© Nasser Hashemi

Ensemble

Damen

Damen

Marie
Hänsel

Marie Hänsel

Marie Hänsel wuchs in einer lebenslustigen Großfamilie auf und studierte 2010 bis 2017 in Dresden bei Margret Trappe-Wiel. 2012 gab sie ihr Operndebüt als Barbarina in Mozarts Le nozze di Figaro und sang in den folgenden Jahren in verschiedenen freien Produktionen u. a. Gretel in Hänsel und Gretel und Titania in Ein Sommernachtstraum von Benjamin Britten. Die Sopranistin gastierte 2015 am Mittelsächsischen Theater Freiberg und war in der Spielzeit 2016/2017 an den Landesbühnen Sachsen als Clorinda in La Cenerentola und als Papagena in Die Zauberflöte engagiert. Zeitgleich begann sie ein Gastengagement an der Staatsoperette Dresden und spielte dort bis 2018 Cupido in Orpheus in der Unterwelt und Käthchen in The Black Rider. Seit 2016 ist die junge Sängerin mit dem Opernhaus Chemnitz verbunden, sie war hier bereits als Sand- und Taumännchen (Hänsel und Gretel), Eliza Doolittle (My Fair Lady), Adele (Die Fledermaus), Papagena und Pamina (Die Zauberflöte) sowie als Amanda, Amalia und Amira in Franz von Suppés Operette Der Teufel auf Erden zu erleben. Mit Beginn der Spielzeit 2019/2020 gehört sie zum festen Solistenensemble.
Die Arbeit der Sopranistin zeichnet sich zudem durch ein begeistertes und umfangreiches Schaffen im Konzertbereich aus. Hier konnte sie in kirchlichen Kontexten und in Zusammenarbeiten mit Ekkehard Klemm, Hans-Christoph Rademann, Milko Kersten und Matthias Liebich wirken. Wichtige Impulse für ihr künstlerisches Schaffen erhielt sie von Rainer Fritzsch, Christiane Kühn, Charlotte Lehmann, Christian Kluttig und Barbara Locher.

Franziska
Krötenheerdt

Franziska Krötenheerdt

Franziska Krötenheerdt wurde in Halle an der Saale geboren und wuchs in Berlin auf. Sie studierte Gesang an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar bei Věnceslava Hruba-Freiberger.
Direkt im Anschluss an ihr Studium wurde sie an das Theater Erfurt engagiert, wo sie schon in zahlreichen Fachpartien auf sich aufmerksam machte. Es folgten Festengagements am Theater Vorpommern sowie am Stadttheater Bremerhaven. Gastengagements führten die Sopranistin in den letzten Jahren an das Theater Eisenach, die Oper Halle (Goethe-Theater Bad Lauchstädt), ans Stadttheater Bremerhaven, das Staatstheater Braunschweig, das Theater Aachen, das Theater Cottbus, an die Volksbühne Jena und zu den Seefestspielen Berlin. Beim Lehár Festival Bad Ischl 2019 debütierte sie als Ottilie (Im weißen Rössl) und erst kürzlich debütierte sie als Pamina am Badischen Staatstheater Karlsruhe.  
In den letzten Jahren konnte Franziska Krötenheerdt aufgrund ihrer stimmlichen Entwicklung in zahlreichen Fachpartien debütieren, darunter Rollen wie Pamina (Die Zauberflöte), Gretel, Susanna (Le nozze di Figaro), Ghita (Der Zwerg), Almirena (Rinaldo), Maria (West Side Story), Ännchen (Der Freischütz), Eliza Doolittle, Adele (Die Fledermaus), Clorinda (La Cenerentola), Zerlina (Don Giovanni), Leitmetzerin (Der Rosenkavalier), Freia (Das Rheingold) und in der Spielzeit 2019/2020 Marzelline (Fidelio).
Diese Partien konnte sich die Sopranistin mit so bedeutenden Dirigenten wie Ekkehard Klemm, Judith Kubitz, Enrico Calesso, Frank Beermann, Stephan Tetzlaff, Stefan Veselka, Felix Bender, Nicholas Milton, Karl Prokopetz, Johannes Pell, Jakob Brenner, Wolfgang Katschner, Ido Arad, Oliver Ostermann und Guillermo García Calvo erarbeiten. Ihre bisherige Karriere führte sie mit Regisseurinnen und Regisseuren wie Katharina Thalbach, Hinrich Horstkotte, Anthony Pilavachi, Robert Lehmeier, Roland Hüve, Helen Malkowsky, Andrej Woron, Walter Sutcliffe, Michael Schilhan, Ralf Nürnberger, Guy Montavon, Ansgar Weigner, Kobie van Rensburg und Christian von Götz zusammen.
Franziska Krötenheerdt ist Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes Bremen und seit der Spielzeit 2014/2015 festes Ensemblemitglied am Opernhaus Chemnitz.

