuchspreis des Oper im Berg Festivals Grandi voci in Salzburg. 2016 wurde sie mit der Lilli-Lehmann-Medaille der Stiftung Mozarteum Salzburg ausgezeichnet. Erste Bühnenerfahrungen sammelte sie bereits während ihres Moskauer Studiums als Sidonia in Suppés Operette Zehn Mädchen und kein Mann, als Poligamia in Linckes Operette Lysistrata und als Dorotea in Donizettis Viva la Mamma! (Le convenienze ed inconvenienze teatrali). Im Juni 2013 wurde sie für das Salzburg Festival Young Singers Project ausgewählt, wo sie die Dritte Dame in einer Kinderproduktion der Zauberflöte und die Heilige Margarete in Braunfels’ Jeanne d’Arc – aus dem Leben der Heiligen Johanna an der Seite der Sopranistin Juliane Banse unter der musikalischen Leitung von Manfred Honeck sang. Darüber hinaus trat sie in zahlreichen Produktionen des Salzburger Mozarteums auf, darunter Partien wie Sesto in La clemenza di Tito, Ottavia in L’incoronazione di Poppea und Carmen.
2017 gab sie ihr Debüt am Teatro alla Scala in Mailand als Lehrbube in Die Meistersinger von Nürnberg. Zuletzt gestaltete sie Bradamante in Alcina in einer Produktion der Musik und Kunst Privatuniversität Wien sowie ihr Rollendebüt als dritte Elfe in Dvořáks Rusalka an der Volksoper Wien.

Katharina
Baumgarten

Katharina Baumgarten

Die Sopranistin Katharina Baumgarten debütierte 2012 am Landestheater Detmold, wo sie u. a. als Gretel in Hänsel und Gretel, als Musetta in La Bohème, Pamina in Die Zauberflöte und Lauretta in Gianni Schicchi, Adina in L‘elisir d‘amore und Franziska Cagliari in Wiener Blut zu hören war. Zahlreiche Gastauftritte führten die junge Sängerin zudem als Adina an das Theater Lübeck, als Maria in West Side Story und als Hodel in Anatevka an das Theater Aachen, als Despina in Cosi fan tutte an das Konzert Theater Bern, als Franzi in Wiener Blut ans Theater Lüneburg und als Pamina in Die Zauberflöte ans Theater Vorpommern. Im Juli 2019 gibt Katharina Baumgarten ihr Debüt als Odette in Emmerich Kálmáns Operette Die Bajadere bei den Festspielen im Schlossgarten am Theater Neustrelitz.
Die Künstlerin ist auch eine gefragte Lied- und Konzertsängerin. So war sie bereits als Solistin für Konzerte mit dem Symphonischen Orchester des Landestheater Detmold und mit den Kölner Symphonikern verpflichtet. Eine regelmäßige Zusammenarbeit verbindet sie außerdem mit dem Orchester der Neubrandenburger Philharmonie. Dort war sie in der vergangenen Spielzeit u. a. als Solvejg in Peer Gynt zu hören und wird in der Spielzeit 2019/2020 als Solistin bei den MüritzProms Konzerten zu erleben sein. Außerdem debütiert sie 2019/2020 mit dem Philharmonischen Orchester Bremerhaven unter der Leitung von GMD Marc Niemann, wo sie als Solistin für die Opern-Galakonzerte verpflichtet ist.
Katharina Baumgarten ist Stipendiatin der Alfred Toepfer Stiftung F. V. S. für besonders begabte Nachwuchskünstler und Preisträgerin verschiedener internationaler Wettbewerbe (u. a. Internationaler Lions Gesangswettbewerb Gut Immling, Internationaler Gesangswettbewerb Oper Schloss Laubach). Studiert hat sie an der Hochschule für Musik und Theater Hannover sowie bei Klesie Kelly-Moog an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. 2013 absolvierte sie dort ihr Diplom mit Auszeichnung. Meisterkurse, u. a. bei Barbara Bonney, Marlis Petersen, Peter Berne, ergänzen ihre Ausbildung.
An der Oper Chemnitz war sie 2018 erstmalig zu Gast. In der Spielzeit 2019/2020 ist sie dem Haus durch einen Residenzvertrag verbunden.
Foto: Jo Titze

Florentine
Beyer

Florentine Beyer

Florentine Beyer wurde 1998 in Augsburg geboren, wo sie mit ihren beiden Schwestern ihre Kindheit verbrachte. Sie tanzt, seit sie laufen kann, und machte mit fünf Jahren ihre ersten Bühnenerfahrungen. Drei Jahre später erhielt sie ein Stipendium an der Ballett-Akademie Hochschule für Musik und Theater München (Heinz-Bosl-Stiftung). Dort und an weiteren Schulen wurde sie professionell im Tanz ausgebildet. Früh erhielt sie auch Klavierunterricht und fand später durch Bandworkshops und Gesangstunden Freude an der Pop- sowie an der klassischen Musik.
Nachdem sie in München am musischen Gymnasium ihr Abitur absolviert hatte, begann sie ihr Studium an der Universität der Künste im Fach Musical/Show. 2018 war sie Teil der Collage wenn ja wie viele im UNI.T, dem Theater der Universität der Künste Berlin, spielte bei der Operette Die schöne Helena die Titelpartie und im Ensemble in Frau Luna am Stadttheater Ingolstadt. 2019 spielte sie die Rolle der Young Sally in Follies an der Staatsoperette Dresden unter der Regie von Martin G. Berger. Darüber hinaus ist sie als Brüning in der Musical-Uraufführung Drachenherz an der Oper Chemnitz und der Neuköllner Oper Berlin zu erleben.

Foto: Daniel Nartschick

Monika
Bohinec

Monika Bohinec

Die in Slowenien geborene Mezzosopranistin Monika Bohinec studierte Gesang am Mozarteum in Salzburg und an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien bei Claudia Visca. Von 2009 bis 2011 war sie Ensemblemitglied des Nationaltheaters Mannheim. Seit der Saison 2011/2012 ist sie Mitglied des Ensembles der Wiener Staatsoper, wo sie zahlreiche Rollen ihres Fachs gesungen hat, unter anderem Eboli, Sara (Roberto Devereux), Fenena, Ulrica, Gora (Medea), Ježibaba und Fremde Fürstin (Rusalka), Erda (Das Rheingold) und Erste Norn (Götterdämmerung). Gastengagements führten sie an die Metropolitan Opera in New York, zu den Salzburger Festspielen, an die Bayerische Staatsoper München, an die Oper Frankfurt, ans Staatstheater am Gärtnerplatz München, ans Staatstheater Wiesbaden, ans Badische Staatstheater Karlsruhe, nach Ljubljana, zu den Seefestspielen Mörbisch sowie nach Australien. Sie verkörperte Rollen wie Amneris, Eboli, Carmen, Principessa di Boullion, Brangäne, Ortrud, Klytämnestra, Konchakowna (Fürst Igor) und Marina (Boris Godunow). In der Saison 2016/2017 wurde sie als Brangäne in Wagners Tristan und Isolde an der Metropolitan Opera in New York engagiert. 2018 gastierte sie in Wagners Ring des Nibelungen an der Semperoper Dresden unter Christian Thielemann. Zwei Produktionen der Salzburger Festspiele, 2012 Peter von Winters Das Labyrinth unter Ivor Bolton, in der sie als 3. Dame/Page zu erleben war, und 2013 Wagners Die Meistersinger von Nürnberg, wo sie die Magdalene sang, wurden auf DVD veröffentlicht. Außerdem ist Monika Bohinec in der 2013 erschienenen Gesamtaufnahme von Wagners Der Ring des Nibelungen unter Christian Thielemann zu hören. 2015 erschien ein Mitschnitt (Deutsche Grammophon) der 2012 erfolgten Konzerttournee von Tschaikowskys Iolanta, wo sie an der Seite von Anna Netrebko die Martha sang. Monika Bohinec ist ebenfalls als Lied- und Oratorieninterpretin gefragt und gastierte dabei in namhaften Häusern wie dem Wiener Konzerthaus, dem Wiener Musikverein, der Philharmonie am Gasteig in München, der Berliner Philharmonie, der Alten Oper Frankfurt, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Salle Pleyel in Paris, der Carnegie Hall in New York, der Philharmonie in St. Petersburg sowie im Auditorium du Nouveau Siecle in Lille.

Jana
Büchner

Jana Büchner

Jana Büchner absolvierte ihre Gesangsausbildung an der Hochschule für Musik in ihrer Heimatstadt Dresden bei Ilse Hahn und erhielt wesentliche Impulse durch Elisabeth Schwarzkopf und Brigitte Fassbaender; derzeit wird sie von Kammersängerin Brigitte Eisenfeld in Berlin unterrichtet.
Die 2002 mit dem Sächsischen Mozartpreis ausgezeichnete Sängerin begann ihre Solistenlaufbahn an der Oper Chemnitz, wo sie in den Mozart-Rollen Susanna, Pamina, Blonde und Ilia sowie in weiteren zentralen Parten ihres Faches wie Olympia, Sophie, Zdenka (Arabella), Zerbinetta (Ariadne auf Naxos), Gretel, Gilda, Musetta und Rosina erfolgreich debütierte. Operngastspiele führten sie an renommierte Häuser wie die Staatsopern Dresden und Hamburg, die Deutsche Oper Berlin, die Oper Halle, an das Aalto-Theater Essen, an die Staatstheater München und Braunschweig sowie an die Staatsoperette Dresden. Seit 2009 ist die lyrische Koloratursopranistin freischaffend tätig und gastiert als Konzertsolistin regelmäßig bei bedeutenden Klangkörpern wie dem Dresdner Kreuzchor, dem MDR Rundfunkchor, der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg, der Dresdner Philharmonie, dem MDR Sinfonieorchester sowie dem Dresdner Barockorchester unter Dirigenten wie Ingo Metzmacher, Simone Young, Jun Märkl, Peter Schreier und Ludwig Güttler. Konzertreisen und Liederabende führten sie auf zahlreiche europäische Konzertpodien. Hörfunk-, Fernseh- und CD-Aufnahmen wie die Gesamtaufnahme des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach live aus der Dresdner Frauenkirche, Mendelssohn Bartholdys Schauspielmusik Athalia aus dem Gewandhaus Leipzig sowie die DVD-Produktion der Hamburgischen Staatsoper mit Francis Poulencs Oper Dialogues des Carmélites dokumentieren ihre künstlerische Arbeit. Der Oper Chemnitz ist Jana Büchner weiterhin als Gast verbunden. So hat sie neben verschiedenen anderen Produktionen in den vergangenen Jahren 2015/2016 in Alexander Zemlinskys tragischem Märchen Der Zwerg mitgewirkt und wird in der Spielzeit 2018/2019 wieder als Ortlinde in Wagners Walküre zu erleben sein. 

www.janabuechner.de
Foto: Annelie Brux, Dresden

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Anna Maria
Damm

Anna Maria Damm

Anna Maria Damm arbeitet als freischaffende Tanzpädagogin und Choreografin. Sie lebt in Dresden und ist Mitglied des Künstlerinnen Kollektivs Captain Kitchen INC in Dresden.
Geboren in Berlin, erhielt sie im Alter von 10 bis 14 Jahren eine Ausbildung an der Staatlichen Ballettschule Berlin. Nach dem Abitur ging sie für ein FSJ Kultur an das Jugendtheater Stellwerk nach Weimar, wo sie erste tanztheatrale Stücke inszenierte. Anschließend studierte sie Produkt-Design an der Bauhaus Universität. Von 2012 bis 2016 studierte sie Tanzpädagogik mit dem Schwerpunkt Klassischer Tanz an der Palucca Hochschule für Tanz Dresden. Es folgte ein Stipendium nach Madrid an das Real Conservatorio Professional de Danza – Mariemma und nach Durham, North Carolina, zum American Dance Festival als Choreographer in residence. Sie choreografierte am tjg.theater junge generation Dresden u. a. die Stücke Echte Männer (2014), Die Rübe (2016, Regie: Ulrich Hub), *Click* (2017, Puppenspieler: Christoph Levermann), Laura war hier (2017, Regie: Frank Panhans) und Black Rider (2018, Regie: Jos van Kan). Seit August 2015 ist sie Ballettpädagogin an der Opernballettschule der Oper Chemnitz unter der Leitung von Sabrina Sadowska. In Chemnitz war sie bereits bei der Musicalproduktion Das scharlachrote Siegel als Dance Captain beteiligt.

Iordanka
Derilova

Iordanka Derilova

Kammersängerin Iordanka Derilova ist seit 2003 Mitglied des Ensembles des Anhaltischen Theaters Dessau. Sie war Absolventin der Musikhochschule Lyubomir Pipkov sowie der Musikakademie Pantscho Vladigerov in Sofia und spezialisierte sich für Gesang an der Akademie Boris Christoff in Rom. Die Sopranistin debütierte am Opernhaus Burgas als Elisabetta in Don Carlos, sang an der Nationaloper Sofia und an fast allen Opernhäusern Bulgariens. 1998 folgte ein Festengagement an der Staatsoper Prag. Sie ist regelmäßig zu Gast auf Opernbühnen in Italien, der Schweiz, Österreich, Holland, Litauen, Zypern, Katar, der Türkei, Russland, Polen, der Tschechischen Republik, der Slowakei und Deutschland. Im Festengagement am Anhaltischen Theater Dessau debütierte sie als Isolde in Tristan und Isolde, wofür sie von der Zeitschrift Opernwelt als „Sängerin des Jahres“ nominiert wurde. Zu den zentralen Rollen in ihrem Repertoire gehören Agathe, Aida, Abigaille, Amelia, Odabella (Atilla), Lady Macbeth, Desdemona, Lisa (Pique Dame), Cio-Cio-San, Tosca, Manon Lescaut, Turandot, Elektra, Senta, Ortrud, Brünnhilde, Isolde, Marietta (Die tote Stadt) sowie Katerina Ismailowa (Lady Macbeth von Mzensk). Mit diesen Rollen gastierte sie an zahlreichen renommierten Häusern, u. a. am Salzburger Festspielhaus, am Royal Opera House Stockholm, am Teatro Massimo Bellini Catania, am Festspielhaus in Bregenz, am Theater Enschede, an der Nationaloper Ostrava, an der Opéra de Massy, im Palau de la Musica in Barcelona, am Nationaltheater Mannheim, am Staatstheater Darmstadt, an den Theatern Dortmund, Hannover und München (Gasteig) sowie bei den Sommerfestspielen Sankt Margarethen und am Festspielhaus Füssen. Der Oper Chemnitz ist sie seit 2016 als Gast verbunden. Hier war sie bereits als Lisa in Pique Dame sowie als Turandot zu erleben.  
Foto: Claudia Heysel

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Catherine
Foster

Catherine Foster

Biografie folgt in Kürze. 
Foto: Uwe Arens

Dorit
Gäbler

Dorit Gäbler

Dorit Gäbler kehrt mit der Rolle der Mrs. Higgins in der Neuinszenierung des Musical-Klassikers  „My Fair Lady“ an den Ort ihres Karrierestarts zurück: 1967 eroberte sie im damaligen Karl-Marx-Stadt als Eliza Doolittle die Herzen des Publikums. Erst ein Jahr zuvor hatte die junge Schauspielerin ihr Studium an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin erfolgreich beendet und war im hiesigen Ensemble als Elevin engagiert worden. Die Beschäftigung mit der Musik sollte fortan ein wesentlicher Teil ihres Berufes werden. Zunächst aber wechselte sie 1968 ans Staatsschauspiel Dresden, wo sie fast zwölf Jahre lang, wie sie selbst formuliert, „alles spielte, was gut und möglichst verschieden war“. Die Geburt ihres Sohnes und die damit verbundene Denkpause führten zu der Entscheidung, sich mehr mit Film und Fernsehen zu beschäftigen und einen Weg als freischaffende Unterhaltungskünstlerin einzuschlagen. Der Erfolg beim Publikum und Preise bei verschiedenen Wettbewerben gaben ihr Recht. Unter anderem hat sie in mehr als 30 Filmen mitgewirkt und mehrfach die Fernsehshow Ein Kessel Buntes moderiert. Ihre Vielseitigkeit stellte sie auch als gefragte Chanson-Interpretin und Sängerin mit eigener Band und eigenen Songs unter Beweis. Seit geraumer Zeit ist sie wieder regelmäßig im Theater zu erleben. So spielte sie in der Komödie am Kurfürstendamm, an der Komödie Dresden, an Köfers Komödiantenbühne und ist mit Soloprogrammen unterwegs. Im Juli 2016 hat sie an der Theaternative Cottbus mit großem Erfolg das Ein-Personen-Stück Verliebt Verlobt Verschwunden von Stefan Vögel herausgebracht, für das sie auch die Musik schrieb.

Produktionen

Leah
Gordon

Leah Gordon

Die kanadische jugendlich-dramatische Sopranistin Leah Gordon erhielt im Jahr 2005 ihren Master of Music in Performance mit Auszeichnung an der international renommierten Guildhall School of Music and Drama in London und debütierte im Alter von 24 Jahren im Musiktheater im Revier Gelsenkirchen. Sie war von 2008 bis 2018 fest am Staatstheater Nürnberg engagiert und hat auf zahlreichen deutschen Bühne gesungen. Leah Gordon ist bereits in über 50 Rollen auf professionellen Bühnen aufgetreten, vor allem als Contessa Almaviva, Medora in Verdis Il corsaro, Mathilde in Guillaume Tell, als Bizets Micäela und Leïla und in der Titelpartie in Halévys La Juive.
Sie erhielt diverse Auszeichnungen. Insbesondere in den letzten Jahren gewann sie Preise bei internationalen Wettbewerben wie beim Jole de Maria (1. Preis und Publikumspreis), Elsa Respighi (1. Preis), Beppe de Tomasi (2. Preis), Marcello Giordani (3. Preis), Nuovo Canto (2. Preis und Wagner-Preis), Magda Olivero (1. Preis ex-aequo) und Elizabeth Connell Wettbewerb (2. Preis) sowie den Hauptpreis bei der Vox Artis International Voice Competition. Außerdem erhielt sie zwei Stipendien des Canada Council for the Arts. In ihren jüngsten Engagements sang sie die Erste Dame in Die Zauberflöte an der Bayerischen Staatsoper und machte ihr Debüt als Elettra in Idomeneo in einer Inszenierung von David Bösch am Staatstheater Nürnberg. In der Spielzeit 2016/17 coverte Leah die Rollen von Eva Pogner in Die Meistersinger von Nürnberg und Donna Anna in Don Giovanni, beide beim Glyndebourne Opera Festival. Sie spielte die Partie der Gertrud in Hänsel und Gretel sowohl am Staatstheater Nürnberg als auch am Stadttheater Coburg und war als Wellgunde und Gerhilde beim Ring-Zyklus am Staatstheater Nürnberg beteiligt. In derselben Saison coverte Leah die Rolle von Elisabeth in der Neuproduktion von Tannhäuser an der Bayerischen Staatsoper in München. Zu künftigen Engagements in der Spielzeit 2018/2019 gehören Elvira in Ernani bei den Opernfestspielen Heidenheim sowie Liù, Erste Dame und Amelia (Un ballo in maschera) für die Theater Chemnitz. In der nächsten Saison wird Leah Gordon an der New York City Opera debütieren.
Foto: Ludwig Olah

Veronika
Haller

Veronika Haller

Die aus Meran stammende Sopranistin Veronika Haller studierte Gesang und Klavier am Mozarteum Salzburg. Nach einem zweisemestrigen Erasmus-Studium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin beendete sie ihr Masterstudium mit Auszeichnung. Studienergänzend besuchte sie Meisterkurse u. a. bei Kurt Widmer, Margreet Honig, Hilde Zadek, Christa Ludwig, Wolfgang Holzmair und Wolfram Rieger. Veronika Haller ist Preisträgerin des Hanna Ludwig Preises, Stipendiatin des Richard-Wagner-Verband Berlin, Semifinalistin in Gesangswettbewerben wie Junge Wagner Stimmen in Karlsruhe, beim Francisco Viñas Wettbewerb in Barcelona sowie beim Hilde Zadek Wettbewerb in Wien. Seit der Spielzeit 2013/2014 ist die Sopranistin im Ensemble des Theaters Hagen. Sie erarbeitete sich ein weit gefächertes Repertoire mit Rollen wie Dido in Dido und Aeneas, Micaela in Carmen, Erste Dame in Die Zauberflöte, Gräfin Almaviva in Le nozze di Figaro, Desdemona in Otello, Madeleine de Faublas in Ball im Savoy, Lisa in Land des Lächelns, Marguerite in Faust, Tatjana in Eugen Onegin, Cio-Cio San in Madama Butterfly, Senta in Der fliegende Holländer und Feldmarschallin in Der Rosenkavalier. Aktuelle Rollendebüts beinhalten Tosca, Amelia in Simon Boccanegra sowie die Fremde Fürstin in Rusalka. Als Liedsängerin gab sie zahlreiche Konzerte in Südtirol, Österreich, Deutschland, Ungarn und Argentinien. Ihr Repertoire umfasst Werke u. a. von Schubert, Schumann, Brahms, Korngold, Mahler, Strauss, Berg, Schönberg und Rihm.
Foto: Dagmar Hesse

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Elvira
Hasanagić

Elvira Hasanagić

Die deutsch-slowenische Sopranistin Elvira Hasanagić erhielt ihren ersten Gesangsunterricht im Alter von 18 Jahren und gewann seitdem regelmäßig nationale und internationale Wettbewerbe. Ihr künstlerisches Diplom erlangte sie 2012 an der Hochschule für Musik und Theater München in der Klasse von Edith Wiens. Parallel dazu absolvierte sie ein Studium der Kommunikationswissenschaften.
Mit Partien wie Violetta Valéry, Lucia di Lammermoor, Contessa Almaviva, Fiordiligi, Konstanze, Liù, Nanetta, Irina, Frau Fluth, Beatrice di Tenda, Laura, Eurydike, Angele Didier, Resiska und Zarin Militrissa war sie u. a. an der Staatsoper unter den Linden Berlin, am Teatro Colón Buenos Aires, an der Deutschen Oper Berlin, der Staatsoper Ljubljana, am Teatro Ebe Stignani Imola, am Nationaltheater Mannheim, an den Staatstheatern Saarbrücken, Gärtnerplatz München, Schwerin, Kassel und an der Oper Chemnitz zu erleben. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Ulf Schirmer, James Conlon, Julian Salmekour, Christian Schumann, George Petrou, Uroš Lajovic, Alexander Drcar und mit Regisseuren wie Rosamund Gilmore, Olivier Tambosi, Axel Köhler, Rubén Szuchmacher, Andreas Baesler, Emmy Werner, Robert Tannenbaum und Kay Metzger zusammen. Ihr Konzertrepertoire umfasst Werke von Barock bis zu zeitgenössischen Kompositionen. Besonders gefragt ist Elvira Hasanagić auch als Liedsängerin. Sie gab Liederabende in Konzerthäusern in Europa und den USA. Regelmäßig wird sie als Interpretin von Richard Strauss‘ Vier letzten Liedern engagiert, zuletzt mit den Slowenischen Philharmonikern in einer Live-Übertragung im Rundfunk. Eine Einladung des Deutschlandfunk Kultur führte zur Aufnahme einer CD mit Liedern im Sommer 2016. Einige der Lieder wurden im Frühjahr 2017 auf Deutschlandfunk Kultur zum ersten Mal ausgestrahlt. Für Oehms Classics war Elvira Hasanagić mit der Partie Resiska für die Aufnahme der Oper La Lodoiska in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk beteiligt. Weitere Lieder nahm die Künstlerin bei Rundfunk Ljubljana und Koper – Capodistria auf. Im Februar 2018 erschien ihre zweite CD in Zusammenarbeit mit dem Verlag des Slowenischen National-Rundfunks. In Dresden wurde der Sopranistin der Titel „Nachwuchskünstlerin des Jahres 2017“ verliehen.

Produktionen

Katerina
Hebelkova

Katerina Hebelkova

Katerina Hebelkova wurde in Jihlava/Tschechische Republik geboren, absolvierte ein Gesangsstudium bei Daphne Evangelatos an der Hochschule für Musik und Theater München und ist Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe. Von 2005 bis 2008 war sie Ensemblemitglied am Staatstheater Oldenburg, von 2008 bis 2013 am Landestheater Linz. Gastspiele führten sie u. a. nach Sevilla, ans Theater Klagenfurt, an die Staatsoper Prag, ans Theater Freiburg, ans Staatstheater am Gärtnerplatz, an die Opéra di Dijon, zu den Opernfestspielen Heidenheim sowie zu den Seefestspielen Mörbisch. Ihr breitgefächertes Repertoire beinhaltet Partien wie Sesto (La clemenza di Tito), Orphée in Glucks Orphée et Eurydice (in der Fassung von Hector Berlioz), Lucretia (The Rape Of Lucretia), Angelina (La Cenerentola), Elisabetta (Maria Stuarda), Charlotte (Werther), Fenena (Nabucco), Carmen, Hänsel (Hänsel und Gretel), Komponist (Ariadne auf Naxos), Octavian (Der Rosenkavalier), Emilia Marty in Janáčeks Die Sache Makropulos und Varvara in Janáčeks Katja Kabanova, Orlofsky (Die Fledermaus), Czipra (Der Zigeunerbaron) sowie die Titelpartie in Karl Goldmarks Die Königin von Saba.
Mehrfach war Katerina Hebelkova an Opern-Uraufführungen beteiligt, so als Athena in Eumenides von Vasil Tole auf der Akropolis Athen, las Pandura in Terra Nova von Moritz Eggert am Opernhaus Linz und in der Titelpartie von Frau Schindler von Thomas Morse am Staatstheater am Gärtnerplatz München. Sie wirkte im Rahmen verschiedener Produktionen an CD-Aufnahmen mit, so als Die Botin in Korngolds Das Wunder der Heliane im Konzerthaus Freiburg für das Label Naxos, als Cunzina in Verdis Oberto, conte di San Bonifacio bei den Opernfestspielen Heidenheim für das Label Coviello Classics und als Königin von Saba in Karl Goldmarks gleichnamiger Oper am Theater Freiburg für das Label cpo.
Als Konzertsängerin war Katerina Hebelkova u. a. mit Mahlers Kindertotenliedern im Großen Festspielhaus Salzburg, im Musikverein Wien sowie mit Verdis Requiem im Herkulessaal in München zu hören.
Ihr Hausdebüt an der Oper Chemnitz war 2018 gleichzeitig ihr Rollendebüt als Kundry in Wagners Parsifal. In der Spielzeit 2018/2019 gastierte sie hier erneut als Gertrude in Franco Faccios Hamlet. In der Spielzeit 2019/2020 ist sie dem Haus als Residenzgast verbunden.  
Foto: privat

Produktionen

Olga
Jelínková

Olga Jelínková

Die Koloratursopranistin Olga Jelínková studierte am Prager Konservatorium und an der Akademie für Darstellende Kunst in Prag. Meisterkurse absolvierte sie bei Richard Sigmund, Teresa Berganza, Peter Dvorský und Gabriela Beňačková. 2011 war Olga Jelínková Finalistin des Internationalen Gesangswettbewerbs für lyrische Sänger Giacomo Puccini in Lucca und gewann im selben Jahr den 1. Preis beim Internationalen Antonín-Dvořák-Gesangswettbewerb in Karlovy Vary. Für die Gestaltung der Amina in Bellinis La Sonnambula wurde sie 2010 für den tschechischen Theaterpreis Thalia nominiert.
Im gleichen Jahr debütierte sie in Seoul als Micaëla. 2016 folgte das Debüt an der Boston Odyssey Opera mit der Partie der Xenia in Dvořáks Dimitrij. Außerdem war sie bisher u. a. an der Staatsoper Prag und am Nationaltheater Prag, am Opernhaus Olomouc und am Nationaltheater Mannheim zu erleben. Seit der Spielzeit 2018/2019 ist sie Ensemblemitglied am Saarländischen Staatstheater. Zu ihren wichtigen Partien gehören Lucia, Gilda, Konstanze, Violetta, Juliette (Die tote Stadt), Marguerite (Faust), Elvira (Ernani), Die Kluge, Lisa (Das Land des Lächelns) und die Königin der Nacht, die sie auch an der Oper Chemnitz singt. 2019 debütiert sie mit dieser Partie an der Komischen Oper Berlin und der Volksoper Wien, 2020 an der Oper Leipzig. Konzerte führten sie nach Brüssel und Antwerpen mit Richard Strauss’ Vier letzte Lieder und Gustav Mahlers 4. Sinfonie.
Foto: Teresa Davle

Produktionen

Astrid
Kessler

Astrid Kessler

Astrid Kessler begann ihre Gesangsausbildung mit 16 Jahren an der Internationalen Schule Seoul in Süd-Korea. Nach einem Schauspielkurs an der Oswego State University in New York studierte sie klassischen Gesang an der Hochschule für Musik in Nürnberg bei Elisabeth Kovacs und setzte ihre Studien bei Reiner Goldberg in Berlin und Peter Anton Ling in Hannover fort. Als aktuelle Preisträgerin des internationalen Meistersinger-Wettbewerbs Nürnberg im deutschen Fach ist Astrid Kessler in der Saison 2018/2019 als Eva in Die Meistersinger von Nürnberg am Nationaltheater Mannheim unter Alexander Soddy zu erleben. Am Theater Chemnitz gibt sie ihr Debüt als Sieglinde in Die Walküre und am Staatstheater Saarbrücken ist sie bereits in der zweiten Saison als Abigaille in Verdis Nabucco zu hören.
2017 gastierte Astrid Kessler an der Deutschen Oper am Rhein in Franz Lehárs Operette Der Graf von Luxemburg als Angèle Didier. An der Wiener Volksoper gab sie ihr Debüt als Alfredo Catalanis Wally unter der Leitung von Marc Piollet und in Mannheim als Feldmarschallin in Der Rosenkavalier sowie als Elisabeth in Tannhäuser. In Ihrem aktuellen, seit 2012 währenden, festen Engagement am Nationaltheater Mannheim sang sie alle wichtigen Partien ihres Fachs, wie Liù, Nedda, Gräfin Almaviva, Rosalinde, Hanna Glawari, Alice Ford, Mimì, Micaëla und debütierte erfolgreich als Governess in Benjamin Brittens Turn of the Screw sowie als Rachel in Halévys La Juive in der Regie von Peter Konwitschny. An der Wiener Volksoper gab sie 2014 ein umjubeltes Debüt als Gräfin Mariza und gastierte im gleichen Jahr als Donna Elvira (Don Giovanni) an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf und Duisburg. Neben vielen anderen führten Astrid Kessler Engagements u. a. ans Teatro Real Madrid, als Verdis Giovanna d´Arco ans Theater Bielefeld und als Sonja in Franz Lehárs Operette Der Zarewitsch an die Staatsoperette Dresden. Ihre Opernlaufbahn begann Astrid Kessler 2011 am Theater Osnabrück als Donna Elvira und Angèle Didier.
Foto: Daniel Weisser

Christiane
Kohl

Christiane Kohl

Christiane Kohl geboren in Frankfurt am Main, studierte an der Universität Mozarteum Salzburg. 2002 wurde sie Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich. Danach erarbeitete sie sich am Theater Dortmund erfolgreich das jugendlich-dramatische Fach. Zum Repertoire der seit 2014 freischaffenden Sängerin gehören u. a. Agathe, Christine (Intermezzo), Marschallin, Maria (Friedenstag), Elisabetta (Don Carlo), Senta und Elisabeth (Tannhäuser). Sie gastierte u. a. an allen drei Berliner Opernhäusern, bei den Salzburger Festspielen, an der Oper Frankfurt, der Semperoper Dresden, dem Théâtre des Champs-Élysées Paris, dem müpa Budapest, dem Concertgebouw Amsterdam, der Bayerischen Staatsoper München und der Suntory Hall Tokio. 2009 gab die Sopranistin als Woglinde und Waldvogel sowie als 1. Blumenmädchen ihr Debüt bei den Bayreuther Festspielen und kehrte danach jährlich in diesen Partien zurück, seit 2013 auch als Helmwige und Dritte Norn. Ihre Konzerttätigkeit führte sie u. a. ans Konzerthaus Berlin, an die Dresdner Frauenkirche, die Philharmonie Essen, die Tonhalle Zürich, die Laeiszhalle Hamburg, das Konzerthaus Dortmund, die Alte Oper Frankfurt und die Berliner Philharmonie. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Christian Thielemann, Kirill Petrenko, Phillipe Jordan, Valery Gergiev, Adam Fischer, Peter Schneider und Bernhard Haitink. An der Oper Chemnitz sang sie 2018 bereits die Sieglinde in Die Walküre.
Foto: Andrea Mallmann

 

 

Diana Selma
Krauss

Diana Selma Krauss

Die Mezzosopranistin Diana Selma Krauss absolvierte ihr Studium zuerst in der Nachwuchsförderklasse, später als reguläre Studentin an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy, Leipzig. Daran schloß sie einen Auslandsaufenthalt an der Guildhall School of Music and Drama in London, an, den sie mit einem „Bachelor with honours“ abschloss. Ihren Unterricht erhielt sie bei Prof. Jitka Kovarikova-Richter und Vera Rozsa.
Ihre Studien vervollständigte Diana Selma Krauss in der Opernklasse von KS Prof. Julia Varady und der Liedklasse von Prof. Wolfram Rieger an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Sie absolvierte Meisterklassen bei KS Christa Ludwig, Graham Johnson, Tom Krause und Edith Wiens. Diana Selma Krauss war Stipendiatin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes, der Encuentra di Música y Acadmia de Santander und der Dartington International Summer School, wo sie jeweils in Lied- und Arienabenden zu erleben war.
Erste Bühnenerfahrung konnte die junge Künstlerin bereits als 1.Dame in Die Zauberflöte am Teatro Salvador de Bahia und als Dorabella in Così fan tutte in einer Freilichtinszenierung im Schlosshof Neuzelle, sammeln. Darüber hinaus wirkte sie bei Crossover Projekten wie Die Zauberflöte in der U-Bahn und Eine Nacht in Venedig (ein Kooperationsprojekt der Komischen Oper Berlin und dem Hebbel Theater Berlin) am Wintergarten Berlin, mit.
Am Tiroler Landestheater sang sie unter anderem Pauline in Pique Dame, Krista in Die Sache Makropulos, Prinz Orlofsky in Die Fledermaus, Mrs. Sowerberry in Oliver!, Valentina in Himmelsgeigen und Höllenfeuer, 3.Elfe in Rusalka und Gianna in Nostradamus.

Nicola
Kripylo

Nicola Kripylo

Nicola Kripylo wurde 1997 im Norden von Berlin geboren, wo sie mit ihrer kleinen Schwester ihre Kindheit verbrachte. Erste Bühnenerfahrungen sammelte sie bereits ab ihrem vierten Lebensjahr. Mit dem KinderMusicalTheater-Berlin e. V. stand sie jährlich in einer neuen Uraufführung und in diversen Hauptrollen auf der Bühne. Mit fünfzehn Jahren begann sie mit Gesangsunterricht und wurde mehrfach beim Wettbewerb Jugend musiziert auf Bundesebene in den Bereichen Pop und Duo-Gesang ausgezeichnet. 2016 war sie Preisträgerin des Wettbewerbes Musical StarT. In jenem Jahr absolvierte sie auch die studienvorbereitende Ausbildung im Fachbereich Musical an der Musikschule Paul Hindemith Neukölln. Seit Oktober 2016 studiert Nicola Kripylo an der Universität der Künste in Berlin im Studiengang Musical/Show unter der Leitung von Peter Lund, wo sie u. a. im UNI.T, dem Theater der Universität der Künste Berlin, in der Musical-Collage Wenn ja wie viele (Rhys Martin) als Schauspielerin sowie als Helena in Die schöne Helena (Peter Lund) zu sehen war. Die Finalistin des Bundesgesangswettbewerbs 2017 spielte des Weiteren im selben Jahr die Hauptrolle in Die kleine Meerjungfrau im Wintergarten Varieté Berlin (Fabian Gröger) und wirkt im Herbst 2019 bei einer Reihe von Musicalkonzerten in Shanghai mit.
Foto: Lenja Schultze

Produktionen

Pauliina
Linnosaari

Pauliina Linnosaari

Pauliina Linnosaari, geboren in Helsinki, zählt zu den aufstrebenden jungen Sängerinnen im deutschen, französischen und italienischen Fach. Nach Studien an der Indiana University absolvierte sie 2007 ihr Masterstudium an der Sibelius Akademie in Helsinki. Von 2008 bis 2010 war sie Stipendiatin des Matti Salminen Fond an der Finnischen Nationaloper Helsinki, wo ihre Karriere 2016 mit ihrem gefeierten Rollendebüt als Senta begann. 2017 folgte ein Engagement an das Staatstheater Saarbrücken. Hier brillierte sie im September mit der Partie der Mathilde (Wilhelm Tell) und der Mimi, weitere Rollendebüts mit den Partien Salome, Marschallin, Marietta und Medée schließen und schlossen sich an diesem Haus an. An der Oper Basel debütierte Pauliina Linnosaari als Chrysothemis im Januar 2018. Im Rahmen der Festspiele in Savonlinna 2018 war sie mit der Partie der Desdemona erstmals zu erleben. 2019 folgt ihr Rollendebüt mit der Leonore (Fidelio) an der Oper Chemnitz. Sie arbeitete mit Dirigenten wie John Fiore, Esa-Pekka Salonen, Sébastien Rouland und Mikko Franck. 2018 war Pauliina Linnosaari Preisträgerin im Rahmen des Internationalen Gerda Lissner Wettbewerbes im Wagnerfach.
Foto: Veli-Pekka Väisänen

Produktionen

Joanna
Lissai

Joanna Lissai

Joanna Lissai machte ihre erste Bühnenerfahrung in der Produktion Les Misérables als kleine Cosette an der Bonner Oper im Jahre 2001. Vier Jahre später begann sie die studienvorbereitende Ausbildung für Musik und erhielt zweimal in Folge den Förderpreis Beethoven Bonnensis. 2013 beendete sie ihr Studium an der Hochschule für Musik und Tanz Köln in künstlerischem Gesang und Gesangspädagogik. An der Oper Halle war sie seit 2015 für zwei Spielzeiten als Wendy in George Stiles' Musical Peter Pan und als Maria in Leonard Bernsteins West Side Story zu sehen. Ebenfalls in Halle verkörperte sie die Constance in der Deutschsprachigen Erstaufführung von Die drei Musketiere (George Stiles) und schloss im gleichen Jahr ihr Masterstudium Oper an der Musik und Kunst Privatuniversität Wien ab. 2019 absolvierte sie ihren Master of Arts im Studiengang Musical an der Theaterakademie August Everding in München, wo sie 2018 u. a. als Ella in Cinderella im Prinzregententheater in Kooperation mit dem Bayerischen Rundfunkorchester zu sehen war. Im Sommer 2018 wirkte sie als Teil des Ensembles bei der Uraufführung Fugger – Herz aus Gold am Staatstheater Augsburg mit. Im Metropoltheater in München war sie 2018 als Käthchen in Tom Waits‘ Black Rider zu sehen. Im Sommer 2019 übernimmt sie die Rolle der Elisabeth Stuart in Der Herbst des Winterkönigs in Amberg. An der Oper Chemnitz war sie bereits im Nachtcafé Alles nur Theater zu erleben und gibt hier in der Spielzeit 2019/2020 ihr Rollendebüt als Eliza.
Foto: Alan Ovaska

Produktionen

Susanne
Müller-Kaden

Susanne Müller-Kaden

Susanne Müller-Kaden wurde in Karl-Marx-Stadt/Chemnitz geboren. Sie stand schon mit vier Jahren auf der Bühne, hat Klavier und Flöte gelernt und studierte Gesang/Musiktheater an der Hochschule Franz Liszt in Weimar. Seit ihrem Abschluss ist sie als freischaffende Sängerin tätig. Sie war bereits in verschiedenen Produktionen der Oper Chemnitz zu erleben, u. a. als Mabel und Miss Bell in der Deutschen Erstaufführung des Musicals Fame, in verschiedenen Rollen im Musical Les Misérables sowie in der Oper Elektra von Richard Strauss. Gastspiele führten sie mit der Dreigroschenoper nach Frankreich und mit dem Freischütz nach Salvador/Brasilien. Weitere wichtige Partner in der Zusammenarbeit sind für Susanne Müller-Kaden das Studio W.M. – Werkstatt für Musik und Theater Chemnitz und die Stadthalle Chemnitz. So sang sie unter anderem in der Produktion Fame Mrs. Sherman und in der Sommertheaterproduktion Im weißen Rössl die Wirtin. In The Magic Flute/Die Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart, einer Koproduktion des Studio W.M. mit verschiedenen Universitäten aus den USA und dem Mittelsächsischen Theater Döbeln/Freiberg, sang sie Pamina und Erste Dame. Zur Internationalen Tagung des Fraunhofer-Institutes in Dresden trat sie 2007 erstmals in der Dresdner Frauenkirche auf. Susanne Müller-Kaden war Stipendiatin der Bayreuther Richard-Wagner-Stipendien-Stiftung. Neben zahlreichen Auftritten im Bereich Oper, Konzert, Lied und Musical ist auch die Lehrtätigkeit eine wichtige Komponente ihres künstlerischen Schaffens geworden. So gründete sie im Sommer 2004 unter dem Dach des Studio W.M. die Gesangswerkstatt Susanne Müller-Kaden.

Produktionen

Claudia
Müller-Kretschmer

Claudia Müller-Kretschmer

Die gebürtige Chemnitzerin Claudia Müller-Kretschmer, aufgewachsen in einem musikalischen Elternhaus, stand schon als Kind auf der Bühne und absolvierte eine klassische Gesangsausbildung an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig, die sie mit Diplom abschloss. Schon während des Studiums spielte sie in mehreren Musicalproduktionen, so u. a. die Grace in der deutschen Erstaufführung von Fame, die Maria in Jesus Christ Superstar, die Garbo in Falco Meets Amadeus oder die Victoria in Victor/Victoria an der Oper Chemnitz. Sie wirkte in mehreren Musicalproduktionen an Stadttheatern mit, so z. B. in Gera-Altenburg als Fantine und Eponine in Les Misérables oder als Miss Sherman in Fame, außerdem in Chemnitz, Darmstadt und Wiesbaden als Chava in Anatevka. In Chemnitz war sie in der Erfolgsinszenierung Aida als Nehebka und Cover Amneris und in der Stadthalle Chemnitz als Nancy in Oliver! zu sehen. 2007/2008 übernahm Claudia Müller-Kretschmer die Rolle des Fräuleins Kost in der Berliner Cabaret-Inszenierung in der Bar jeder Vernunft, die sie auch schon an der Oper Chemnitz gespielt hat. In Gera-Altenburg verkörperte sie die Melanie in Woodstock. Auch war sie Teil der Beatles-Show All You Need Is Beat in Erfurt und Chemnitzund wirkte in Produktionen wie Babytalk, Die letzten fünf Jahre und Jekyll & Hyde mit. Zuletzt war sie als Schwester Robert Anna in Non(n)sens in der Oper Chemnitz sowie als Miss Bell in Fame am Landestheater Eisenach zu erleben. In Gemeinschaftsproduktionen des Studio W.M. mit den c3 Veranstaltungszentren Chemnitz war Claudia Müller-Kretschmer erneut als Miss Sherman in Fame, als Ottilie in Im weißen Rössl sowie in mehreren Eigenproduktionen und Galas zu erleben. Mit dem Studio W.M. verbindet sie eine langjährige Zusammenarbeit, erst als Schülerin und Solistin und nun auch als Lehrkraft für Singen und Sprechen.