 

Tatiana
Larina

Tatiana Larina

Die georgische Sopranistin Tatiana Larina studierte bis 2007 Gesang und Gesangspädagogik an der Universität Stawropol. Seit 2008 wird sie in ihrer Wahlheimat Berlin von KS Brigitte Eisenfeld betreut. 2010 war Tatiana Larina die Preisträgerin des Internationalen Festivals junger Opernsänger Kammeroper Schloss Rheinsberg. 2011 machte sie als Vitellia in La clemenza di Tito und mit der Sopranpartie in Verdis Requiem an der Oper Köln auf sich aufmerksam. Zuvor war sie als Tatiana in Eugen Onegin an der Oper in Québec erfolgreich. 2013 gab sie ihr Debüt in der Titelpartie von Donizettis Lucia di Lammermoor beim Internationalen Musikfestival auf Gut Immling, wurde dafür mit der TZ-Rose der Woche ausgezeichnet, die für hervorragende Leistungen auf kulturellem Gebiet verliehen wird, und begeisterte 2016 in dieser Partie auch an der Oper Köln. In der Spielzeit 2014/2015 debütierte sie als Donna Anna an den Wuppertaler Bühnen und als Lida in Verdis La battaglia di Legnano unter dem Dirigat von Michael Hofstetter am Theater Gießen. In La Traviata beeindruckte Tatiana Larina am Theater Bregenz Publikum und Presse: „Star des Abends war die junge georgische Sopranistin Tatiana Larina in der Titelrolle als zerbrechliche Violetta.“ Im Sommer 2014 erhielt sie für diese Interpretation den österreichischen Musiktheaterpreis Der goldene Schikaneder in der Kategorie „Die weibliche Hauptrolle“. 2017 debütierte Tatiana Larina als Gilda in Rigoletto bei den Festspielen im Römersteinbruch St. Margarethen (bei Wien). Zu ihrem Repertoire gehören außerdem Partien wie Fiordiligi, Olympia/Antonia/Giulietta (Les contes d’Hoffmann), Manon, Alaide (La straniera) und Nedda. Nachdem die Sopranistin in der Spielzeit 2018/2019 als Residenzgast an der Oper Chemnitz engagiert war und bereits u. a. als Ophelia in der Deutschen Erstaufführung von Franco Faccios Hamlet, als Rosalinde (Die Fledermaus), Gretel sowie im Galaprogramm des 17. Chemnitzer Opernballs zu erleben war, gehört sie ab 2019/2020 als Solistin dem Haus an.
Foto: innafoto.de