Stéphanie
Müther

Stéphanie Müther

Die Schweizer Mezzosopranistin Stéphanie Müther mit deutsch-französischen Wurzeln erhielt ihr Lehr- und Solistendiplom am Neuenburger Konservatorium mit Auszeichnung und schloss das Schweizer Opernstudio an der Hochschule der Künste Bern ebenfalls mit Auszeichnung ab.
Ihr erstes Engagement erhielt Stéphanie Müther am Theater Biel Solothurn, ab 2008 war sie festes Ensemblemitglied am Theater Erfurt, wo sie unter anderem als Lady Macbeth in Macbeth, Marie in Wozzeck, Hanna Glawari in Die lustige Witwe und Herodias in Salome zu sehen war. Stéphanie Müther arbeitete mit Persönlichkeiten wie Teresa Berganza, Christophe Prégardien, Ion Buzea und Mariss Janson. Ihr Werdegang führte sie in das jugendliche Wagnerfach, sodass sie 2018 an der Biwako Hall Otsu in Kyoto Brünnhilde in Die Walküre sang und am Theater Dortmund die Titelpartie in Turandot interpretiert. An der Oper Chemnitz übernimmt sie die Brünnhilde in Götterdämmerung.
Foto: Lutz Edelhoff

Charlotte
Petersen

Charlotte Petersen

Charlotte Petersen wurde 1991 geboren und absolvierte in Münster ihre Vorausbildung in klassischem Ballett und zeitgenössischem Tanz. Nach ihrem Abitur studierte sie modernen Theatertanz an der Amsterdamse Hogeschool voor de Kunsten und schloss dort ihr Studium 2015 erfolgreich ab. Schon während ihres Studiums arbeitete sie mit der niederländischen Company LeineRoebana und gastierte mit ihr in den Niederlanden und in Russland. Während ihres Praktikumsjahres tanzte sie für eine Spielzeit mit dem Ensemble des Staatstheaters Mainz und bekam dort die Chance, mit inspirierenden Choreografen wir Sharon Eyal, Giuseppe Spota und José Navas zu arbeiten. Seit 2015 ist Charlotte Petersen freiberuflich tätig, vor allem in den Niederlanden, Deutschland, Belgien und Österreich. Neben Tanz- und Opernproduktionen steht sie mittlerweile auch mit Barish Karademirs Schauspielstücken auf der Bühne. Momentan ist sie mit der Produktion The Sea Within der aufstrebenden belgischen Choreografin Lisbeth Gruwez europaweit auf Tour.
Foto: Ilia Beckmann

Produktionen

Cornelia
Ptassek

Cornelia Ptassek

Die Sopranistin Cornelia Ptassek wurde in München geboren und studierte an den Musikhochschulen Stuttgart, Rostock sowie in Salzburg. Nach ersten Erfahrungen an den Theatern in Bremen, Schwerin, Flensburg und Bremerhaven wurde sie an das Nationaltheater Mannheim engagiert, wo sie von 2005 bis 2016 festes Ensemblemitglied war. Während dieser Zeit konnte sie ihr Repertoire umfangreich erweitern und ist heute in lyrischen Partien ebenso zu Hause wie im jugendlich-dramatischen Fach. Darüber hinaus kann sie auf breite Erfahrungen im Bereich der musikalischen Wiederentdeckungen sowie der neuen Musik verweisen. In den vergangenen Spielzeiten sang sie am Nationaltheater Mannheim unter anderem die Titelpartie in Cherubinis Medée, Strauss‘ Salome, Glucks Alceste sowie Grete in Schrekers Der ferne Klang und Elettra in Mozarts Idomeneo. Seit der Spielzeit 2016/2017 ist sie freiberuflich tätig. Gastspiele führen sie u. a. als Senta nach Trier, als Ariadne, Grete und Heliane in Schrekers Wunder der Heliane sowie mit Strauss‘ Vier letzten Liedern nach Lübeck, als Elettra ans Litauische Nationaltheater in Vilnius und in der Titelpartie von Cherubinis Medée an die Staatsoper Stuttgart. Zu ihren Partien gehören außerdem Donna Anna, Gräfin (Le nozze di Figaro), Aspasia (Mitridate), Pamina, Elsa, Eva, Salome, Chrysothemis, Violetta und Liù.
Foto: Caroline Wirthle

Kerstin
Randall

Kerstin Randall

Die Sopranistin Kerstin Randall wurde in Cottbus geboren, studierte an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin und wurde danach im Opernstudio der Komischen Oper Berlin aufgenommen, wo sie im Sinne des realistischen Musiktheaters Walter Felsensteins als Sängerdarstellerin ausgebildet wurde. Als Mitglied dieses Studios wurde sie in Produktionen der Komischen Oper Berlin besetzt, u .a. als Barbarina in Mozarts Die Hochzeit des Figaro, Amor in Glucks Orpheus und Eurydike und als Fleurette in Offenbachs Ritter Blaubart.
Vor dem Fall der Berliner Mauer war sie eingeladen, die Rolle der Iseut in Le Vin Herbé des Schweizer Komponisten Frank Martin beim Internationalen Musiktheaterfestival in Bregenz, Österreich, zu singen. Nach einem großen Erfolg mit dieser Partie wurde die Einladung für das folgende Jahr erneuert, und sie sang die Euridice in Glucks Orpheus und Euridice. Diese Rolle begegnete ihr als Gast an den Städtischen Theatern Erfurt wieder, andere Gastspiele führten sie als Marzelline (Fidelio) an das Staatstheater Schwerin, als Titania an das Opernhaus Leipzig und als Lauretta nach Freiberg.
Nach ihren Erfolgen als Gast an den Städtischen Theatern Chemnitz mit der Partie der Roten Nachbarin in Udo Zimmermanns Die wundersame Schustersfrau und der Zeitel in Bocks Der Fiedler auf dem Dach wurde sie 1992 fest in das Chemnitzer Opernensemble engagiert. Hier war sie u. a. als Musetta (La Bohème), Donna Elvira (Don Giovanni), Susanna (Die Hochzeit des Figaro), Erste Dame (Die Zauberflöte), Baronin (Der Wildschütz), Lisa (Gräfin Mariza), Bronislawa (Der Bettelstudent), Kurfürstin (Der Vogelhändler), Frau Fluth (Die lustigen Weiber von Windsor), Cosette (Les Misérables), Maria (West Side Story), Hanna Glawari (Die lustige Witwe), Antonia (Hoffmanns Erzählungen), Wellgunde (Das Rheingold), Helmwiege (Die Walküre), Woglinde (Götterdämmerung), Sylva Varescu (Die Csárdásfürstin) sowie als Sand- und Taumännchen (Hänsel und Gretel) zu erleben. Seit 2007 ist Kerstin Randall der Oper Chemnitz als Gast verbunden.
Kerstin Randall ist zudem auch auf der Konzertbühne zu Hause. Besonders erfolgreich war sie gemeinsam mit dem Leipziger Orchester Musica Juventa mit Mozarts Exultate Jubilate, einem Stück, das sie auch mit anderen bedeutenden deutschen Orchestern sang.
www.kerstinrandall.com

Produktionen

Irina
Rindzuner

Irina Rindzuner

Irina Rindzuner trat bereits weltweit in vielen renommierten Opernhäusern auf. Ihr Debüt gab sie als Santuzza in der New York City Opera unter der Leitung von George Manahan und Stephen Lawless. Sie begeisterte vor allem durch ihre starke Bühnenpräsenz. Mit großem Erfolg sang sie die Partie der Turandot u. a. am Teatro Municipal de Santiago de Chile, an der Minnesota Opera, der National Lyrical Opera und der DiCapo Opera New York, der Den Norske Opera, am Teatro Lirico di Cagliari, am Saarländischen Staatstheater, beim Erfurter Domstufen Festival sowie beim 63. Puccini Festival in Torre del Lago. Weitere Engagements führten die Sopranistin u. a. als Minnie in La Fanciulla del West an die Opéra de Montréal, ans Tiroler Landestheater und an die Lyric Opera of Chicago, als Abigaille in Nabucco an die Oper Erfurt, als Leonora in Il Trovatore ans Landestheater Linz, mit der Hauptrolle in Lady Macbeth von Mzensk ans Theater Lübeck und als Aida an das Staatstheater Braunschweig. Erfolge feierte sie auch als Jaroslavna in Fürst Igor, als Lisa in Pique Dame, als Cio-Cio-San in Madama Butterfly, als Fata Morgana in Die Liebe zu den drei Orangen, als Senta in Der fliegende Holländer, als Fremde Fürstin in Rusalka und als Tosca an der Ekaterinburg State Academic Opera sowie als Manon Lescaut an der Utah Festival Opera und an der National Lyric Opera New York. In zahlreichen Zusammenarbeiten u. a. mit dem New York City Ballet, den Mid-America Productions, der Tulsa Opera (USA), der Silesian Philharmonic (Polen) und der New York Choral Society bot Irina Rindzuner beispielsweise Russian Seasons dar und sang Beethovens 9. Sinfonie.
Foto: Devon Cass

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Dagmar
Schellenberger

Dagmar Schellenberger

Kammersängerin Dagmar Schellenberger erhielt ihre musikalische Ausbildung an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden. Noch als Studentin gewann sie den Internationalen Dvořák Gesangswettbewerb in Karlsbad, ihr Start in eine internationale Karriere. Sie begann ihre Laufbahn an der Komischen Oper Berlin. Bereits zu dieser Zeit gastierte sie an verschiedenen Theatern und Opernhäusern, u. a. als Maria in West Side Story am Opernhaus Leipzig. Sie sang als Ännchen im Freischütz 1985 die Eröffnungsproduktion der Semperoper Dresden. Für ihre Agathe im Freischütz, die sie auch an der Berliner Staatsoper und an der Oper Frankfurt gesungen hat, erhielt sie den Kritikerpreis der Berliner Zeitungen. Über 125-mal sang Dagmar Schellenberger alle drei Frauen in Offenbachs Hoffmanns Erzählungen. Als Rosalinde konnte man sie über 20 Jahre u. a. in Berlin, Paris, Santiago de Chile, Tokio sowie in Spanien erleben.
Ihr breit gefächertes Repertoire und das Spektrum ihrer Gesangskunst führte zu Engagements in Deutschland, Österreich, Argentinien, den USA, den Niederlanden, in Frankreich, Italien, Spanien, Israel und Japan. 2004 debütierte sie an der Mailänder Scala als Blanche in Dialogues des Carmélites und war 2005 dort als Lisa in Pique Dame zu erleben. Die Marschallin im Rosenkavalier sang sie weltweit, wie auch Strauss‘ Madeleine in Capriccio und Arabella.
Bereits 2004 (Gräfin Mariza) und 2005 (Die Lustige Witwe) stand Dagmar Schellenberger als Protagonistin auf der Bühne der Seefestspiele in Mörbisch, deren Intendanz sie von 2012 bis 2017 übernahm. 2013 startete sie nach einem umfangreichen Umbau des Festspielgeländes mit der Produktion Der Bettelstudent sehr erfolgreich in ihre Intendantenära. In Mörbisch war sie ab 2014 auch wieder als Sängerin auf der Seebühne zu erleben (Golde in Anatevka, Barbara in Eine Nacht in Venedig, Gräfin Viktoria in Viktoria und ihr Husar und Adelaide in Der Vogelhändler).
Abseits der Seefestspiele Mörbisch war Dagmar Schellenberger in der Operette Feuerwerk in Baden und in Sound of Music in Salzburg und München zu sehen. Diverse Konzerte in Österreich und Deutschland runden ihr musikalisches Wirken ab. Seit 15 Jahren widmet sie sich der Nachwuchsförderung und gab ihre langjährige Erfahrung u. a. als Professorin an der Universität der Künste in Berlin weiter. Sie ist Jurymitglied großer Gesangswettbewerbe.

Anja
Schlosser

Anja Schlosser

Die Mezzosopranistin Anja Schlosser absolvierte ihr Gesangsstudium am Salzburger Mozarteum bei Ingrid Mayr. Sie erweiterte ihre Ausbildung in der Liedklasse von Wolfgang Holzmair sowie in der Opernklasse von Josef Wallnig. 2006 debütierte sie als Apollo in Apollo et Hyacinthus bei den Salzburger Festspielen und sang diese Partie anschließend am Staatstheater Darmstadt und an der Oper von Seoul. Festengagements führten sie zwischen 2008 und 2013 an die Oper Zürich und ans Aalto-Theater Essen. Gastspiele führten sie u. a. ans Theater Bern, ans Teatro de la Maestranza Sevilla, an die Hamburgische Staatsoper, die Staatsoper Berlin, die Opéra Bastille Paris, die Oper Leipzig, ans Anhaltische Theater Dessau sowie wiederholt zu den Salzburger Festspielen, wo sie die 2. Dame in Die Zauberflöte unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt sang. Zu ihrem umfangreichen Repertoire gehören außerdem Partien wie 3. Dame, Olga (Eugen Onegin), Fjodor (Boris Godunow), Mary (Der fliegende Holländer), Blumenmädchen (Parsifal), Brigitta (Die tote Stadt), Dryade (Ariadne auf Naxos), Stimme von oben (Die Frau ohne Schatten), Erda (Das Rheingold) sowie weitere Partien in Der Ring des Nibelungen.
Konzerte führten die Sängerin u. a. in die Alte Oper Frankfurt, das Berliner Konzerthaus, in die Philharmonie Essen, die Stuttgarter Liederhalle, die Rheingoldhalle Mainz, die Great National Concert Hall Taipeh sowie zu Konzerttourneen nach Italien, Luxemburg, Polen und Taiwan.
Foto: Daniel Fleischer

Simone
Schröder

Simone Schröder

Simone Schröder studierte an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin sowie bei Irmgard Hartmann-Dressler und ist Preisträgerin des Francisco-Viñas-Wettbewerbs in Barcelona sowie des Internationalen Mozart-Wettbewerbs Salzburg. Sie debütierte 1996 an der Berliner Staatsoper Unter den Linden als Page in Salome unter Daniel Barenboim und ist diesem Haus seither eng verbunden. Neben Partien in den Musikdramen Wagners war sie an der Staatsoper Berlin u. a. als Suzuki in Madama Butterfly, Mrs. Quickly in Falstaff, Emilia in Otello, Marcellina in Le nozze di Figaro sowie als 3. Dame in Die Zauberflöte und als Larina in Eugen Onegin zu erleben.
Seit 1996 gastiert sie regelmäßig bei den Bayreuther Festspielen. Sie war von 2002 bis 2004 als Erda in Das Rheingold und Siegfried, Grimgerde in Die Walküre sowie als 1. Norn in Götterdämmerung unter der musikalischen Leitung von Ádám Fischer zu erleben. In der von Christian Thielemann geleiteten Ring-Inszenierung übernahm sie die Partien Floßhilde, Schwertleite und 1. Norn. Unter Kirill Petrenko, Marek Janowski und Plàcido Domingo sang sie in der aktuellen Bayreuther Walküre-Inszenierung die Partie der Grimgerde. Als Erda gastierte sie am New National Theatre in Tokio unter Dan Ettinger, als Fricka debütierte sie unter Roberto Paternostro am Teatro Colón in Buenos Aires. Weitere Gastspiele führten sie u. a. an das Teatro alla Scala di Milano, die Washington Opera, Semperoper Dresden, Deutsche Oper Berlin, zu den BBC Proms, den Osterfestspielen Salzburg sowie nach Japan, Singapur und Dänemark.
Seit 2014 ist Simone Schröder der Semperoper Dresden eng verbunden. Sie sang dort Partien wie Wigelis in Strauss' Feuersnot, 3. Magd in Elektra, Rossweiße in Die Walküre und war unter Christian Thielemann im Ring des Nibelungen als Floßhilde, Rossweiße und 2. Norn zu erleben. 2018/2019 sang sie unter Christian Thielemann in Dresden Dryade in Ariadne auf Naxos und mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Sir Simon Rattle Rossweiße in Die Walküre.
Simone Schröder ist außerdem eine gefragte Konzertsolistin, deren Repertoire von Bachs Oratorien über Verdis Requiem bis zu den zentralen Werken des frühen 20. Jahrhunderts reicht. Sie hat zahlreiche CD- und DVD-Aufnahmen eingespielt und arbeitete mit Dirigenten wie Michael Boder, Ivor Bolton, Pierre Boulez, Daniel Harding, Christoph Eschenbach, Michael Gielen, Philippe Jordan, Fabio Luisi, Kent Nagano und Giuseppe Sinopoli.

Nathalie
Senf

Nathalie Senf

Nathalie Senf studierte Sologesang und Musikerziehung an der Hochschule für Musik Saar bei Yaron Windmüller. Während ihres ersten Festengagements am Oldenburgischen Staatstheater machte sie u. a. als Charlotte (Werther), Mercedes und Carmen, Orphée und Suzuki (Madama Butterfly) auf sich aufmerksam. Ein Engagement am Theater Plauen-Zwickau schloss sich an, wo sie ihr Repertoire noch erweiterte. Sie sang u. a. Dorabella, Sylva Varescu (Die Csardasfürstin), Orlofsky, Hänsel und Flora (La Traviata). Später wechselte sie ins dramatische Fach und interpretierte Margaretha in Schumanns Genoveva, Hedwige in Rossinis Wilhelm Tell, Venus in Tannhäuser und stand wieder als Carmen auf der Bühne. Es folgten Gastengagements am Mittelsächsischen Theater Freiberg-Döbeln, an der Oper Chemnitz und am Meininger Theater. Am Theater Plauen-Zwickau debütierte sie im Juni 2017 als Santuzza in Cavalleria Rusticana. Zu ihrem Repertoire zählen außerdem u. a. Lisetta (Il mondo della luna), Alisa (Lucia di Lammermoor), und Laura (Luisa Miller). Nathalie Senf hat bereits mit Regisseuren wie Elisabeth Stöppler, Jochen Biganzoli, David Hermann, Wolfgang Dosch und Sören Schumacher gearbeitet.
Im Konzertbereich bewegt sie sich zwischen Romantik und zeitgenössischen Kompositionen. So sang sie bereits u. a. de Fallas Siete canciones populares españolas, Berlioz‘ Les nuits d‘été und Zemlinskys Sechs Gesänge op. 13. Nathalie Senf interpretierte zahlreiche Werke des 20. und 21. Jahrhunderts, darunter Kompositionen von Moritz Eggert, John Adams, Peter Eötvös, Benjamin Britten, Arnold Schönberg, Victor Ullmann und Detlef Glanert. Mit dem Dirigenten Francesco Angelico führte sie Ein Brief von Mauricio Kagel auf.
Seit 2015 ist Nathalie Senf Teil des zauberhaften Trios Frauenrausch, das klassische Musik vom Lied über Oper und Operette bis zu Schlagern früher Filmmusik einem breiten Publikum in unterhaltenden Programmen näher bringt. Sie engagiert sich außerdem in der musischen Kinder- und Jugendbildung. 
Foto: Karsten Schröter

Nataliya
Stepanska

Nataliya Stepanska

Nataliya Stepanska wurde in Kiew in eine Musikerfamilie geboren und widmete sich zunächst einer internationalen Karriere als Geigerin, bevor sie 2015 ihr Gesangsstudium bei Viktoria Loukianetz am Prayner Konservatorium in Wien abschloss. Seitdem absolviert sie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien den Masterstudiengang Operngesang bei Gabriele Lechner, Beverly Blankenship und Peter Marschik. Im Schlosstheater Schönbrunn war sie 2017 als Tatiana in Eugen Onegin und 2018 als Fiordiligi in Così fan tutte zu erleben. Darüber hinaus gehörten Servilia in La clemenza di Tito, Emmeline in King Arthur und Mimi zu ihren Partien. Sie musizierte als Geigerin und Sängerin mit der Kiev Camerata, der Philharmonie von Jelenia Góra und der Webern Sinfonietta in Europa und China.

Produktionen

Regine
Sturm

Regine Sturm

Die Sopranistin Regine Sturm, geboren in Baden-Württemberg, studierte an der Universität Mozarteum Salzburg und am Sydney Conservatorium of Music bei Maria Anna Schartner, Rowena Cowley, Eike Gramss (Musiktheater) und Breda Zakotnik (Lied und Oratorium). Sie war bereits mit Partien wie Gretel, Susanna, Solveig (Peer Gynt), Euridice (Orfeo ed Euridice), Marzelline (Fidelio), Norina, Musetta, Nannetta, Lisette (La rondine), Nerone (L’incoronazione di Poppea), Sheherazade (von Herbert Grassl, Europäische Erstaufführung), Maria (West Side Story), Erste Dame und Zorika (Der Zigeunerliebe) zu erleben. Für den Sommer 2010 wurde Regine Sturm von den Salzburger Festspielen für das Young Singers Project ausgewählt. In diesem Rahmen arbeitete sie u. a. mit Sir Thomas Allen, Olaf Bär, Dieter Dorn, Jürgen Flimm, Riccardo Muti und Ivor Bolton. Von 2010 bis 2014 gehörte Regine Sturm zum festen Ensemble des Theaters für Niedersachsen in Hildesheim und wechselte anschließend an das Theater Bremerhaven. Hier übernahm sie Partien wie La Folie (Platée), Maria (West Side Story), Musetta, Junge Frau/Der Kleine (Der goldene Drache von Peter Eötvös) und Solveig (Peer Gynt). Außerdem gastierte sie an zahlreichen Häusern, darunter am Aalto Theater Essen, an der Musikalischen Komödie Leipzig und am Oldenburgischen Staatstheater. Sie arbeitete dabei u. a. mit Eike Gramss, Hinrich Horstkotte, Hans-Peter Lehmann, Heinz Lukas-Kindermann und Walter Sutcliff. In der Spielzeit 2017/2018 war sie als Residenzgast an der Oper Chemnitz engagiert und hier u. a. als Gretel, Rosalinde und Gerhilde (Walküre) zu hören. Sie musizierte bei Konzerten im In- und Ausland mit Dennis Russell Davies, mit dem Mozarteumorchester Salzburg unter Ivor Bolton sowie mit der Camerata Salzburg unter Leonidas Kavakos und sang die Sopran-Partien in Mendelssohn Bartholdys Elias mit dem Philharmonischen Orchester Heidelberg, in Brahms‘ Requiem mit dem Staatsorchester Braunschweig und in Bachs Weihnachtsoratorium mit der Hannoverschen Hofkapelle.

Vanessa
Waldhart

Vanessa Waldhart

Vanessa Waldhart stammt aus Tirol (Österreich) und absolvierte bereits während ihrer Schulzeit ein Diplomgesangsstudium am Tiroler Landeskonservatorium, das sie ebenso wie das ergänzende Bachelorstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien mit Auszeichnung abschloss. Neben ihrem Masterstudium bei Gabriele Lechner, Reto Nickler und Christoph U. Meier an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien erweiterte sie ihre Ausbildung durch Meisterkurse bei KS Christa Ludwig, KS Brigitte Fassbaender und Margreet Honig. Mehrfache Preise zeichnen sie aus, darunter der 1. Preis beim Wettbewerb Musica Juventutis sowie der 1. Preis und der Sonderpreis Dame Joan Sutherland Prize als beste Sopranistin des gesamten Wettbewerbs beim 21. Internationalen Ferruccio Tagliavini Wettbewerb. Sie erhielt Stipendien der FOHN-Stiftung Wien 2015, der Feiling-Stiftung 2016 und das SYLFF-Stipendium der Tokyo-Foundation für ihre herausragenden Leistungen.
Sie war Mitglied bei diversen Projekten bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, der Schlossoper Haldenstein (CH), im Schlosstheater Schönbrunn Wien und am Nationaltheater Sarajevo (BIH). Ihr Repertoire umfasst gesungene Partien wie Zerlina (Don Giovanni), Nanetta (Falstaff), Asteria (Tamerlano), Blonde (Die Entführung aus dem Serail) und Königin der Nacht (Die Zauberflöte).
Als gefragte Lied- und Oratoriensolistin gab sie u.a. einen Liederabend im Mai 2017 im Wiener Konzerthaus und feierte im selben Jahr ihr erfolgreiches Debüt im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins als Sopransolistin in Orffs Carmina Burana.
Seit der Spielzeit 2018/2019 ist sie an der Oper Halle festes Ensemblemitglied. Dort debütiert sie in Mozarts Singspiel Bastien und Bastienne sowie in der Partie der Cleopatra in Julius Cäsar in Ägypten im Rahmen der halleschen Händelfestspiele 2019 in der Regie von Peter Konwitschny. Darüber hinaus singt sie die Lucy in der Dreigroschenoper und Susanna in Die Hochzeit des Figaro im Goethe-Theater Bad Lauchstädt.
2019 gibt Vanessa Waldhart als Königin der Nacht in der Zauberflöte ihr Hausdebüt an der Oper Chemnitz.
vanessa-waldhart.com
Foto: Rafael Hintersteiner

Produktionen

Isabelle
Weh

Isabelle Weh

Isabelle Weh stammt aus Schaffhausen in der Schweiz. Ihr Schauspielstudium beendete sie in Berlin an der Fritz-Kirchhoff-Schauspielschule Der Kreis. Nach einigen freien Inszenierungen in Berlin und einem Festengagement am Theater Die Färbe in Singen leitet sie seit 2011 zusammen mit ihrem Partner Hardy Hoosman das Fritz Theater in Chemnitz. Dort steht sie auch regelmäßig selbst auf der Bühne, u. a. in Shakespeares Was ihr wollt, Eric Assous Achterbahn, Alan Ayckbourns Falsche Schlange, Joanna Murray-Smiths Granaten sowie im Loriot-Abend. In den Stücken Glorious von Peter Quilter und Granaten führte sie auch Regie. Außerdem schreibt sie selbst Kinderstücke, die im Fritz Theater zur Uraufführung gebracht werden. An der Oper Chemnitz war sie bereits als Alte Marschallin in Paul Esterhazys Rosenkavalier-Inszenierung zu sehen.

Ina
Yoshikawa

Ina Yoshikawa

Ina Yoshikawa wurde in Tokio geboren. Dem Gesangsstudium an der Musikhochschule Tokio bei Frau Prof. Echiko Narita folgten weitere Studien an der Hochschule für Musik Nürnberg-Augsburg bei Jan Hammar. Bühnenerfahrung sammelte sie zunächst als Mitglied des Internationalen Opernstudios am Staatstheater Nürnberg. Festengagements führten sie als Ensemblemitglied an das Landestheater Linz, die Staatsoper Hannover und das Staatstheater Nürnberg.
Ina Yoshikawa ist Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe wie des Musikwettbewerbs für Studenten in Japan und der Chokohai International Music Competition. Sie erreichte das Semifinale des Hans Gabor Belvedere Gesangswettbewerbes und das Finale des Internationalen Gesangswettbewerbes Alexander Girardi.
Die Sopranistin hat die Bühnen in Deutschland, Italien und Japan als Konzert- und Opernsängerin seit vielen Jahren erobert.
Ihr Repertoire umfasst Kirchenmusik, Lieder sowie zahlreiche Opern. Sie war u. a. als Frasquita (Carmen), Pamina (Die Zauberflöte), Oscar (Ein Maskenball), 1. Niece (Peter Grimes), Adele (Die Fledermaus), Olympia (Les contes d’Hoffmann), Clorinda (La Cenerentola), Calisto (La Calisto), Marzelline (Fidelio), La Contessa di Folleville (Il Viaggio à Reims), Elvira (L’Italiana in Algeri), Gilda (Rigoletto), Sophie (Der Rosenkavalier), Sophie (Werther), Musetta (La Bohème), Blonde (Die Entführung aus dem Serail), Nannetta (Falstaff), Zerbinetta (Ariadne auf Naxos) zu hören.
In der Spielzeit 2018/2019 singt die Sopranistin die Partie der Königin (Hamlet) an der Oper Chemnitz sowie Waldvogel (Siegfried) in der Biwako Hall in Shiga, Japan.
Foto: Ludwig Olah

Gäste Herren

Gäste Herren

Viktor
Antipenko

Viktor Antipenko

Viktor Antipenko wurde in St. Petersburg geboren. Nach dem Studium am St. Petersburger Konservatorium und ersten Erfolgen am Mariinski-Theater folgten Auftritte im Rahmen der Academy of Vocal Arts in Philadelphia, wo er mit Partien wie Luigi in Il tabarro und Riccardo in Oberto international Aufsehen erregte. Am Bolschoi-Theater debütierte er als Don José und gastierte in dieser Partie beim Allentown Symphony Orchestra, in Sotschi, Las Vegas und Fairbanks (Alaska). Gefeiert wurden außerdem seine Auftritte als Malcolm in Macbeth unter Kazushi Ono sowie als Hirte in Tristan und Isolde an der Opéra National de Lyon.
In jüngster Zeit war er als Lohengrin in Rouen und Sao Paulo zu erleben, als Luigi in Puccinis Il tabarro in Florida, als Dimitri in Boris Godunow in Karlsruhe, als Vaudemont in Iolantha in New York sowie als Pinkerton am Teatro Mancinelli in Orvieto. Dort sang er auch den Andrej in Tschaikowskys Mazeppa. In der Spielzeit 2016/2017 sang er an der Oper Chemnitz den Hermann in Tschaikowskys Pique Dame sowie die Titelpartie in Wagners Parsifal.
Foto: Victoria Janashvili

Aris
Argiris

Aris Argiris

Aris Argiris, geboren in Athen, studierte in seiner Heimatstadt Marketing und Sprachen, Saxophon und Musiktheorie sowie Gesang bei Kostas Paskalis, Frangiskos Voutsinos und Despina Calafati. 1999 erhielt er das Maria-Callas-Stipendium in Athen und setzte sein Gesangsstudium in der Meisterklasse von Daphne Evangelatos an der Hochschule für Musik und Theater in München fort. Im Jahr 2002 war Aris Argiris Preisträger des Internationalen Gesangswettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheinsberg und sang die Titelpartie in Mozarts Don Giovanni. 2007 wurde er von der griechischen Vereinigung der Musik- und Theaterkritiker als bester junger Künstler Griechenlands ausgezeichnet. Nach Engagements am Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen, am Theater Dortmund und an der Oper Bonn war er bis zur Spielzeit 2010/2011 Ensemblemitglied an der Oper Frankfurt. 2011 gastierte er in der Arena di Verona als Figaro in Rossinis Il Barbiere di Siviglia und in St. Petersburg als Renato (Un ballo in maschera). Weitere Gastengagements führen ihn u. a. an die Opernhäuser in Athen, Hamburg, Stuttgart, Stockholm, Leipzig, Berlin, London, Bruxelles, Tokyo, Antwerpen-Gent, Bonn, San Diego, Lima (Peru), Buenos Aires, Dresden und Wien. Zu seinen wichtigsten Partien gehören neben dem Don Giovanni u. a. Scarpia, Rigoletto, Amonasro, Renato, Graf Luna, Jochanaan, Figaro (Il Barbiere di Siviglia), Dandini, Escamillo, Germont, Marcello, Rodrigo di Posa, Conte d’Almaviva (Le nozze di Figaro), Nardo, Lord Enrico Asthon, Frank/Fritz (Die tote Stadt), Valentin (Faust), Francesco (I Masnadieri) sowie die vier Bösewichter (Les Contes d'Hoffman). Der Bariton arbeitete unter anderem mit den Dirigenten Zubin Mehta, Massimo Zanetti, Kurt Masur, Christian Thielemann, Yakov Kreizberg, Gustav Kuhn, Donato Renzetti, Manfred Honeck, Walter Attanasi, Graeme Jenkins, Carlo Franci, Antonello Allemandi, Patrick Lange und Carlo Rizzi.
In den letzten Jahren gastierte er in Tokyo als Marcello, am Theater St. Gallen, beim Israel Philharmonic Orchestra, am Teatro San Carlo di Napoli, an der Staatsoper Hamburg und beim Savonlinna Opera Festival als Escamillo, am Theater Bern als Jochanaan, am Musiktheater im Revier als Rigoletto, am Theater an der Wien als Figaro in La mere coupable, beim Israel Philharmonic Orchestra als Renato, als Jago und in Mahlers Kindertotenliedern, am Theatre de la Monnaie als Lescaut, am Aalto Musiktheater Essen als Francesco in I Masnadieri, am Theater Bonn als Scarpia sowie an der San Diego Opera als Renato. 2016/2017 sang er an der Opera di Montreal Jago, am Gärtnerplatztheater München und beim Athens Festival Amonasro, beim Gluck International Festival Orest in Iphigenie auf Tauris (Fassung von R. Strauss), am Musiktheater im Revier Scarpia, an der Semperoper Dresden Figaro in Il Barbiere di Siviglia, an der Vlaamse Opera und an Les Theatres de la Villes de Luxembourg Paolo in Simon Boccanegra, am Theatre de la Monnaie Sharpless sowie am Theater Freiburg die Partie Der Herrscher in Das Wunder der Heliane.
Mit der Württembergischen Philharmonie Reutlingen hat Aris Argiris Ariadne – Dithyrambos für Bariton und Orchester von Siegfried Matthus und die Arie des Holofernes aus der Matthus-Oper Judith auf CD (Label Genuin) aufgenommen. Als Escamillo in Bizets Carmen war er 2011 im ersten 3-D-Opernfilm zu erleben. Aufgezeichnet wurde die Inszenierung dieser Oper 2010 im Royal Opera House Covent Garden London. 
Foto: privat

Bernhard
Berchtold

Bernhard Berchtold

Der österreichische Tenor Bernhard Berchtold studierte am Mozarteum in Salzburg bei Horiana Branisteanu und Hartmut Höll. Von 2003 bis 2011 war er am Badischen Staatstheater Karlsruhe engagiert. Gastengagements führten ihn u. a. an die Mailänder Scala, die Staatsopern Hamburg, Hannover und München, die Semperoper Dresden, ans Staatstheater am Gärtnerplatz, nach Bonn, Bologna, Cagliari, Düsseldorf, Essen, Genua, Graz, Lyon, Muscat, Neapel, Nizza, Sevilla, Triest sowie zu den Salzburger und Bayreuther Festspielen. Vor allem die Opernpartien Mozarts und Händels, aber auch Partien wie Max, Adolar (Euryanthe), Erik (Der fliegende Holländer), Froh (Das Rheingold), Luzio (Das Liebesverbot), Tikchon Iwanich Kabanow (Katja Kabanova), Aschenbach (Death in Venice), Edwin (Die Csárdásfürstin) und Camille de Rossilon (Die lustige Witwe) prägen sein künstlerisches Schaffen. Schon während seines Studiums konnte er sich einen Namen als Lied- und Oratoriensänger machen. In den folgenden Jahren arbeitete er mit Dirigenten wie Semjon Bytschkow, Nikolaus Harnoncourt, Marek Janowski, Ton Koopman, Simon Rattle, Helmuth Rilling und Masaaki Suzuki zusammen. 2002 war er Liedkünstler der Saison der Stuttgarter Hugo-Wolf-Akademie. Er trat bei der Schubertiade in Schwarzenberg auf. Große Beachtung fanden die im Rahmen des Klavierfestival Ruhr aufgenommenen und auf CD erschienenen Schubert-Zyklen.
An der Oper Chemnitz sang Bernhard Berchtold Lord Artur in Nicolais Die Heimkehr des Verbannten, Henry Morosus in Strauss‘ Die schweigsame Frau und die Titelpartie in Meyerbeers Vasco de Gama. Alle drei Produktionen sind beim Label cpo als CD erschienen. Vasco de Gama wurde von der Zeitschrift Opernwelt zur „Wiederentdeckung des Jahres“ gewählt. Die Gesamtaufnahme erhielt 2015 den ECHO Klassik in der Kategorie „Editorische Leistung des Jahres“. 2019 gab Bernhard Berchtold in Chemnitz sein Rollendebüt als Loge. Außerdem war er mehrfach als Solist in Konzerten der Robert-Schumann-Philharmonie zu Gast.

Produktionen

Arnold
Bezuyen

Arnold Bezuyen

Der niederländische Tenor Arnold Bezuyen absolvierte sein Studium in Amsterdam. Engagements führten ihn an die Theater in Augsburg und Bremen, an die Wiener Staatsoper, an die Metropolitan Opera New York, ans Royal Opera House Covent Garden, ans Gran Teatro del Liceu in Barcelona, ans Teatro alla Scala Mailand, nach Amsterdam, Hamburg, an die Deutsche Oper Berlin, die Pariser Opéra de Bastille, nach Frankfurt, Los Angeles, Tokio, Leipzig, Chemnitz, zu den Salzburger Osterfestspielen sowie den Bayreuther Festspielen mit Partien wie Loge, Siegfried, Erik, Arindal, Mime, Florestan, Max, Stewa (Jenufa), Broucek, Aegisth, Schuisky, Hauptmann, Bacchus, Herodes, Faust, Alwa, Matteo und Jim Mahoney. Arnold Bezuyen arbeitete bereits mit Dirigentenpersönlichkeiten wie Marc Albrecht, Pierre Boulez, Christoph Eschenbach, Adam Fischer, Julia Jones, Gustav Kuhn, Phillippe Jordan, James Levine, Fabio Luisi, Andris Nelsons, Günter Neuhold, Seiji Ozawa, Antonio Pappano, Simon Rattle, Ulf Schirmer, Christian Thielemann und Jaap van Zweden. Sein Konzertrepertoire umfasst u. a. Beethovens 9. Sinfonie, Mahlers 8. Sinfonie, Das Lied von der Erde, Das klagende Lied, Schönbergs Gurre-Lieder sowie Verdis und Dvořáks Requiem. 2013 erschien seine Lieder-CD (Dichterliebe von Robert Schumann und Sieben frühe Lieder von Alban Berg) bei Oehms Classics.

Produktionen

Marius
Boloş

Marius Boloş

Marius Boloş besuchte im Anschluss an sein Studium an der Universität von Oradea (Rumänien) Meisterkurse bei Viorica Cortez, Marcello Giordani, Marina Krilovici, Nelly Miricioiu, Mariana Nicolesco, Ionel Pantea sowie Leontina Văduva und nahm aktiv am ersten Wagner-Meisterkurs der Bayreuther Festspiele bei Petra Lang und Adrian Baianu teil. 2004 gab er sein Debüt als Komtur in Don Giovanni an der Rumänischen Nationaloper Cluj-Napoca. Der rumänische Bass war Mitglied des Opernstudios der Ungarischen Nationaloper Budapest und ist Preisträger mehrerer Gesangswettbewerbe. 2006 gab er als Monterone in Rigoletto sein Debüt an der Nationaloper Bukarest, an der er seitdem als Solist engagiert ist. Sein Repertoire reicht vom Barock bis zur Moderne. Zu seinen wichtigsten Erfolgen der jüngsten Zeit zählen König Heinrich (Lohengrin) an der Oper Bukarest, Zaccaria (Nabucco) und Großinquisitor (Don Carlo). Gastspiele führten ihn u. a. nach Bulgarien, Ungarn und Norwegen. Er sang unter der musikalischen Leitung von Horia Andreescu, Christian Badea, Vlad Conta, David Crescenzi, Iurie Florea, Cristian Mandeal, Adrian Morar, Tiberiu Soare, Iosif Ion Prunner, Alfaro Sainz, Marc Tardue, Cornel Trailescu sowie Jin Wang und arbeitete mit Regisseuren wie Stephen Barlow, Valentina Carrasco, Alexandru Darie, Mario de Carlo, Alexander Hausvater, Plamen Kartalov und Vera Nemirova. An der Oper Chemnitz gibt er als Hagen sein Haus- und Rollendebüt.
Foto: Paul Buciuta

Produktionen

Benjamin
Bruns

Benjamin Bruns

Benjamin Bruns begann seine Sängerlaufbahn als Alt-Solist im Knabenchor seiner Heimatstadt Hannover, studierte bei Peter Sefcik und an der Hochschule für Musik Hamburg. Nach seiner Ausbildung startete er am Theater Bremen und anschließend im Ensemble der Oper Köln. Über die Sächsische Staatsoper Dresden führte sein Weg zur Wiener Staatsoper, der er seit 2010 angehört und wo er die großen lyrischen Partien seines Stimmfaches wie Tamino, Don Ottavio und Ferrando singt. Darüber hinaus deckt seine musikalische Bandbreite Rollen ab wie Oronte (Alcina), Belmonte (Die Entführung aus dem Serail), Camille de Rosillon (Die lustige Witwe), Froh (Das Rheingold), Lysander (A Midsummer Night's Dream), Don Ramiro (La Cenerentola), Boris (Janáček: Katja Kabanova) oder auch den italienischen Tenor in den beiden Strauss-Opern Capriccio und Der Rosenkavalier. Gastspiele führten ihn u. a. an die Berliner Staatsoper Unter den Linden, das Münchner Staatstheater am Gärtnerplatz, die Deutsche Oper Berlin, das Staatstheater Nürnberg sowie an das Teatro Colón in Buenos Aires. Im Sommer 2018 gab er sein Debüt bei den Bayreuther Festspielen als Steuermann in Der fliegende Holländer. In der Saison 2018/2019 debütierte er u. a. am Teatro Muncipal de Santiago als Alwa in Alban Bergs Lulu, sang Tamino an der Bayerischen Staatsoper München und Wenzel (Die verkaufte Braut) an der Semperoper. An der Oper Chemnitz debütierte er 2018 als Loge, 2020 folgt hier sein Rollendebüt als Lohengrin.
Oratorium und Liedgesang bilden für Benjamin Bruns einen wichtigen Gegenpol zu seinem Bühnenschaffen. Dabei musizierte er mit so renommierten Ensembles wie der Sächsischen Staatskapelle Dresden, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, der Tschechischen Philharmonie, dem MDR Sinfonieorchester, den Münchner Philharmonikern, den Bamberger Symphonikern, dem WDR Sinfonieorchester, dem Chor und Orchester des Niederländischen Rundfunks, dem Tölzer Knabenchor, den Bremer Philharmonikern, dem London Symphony Chorus sowie dem Orchester der Bachakademie Stuttgart und der Gächinger Kantorei unter der Leitung von Helmuth Rilling.  
Foto: Sara Schönger

Produktionen

Marko
Bullack

Marko Bullack

Der ehemalige Tänzer wurde in Staaken geboren und ist in Dallgow nahe Berlin aufgewachsen. Marko Bullack war an der Komischen Oper Berlin und dem MDR Fernsehballett engagiert, sowie als Gast an der Deutschen Staatsoper Berlin tätig. Tourneen führten ihn u. a. nach Schottland, Israel, Spanien, Frankreich, China, die Niederlande, Russland, Polen und Italien, bevor er zum Abschluss seiner Tänzerkarriere als Solotänzer zum Ballett Chemnitz kam. Anschließend absolvierte er seine Schauspielausbildung an der Theaterakademie Vorpommern in Zinnowitz. Seit der Spielzeit 2010/2011 war er Mitglied des Schauspielensembles am Gerhart Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau. Seit der Spielzeit 2013/2014 gehört er zum Ensemble des Schauspiels Chemnitz.
Foto: Nasser Hashemi

Ho-Yoon
Chung

Ho-Yoon Chung

Ho-Yoon Chung wurde in Seoul geboren und studierte Gesang an der Seoul National University und seit 2002 Gesang und Musiktheater an der Universität der Künste in Berlin. Der Sänger ist Preisträger des Concours International de Chant de Verviers und der First Korea National Opera Competition. Von 2003 bis 2006 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios an der Hamburgischen Staatsoper und wirkte seither in vielen Produktionen mit, darunter als Chevalier in Dialogues des Carmélites und Ismaele in Nabucco. Danach gehörte er zum Ensemble der Wiener Staatsoper, wo er u. a. als italienischer Sänger (Der Rosenkavalier), Tamino sowie als Steuermann (Der fliegende Holländer) zu erleben war. 2007/2008 folgten am Seoul Arts Center Edgardo (Lucia di Lammermoor), Cassio (Otello) und der italienische Sänger. Anschließend stand Ho-Yoon Chung als Nemorino (Der Liebestrank), Narraboth (Salome), Leopold (La Juive), in Capriccio sowie in Der Bajazzo an seinem Stammhaus in Wien auf der Bühne. Gastspiele führten ihn außerdem u. a. nach Dresden, Chemnitz, Bern, Hamburg, Oslo, Bologna, Athen, Berlin, Madrid, Vilnius, Sydney, Tel Aviv und London. In jüngerer Vergangenheit interpretierte er u. a. Chevalier des Grieux in Manon an der Wiener Staatsoper und Alfredo in La Traviata unter Daniel Oren bei einem Gastspiel der Oper Tel Aviv in Masada. Darüber hinaus sang er den Tenorpart in Mozarts Requiem im Rahmen des Korea Great Mountains Music Festival, in Saarbrücken und Seoul, Beethovens 9. Sinfonie sowie Verdis Requiem in Stuttgart, Wiesbaden und Berlin. Ho-Yoon Chung interpretierte den Herzog von Mantua in Rigoletto am Teatro Luciano Pavarotti in Modena und in Warschau, Rodolfo in La bohème an der Hamburgischen Staatsoper, Alfredo in La Traviata in Verona, Mario Cavaradossi in Tosca open air in Norwegen und Fenton in Falstaff am Teatro Verdi di Trieste. Im Laufe seiner Karriere arbeitete er mit Dirigenten wie Seiji Ozawa, Franz Welser-Möst, Karel Mark Chichon, Alain Altinoglu, Joseph Colaneri, Daniele Gatti, Adam Fischer, Peter Schneider, Renato Palumbo, Friedrich Haider, Marcus Bosch, Simone Young, Ingo Metzmacher, John Fiore, Michel Plasson, Philippe Auguin, Alfred Eschwé, Stefan Soltész, Ion Marin, Claude Schnitzler, Julia Jones, Dan Ettinger, Bertrand de Billy, Niksa Bareza sowie Constantinos Carydis und Myung-whun Chung. Zu seinen aktuellen Projekten zählen Engagements als Gustavo (Ein Maskenball) an der Oper Chemnitz, als Werther in Tel Aviv, als Alfredo (La Traviata) am Royal Opera House Covent Garden und an der Opera Australia, wo er außerdem als Rodolfo (La Bohème) zu erleben sein wird. 
Foto: privat

Produktionen

Sunnyboy
Dladla

Sunnyboy Dladla

Der Tenor Sunnyboy Dladla studierte zunächst an der Universität von Kapstadt sowie dem South African College of Music, von 2012 bis 2014 gehörte er dem Ensemble des Internationalen Opernstudios des Opernhauses Zürich an und schloss währenddessen sein Gesangsstudium in der Schweiz ab. Auf der Bühne des Opernhauses Zürich war er u. a. als Arturo aus Lucia di Lammermoor und in verschiedenen Rossini-Partien (Dorvil in La scala di seta, Il Conte di Libenskof in Il viaggio a Reims) zu hören. Seitdem begann seine internationale Karriere an den führenden Bühnen Europas: Er sang die Partie des Aronne aus Mosè in Egitto in der Eröffnungspremiere bei den Bregenzer Festspielen 2017 und an der Oper Köln 2018, ebenfalls 2018 die Diener-Partien aus Les Contes d’Hoffmann in einer Neuproduktion an der Nationaloper Amsterdam und Konzerte mit dem London Symphony Orchestra unter Simon Rattle. Des Weiteren sang er Don Ramiro (La Cenerentola) an der Oper Stuttgart, Belfiore (Il viaggio a Reims) beim Rossini Festival Pesaro unter Alberto Zedda sowie verschiedene Partien aus Mosè in Egitto bei den Bregenzer Festspielen und an der Oper Köln. Seine meistgefragte Partie ist der Graf Almaviva aus Il barbiere di Siviglia, mit dem er beispielsweise an der Deutschen Oper Berlin, an der Oper Stuttgart, dem Hessischen Staatstheater Wiesbaden sowie dem Rossini Opera Festival und der Den Norske Opera in Oslo auftrat. In der Spielzeit 2018/2019 interpretiert er diese Partie auch am Theater Dortmund, wo er fest als Ensemblemitglied engagiert wurde.
Foto: Simon Pauly

Produktionen

André
Eckert

André Eckert

André Eckert wurde in Dresden geboren und war Mitglied im Dresdner Kreuzchor. Er studierte Gesang an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden und ist Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe und Stipendien. Nach dem Studium wurde der Bass an das Dresdner Opernstudio und 1990 bis 2000 an die Dresdner Semperoper engagiert. Er gestaltete hier etwa 40 Partien seines Faches. Es schlossen sich Festengagements am Staatstheater Meiningen, an der Staatsoperette Dresden und am Anhaltischen Theater Dessau an. Darüber hinaus ist er diesen Häusern als Gast verbunden und gastierte außerdem u. a. an den Staatsopern Berlin, Hannover, Hamburg und München, am Nationaltheater Mannheim, an den Opernhäusern Halle, Chemnitz und Leipzig, am Theater Gera/Altenburg, am Theater Vorpommern, an der Opéra National de Montpellier, am Théâtre du Châtelet Paris, am Teatro Lirico Giuseppe Verdi in Trieste, an der Baltischen Oper Danzig, der Israeli Opera Tel Aviv, am Teatro Politeama Greco Lecce, der Malmö Opera, in Hongkong sowie bei renommierten Festivals. Zu seinem umfangreichen Repertoire gehören Partien wie Osmin, Bartolo, Kaspar, Eremit, van Bett, Falstaff (Die lustigen Weiber von Windsor), Colline, Daland, Titurel, Fafner, Hagen, Baron Ochs, Kezal, Swallow (Peter Grimes), Tewje, Alfred P. Doolittle und Baron Zeta. Er sang bereits unter Dirigenten wie Giuseppe Sinopoli, Wolfgang Rennert, Christof Prick, Marc Albrecht, Ingo Metzmacher, Friedemann Layer, Michail Jurowski, Semyon Bychkov, Christoph von Dohnányi, Daniel Barenboim und Asher Fisch. In der szenischen Darstellung wurde er wesentlich durch Regisseure wie Joachim Herz, Christine Mielitz, Ruth Berghaus, Willy Decker, Peter Konwitschny, Hans Hollmann und Marco Arturo Marelli geprägt. Weitere wichtige Impulse erhielt er von KS Otto Edelmann und KS Hans Sotin. André Eckert verfügt über ein großes Lied- und Konzertrepertoire von der Barockmusik bis zur Moderne und sang in der Dresdner und Berliner Philharmonie, der Stuttgarter Liederhalle und am Gasteig in München. Verschiedene Einspielungen legen Zeugnis dieser Tätigkeit ab. Als Pädagoge arbeitet er seit 2012 im Lehrauftrag für Gesang an der Hochschule für Musik seiner Heimatstadt und seit 2013 als Stimmbildner bei den Dresdner Kapellknaben am Bistum Dresden-Meißen.