Sylvia
Schramm-Heilfort

Sylvia Schramm-Heilfort

Sylvia Schramm-Heilfort, geboren in Gera, aufgewachsen in Zeitz, absolvierte ihr Gesangsstudium an der Leipziger Musikhochschule und Praktika in Karl-Marx-Stadt und am Berliner Metropoltheater. Sie nahm an mehreren Chanson- und Musical-Workshops bei Gisela May teil. Ein Teilstudium führte sie an die Berliner Musikhochschule (Bereich Musical) zu Karin Waterstraat.
Seit 1991 stand Sylvia Schramm-Heilfort als Eliza in My Fair Lady in Chemnitz auf der Bühne. Aufgrund dieser Rollengestaltung erhielt sie hier 1991 ein festes Engagement. Mit Gastspielen war sie unter anderem in Berlin, Kiel, Würzburg, Saarbrücken, Lübeck, Gera und in der Beethovenhalle Bonn zu erleben.
In Chemnitz war sie außerdem u. a. als Evita, als Hodel in Anatevka, Irene Molloy in Hello, Dolly!, Anita in der West Side Story, Iduna in Das Feuerwerk, Magenta in der Rocky Horror Show, Ida in der Fledermaus, Chefsekretärin Margueritta Kulicke in Messeschlager Gisela, Venus in Orpheus in der Unterwelt, Rössl-Wirtin Josepha Vogelhuber, Madame Thénardier in Les Misérables, Miss Sherman in FAME, Fräulein Schneider in Cabaret, Comtesse Franziska von Sandau in Das Wirtshaus im Spessart, als Falcos Mutter in FMA – Falco Meets Amadeus, als Hannah in der deutschen Erstaufführung von Flashdance – Das Musical, als Marie Grosholtz in Frank Wildhorns Das scharlachrote Siegel sowie in Sowas Schönes machst du nie mit mir in der Reihe Nachtcafé zu sehen, in deren Fortsetzung Alles nur Theater sie ebenfalls zu erleben ist. Aktuell singt sie außerdem in Johann Strauß' Die Fledermaus und in My Fair Lady. In der Spielzeit 2019/2020 spielt sie außerdem Zarah Leander in Peter Lunds Musical-Solo Zarah 47.

Maraike
Schröter

Maraike Schröter

Die Sopranistin Maraike Schröter studierte Gesang an der Hochschule für Musik Hanns Eisler bei Júlia Várady, Brenda Mitchell und Christine Schäfer. Meisterkurse bei Dietrich Fischer-Dieskau, Francisco Araiza und Deborah Polaski ergänzten ihre breit gefächerten Studien.
Maraike Schröter war u. a. Stipendiatin der Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung und der Studienstiftung des deutschen Volkes. Sie ist Preisträgerin des Bundeswettbewerbs Gesang und des Anneliese Rothenberger Gesangswettbewerbs und war Finalistin des Wettbewerbs Richard Wagners Neue Stimmen in Karlsruhe.
Von 2011 bis 2013 war Maraike Schröter Mitglied im Internationalen Opernstudio der Staatsoper Berlin, wo sie unter anderem in der Rolle der 1. Dame in der Zauberflöte, als Bubikopf in Der Kaiser von Atlantis und als Berta in Der Barbier von Sevilla zu erleben war. Im Rahmen der Bayreuther Festspiele 2011 übernahm sie die Partie der Sieglinde in der Kinderoper Der Ring des Nibelungen.
Seit der Spielzeit 2013/2014 ist die Sopranistin Ensemblemitglied der Theater Chemnitz und war hier bisher als Donna Anna in Don Giovanni, Elisabetta in Don Carlos, Liù in Turandot, Desdemona in Otello, Eva in Die Meistersinger von Nürnberg sowie als Infantin in Der Zwerg zu hören.
Gastspiele führten sie zuletzt zurück an die Staatsoper Berlin, zu den Bregenzer Festspielen, zur Deutschen Oper am Rhein, als Chrysothemis in Elektra an das Staatstheater Cottbus sowie als Donna Anna an die Komische Oper Berlin.
Aktuell ist sie in ihrem Stammhaus als Feldmarschallin in Der Rosenkavalier und als Amelia in Ein Maskenball zu hören.