Gunther
Emmerlich

Gunther Emmerlich

Im thüringischen Eisenberg geboren, studierte Gunther Emmerlich an der Ingenieurschule für Bauwesen in Erfurt, ehe er nach fünfjährigem Studium 1972 die Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar in der Fachrichtung Operngesang absolvierte. 20 Jahre agierte der Künstler als festes Ensemblemitglied der Semperoper Dresden, wo er als Bass große Erfolge verbuchen konnte (u. a. Osmin, Dulcamara, Alfonso, Bartolo, Basilio). Zu seinen Paraderollen zählen darüber hinaus Sir John Falstaff (Die lustigen Weiber von Windsor), Sarastro (Die Zauberflöte), der Milchmann Tewje (Anatevka), Doolittle (My Fair Lady) und Sallah Shabati im gleichnamigen Musical von E. Kishon.
Mit Solisten der Sächsischen Staatskapelle Dresden gibt er Kirchenkonzerte und als Semper House Band ein heiteres Programm mit Swing und Dixieland. Er ist Gast bei großen Klassik- und Opern-Galas mit den renommiertesten Orchestern auf den bekanntesten Konzertpodien. Gunther Emmerlich gastierte bisher in fast allen europäischen Ländern sowie in Asien, Nord- und Südamerika (u. a. in der Carnegie Hall in New York), lebt in Dresden, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er ist Moderator von beliebten Fernsehsendungen unterschiedlicher Genres, Botschafter der Carreras Leukämie-Stiftung und wurde u. a. mit dem Bambi und dem Bundesverdienstkreuz geehrt. Gunther Emmerlich ist Ehrenbürger seiner Geburtsstadt Eisenberg und Wein-Botschafter des Weinanbaugebietes Saale-Unstrut. Seit 2013 ist Gunther Emmerlich Schirmherr der Sanierung der Stadtkirche Wittenberg für das große Jubiläum zum 500. Jahrestag der Reformation 2017.
Über ein Dutzend CDs verschiedener musikalischer Richtungen hat er bisher veröffentlicht. Sein erstes Buch Ich wollte mich mal ausreden lassen mit heiteren autobiografischen Geschichten erschien mit großem Erfolg 2007, das zweite Buch 2010 unter dem Titel Zugabe – Anekdoten, Ansichten und anderes. Die Premiere seines neuen Programms Die Welt und ich – 70 Jahre Emmerlich, ein Event so bunt wie sein Leben: musikalisch – heiter – spannend, wurde begeistert gefeiert. Im Dezember 2016 erschien sein drittes Buch: Spätlese – eine Rücksicht ohne Vorsicht.
Foto: Agentur Emmerlich

Produktionen

Gerhard
Ernst

Gerhard Ernst

Geboren in Wien, absolvierte Gerhard Ernst seine Schauspiel- und Gesangsausbildung in seiner Heimatstadt. Das Ensemblemitglied der Wiener Volksoper verfügt über ein großes Repertoire in Oper, Operette, Musical und Schauspiel. In den Jahren 1968 bis 1985 war Gerhard Ernst in Garmisch-Partenkirchen, Mainz sowie in Krefeld / Mönchengladbach fest engagiert. In diesen Jahren gab er nicht nur Gastspiele in Deutschland wie z. B. in Münster, Dortmund und Gelsenkirchen, sondern war auch auf ausländischen Bühnen ein vielbeschäftigter Künstler, so u. a. in Holland, Belgien und Spanien. 1985 wechselte er zu den Vereinigten Bühnen Graz, wo er bis 1990 an der Grazer Oper und im Schauspielhaus Graz tätig war. Unter Claus Peymann war Gerhard Ernst von 1990 bis 1995 Ensemblemitglied am Wiener Burgtheater. Danach wechselte er ans Theater in der Josefstadt, dem er bis 2001 als Ensemblemitglied angehörte. Seit 2001 ist er Ensemblemitglied der Volksoper Wien.
An der Volksoper war er in zahlreichen Rollen zu sehen, u. a. als Doolittle (My Fair Lady), Fürst Populescu und Penizek (Gräfin Mariza), Frosch und Direktor Frank (Die Fledermaus), Fiakerkutscher und Kagler (Wiener Blut), Schrank (West Side Story), Lazar Wolf und Tewje (Anatevka), Der Kerkermeister (Die Kluge), Njegus (Die lustige Witwe), Herr Zeller (Sound of Music) und Big Jule (Guys and Dolls). Bei den Seefestspielen Mörbisch 2014 brillierte er als Tewje in Anatevka.
Darüber hinaus hat Gerhard Ernst in zahlreichen TV-Produktionen (Tatort, Kommissar Rex, Stockinger, Eurocops) und Kino-Filmen (Die Gottesanbeterin, Komm, süßer Tod) mitgewirkt. Große Erfolge feiert er auch mit seinen Soloprogrammen. Kultstatus erlangte er nicht zuletzt durch die Verkörperung des Fleischhauers Hofstädter in der gleichnamigen Werbekampagne von Billa und Merkur.

Produktionen

Valeriy
Georgiev

Valeriy Georgiev

Valeriy Georgiev wurde in Russland geboren. Er studierte in den Fächern Horn und Gesang in Sofia. Anschließend war er für 12 Jahre 1. Hornist am Opernhaus in Sofia. 2010 debütierte der Tenor als Herzog in Verdis Rigoletto. Seine Gastspiele führten ihn nach Holland, Belgien, Rumänien, Spanien und Russland. Seit 2012 ist er Ensemblemitglied der Staatsoper in Varna. 2014 gewann er den renommierten internationalen Wettbewerb Viva Verdi in Sofia. Im Mai 2017 debütierte er als Radames in Antwerpen. Zu seinem Repertoire gehören außerdem Partien wie Manrico, Calaf, Rodolfo, Gustavo, Turiddu, Canio, Cavaradossi, Nemorino, Pollione, Des Grieux sowie Danilo in Die lustige Witwe und die Titelpartie in Andrea Chenier.

Produktionen

Rolf
Germeroth

Rolf Germeroth

Rolf Germeroth, geboren in Frankfurt am Main, absolvierte seine Schauspielausbildung an der Staatlichen Hochschule für Musik und Theater Hannover. Von 1975 bis 1996 führten ihn Festengagements u. a. an die Theater in Freiburg, Münster, Bielefeld, Konstanz und Ulm. In der darauffolgenden Spielzeit gastierte er im Musical Sunset Boulevard am Rhein-Main-Theater Niedernhausen bei Frankfurt. Anschließend war er fünf Jahre am Badischen Staatstheater Karlsruhe engagiert sowie von 2003 bis 2014 am Theater Ingolstadt. Als Gast war und ist er u. a. am Nationaltheater Mannheim, bei den Luisenburg-Festspielen Wunsiedel und bei den Frankenfestspielen Röttingen zu erleben.

Zu seinem Schauspielrepertoire gehören Rollen wie Miller (Kabale und Liebe), Henri (Drei Mal Leben), Johan (Szenen einer Ehe), Peter Stockmann (Ein Volksfeind), Odoardo Galotti (Emilia Galotti), Alter Peer (Peer Gynt), Hardenberg (Die fetten Jahre sind vorbei). Im Musical trat er u. a. als Higgins und Pickering in My Fair Lady, Che und Magaldi in Evita, Herr Schulz in Cabaret, Pilatus in Jesus Christ Superstar sowie Dr. Scott in The Rocky Horror Show auf. Fernsehrollen übernahm er in Serien wie Schwarz greift ein, Die Fallers, Marienhof, Vorsicht, Falle!, Himmelheim und Dahoam is dahoam. Darüber hinaus ist Rolf Germeroth Sprecher für Hörspiele und Funkwerbung sowie Sprach- und Dialogcoach.

Tristan
Giovanoli

Tristan Giovanoli

Tristan Giovanoli, geboren 1993 in Lausanne, sammelte schon mit sieben Jahren seine ersten Erfahrungen auf der Bühne. Zehn Jahre lang nahm er Schlagzeug- und Zirkusunterricht und seine erste Musical-Hauptrolle spielte er während der Grundschulzeit. Mit fünfzehn Jahren begann er mit Gesangsunterricht am Konservatorium von Lausanne (Musical und klassischer Gesang). Zusätzlich nahm er Schauspiel- und Tanzunterricht. 2014 schloss er sein erstes Studium an der Musikhochschule Lausanne (HEMU) mit dem Bachelor of Arts ab. Während und nach seinem Studium trat er immer wieder als Solist, Schlagzeuger, mit Chören, Jazzbands, in Schauspielstücken und vor allem in Musicals wie Mary Poppins (Théâtre de Beaulieu, Lausanne), Die Schöne und das Biest (Auditorium Stravinski, Montreux) und La Revue de Cuche et Barbezat fait son Cabaret (Broadway Company, Théâtre du Passage, Neuchâtel) in Erscheinung. Durch seine vielseitigen Projekte war Tristan Giovanoli immer wieder im Fernsehen und Radio zu erleben. Seit Oktober 2016 studiert er Musical/Show an der Universität der Künste in Berlin. Dort war er in der Musical-Collage wenn ja wie viele (Regie: Rhys Martin) und in der Operette Die schöne Helena (Regie: Peter Lund) zu sehen. Zur Zeit spielt er die Rolle von Nasir im Musical Drachenherz (Regie: Peter Lund, Operhaus Chemnitz und Neuköllner Oper Berlin).
Foto: Timo Stacey

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Andreas
Goebel

Andreas Goebel

Geboren in Iserlohn, studierte Andreas Goebel an der Universität der Künste in Berlin. Seit seinem Abschluss 1989 spielte er in über achtzig Musiktheater-Inszenierungen von Anything Goes über Cabaret, Evita, Les Misèrables, Mamma mia!, Rocky Horror Show und West Side Story bis Zille sein Milljöh. Seit 2014 ist er als Johann Sebastian Bach in Bach. Das Leben eines Musikers am ATZE Musiktheater Berlin sowie als Bürgermeister Obermüller im Musical Der Hauptmann von Köpenick im Admiralspalast Berlin zu sehen. Außerdem war er am Staatstheater am Gärtnerplatz München in der deutschsprachigen Erstaufführung von Tschitti Tschitti Bäng Bäng, als August der Starke im Musical Friedrich in Fulda sowie 2012/2013 in Das Dschungelbuch als Balu am Gärtnerplatztheater München zu erleben. Andreas Goebel sammelte TV-Erfahrungen in diversen Serien wie Gute Zeiten, schlechte Zeiten, Verbotene Liebe, Ahornallee und Filmen wie Mein Vater (mit Götz George).

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Jeffrey
Hartman

Jeffrey Hartman

Jeffrey Hartman wurde in Anderson (Indiana) geboren. Er ist Preisträger mehrerer Wettbewerbe, u. a. gewann er einen 1. Preis beim Dicapo Opernwettbewerb, einen 2. Preis beim Peter-Elvin-Wettbewerb, einen 1. Preis der National Association of Teachers of Singing, den Ralph-Appleman-Preis sowie den Preis der Wagner Society of New York. Er nahm am Young Artist Program der Indianapolis Opera und der Sarasota Opera teil. 2013 war er in Hong Kong sowie in Costa Rica als Canio in I Pagliacci und Turiddu in Cavalleria rusticana zu erleben. In Hong Kong sang er außerdem den Herzog von Mantua in Rigoletto. Weiterhin gehören zu seinem Repertoire Partien wie Pinkerton, Rodolfo, Edgardo, Faust, Malcolm, Ismaele und Alfredo. 2015 coverte er an der Lyric Opera of Chicago die Partie des Cavaradossi in Tosca. Anschließend debütierte er als Bacchus in Ariadne auf Naxos an der Seattle Opera, eine Partie, die er danach auch an der Palm Beach Opera interpretierte. Mahlers Lied von der Erde sang er mit dem Seattle Youth Symphony Orchestra und dem Chamber Philharmonia Orchestra New York und dem Ensemble Vista Lirica. Höhepunkte waren auch Konzerte in der Church on the Hill in Boston, der Boston Lyric Opera und im Dicapo Opera Theatre. Jeffrey Hartman sang die Tenorpartien in Elias, Die Schöpfung und Carmina burana.  Als Solist sang er mit dem New York City Gay Men’s Chorus in der Carnegie Hall und trat in mehreren HIV/AIDS-Benefizkonzerten im New York City’s LGBT Community Center auf.  Andere Konzertengagements beinhalteten  Beethovens 9. Sinfonie, Mahlers Lied von der Erde und Haydns Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze, Brittens Les Illuminations, Mozarts Große Messe in c-Moll und Stainers Cruxification. An der Oper Chemnitz gab er sein europäisches Debüt als Calaf in Turandot. Anschließend war er u. a. als Des Grieux in Manon Lescaut am Theater Osnabrück zu erleben und gab sein Debüt in Großbritannien mit der Northern Ireland Opera und dem Ulster Symphony Orchestra in der Ulster Hall in Belfast als Rodolfo in La Bohème.

 

 

 

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Florian
Heinke

Florian Heinke

Florian Heinke wurde 1996 in Göttingen geboren. Er entdeckte seine Leidenschaft für Gesang, Schauspiel und Tanz im Alter von drei Jahren beim Besuch des Musicals Cats in Stuttgart. Erste Bühnenerfahrungen sammelte er im Alter von 11 Jahren als Solist in dem Schulstück Haydn für Kinder, das im Deutschen Theater in Göttingen aufgeführt wurde. Der zweifache deutsche Hip-Hop Vizemeister (Formation) stand bereits als Background-Tänzer bei der renommierten Musikveranstaltung Pop meets Classic auf der Bühne der Lokhalle Göttingen und war sowohl von 2011-2012 in der West Side Story als auch von 2013-2014 in The Rocky Horror Show am Deutschen Theater Göttingen zu sehen.
2015 folgte das Studium an der 2017 geschlossenen Joop van den Ende Academy in Hamburg. Seit 2016 studiert Florian Heinke an der Universität der Künste Berlin Musical/Show und feierte kürzlich die Dernière des Abschlussprojektes des zweiten Jahrgangs wenn ja wie viele im Uni.T Theater. Der Finalist des Bundesgesangswettbewerbes 2017 steht in der Uraufführung Drachenherz im Opernhaus Chemnitz als Günni auf der Bühne. Darüber hinaus trat er 2019 für den Film La paranza dei Bambini, der bei den Internationalen Filmfestspielen in Berlin Premiere feierte, sowie bei einem Musicalkonzert in Shanghai in Erscheinung.

Produktionen

Heiko
Herzeg

Heiko Herzeg

Heiko Herzeg, geboren in Göppingen, begann seine tänzerische Ausbildung bei Dimitar Protopopov in Rottenburg. 2010 wechselte er in die staatliche Tanzabteilung des Gymnasiums Essen-Werden. Nach seinem Abitur setzte er seine Ausbildung im Studiengang Zeitgenössischer und Klassischer Tanz an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main fort. Hier arbeitete er unter anderem mit renommierten Choreographen wie Iván Pérez, Regina van Berkel, Toula Limnaios, Georg Reischl, Jacopo Godani und Marguerite Donlon. In den Spielzeiten 2016/2017 und 2017/2018 war er im Rahmen seines Studiums Praktikant beim Ballett Chemnitz und tanzte hier u. a. in Gesichter der Großstadt, Eugen Onegin, Die Schneekönigin sowie Mozart-Briefe.

Liviu
Holender

Liviu Holender

Der österreichische Bariton Liviu Holender studierte in Wien Klavier am Konservatorium sowie Klarinette an der Musikuniversität. Seit 2013 erhält er Gesangsunterricht bei Karlheinz Hanser an der Wiener Musikuniversität.
In einer Produktion der Musikuniversität gab Liviu Holender 2015 am Schlosstheater Schönbrunn sein Debüt als Dr. Falke (Die Fledermaus). An der Volksoper Wien debütierte er in der Saison 2016/17 als Freddy Eynsford-Hill in My Fair Lady. Seit der Spielzeit 2017/2018 gehört er dem Ensemble des Staatstheaters am Gärtnerplatz in München an, wo er u.a. als Graf Eberbach in Lortzings Der Wildschütz, Papageno (Die Zauberflöte) und Hans Scholl in der Weißen Rose auf der Bühne stand. Außerdem war er als Silvio (Pagliacci) und Graf Almaviva an der Nationaloper Bukarest zu Gast. In der Spielzeit 2018/19 singt er in München u.a. Schaunard (La bohème) und Guglielmo (Così fan tutte).
Als Teilnehmer des Young Singers Project sang Liviu Holender bei den Salzburger Festspielen 2018 den Papageno in Die Zauberflöte für Kinder.
An der Oper Chemnitz gibt er 2019 sein Hausdebüt in der Partie des Papageno. Bei den Bregenzer Festspielen 2019 wird Liviu Holender als Marullo in der Neuproduktion von Rigoletto auf der Seebühne der Festspiele debütieren.
Foto: © Salzburger Festspiele / Doris Wild

Hardy
Hoosman

Hardy Hoosman

Biografie folgt in Kürze

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Martin
Iliev

Martin Iliev

Martin Iliev wurde in Kazanlak, Bulgarien geboren. Er studierte an der Nationalen Musikakademie Prof. Pancho Vladigerov in Sofia bei Resa Koleva. Seine Gesangskarriere begann er als Bariton mit Partien wie Don Giovanni, Figaro (Il barbiere di Siviglia), Enrico (Lucia di Lammermoor), Nabucco, Ezio (Attila), Don Carlo (Ernani), Germont, Conte di Luna, Rigoletto, Macbeth, Rodrigo (Don Carlo) und Jago (Otello). 2005 vollzog er einen Fachwechsel ins dramatische Heldentenorfach. Sein Debüt hatte er an der Staatsoper Stara Zagora, Bulgarien als Pinkerton in Madama Butterfly. Sein Repertoire beinhaltet u. a. Pollione, Manrico, Don Carlo, Radames, Otello, Des Grieux, Cavaradossi, Calaf, Turiddu, Don José, Siegmund, Siegfried (Siegfried, Götterdämmerung) und Tristan. Martin Iliev war mehrfach an Rundfunk- und Fernsehaufzeichnungen von Konzerten und Opern in Bulgarien beteiligt. Er ist Solist an der Nationaloper Sofia. Regelmäßig gastiert er in verschiedenen europäischen Ländern sowie in den USA und Japan. Als Konzertsänger war er in Bulgarien, Italien, Spanien, Weißrussland und Tschechien zu erleben. In der Saison 2015/2016 sang er Tristan beim Festival in Ljubljana, Siegmund (Die Walküre) und Siegfried (Götterdämmerung) im Festspielhaus Füssen, Calaf am Tokyo Bunka Kaikan, Cavaradossi an der Nationaloper Sofia. 2015 erhielt er den wichtigsten Musikpreis Bulgariens, den Crystal Lyre. In der Spielzeit 2016/2017 gab er sein Debüt als Tannhäuser an der Oper Chemnitz sowie als Parsifal an der Nationaloper Sofia.

Avtandil
Kaspeli

Avtandil Kaspeli

Avtandil Kaspeli kam über die Oboe zum Gesang. Der georgische Bass begann sein Studium am Staatlichen Konservatorium seiner Heimatstadt Tiflis und setzte es bei Nikolaus Hillebrand am Richard-Strauss-Konservatorium München fort. Beim Mozartensemble München debütierte er als Sparafucile in Rigoletto. Im Prinzregententheater München war er unter David Stahl als Colas (Bastien und Bastienne), Schnock (A Midsummer Night‘s Dream) sowie als Komtur (Don Giovanni) zu hören. Seit 2011 gehört er dem Ensemble des Badischen Staatstheaters Karlsruhe an. Hier sang er Partien wie Bartolo (Le nozze di Figaro), Komtur, Sarastro, Sprecher und Zweiter Geharnischter (Die Zauberflöte), Zacharias (Der Prophet), Hektor und Merkur (Die Trojaner), Zuniga (Carmen), Banquo (Macbeth), Sparafucile (Rigoletto), Pistola (Falstaff), Landgraf (Tannhäuser), Fafner und Hunding (Ring des Nibelungen), Titurel (Parsifal), Pimen (Boris Godunow), Angelotti (Tosca), Colline (La Bohème), Lorenzo (I Capuleti e i Montecchi) und Fürst (Adriana Lecouvreur). Gastspiele führten ihn in jüngster Zeit u. a. als Landgraf in Patrick Kinmoths Neuinszenierung des Tannhäuser sowie als Bartolo (Le nozze di Figaro) und Komtur an die Oper Köln. Zudem tritt der Bass als Konzert- und Opernsänger regelmäßig in Deutschland, Italien, Bulgarien und Georgien auf.
Foto: Ariel Oscar Greith

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Ngako
Keuni

Ngako Keuni

Ngako Keuni wurde in Acha Tugi (Kamerun) geboren und wuchs in seinem Heimatland auf. Bereits im Alter von 10 Jahren trat er einem Chor im Internat bei, begeisterte sich fürs Trommeln und entschloss sich, entgegen der Wünsche seiner Eltern kein Priester zu werden. Stattdessen strebte er eine Laufbahn als Opernsänger an, erhielt Gesangsunterricht und gewann 2008 den ersten Preis als Tenor an der Universität zu Douala, wo er Wirtschaftswissenschaften studierte. Er spielte unter anderem im Kurzfilm Douala Girl von Baloon Djilu und verschiedenen Werbefilmen mit. In Kamerun hatte er als Künstler keine Zukunft, zog also nach Qatar, um dort als Lehrer zu arbeiten, trat dem Qatar Concert Choir bei und gewann erste Erfahrungen als Musical-Darsteller in Les Misérables in der Rolle des Joly in Zusammenarbeit mit den Doha Players. Es folgten darauf weitere Rollen 2015 als Othello und 2016 in Alice in Wonderland als Onkel Raupe. Kurz darauf gab er seinen Job als Lehrer auf, um sein Studium Musical/Show an der Universität der Künste Berlin zu beginnen. Sein erster offizieller Auftritt in Deutschland folgte in wenn ja wie viele, einer Musical-Collage der Universität der Künste von Rhys Martin. Im Dezember 2018 ist er dort in der Operette Die schöne Helena als König Agamemnon zu sehen.

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Vasily
Khoroshev

Vasily Khoroshev

Vasily Khoroshev wurde in Russland geboren und studierte bis 2011 am Moskauer Konservatorium bei Petr Skusnichenko. Er gewann den 1. Preis beim dritten internationalen Wettbewerb Modern Art and Education. Sein erster Bühnenauftritt war 2006 als Cherubino in Le Nozze di Figaro in der Großen Halle des Moskauer Konservatoriums. 2010 sang er die Rolle des Geists in Dido and Aeneas unter dem Dirigat von Gabriele Garido an der Opéra de Lausanne und an der Opéra de Vichy. Er war als Artemis in Henzes Phaedra an der Deutschen Oper am Rhein zu sehen und ging mit Carmina burana auf eine internationale Konzerttour mit einer Bühnenversion der Theatergruppe La Fura del Baus, die ihn nach Santiago de Chile, Madrid, zum Ohrid Festival und an weitere Spielorte führte.
Als Cleone in Händels Oper Alessandro unter der Leitung von George Petrou (auf CD bei Decca Classics erschienen) sang Vasily Khoroshev an der Opéra Royal de Versailles, im Salle Pleyel, beim Festival George Enescu in Bukarest, am Hessischen Staatstheater Wiesbaden, am Royal Concertgebouw in Amsterdam, in der Moskauer Tschaikowsky-Halle, im Brüsseler BOZAR, bei den Händel-Festspielen Halle und am Theater an der Wien. 2013 debütierte er in einer neuen Fassung von Cavalieris Rappresentazione di anima et corpo an der Oper Frankfurt und 2016 in Kagels Mare Nostrum an der Bayerischen Staatsoper. 2014 hatte er sein Debüt als Tolomeo in Händels Oper Giulio Cesare am Stadttheater Klagenfurt. In der Saison 2015/2016 wurde er ans Staatstheater Darmstadt eingeladen, um in Monteverdis Il ritorno d’Ulisse in patria mitzuwirken. 2017 sang er die Rolle des Satirino in einer Neuproduktion von La Calisto an der Opéra National du Rhin in Strasbourg und in Mulhouse.
Foto: Paul Makhnev

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Andreas
Kindschuh

Andreas Kindschuh

Andreas Kindschuh, 1973 geboren, studierte nach dreijähriger Mitgliedschaft im Rundfunk-Jugendchor Wernigerode ab 1991 an der Franz-Liszt-Hochschule Weimar bei Gudrun Fischer und Mario Hoff. Noch in den ersten Studienjahren wurde er Mitglied des Kammerchores Kloster Michaelstein (Harz) und des auch international erfolgreichen Oktetts Die Minnesänger. 1994/95 absolvierte er bei Christa Hilpisch in Halle ein Zweitfachstudium als Altus.
Von 1995 bis 1997 wirkte Andreas Kindschuh als Assistent für Stimmbildung und Chorleitung an der Weimarer Hochschule, danach war er 2 Jahre lang Stimmbildner beim Landesmusikrat Thüringen. 2000 schloss er sein Studium in Weimar im Fach Sologesang/Bühne ab, danach begann er an gleicher Stelle ein Aufbaustudium bei Mario Hoff.
Seit 1996 führten ihn Gastengagements (Oper, Operette, Musical) an das Landestheater Eisenach/Rudolstadt, an das Theater Altenburg/Gera, an das Deutsche Nationaltheater Weimar, an die Komische Oper Berlin und an das Opernhaus Chemnitz. Mit Erfolg gastierte Andreas Kindschuh bereits in zahlreichen europäischen Ländern und in den USA. In der Rheingold-Produktion des Wagner-Verbands Minden war er 2015 in der Partie des Donner zu erleben.
Seit der Spielzeit 2002/03 ist Andreas Kindschuh festes Ensemblemitglied der Oper Chemnitz. Hier sang er u. a. Figaro (Mozart und Rossini), Dandini, Guglielmo, Masetto, Papageno, Harlekin (Ariadne auf Naxos), Sangesmeister (Rose vom Liebesgarten), Schaunard (La Bohème), Barbier (Die schweigsame Frau), Freidank (Benzin), Pater Delaura (Love and Other Demons), Bosola (Die Herzogin von Malfi), Leopold (Im Weißen Rössl), Roman Cycowski (Comedian Harmonists), Conférencier (Cabaret) und Seymour (Der kleine Horrorladen).

Daniel
Kirch

Daniel Kirch

Im Herbst 2018 gab Daniel Kirch sein äußerst erfolgreiches Debüt als Siegfried in der Neuproduktion Siegfried in Chemnitz. Daneben sprang er als Stolzing in Die Meistersinger von Nürnberg unter Kirill Petrenko in München und als Florestan in Fidelio in einer konzertanten Aufführung in Madrid und in szenischen Aufführungen in Dresden ein. Es folgte sein von Publikum und Presse umjubeltes Partiedebüt als Siegfried in der Neuproduktion Götterdämmerung in Chemnitz. Zu den spannenden Engagements 2019 zählen die Titelparte in einer Neuproduktion Tannhäuser unter Marc Albrecht und in der Regie von Christof Loy in Amsterdam, Tristan in einer Neuproduktion von Tristan und Isolde in Leipzig unter Ulf Schirmer und Siegfried in den Ring-Zyklen in Chemnitz. Am New National Theatre Tokyo wird er 2021 als Siegmund in Die Walküre gastieren.
Wichtige Stationen der jüngsten Vergangenheit sind Stolzing in Beijing, unter Ádám Fischer in Budapest, unter Justin Brown in Karlsruhe, unter Ulf Schirmer in Leipzig und unter Sir Mark Elder in Manchester, Severin in Weills Der Silbersee in Warschau, Fidelio und Parsifal in Stuttgart, Erik in Barcelona, Tokyo und Warschau, Tristan unter Hartmut Haenchen in Lyon, Der Fremde in konzertanten Aufführungen von Korngolds Das Wunder der Heliane an der Wiener Volksoper, die Titelpartie in Tannhäuser in Innsbruck und Leipzig, Siegmund in Die Walküre und die Titelpartie in Parsifal in Leipzig unter Ulf Schirmer, Fritz in Schrekers Der ferne Klang in Graz, Bacchus in Beijing, Paul in Korngolds Die tote Stadt in Nancy, Nantes und Angers, Florestan in Bergen und Hof, Lohengrin in Coburg, Nantes und Angers, der Kaufmann in Rihms Jakob Lenz in Bologna sowie Jim Mahoney in Essen und Leipzig. 2010 debütierte Daniel Kirch an der Deutschen Oper Berlin als Karl von Valois in Walter Braunfels’ Szenen aus dem Leben der heiligen Johanna, der letzten Inszenierung von Christoph Schlingensief. Weitere Gastspiele führten den Sänger an die Staatsoper Berlin, das Opernhaus Zürich, die Mailänder Scala, die Semperoper Dresden, die Wiener Staatsoper/Burgtheater Wien, die Oper Köln, die Bregenzer und Salzburger Festspiele, das Theater Basel, an die Nederlandse Reisopera, das Opernhaus Düsseldorf, das Théâtre de la Monnaie Brüssel und das Gran Teatro Liceu in Barcelona sowie an die Bayerische Staatsoper München.
Daniel Kirch arbeitet auch mit Dirigenten wie James Conlon, Valery Gergiev, Michael Gielen, Eliahu Inbal, René Jacobs, Marek Janowski, Susanne Mällki, Zubin Mehta, Markus Stenz, Christian Thielemann, Lothar Zagrosek und mit Regisseuren wie Harry Kupfer, Michael Thalheimer, Robert Carsen, Andreas Homoki, Peter Konwitschny, Günter Krämer, Christof Loy und David Pountney zusammen. Darüber hinaus ist Daniel Kirch ein international gefragter Konzert- und Liedsänger. Er studierte an der Hochschule für Musik seiner Heimatstadt Köln bei Hans Sotin sowie in Berlin bei Irmgard Hartmann-Dressler und erweiterte seine Studien mit James Wagner, Reiner Goldberg, Dennis O`Neill und Jan-Hendrik Rootering. Mit Beginn der Spielzeit 1997/1998 holte ihn Operndirektor Harry Kupfer in das Ensemble der Komischen Oper Berlin, der er, auch als Gast, bis 2004 verbunden war.  
Foto: Hermann und Clärchen Baus

 

 

James Edgar
Knight

James Edgar Knight

James Edgar Knight stammt aus Sydney, Australien und studierte an der Juilliard School in New York. Während dieser Zeit war er Teil des Lindemann Young Artist Development Program an der Metropolitan Opera und debütierte 2015 mit 25 Jahren in der Carnegie Hall als Solist in Beethovens 9. Sinfonie. Noch während seines Studiums erhielt er einen Festvertrag am Badischen Staatstheater Karlsruhe. Dort war er in den folgenden Partien zu erleben: Mario Cavaradossi (Tosca), Maurizio (Adriana Lecouvreur), Alfredo (La Traviata), Gabriele Adorno (Simon Boccanegra), Macduff (Macbeth), Fenton (Falstaff), Lucio Silla (Lucio Silla), Tybalt (Roméo et Juliette), Jonas (Le prophète), Froh (Das Rheingold), Ein junger Diener (Elektra), Erster Gralsritter (Parsifal), Ein Hirt (Tristan und Isolde) und Freddy Eynsford-Hill (My Fair Lady). James Edgar Knight hat bereits mit mehreren großen internationalen Sängern zusammengearbeitet, darunter Neil Shicoff, Martina Arroyo und Rockwell Blake. Außerdem ist er Preisträger der Wettbewerbe Metropolitan Opera National Council Competition und The Opera Index Vocal Competition. Mit Beginn der Spielzeit 2019/2020 gehört er zum festen Solistenensemble der Oper Chemnitz.

Johannes
Krimmel

Johannes Krimmel

Johannes Krimmel, 1995 in Ulm geboren, wuchs zweisprachig (deutsch, rumänisch) mit seinen drei Geschwistern auf. Er erhielt schon in jungen Jahren Klavierunterricht und stand bereits als Jugendlicher mit mehreren Produktionen am Theater Ulm auf der Bühne. Mit dem Musical West Side Story, in dem er mitwirkte, entschied er sich, seine Leidenschaft zum Beruf zu machen. Nach einer Ausbildung als Technischer Zeichner zog er 2016 nach Berlin und begann dort sein Musicalstudium an der Universität der Künste. Seitdem spielte er bei der Collage wenn ja wie viele am UNI.T, dem Theater der Universität der Künste, und in der Operette Die schöne Helena mit.
Foto: Max Jackwerth

Produktionen

Alexander
Kuchinka

Alexander Kuchinka

Alexander Kuchinka, geboren 1967 in Klagenfurt, lebt und arbeitet seit 1992 in Wien als Regisseur, Schauspieler, Autor und Musiker. (Schauspiel-)Engagements führten ihn u. a. ans Stadttheater Klagenfurt, ans Wiener Metropol, ans Theater in der Altstadt Meran, ans Schlosstheater Celle, ans Volkstheater Wien, ans Theater in der Josefstadt, ans Stadttheater Baden und an die Volksoper Wien. Als Regisseur zahlreicher Ur- und Erstaufführungen im Sprech- und Musiktheater, oft auch nach eigenem Buch bzw. eigener Musik, war er u. a. am Stadttheater Klagenfurt, am Stadttheater Baden, beim Kultur.Sommer.Semmering, beim Theatersommer Haag und bei den Festspielen Berndorf tätig. Neben Auftritten mit unterschiedlichen kabarettistischen Programmen zeichnet er für Auftragskompositionen, Konzeptbücher und Übersetzungen verantwortlich, z. B. die deutschen Liedtexte für Guys and Dolls im Auftrag der Wiener Volksoper (2009). Sein Musical Zzaun! (Buch: Tilmann von Blomberg) wurde 2018 an der Staatsoperette Dresden uraufgeführt, wo mit dem Musical Der Mann mit dem Lachen (gemeinsam mit Tilmann von Blomberg und Frank Nimsgern) 2019 eine weitere Uraufführung auf dem Spielplan steht. In der Spielzeit 2019/2020 wird er am Opernhaus Chemnitz die Uraufführung der Kinderoper Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt inszenieren, ebenfalls nach eigenem Libretto (Musik: Oliver Ostermann).
Foto: Robert Peres 

Tilo
Kühl-Schimmel

Tilo Kühl-Schimmel

Tilo Kühl-Schimmel war schon in seiner Jugend begeisterter Turniertänzer, absolvierte nach dem Abitur eine Ausbildung zum ADTV-Tanzlehrer im Bereich Gesellschaftstanz und ist seitdem Tanzlehrer in der Tanzschule Köhler-Schimmel. Später folgte eine Weiterbildung als Stepptanzlehrer. Tilo Kühl-Schimmel ist Praktischer Ausbildungslehrer und Lehrprobenprüfer im Allgemeinen Deutschen Tanzlehrerverbands e. V. und seit 2004 Geschäftsführer der Tanzschule Köhler-Schimmel GbR. Er beschäftigt sich außerdem mit dem Bereich Umgangsformen und ließ sich zum Business Knigge Coach nach den Richtlinien des Arbeitskreises Umgangsformen International (kurz: AUI) ausbilden. Der AUI wurde 1956 gegründet und ist damit das älteste in Deutschland tätige Sachverständigen-Gremium zu den Themen Verhalten, Kommunikation, moderne Umgangsformen – im allgemeinen Sprachgebrauch gern als Knigge-Gremium bezeichnet. Seit 2008 gibt Tilo Kühl-Schimmel u. a. Kurse wie das Antiblamierprogramm für Jugendliche. Beim Chemnitzer Opernball choreografiert er seit 2014 gemeinsam mit der Tanzlehrerin Michal Kristin Ronneburger den Walzerauftakt der Debütanten.
Foto: Tanzschule Köhler-Schimmel

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Björn Christian
Kuhn

Björn Christian Kuhn

Björn Christian Kuhn, geboren in Marburg, absolvierte ein Musical-Studium (Gesang, Schauspiel, Tanz) an der Folkwang Universität der Künste Essen und ein weiterführendes Gesangsstudium an der McGill-University in Montréal, Kanada. Von 2001 bis 2004 war er am Landestheater Coburg, von 2004 bis 2016 an der Oper Halle fest engagiert. Gastverträge führten ihn u. a. an die Deutsche Oper am Rhein, ans Aalto-Musiktheater Essen, an die Oper Leipzig (Musikalische Komödie), ans Staatstheater Schwerin, Theater Lübeck, Theater Chemnitz, Theater Hagen, Volkstheater Rostock, Theater Bielefeld, Landestheater Schleswig-Holstein, Pfalztheater Kaiserslautern, Konzerthaus Berlin, Theater & Philharmonie Thüringen, an die Landesbühnen Sachsen, Des Moines Metro Opera (USA), ans Theater des Westens, an die Seebühne Walenstadt, ans Grillo-Theater Essen, Düsseldorfer Schauspielhaus, an die Neuköllner Oper Berlin und ans Players’ Theater Montréal. Neben Musical-Partien wie den Titelrollen in Edgar Allan Poe (UA), Young Frankenstein (DSE) und Peter Pan, Tony, D’Artagnan (Die Drei Musketiere, DSE), Pasha Antipov (Doktor Schiwago, DSE), Conférencier und Ari Leschnikoff war er als Ferrando, Alfred, Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail) sowie in der Titelrolle in Simplicius (DEA) zu erleben. Er arbeitete mit Regisseuren wie Helmut Baumann, Joseph E. Köpplinger, Cusch Jung, Bernd Mottl, Andrea Moses, Holger Hauer, Robert Lehmeier, Aron Stiehl und Nicholas Broadhurst. Neben der Bühnentätigkeit sang er bereits in zahlreichen Werken des Konzert- und Oratorienfachs. Er wurde mehrfach ausgezeichnet. Mit Musik-Kabarett und Chanson-Programmen bereist er seit Jahren Kleinkunstbühnen (wie die Distel Berlin und das Renitenztheater Stuttgart) und Theater und hatte Gastauftritte in Radio und Fernsehen.
www.bjoernkuhn.de 
Foto: Falk Wenzel

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Ricardo Llamas
Márquez

Ricardo Llamas Márquez

Der Bassbariton Ricardo Llamas Márquez wurde in 1986 in Sevilla (Spanien) geboren. Er studierte Violine, Klavier und Komposition. Im Jahr 2009 erhielt er den ersten Gesangsunterrichten bei Francisco José Comino Crespo. Ricardo Llamas Márquez begann 2010 ein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik Manuel Castillo in Sevilla bei Rosa María de Alba und setzte es an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig bei Roland Schubert, dessen Meisterklasse er seit 2016 besucht, fort. Im Juni 2013 debütierte er in der Rolle des Leporello in Don Giovanni in Almería (Spanien) in der Regie von Curro Carreres und unter der musikalischen Leitung von Emilio Fenoy. Darüber hinaus war er bereits mit Rollen wie Kaspar (Der Freischütz, 2015), Alberich (Das Rheingold, 2017), Leporello und Achilla (Giulio Cesare, 2018) in den Opernprojekten der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy unter der musikalischen Leitung von Matthias Foremny und in der Regie von Matthias Oldag zu erleben. Als Gast sang er an der Oper Leipzig bereits Commisario Imperiale (Madama Butterfly, 2015/2016), Cecco del Vecchio (Rienzi, 2016) sowie Marullo (Rigoletto, 2018). 2019 wird er als Marquis d´Ovigny zu sehen sein. Derzeit singt er die Rolle des Horatio in Hamlet von Franco Faccio an der Oper Chemnitz. Ricardo Llamas Márquez war 2016 Stipendiat des Richard-Wagner-Verbands Leipzig.

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Helge
Lodder

Helge Lodder

Helge Mark Lodder stammt aus dem norddeutschen Raum um Lüneburg, wo er seine künstlerische Laufbahn auf dem Gymnasium und später am Theater begann. Er spielte unter anderem im Musical Frühlings Erwachen die Rolle des Moritz Stiefel und entdeckte dabei seine Leidenschaft für diese Gattung. Während des Studiums an der Universität der Künste Berlin sammelte er Bühnenerfahrungen nicht nur durch universitäre Projekte, sondern auch durch verschiedene Engagements. Im Dezember 2016 spielte er beispielsweise die Rollen Kai, Blumenkönigin und Finne Alvi in dem Kindermusical Die Schneekönigin im Varieté Wintergarten in Berlin und Björn in Dancing Queen im Stadttheater Peiner Festsäle. Im Frühjahr 2017 spielte Helge Lodder in der Neuköllner Oper Berlin Jürgen in der Uraufführung Kopfkino. Zum Ende seines Studiums verkörperte er mit Mogli in Das Dschungelbuch bei den Luisenburg-Festspielen die erste Hauptrolle in einer Uraufführung. Für seine Darbietung wurde ihm der Nachwuchsförderpreis der Festspielstadt Wunsiedel verliehen. In der Spielzeit 2018/2019 ist Helge Lodder in Hair im Staatstheater Karlsruhe zu erleben.
Foto: Julia Bornkessel

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Ralf
Lukas

Ralf Lukas

Der aus Bayreuth stammende Bassbariton Ralf Lukas studierte an der Hochschule der Künste Berlin, arbeitete mit Dietrich Fischer-Dieskau, Aribert Reimann und Hans Hotter. 1991 gewann er den 1. Preis beim Internationalen Vocalisten Concours ’s-Hertogenbosch. Nach ersten Erfahrungen an der Deutschen Oper Berlin entwickelte er sich über Partien wie Heerrufer, Wolfram und Amfortas bis zum Holländer in Katharina Wagners vielbeachteter erster Inszenierung. Es folgten Wotan und Wanderer, die Ralf Lukas u. a. in Münster, an den Staatstheatern von Wiesbaden und Darmstadt, in Köln, Rom, Riga und Macau verkörperte. Bei den Bayreuther Festspielen war er von 2006 bis 2012 regelmäßig als Donner, Gunther und Melot zu hören. Schließlich debütierte er 2008 am Staatstheater Darmstadt mit großem Erfolg als Hans Sachs. Als Barak (Die Frau ohne Schatten) war er am New National Theatre in Tokio zu hören, mit dem Donner im Rheingold gastierte er am Liceu in Barcelona, als Dr. Schön/Jack the Ripper an der Königlichen Oper Kopenhagen. An der Düsseldorfer Rheinoper war er kürzlich als Holländer und an der Staatsoper Hannover als Hans Sachs zu Gast. Zu seinen Partien gehören weiterhin Wozzeck, Kurwenal, die Titelpartie in Detlev Glanerts Caligula, Don Alfonso sowie Emil Jannings in der Uraufführung von Oscar Strasnoys Comeback. Er arbeitete mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Riccardo Chailly, Sir Colin Davis, Armin Jordan, Philippe Jordan, Lorin Maazel, Kurt Masur, Zubin Mehta, Sir Roger Norrington, Seiji Ozawa, Esa-Pekka Salonen, Wolfgang Sawallisch, Giuseppe Sinopoli, Christian Thielemann und Kyrill Petrenko. Als gefragter Konzertsänger mit umfangreichem Repertoire gastierte er u. a. in Berlin, Brüssel, Hamburg, Madrid, München, Paris, Rom, Sao Paulo und Wien sowie bei den Festivals von Montpellier, den Londoner Proms, Salzburg, Luzern, Rheingau und Schleswig-Holstein. Er wirkte bei diversen Funk- und Fernsehaufnahmen (ZDF, SFB, MDR, BR, Radio France, RAI, RTE) mit. Darüber hinaus sind verschiedene, zum Teil preisgekrönte CDs und DVDs mit Ralf Lukas erschienen. An der Oper Chemnitz war er in den vergangenen Jahren in verschiedenen Partien zu erleben, u. a. als Wanderer und Sarastro. Mit der Spielzeit 2019/2020 ist er dem Haus durch einen Residenzvertrag verbunden und gibt hier sein Rollendebüt als Alidoro in Rossinis La Cenerentola
Foto: Barbara Aumüller

Michael
Mehnert

Michael Mehnert

Michael Mehnert wurde in Leipzig geboren und wuchs in einem musikalischen Elternhaus auf. Schon frühzeitig erhielt er Instrumentalunterricht und sang in zahlreichen Chören. Seinem Gesangsstudium an der Musikhochschule Leipzig folgten Engagements am Landestheater Altenburg, den städtischen Bühnen Erfurt und Zwickau und seit 1993 an der Oper Halle.
 Zu seinem Repertoire zählen u. a. Tamino, Belmonte, Almaviva (Der Barbier von Sevilla) und 1. Fremder (Der Vetter aus Dingsda). Bis 2014 gehörte er dem Ensemble der Oper Halle an und wirkte dort in der Deutschsprachigen Erstaufführung von Frank Wildhorns The Scarlet Pimpernel (mit CD-Aufnahme) sowie des spanischen Erfolgsmusicals Mar i Cel und an den Produktionen Titanic, Dracula und Anatevka mit. Seither ist Michael Mehnert freischaffend tätig und widmet sich u. a. dem Ensemble Salon musical, welches insbesondere Operettentitel, alte Schlager, Film- und Musicalmelodien in musikalisch-literarischen Programmen zur Aufführung bringt.
Foto: Fotostudio Astrid Nerlich, Leipzig

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James
Moellenhoff

James Moellenhoff

James Moellenhoff wurde in St. Louis, Missouri (USA) geboren, wo er auch seine erste Gesangsausbildung erhielt, die er an der Southwest Missouri State University mit dem Bachelor of Music Degree abschloss. Nach weiteren Studien an der University of Texas in Austin debütierte er an der Austin Lyric Opera als Sarastro in Mozarts Oper Die Zauberflöte.
Auf Engagements an zahlreichen Opernhäusern in den USA und in Kanada folgte für James Moellenhoff der Wechsel nach Deutschland. In Bremen, Mannheim, Hannover, Frankfurt/Main, Köln, Stuttgart, Berlin und Leipzig eroberte er sich ein Repertoire, das alle großen Partien seines Faches auf der Opernbühne wie im Konzertsaal umfasst. Zwar liegt ein Schwerpunkt seines Wirkens im sogenannten Wagnerfach (Gurnemanz, Pogner, Hagen, Hunding, Landgraf, Daland, König Marke und König Heinrich), doch Mussorgskis Boris Godunow, Verdis Großinquisitor in Don Carlo und Zaccharia in Nabucco, Rocco in Fidelio, Osmin in Die Entführung aus dem Serail, Kezal in Die verkaufte Braut oder Fürst Gremin in Eugen Onegin singt er ebenso gern. Zu einstweiligen Höhepunkten seiner Karriere wurden in Montréal der König Marke in Tristan und Isolde, den Kent Nagano dirigierte, der Hagen in Götterdämmerung an der Königlichen Oper Stockholm unter der Leitung von Lief Sagerstam sowie an der Royal Opera Covent Garden unter Maestro Antonio Pappano, und an der Royal Danish Opera in Kopenhagen der Großinquisitor. An der Oper Chemnitz war er u. a. bereits als Sarastro in Mozarts Zauberflöte, als König Marke in Tristan und Isolde sowie als Gurnemanz in Parsifal zu erleben. Aktuell singt er Fafner in Das Rheingold sowie in Siegfried.
James Moellenhoff verfügt über ein vielseitiges Konzertrepertoire mit Werken wie Haydns Schöpfung, Händels Messias, Rossinis Stabat Mater, Mozart sowie Verdis Requiem und Beethovens Missa Solemnis.  
Foto: Andreas Birkigt

 

 

Produktionen

Jürgen
Mutze

Jürgen Mutze

Jürgen Mutze wurde in Plauen/Vogtland geboren. Er erlernte zunächst das Handwerk eines Rundfunkmechanikers und erwarb sein sängerisches Rüstzeug als Chorsänger in Greiz und Plauen. Über die Stationen Bernburg, wo er ins Solofach wechselte, Halberstadt, Gera, Eisenach und Zwickau wurde er 1980 an das Chemnitzer Opernhaus verpflichtet. Neben Fachpartien als Charaktertenor in zeitgenössischen Opernwerken konnte er auch im klassischen Opernrepertoire sowie in Operette und Musical seine Vielseitigkeit unter Beweis stellen: Lord Barrat in Henzes Der junge Lord und Mime in Wagners Ring des Nibelungen seien stellvertretend genannt. Die Knusperhexe in Hänsel und Gretel hat er insgesamt mehr als 300-mal gesungen. Der Oper Leipzig war er zehn Jahre als ständiger Gast verbunden. Weitere Gastspiele führten ihn u. a. nach New York, Tel Aviv, Gran Canaria, Venedig, Japan, Karlsruhe, Darmstadt, Dresden und in die Schweiz.

Till von
Orlowsky

Till von Orlowsky

Till von Orlowsky studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Claudia Visca (Gesang), Michael Mohapp (Schauspiel) und Christian Koch (Vocalcoach). Bereits während seines Studiums sammelte er vielfach Bühnenerfahrung bei diversen Festivals sowie u. a. in Linz und an der Neuen Oper Wien. Von 2015 bis 2016 war er Mitglied des Opernstudios der Akademie der Mailänder Scala. 2016 gab er neben Plácido Domingo als Servo in I due Foscari sein Debüt an der Mailänder Scala (inkl. TV-Liveübertragung) und sein Rollendebüt als Papageno in Die Zauberflöte in der Inszenierung von Peter Stein unter Ádám Fischer (inkl. ARTE TV-Liveübertragung). Es folgten Rollendebüts als Masetto in Linz und als Moralès in Vorarlberg. Weitere Gastspiele führten ihn nach Fürth, als Eisenstein zum Festival Schlossoper Haldenstein (Schweiz), erneut nach Mailand als Kilian (inkl. ARTE TV-Liveübertragung), in die Philharmonie Luxemburg, an das Teatro La Fenice in Venedig und die Oper Köln. An der Oper Chemnitz, der er mit der Spielzeit 2019/2020 durch einen Residenzvertrag verbunden ist, singt er u. a. Papageno in Mozarts Oper Die Zauberflöte, Dr. Falke in Strauß‘ Operette Die Fledermaus sowie Isidor, Isbert und Ismail in Suppés Operette Der Teufel auf Erden.

Matthias
Otte

Matthias Otte

Matthias Otte studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig. Im Rahmen des Studiums war er von 1996 bis 1998 Mitglied im Chemnitzer Schauspielstudio. Außerdem absolvierte er eine Gesangsausbildung bei Wieland Müller, Juliane Claus und Tommaso Randazzo. Sein erstes Engagement führte ihn ans neue theater Halle. Von 2002 bis 2006 war er festes Ensemblemitglied der Chemnitzer Oper. Hier spielte er zahlreiche große Musicalrollen wie Rocky, Enjolras, Jesus, Clifford Bradshaw, King Marchan (Victor/Victoria), Falco (FMA – Falco Meets Amadeus), Riff (West Side Story), Henry Higgins (My Fair Lady) sowie den Zahnarzt im Musical Der kleine Horrorladen, aber auch Boni in der Operette Die Csárdásfürstin und Samiel in der Oper Der Freischütz. In Stuttgart stand er als Axel Staudach und Kapitän in Ich war noch niemals in New York sowie als Harry und Sam in Mamma Mia! auf der Bühne, in Pforzheim und Bielefeld als Joe Gillis in Sunset Boulevard, in Oberhausen als Kerchak, Clayton und Porter (Tarzan). 2014 kehrte er als Nick Arnstein in Funny Girl nach Chemnitz zurück, 2015 folgte Anatoly Sergievsky in Chess, 2019 Haderer, Klosterpförtner, Vizeleutnant Nebel und Ballorganisator in Der Teufel auf Erden. Außerdem war er in verschiedenen Fernsehrollen zu sehen (u. a. Tatort, SOKO Leipzig und Polizeiruf 110).

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Gustavo
Peña

Gustavo Peña

Gustavo Peña wurde in Las Palmas geboren und studierte Gesang am Conservatorio Profesional de Música in seiner Heimatstadt. Später ging er nach Santa Cruz de Tenerife, wo er unter der Leitung von María Orán sang. Er verfügt über ein breites Opern- und Konzertrepertoire, das von Monteverdis Werken bis in die Gegenwart reicht und ist ein herausragender Interpret von Kammermusik, Oratorium und Oper. Er wurde zu vielen renommierten internationalen Musikfestivals eingeladen, so u. a. nach Tanglewood und Amsterdam. In der Spielzeit 2004/2005 war er Artist in Residence an der Staatsoper Berlin. Neben Auftritten mit den führenden spanischen Orchestern trat er mit den großen Klangkörpern in Dresden, Israel, Los Angeles, San Francisco und Toronto auf, mit dem Orquesta Sinfónica Nacional de Colombia, dem DR SymfoniOrkestret, dem Orchestre National du Capitole de Toulouse, dem BBC Philharmonic und Symphonic Orchestra, Freiburger Barockorchester und der Staatskapelle Berlin unter der Leitung u. a. von Semjon Bychkov, Frühbeck de Burgos, Charles Dutoit, Alberto Zedda, Daniel Barenboim, Juanjo Mena und René Jacobs. CD-Einspielungen sind Zeugnisse seiner Tätigkeit. Besonders hervorzuheben sind die Aufnahmen der Oper Gernika von Francisco Escudero mit dem Euskadi Sinfonieorchester für Decca Classics, La vida breve von Manuel de Falla mit dem Spanish National Orchestra für Deutsche Grammophon und mit der BBC Philarmonic für Chandos. Ab November 2018 ist er in der Titelpartie der Deutschen Erstaufführung von Franco Faccios Hamlet am Chemnitzer Opernhaus zu erleben.

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Karim
Plett

Karim Plett

Karim Plett hat seine Anfänge im Bereich des Musicals bereits als Kinderdarsteller gemacht. Im Stück Ich war noch niemals in New York mit der Musik von Udo Jürgens spielte er im Operettenhaus Hamburg die Rolle des Florian. Im Anschluss verkörperte er die Rolle des Artful Dodger im Musical Oliver Twist im Theater Zeppelin in Hamburg. Nach seiner Schulzeit begann er ein Studium an der Joop van den Ende Academy in Hamburg. Nach der Schließung der Schule wechselte er an die Universität der Künste Berlin, wo er im Fach Musical/Show studiert. Karim Plett war in der Operette Die schöne Helena in der Inszenierung von Peter Lund als König Menelaus sowie in der Musical-Collage wenn ja wie viele (Regie: Rhys Martin) zu erleben. In der neuen Produktion Pinocchio im Wintergarten Berlin spielt Karim Plett ab November 2019 die Titelrolle.

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Dario
Prola

Dario Prola

Der 1980 in Aosta geborene Tenor Dario Prola studierte Gesang an der Accademia della Voce in Turin bei Vittorio Marciano und besuchte Meisterkurse bei Claudio Desderi, Sherman Lowe und Katia Ricciarelli. Gegenwärtig wird er von Vito Martino unterrichtet. 2014 war er Finalist beim Internationalen Wettbewerb Salvatore Licitra und Gewinner des Internationalen Wettbewerbs Magda Olivero. 2015 debütierte er als Calaf in Turandot beim Festival Luglio Musicale Trapanese und sang diese Partie danach auch im Rahmen der Associazione Lirica Concertistica Italiana sowie am Teatro Fraschini in Pavia, Teatro Donizetti in Bergamo, Teatro Sociale in Como, am Theater Kiel und am Royal Opera House of Muscat in Oman. Außerdem war er als Radames in Cluj-Napoca, als Pinkerton in Trapani, als Manrico am Teatro Verdi in Triest und als Tonio in Kiel zu erleben.
Foto: Ivano Buat

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Jukka
Rasilainen

Jukka Rasilainen

Der deutsch-finnische Bass-Bariton Jukka Rasilainen singt an allen großen Opernhäusern der Welt, unter anderem an den Staatsopern in Wien und Berlin, in München, Zürich, an der Bastille in Paris, am Teatro Real in Madrid, in Tokio und Buenos Aires – besonders verbunden ist er der Semperoper in Dresden. Seine eindringlichen Rolleninterpretationen prägten zahlreiche Aufführungen der Bayreuther Festspiele und der Opernfestspiele in Savonlinna. Neben seiner charakterstarken Stimme begeistert Rasilainen bekannte Regisseure durch seine Lust am Spiel und durch seine Neudeutung großer Meisterwerke. Er hat bisher unter anderem mit Ruth Berghaus (Scarpia/Tosca), Götz Friedrich (Ring), Christoph Schlingensief (Parsifal), Peter Sellars (Tristan) und Robert Wilson (Ring) gearbeitet, außerdem mit Dirigenten wie Valery Gergiev, Zubin Mehta, Andris Nelsons, Giuseppe Sinopoli, Christian Thielemann und Franz Welser-Möst.
Jukka Rasilainen nahm Gesangunterricht bei Tina Scapini-Rella in Rom, studierte an der Sibelius-Akademie in Helsinki und sang am internationalen Opernstudio in Zürich. Entscheidend für seine Karriere war die Arbeit an der Semperoper in Dresden, wo er zum Kammersänger ernannt wurde und vielfältige Rollen von Mozart bis Wagner verkörperte. Ein wichtiger Fixpunkt seiner Karriere wurden die Bayreuther Festspiele. 2005 debütierte Rasilainen hier in der Titelpartie des Fliegenden Holländer. 2006 und 2007 sang er den Amfortas in Christoph Schlingensiefs Parsifal. Von 2008 bis 2012 gab er den Kurwenal in der Tristan und Isolde-Inszenierung von Christoph Marthaler und 2011 und 2015 den Telramund in der so genannten „Ratten-Inszenierung“ des Lohengrin von Hans Neuenfels. Außerdem ist er seit 2012 eine feste Größe in den Aufführungen der Bayreuther Kinderopern. Prägend für ihn waren die Arbeiten am Ring mit Götz Friedrich in Helsinki, mit Robert Wilson in Zürich und Paris, mit Keith Warner in Tokio und mit Willy Decker in Dresden. Außerdem trat er in Valentina Carrascos Ring in Buenos Aires auf und war Teil des Tristan-Projekts von Peter Sellars und Bill Viola unter der musikalischen Leitung von Esa-Pekka Salonen. Regelmäßig kehrt Rasilainen in seine Heimat zurück, seit 1987 tritt er an der Finnischen Nationaloper und bei den Opernfestspielen in Savonlinna auf, wo er unter anderem als Holländer, Tonio, Amonasro, Kurwenal und Scarpia zu hören ist. 2015 führten ihn seine Engagements unter anderem als Telramund zu den Bayreuther Festspielen, als Kurwenal unter Leitung von Zubin Mehta nach Neapel und als Herzog Blaubart nach Montpellier – außerdem sang er den Wotan am New National Theater Tokio, den Holländer in Polen und Seoul und den Kullervo beim Edinburgh Festival. Jukka Rasilainen ist in zahlreichen Rundfunk-Übertragungen zu hören und wirkt bei vielen DVD-Aufnahmen mit, unter anderem 2009 als Kurwenal und 2011 als Telramund bei den Aufzeichnungen der Bayreuther Festspiele, 2008 als Förster (Das schlaue Füchslein) an der Opéra Bastille Paris und als Wotan im „Colón-Ring“ in Buenos Aires 2012. Des Weiteren wirkt er in den Kinderoper-Produktionen Meistersinger von Nürnberg, Tristan und Isolde, Lohengrin und Parsifal der Bayreuther Festspiele mit, die ebenfalls auf DVD erschienen sind. Zuletzt führten ihn Engagements als Landgraf in Tannhäuser an die Oper Chemnitz, als Klingsor in Parsifal an die Finnische Nationaloper Helsinki sowie als Telramund in Lohengrin an die Wiener Staatsoper. Zu Beginn der Spielzeit 2019/2020 singt er Alberich in Das Rheingold an der Finnischen Nationaloper Helsinki. 
Foto: Rene Gaens

Denis
Riffel

Denis Riffel

Denis Riffel, geboren 1995 in Bielefeld, begann im Oktober 2016 sein Musicalstudium an der Universität der Künste in Berlin. Von drei bis 16 Jahren war er als Leistungssportler im Taekwondo mit nationalen und internationalen Titeln erfolgreich. Neben einigen Hauptrollen in Amateur- und Jugendproduktionen, wie Link Larkin in Hairspray, Athos in Die drei Musketiere und Nick Piazza in Fame, gab er mit der Rolle des Ausgucks Frederick Fleet in Titanic bei den Bad Hersfelder Festspielen sein Profi-Debüt. Unter der Regie von Rhys Martin stand er im Mai 2018 in der Collage wenn ja wie viele auf der Bühne. Er spielt in der Operette Die schöne Helena unter der Regie von Peter Lund den Orest. Im Dezember 2017 gewann er beim Bundeswettbewerb Gesang den 2. Platz (Hauptwettbewerb). Des Weiteren schreibt er eigene Songs und tritt als Singer/Songwriter und mit dem Duo 2Rist auf.
Foto: Max Jackwerth

 

 

Jan
Rogler

Jan Rogler

Jan Rogler wurde im bayerischen Marktredwitz geboren und spielte schon während seiner Schulzeit Seymour in Der kleine Horrorladen und das Biest in Disneys Die Schöne und das Biest. Danach war er als Tänzer in Stücken wie Rocky Horror Show und Blues Brothers bei den Luisenburg-Festspielen Wunsiedel zu sehen. Weitere Erfahrungen sammelte er als Mitglied des Musicalclubs am Theater Hof, wo er außerdem als Requisiteur, Regieassistent und Beleuchtungsassistent arbeitete. Von 2013 bis 2017 studierte Jan Rogler Musical an der Folkwang-Universität in Essen. Neben Hochschulproduktionen, u. a. die Eigenarbeit Reset, Hello Again und City Of Angels, gastierte er als Henry (Fast normal) an den Hamburger Kammerspielen sowie als Kit-Kat-Boy (Cabaret) und Butler James (My Fair Lady) am Grillo-Theater Essen. Im Sommer stand er in Magdeburg am Domplatz Open Air als Baby John in Leonard Bernsteins West Side Story auf der Bühne. 
Foto: Helene Claussen

Produktionen

Reto
Rosin

Reto Rosin

Reto Raphael Rosin studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart bei Hildemarie Keim sowie an der Hochschule für Musik Nürnberg-Augsburg bei KS Siegfried Jerusalem und ergänzte seine Ausbildung mit Meisterkursen und Privatstudien u. a. bei Dietrich Fischer-Dieskau, Francisco Araiza, Inge Borgkh und Bruno Pola. In der Spielzeit 1999/2000 debütierte er an der Staatsoper Stuttgart. Seither führten ihn Engagements an Opernhäuser und zu Festspielen im In- und Ausland, u. a. nach Stuttgart, Saarbrücken, Kaiserslautern, Bielefeld, Vancouver, Buenos Aires, Passau, Regensburg, Hagen, Bremerhaven, Linz, Luzern. Seine künstlerische Tätigkeit führte in bereits rund um den Globus in die Musikzentren von Japan über den Nahen Osten, Südafrika, Argentinien, Brasilien bis Kanada/USA. Seit 2010 ist er freischaffend im In- und Ausland tätig.
Er arbeitete bereits mit Regisseuren wie Hans Neuenfels, Inga Levant, Roland Schwab, Martin Kušej, Klaus Zehelein, Ultz, Ralf Nürnberger, Aaron Stiel und Roland Hüve zusammen und sang unter Dirigenten wie James Levine, Zubin Mehta, Georges Prêtre, Johannes Kalitzke, Howard Arman, Roberto Paternostro und Lothar Zagrosek. Sein Konzertrepertoire erstreckt sich von barocken über die großen romantischen bis zu zeitgenössischen Werken. Zu seinem umfangreichen Opern- und Operettenrepertoire zählen u. a. Partien wie Tamino, Alfredo, Barinkay (Der Zigeunerbaron), Eisenstein, Narraboth (Salome) und Lenski (Pique Dame). Den Fachwechsel in das Heldentenorfach vollzog Rosin in den letzten Jahren mit Partien wie Prinz (Rusalka), Hans (Die verkaufte Braut), Cavaradossi (Tosca), Max (Der Freischütz) und Lohengrin. Reto Raphael Rosin wirkte bei mehreren CD- und Rundfunkproduktionen u. a. beim SWR/BR mit und war Finalist und Preisträger mehrerer renommierter Wettbewerbe und Auszeichnungen, wie u. a. des Belvedere Oper-/Operettenwettbewerbs, des BR-Liedwettbewerbs und des Josef Suder Wettbewerbs für Zeitgenössischen Gesang. 2008 erhielt er den Kunstförderpreis des Freistaates Bayern in der Sparte Darstellende Kunst.
2006 wurde Reto Raphael Rosin als Dozent für Gesang an die Universität Passau berufen. 2010 sang er unter Enoch zu Guttenberg den Solo-Tenorpart in Verdis Requiem bei seiner Heiligkeit, Papst Benedikt XVI. im Vatikan.
An der Oper Chemnitz ist er seit 2016 regelmäßig zu Gast, sang u. a. Eisenstein (Die Fledermaus), John Blunt (Südseetulpen), die Titelpartie in Der Graf von Luxemburg, Mime (Das Rheingold), Valzacchi (Der Rosenkavalier) sowie Reinhart, Reinwald und Reiner in Der Teufel auf Erden und ist dem Haus ab der Saison 2019/2020 durch einen Residenzvertrag verbunden.

Jürgen
Schimmel

Jürgen Schimmel

Jürgen Schimmel, Seniorchef der Tanzschule Köhler-Schimmel GbR, ist wohl jedem Chemnitzer und Tanzsportbegeistertem in Deutschland ein Begriff. Seit seinem 12. Lebensjahr ist er mit dem Tanzen verbunden, führte zusammen mit Hildegard Köhler die Tanzschule und gründete 1966 mit ihr den erfolgreichen Tanzsportklub Orchidee. Als Tanzlehrer feierte Jürgen Schimmel 2013 sein 50. Berufsjubiläum. Im Deutschen Professional Tanzsportverband e. V. ist er als Vizepräsident Finanzen tätig und fungiert als Wertungsrichter und Turnierleiter. Dem Chemnitzer Publikum ist er vor allem durch die zahlreichen Tanzturniere in der Stadt bekannt.
Foto: Tanzschule Köhler-Schimmel

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Peter
Schöne

Peter Schöne

Peter Schöne, als leuchtender Bariton von der Süddeutschen Zeitung gepriesen, als exzellenter Sänger mit hervorragender Technik von FAZ, Opera Now und Opernwelt geadelt, hat sich mit seinem ausdrucksvollen lyrischen Bariton als Opern-, Konzert- und Liedsänger national und international etabliert. Entscheidende Weichenstellung waren Gewinne beim Schubert-Wettbewerb in Graz und beim ARD-Wettbewerb. Sein Opern-Debüt gab Peter Schöne an der Komischen Oper Berlin als Eddy in der Oper Greek von Mark-Antony Turnage.
Er war als Solist an mehr als 20 Opernhäusern engagiert und sang dort nahezu alle Partien seines Fachs. Zuletzt konnte er große Erfolge als Jochanaan in Salome von Richard Strauss und als Guillaume Tell in der gleichnamigen Oper von Rossini feiern. Seit dem Beginn seiner Ausbildung beschäftigt sich Peter Schöne intensiv mit dem deutschen Klavierlied. Eine Gesamtaufnahme aller Schubertlieder entsteht zurzeit auf www.schubertlied.de. Peter Schöne ist gern gesehener Gast bei Orchestern wie dem NDR-Sinfonieorchester, dem Münchner Rundfunkorchester, den Deutschen Kammervirtuosen, der musikfabrik oder beim Ensemble Kontrapunkte Wien.
Durch seine enge Zusammenarbeit mit dem Pianisten Axel Bauni und den Komponisten Moritz Eggert, Wilhelm Killmayer, Aribert Reimann und Wolfgang Rihm wird sein ausgeprägtes Talent für die Musik des 20. und 21. Jahrhunderts deutlich. Das leidenschaftliche Engagement für diese Musik wurde mit dem Schneider-Schott-Musikpreis honoriert. Peter Schöne ist Mitglied bei aDevantgarde e. V., 2015 bis 2017 im Kuratorium. Peter Schöne ist studierter Geiger und lebt mit seiner Frau, der Regisseurin Barbara Schöne, Tochter Clara und Sohn Severin in Saarbrücken, wo er momentan am Staatstheater engagiert ist.
Foto: Gisela Schenker

 

 

Produktionen

Paul
Schweinester

Paul Schweinester

Der österreichische Tenor Paul Schweinester ist in allen Bereichen der klassischen Musik zu Hause und international gefragt. Im Bereich der Oper konnte er in den letzten Jahren an internationalen Häusern, wie dem Royal Opera House Covent Garden London als Brighella in Ariadne auf Naxos, im Palais Garnier als Pedrillo in Die Entführung aus dem Serail oder bei den Salzburger Festspielen als Basilio in Die Hochzeit des Figaro reüssieren. Bei einer CD-Aufnahme von Mozarts Entführung aus dem Serail bei der Deutschen Grammophon sang er an der Seite von Diana Damrau und Rolando Villazón; die CD erschien im Herbst 2016. Die erneute Zusammenarbeit im Sommer 2018 mit dem Label, bei der Paul Schweinester den Monostatos in der Zauberflöte eingesungen hat, bestätigt den Erfolg.
Aber auch an der zeitgenössischen Oper findet der Sängerdarsteller Gefallen. Hier konnte er am Theater an der Wien als Toni in Elegie für junge Liebende begeistern. Am Münchner Gärtnerplatztheater sang er in der Oper Onkel Präsident von Friedrich Cerha den Josef Powolny. Den Sommer 2017 verbrachte er in der Hochburg der Operette. Bei den Seefestspielen Mörbisch sang er den Vogelhändler in Carl Zellers gleichnamigem Werk. Ein weiteres Steckenpferd ist die gepflegte Unterhaltungs- und Tanzmusik auf den großen Wiener Bällen, z. B. auf dem Philharmonikerball, dem Kaffeesiederball oder dem Kaiserball, bei denen er als Sänger des Orchesters Divertimento Viennese durch die Abende begleitet. Im Konzertbereich bezeugen zahlreiche Auftritte an der Seite von namhaften Dirigenten und Orchestern das internationale Format des Künstlers. Unter der Leitung von Hans-Christoph Rademann sang er Bachs Weihnachtsoratorium in Baden-Baden, München, Stuttgart und im Haus der Musik Moskau. Unter Adam Fischer war Paul Schweinester mit Haydns Schöpfung in der Béla Bartók National Concert Hall sowie mit der Camerata Salzburg unter Paul Langreé mit Mozarts Requiem in Kolumbien zu erleben. Nicht zu vergessen ist das Kunstlied, dem der Sänger sein Herzblut widmet. Auftritte mit Programmen beim NDR Hamburg, bei der Jeunesse Wien, der Schubertiade Vorarlberg, beim internationalen Brahmsfest Mürzzuschlag oder beim Austrian Cultural Forum New York zeugen von den aktiven Konzertbestrebungen des jungen Musikers.

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Gerhard
Siegel

Gerhard Siegel

Gerhard Siegel begann seine Musikerlaufbahn als Instrumentalist und Komponist. Nachdem er sein Gesangsstudium bei Liselotte Becker-Egner am Konservatorium von Augsburg abgeschlossen hatte, wurde er Ensemblemitglied des Stadttheaters Trier. Hier gelangte die Bühnenfassung von Heinrich Heines Deutschland – ein Wintermärchen zur Uraufführung, zu der er die Musik komponiert hatte. Gerhard Siegel war Preisträger beim Internationalen Hans-Gabor-Belvedere-Gesangswettbewerb in Wien. Nach einem Engagement als Spiel- und lyrischer Tenor am Anhaltischen Theater Dessau und Gastspielen in Deutschland, Bulgarien, Holland und Spanien wurde er nach Augsburg verpflichtet. 1998 debütierte er an der Bayerischen Staatsoper München. Von 1999 bis 2006 verband ihn ein Festengagement mit dem Theater Nürnberg, wo er sein Repertoire v. a. im dramatischen und Heldentenor-Fach erweitern konnte. So sang er hier Parsifal, Bacchus, Herodes, Florestan, Laca und Sergej in Schostakowitschs Lady Macbeth aus Mzensk, aber auch Mephistopheles in Busonis Faust, Tom Rakewell und Alfredo. Besonders gefeiert wurde er bei seinem Debüt als Stolzing in den Meistersingern von Nürnberg und in der Titelpartie von Siegfried.
Seit 2006 freischaffend tätig, gastierte Gerhard Siegel als Max an der Komischen Oper Berlin, in Hindemiths Nusch-Nuschi unter Gerd Albrecht und als Max in Jonny spielt auf in Köln, als Florestan beim Granada Festival, als Protagonist in Weills gleichnamiger Oper bei den Bregenzer Festspielen, als Herodes an der Wiener Staatsoper, in Brüssel, Barcelona, London und Madrid, als Hauptmann in Wozzeck am Teatro Real Madrid und an der Opéra Bastille in Paris, in Zemlinskys Traumgörge an der Deutschen Oper Berlin und als Sellem in The Rake’s Progress im Theater an der Wien. Eine zentrale Partie seines Repertoires ist Mime in Rheingold und Siegfried. Er sang ihn an der Metropolitan Opera New York, bei den Bayreuther Festspielen, in dem von Jeffrey Tate geleiteten Ring der Kölner Oper, am Royal Opera House London und unter Jun Märkl in Tokio. Ein weiterer künstlerischer Höhepunkt war Klaus-Narr in Schönbergs Gurre-Liedern auf einer Tournee mit Michael Gielen und dem SWR Sinfonieorchester sowie mit den Wiener Philharmonikern unter Zubin Metha, bei dem er jüngst dieselbe Partie an der Bayerischen Staatsoper erneut mit großem Erfolg gesungen hat. Im Sommer 2017 debütierte er als Midas in Strauss’ Die Liebe der Danae bei den Salzburger Festspielen unter der Leitung von Franz Welser-Möst. Es folgten Herodes in Salome in Zürich und an der Staatsoper Berlin, Mime unter Christian Thielemann in Dresden und die Rückkehr an die Metropolitan Opera in New York als Hexe in Hänsel und Gretel.
Künftige Projekte 2018/2019 sind u. a. die Hexe am Royal Opera House London, Herodes an der Müpa Budapest sowie Mime im gesamten Ring an der Metropolitan Opera in New York.
Foto: Claudio Hiller

Produktionen

Benjamin
Sommerfeld

Benjamin Sommerfeld

Der gebürtige Magdeburger Benjamin Sommerfeld schloss 2011 sein Studium im Fach Musical/Show an der Universität der Künste Berlin mit Auszeichnung ab. Schon vor Beginn des Studiums stand er in den Musicals Honk! (Theater der Altmark Stendal), Fame und Hair (Theater Magdeburg) auf der Bühne. Er war zudem an der Entwicklung des neuen Musicals Hermann – der Matrose unter der Regie von Ulrich Wiggers beteiligt und übernahm darin die Rolle des Jean. Zu seinen Engagements zählen One Touch Of Venus (Anhaltisches Theater Dessau), Ein Herz sucht einen Parkplatz, Joschi in Mein Avatar und ich (beides Neuköllner Oper Berlin) und Peter Schlönzke in der Weltpremiere von Hape Kerkelings Kein Pardon (Capitol-Theater Düsseldorf und Musikalische Komödie Leipzig). In Wien war er bei Natürlich Blond als Lowell und Emmett Forrest im Ronacher sowie als Sky in Mamma Mia! und Peter in Jesus Christ Superstar im Raimund Theater zu sehen. Danach führte ihn sein Weg ans Gärtnerplatztheater München, wo er die Rolle des Ritchie in Thomas Herrmanns Bussi kreierte. Zu seinen weiteren Engagements zählen Joe in 9to5 im Zeltpalast Merzig, Woof in Hair beim DomplatzOpenAir des Theaters Magdeburg, David in Sarg Niemals Nie in der Bar jeder Vernunft Berlin, Edelbert von Grootfru jr. in Cindy Reller im Schmidt Theater Hamburg, Willard Hewitt am Staatstheater Darmstadt in Footloose sowie Ozzie in On The Town an der Musikalischen Komödie Leipzig. Aktuell ist er als Motel in Anatevka am Theater Magdeburg zu erleben.

Produktionen

Timo
Stacey

Timo Stacey

Der 1997 in Lüdenscheid geborene Timo Stacey wuchs in der sauerländischen Kleinstadt Halver auf. Er begeisterte sich schon früh für Tanz, Theater und Musik. Mit vier Jahren sang er zum ersten Mal vor Publikum und mit 13 stand er erstmals auf einer großen Theaterbühne. Es folgten Auftritte mit Tanz, Gesang und Schauspiel u. a. im Opernhaus Dortmund und in Film- und Fernsehproduktionen. Gegen Ende seiner Schulzeit intensivierte sich der Wunsch, Musicaldarsteller zu werden. Timo Stacey nahm Tanz-, Gesangs- und Schauspielunterricht. Seit 2016 studiert er Musical/Show an der Universität der Künste in Berlin, wo man ihn zuletzt in der Musical-Collage wenn ja wie viele (Regie: Rhys Martin) und in der Operette Die schöne Helena (Regie: Peter Lund) erleben konnte.
Foto: Antonia Breidenbach

Produktionen

Florian
Stanek

Florian Stanek

Florian Stanek studierte an der École Internationale de Théâtre Jacques Lecoq Paris sowie an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien in der Abteilung Musikalisches Unterhaltungstheater. Während des Studiums spielte er bereits in Produktionen wie Urinetown, Frau Luna und The Wild Party. Der Sänger war bisher u. a. in Ragtime (Oper Graz), Der gestiefelte Kater (Oper Graz), Die Hochzeit des Figaro (Sommerfestival Kittsee), Kaiserin Josephine (Lehár Festival Bad Ischl), Victor/Victoria (Stadttheater Baden), Die Dreigroschenoper (Theater an der Wien), Cinderella von Alma Deutscher (Casino Baumgarten Wien), Der Zauberlehrling (Oper Graz), Das Dreimäderlhaus (Bühne Baden), Emil und die Detektive (Oper Graz), Kiss me, Kate! (Felsenbühne Staatz), Grimm! (Oper Graz), Gräfin Mariza (Bühne Baden), Jugend ohne Gott (Next Liberty Graz), Die Schöne und das Biest (Felsenbühne Staatz), Frühlingserwachen (Dschungel Wien) und Das Märchen vom alten Mann (Wien Modern) zu erleben.
Florian Stanek ist außerdem als Autor für TV und Bühne tätig und wurde 2016 und 2018 mit dem MUT-Autorenwettbewerb des Gärtnerplatztheaters ausgezeichnet.
2018 erhielt er den Deutschen Musical Theater Preis in der Kategorie "Bester Hauptdarsteller".
www.flostanek.at 
Foto: Anna Stöcher

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David
Steffens

David Steffens

David Steffens wuchs im bayerischen Bad Reichenhall auf und war schon während seiner Gymnasialzeit Jungstudent an der Universität Mozarteum in Salzburg. Er erhielt seine Ausbildung bei Horiana Branisteanu im Konzertfach Gesang am Mozarteum, in der Opernklasse des Mozarteums bei Josef Wallnig und Eike Gramss sowie in der Liedklasse von Wolfgang Holzmair. Als bester Absolvent seines Jahrgangs wurde er 2011 mit der Lilli-Lehmann-Medaille der Internationalen Stiftung Mozarteum in Salzburg ausgezeichnet. 2010 debütierte er am Salzburger Landestheater als Bartolo in Le nozze di Figaro. In der Spielzeit 2011/2012 war er im Internationalen Opernstudio am Opernhaus Zürich engagiert. Bei den Salzburger Festspielen 2012 war der junge Bass im Young Singers Project unter anderem als Sarastro zu erleben. Von 2012 bis 2014 war er Mitglied des Ensembles am Stadttheater Klagenfurt. Seit der Spielzeit 2015/2016 gehört er dem Ensemble der Staatsoper Stuttgart an, wo er u. a. Figaro (Le nozze di Figaro), Fürst Gremin (Eugen Onegin), Eremit (Der Freischütz) und Sarastro (Die Zauberflöte) gestaltete. Er gastierte am Teatro Real Madrid, an der Deutschen Oper am Rhein, der Volksoper Wien, der Opéra national de Lyon, am Teatro Giuseppe Verdi Trieste, am Theater St. Gallen, an der Opéra de Lausanne, am Nationaltheater Prag, Opéra national du Rhin in Straßburg, bei der Mozartwoche Salzburg und bei den Salzburger Festspielen, wo er auch im Sommer 2019 wieder zu erleben ist: In George Enescus Opernrarität Œdipe singt er den Grand Prêtre unter der musikalischen Leitung von Ingo Metzmacher und in der Regie von Achim Freyer. Zudem wirkt er in Romeo Castelluccis 2018 begeistert aufgenommener Salome unter der Leitung von Franz Welser Möst mit. Prägende Rollen auf der Opernbühne sind außerdem Osmin, Baron Ochs, Rocco, König Heinrich und Kaspar.
Zu den Höhepunkten seiner Konzerttätigkeit zählen Auftritte im Gewandhaus Leipzig, Herkulessaal München, Teatro Manzoni Bologna, Maison symphonique de Montréal, bei der Schubertiade Hohenems und im Großen Saal der Stiftung Mozarteum in Salzburg. Er musizierte mit Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Orchestre symphonique de Montréal, dem MDR Sinfonieorchester Leipzig, der camerata Salzburg, dem Orchester des Opernhauses Bologna, dem Mozarteum Orchester Salzburg und der Akademie für Alte Musik Berlin und arbeitete mit Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Kent Nagano, René Jacobs, Zubin Mehta, Enoch zu Guttenberg, Ingo Metzmacher, Ivor Bolton, Christoph von Dohnànyi, Peter Schneider und Lothar Zagrosek.
Foto: Christian Kaufmann

 

 

Georg
Streuber

Georg Streuber

Georg Streuber studierte Gesang an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden bei Matthias Weichert, wo er im Rahmen der Opern- und Liedklasse von Andreas Baumann und Olaf Bär und auch bei Gastdozenten wie Gerold Huber, Anne Le Bozec, Didier Henry, Peter Schreier, Evelyn Herlitzius und Camilla Nylund seine Kenntnisse vertiefen konnte. Nach erfolgreicher Beendigung des Studiums sind KS Magdalena Hajóssyová, Martin Snell und Allison Oakes als wichtigste Lehrer zu nennen. Bereits vor dem Studium sammelte der in Chemnitz gebürtige Bariton erste Erfahrungen im Kinder- und Jugendchor der Oper Chemnitz und später als Schüler von Regine Köbler und Sebastian Richter. Im Rahmen seiner Konzerttätigkeit bilden vor allem Oratorien und Liederabende Schwerpunkte. Georg Streuber wurde vielfach ausgezeichnet, so u. a. beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert, mit dem 1. Preis beim internationalen Duschek-Wettbewerb in Prag und 2012 dem Sonderpreis für Liedgestaltung beim Lions-Gesangswettbewerb in Bad Endorf. Nach seinem Operndebüt als Papageno in einer Studioproduktion 2007 in Chemnitz, schlossen sich 2009 bei den Opernfestspielen in Bad Hersfeld die Partie des Dr. Cajus in Otto Nicolais Komischer Oper Die lustigen Weiber von Windsor und 2010 Partien in zwei zeitgenössischen Kammeropern von Martin Hecker an der Semperoper Dresden an. 2011 war er beim 100° Festival in Berlin in einer Operncollage mit Ausschnitten aus Hans Gals Oper Die heilige Ente als Mandarin zu erleben. Seit 2014 ist er regelmäßiger Gast am Theater Plauen-Zwickau in Produktionen wie Cherubino mischt sich ein, Der gestiefelte Kater, Kiss Me, Kate und Ritter Blaubart.
http://georgstreuber.com/
Foto: Dominique Caillat

Produktionen

Peter
Svensson

Peter Svensson

Der in Wien geborene Tenor Peter Svensson begann seine Sängerlaufbahn als Sopransolist bei den Wiener Sängerknaben, studierte anschließend am Konservatorium und der Musikhochschule in Wien und war Schüler von Gerd Nienstedt, Fritz Uhl und Reiner Goldberg. Meisterstudien absolvierte er bei René Kollo. Zu seinem Repertoire zählen beinahe alle großen Heldentenor-Partien der Opernliteratur. Tristan, Siegfried, Siegmund, Tannhäuser, Parsifal, Bacchus, Florestan, Peter Grimes, Cavaradossi, Canio ist eine Auswahl aus den 56 Hauptpartien, die der er gesungen hat. Peter Svensson wurde noch während des Studiums von Claudio Abbado an die Wiener Staatsoper engagiert und war 1991 bis 2007 Mitglied der Staatsoper Prag. Engagements führten ihn auf viele wichtige Bühnen, darunter La Scala in Mailand, die Deutsche Oper Berlin, die Semperoper Dresden sowie an die Opernhäuser in Buenos Aires, Mexico City, Bilbao, Rom, Prag, Palermo, Kopenhagen, Leipzig, Köln, Helsinki, Asuncion, Barcelona, Genf, Stuttgart, Seoul, Tokyo, Osaka, Taipei, Peking, Moskau. Der Künstler wurde zu bedeutenden Musikfestspielen eingeladen, wie Edinburgh, Ankara, Wien, Luzern, Erl, Prager Frühling, Schaljapin Opernfestival in Kasan, Wexford, Belgrad und Bergen Festival. Auch als Konzertsänger ist Peter Svensson als Interpret anspruchsvoller Tenorpartien wie in Mahlers 8. Sinfonie und Das Lied von der Erde, in Janáčeks Glagolithischer Messe und Oedipus Rex gern gesehener Gast auf den bedeutenden Konzertpodien der Welt. Zahlreiche zum Teil preisgekrönte CD-Einspielungen liegen vor. Peter Svensson ist Preisträger des Internationalen Richard-Tauber-Gesangwettbewerbs und Stipendiat der Richard Wagner Gesellschaft. Seit 2016 ist Peter Svensson Dozent für Sologesang am Wiener Franz Schubert Konservatorium.

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Bjørn
Waag

Bjørn Waag

Bjørn Waag studierte in München und Berlin Gesang, Dirigieren, Musikwissenschaft und Philosophie, war Kulturredakteur bei der ältesten Tageszeitung Norwegens Morgenbladet und Meisterschüler von Dietrich Fischer-Dieskau und Ernst Haefliger. Erste Festengagements führten ihn schon 1984 zum Theater Bremen, darauf folgten u. a. das Nationaltheater Mannheim, das Musiktheater im Revier, das Deutsche Nationaltheater Weimar und die Oper Basel. Waag übernahm zudem 2003 den Lehrstuhl Kurt Widmers an der Hochschule für Musik in Basel, wo er eine volle Hauptfachklasse betreute. Zudem leitete er die dortige Fachgruppe Gesang/Liedinterpretation, war Künstlerischer Leiter des von ihm entwickelten Studios für Musiktheater FRONT STAGE BASEL und Initiator und Präsident des LiedForumBasel e. V. 1997 wurde Waag die Mitgliedschaft in der Freien Akademie der Künste angetragen, „...in Anerkennung seiner vielfältigen künstlerischen Arbeit im Bereich Darstellende Kunst/Theater.“
Als Gastsänger ist er europaweit unterwegs, u. a. an der Bayerischen Staatsoper, am Staatstheater Stuttgart, am Teatro La Fenice in Venedig und beim Maggio Musicale in Florenz. Mit Konzerten und Liederabenden trat er in ganz Europa, von Kirkenes bis Palermo, auf. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet ihn seit 1988 mit dem hr-Sinfonieorchester. Waag führte bereits mehr als 130 Opernpartien auf. Einen Schwerpunkt seiner Arbeit bildet die zeitgenössische Musik. Komponisten wie Trojahn, Huber, Zimmermann, Moser und Heusinger schrieben Rollen speziell für ihn. Er arbeitete mit Regisseuren wie Jürgen Gosch, Elisabeth Stöppler, Claus Guth, Jossi Wieler und Vera Nemirova. Waag sang 2012/2013 die Titelpartie in Trojahns Orest (DEA) an der Staatsoper Hannover und war bisher schon in sechs Neuinszenierungen des Ring als Alberich und Gunther zu erleben. In letzter Zeit wurde er als Beckmesser in Wagners Meistersinger von Nürnberg bei der ersten Inszenierung in Polen seit dem Jahre 1932 gefeiert. Dr. Schön in Bergs Lulu (Regie: E. Stöppler), Shylock in Der Kaufmann von Venedig, die Prager Erstaufführung des gigantischen Werks Totentanz von Thomas Adès unter der Leitung des Komponisten sowie eine Konzerttournee mit Schönbergs Ein Überlebender aus Warschau rundeten die Saison ab. Von Bjørn Waag liegen zahlreiche CD-Aufnahmen mit Werken u. a. von Wagner, Schönberg, Wolf-Ferrari und Laporte vor.
Foto: Pedro Malinkowski

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