Herren

Herren

Andreas
Beinhauer

Andreas Beinhauer

Aus dem süddeutschen Aalen stammend, absolvierte der Bariton Andreas Beinhauer sein Studium in Gesang und Liedgestaltung bei Mitsuko Shirai und Hartmut Höll an der Hochschule für Musik in Karlsruhe und erhielt wichtige Impulse in Meisterkursen u. a. von Udo Reinemann, Thomas Hampson, Brigitte Fassbaender, Christa Ludwig, Júlia Várady und Thomas Quasthoff. Während seines Studiums wurde er von der Studienstiftung des Deutschen Volkes gefördert. 2014 und 2015 gastierte er am Nationaltheater Mannheim und den städtischen Bühnen Wuppertal, bevor er in der Spielzeit 2015/2016 Ensemblemitglied der Oper Chemnitz wurde. Dort war er bisher u. a. als Fürst Jeletzkij (Pique Dame), Argante (Rinaldo), Conte Almaviva (Le Nozze di Figaro), Wolfram von Eschenbach (Tannhäuser), Dottore Malatesta (Don Pasquale), Hans Scholl (Weiße Rose von Udo Zimmermann), Donner (Das Rheingold), Papageno (Die Zauberflöte), Graf Renato Anckarström (Ein Maskenball), Don Fernando (Fidelio) und in Suppés Operette Der Teufel auf Erden zu erleben.
Andreas Beinhauer ist als Lied- und Oratoriensolist regelmäßig im In- und Ausland tätig. Konzertreisen führten ihn u. a. nach Paris, Wien, in die Schweiz, nach Kairo und Südafrika. Mit Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium war er zu Gast in der Berliner Philharmonie und dem Münster Basel. Liederabende gab er u. a. mit Hartmut Höll, Wolfram Rieger und Markus Hadulla.
Gemeinsam mit der Pianistin Melania Kluge gewann er 2012 den 3. Preis beim Internationalen Wettbewerb für Liedkunst der Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart. Im Duo mit Anna Beinhauer (Graczykowska) gewann er 2015 in der Sparte „Lied“ den 2. Preis beim internationalen Wettbewerb Franz Schubert und die Moderne in Graz und im selben Jahr den ersten Preis beim Wettbewerb für das Lied des 20. und 21. Jahrhunderts in Karlsruhe. Im März 2018 erschien eine CD mit Werken von Hermann Reutter unter Mitwirkung des jungen Liedduos beim Label Capriccio.

James Edgar
Knight

James Edgar Knight

James Edgar Knight stammt gebürtig aus Sydney (Australien) und studierte an der renommierten Juilliard School in New York City. Im Mai 2015, nur zwei Tage nach seinem Abschluss im Alter von nur 25 Jahren absolvierte er sein erstes Debüt als Tenor-Solist in Beethovens 9. Sinfonie in der Carnegie Hall in New York City. Bereits während seines Studiums erhielt er einen Festvertrag am Badischen Staatstheater Karlsruhe, an welchem er von 2015 bis 2019 engagiert war. Als jüngstes Ensemblemitglied debütierte er in folgenden Partien: Mario Cavaradossi (Tosca), Maurizio (Adriana Lecouvreur), Alfredo Germont (La traviata), Gabriele Adorno (Simon Boccanegra), Macduff (Macbeth), Fenton (Falstaff), Lucio Silla (Lucio Silla), Tybalt (Roméo et Juliette), Jonas (Le prophète), Froh (Das Rheingold), Ein junger Diener (Elektra), Erster Gralsritter (Parsifal) und Freddy Eynsford-Hill (My Fair Lady). James Edgar Knight arbeitete bereits mit namhaften Sängern zusammen, welche ihn in seinem Fach unterrichtet und weitergebildet haben. Diese sind unter anderem Neil Shicoff, Rockwell Blake, Sanford Sylvan und Dan Marek. James Edgar Knight ist Preisträger der The Metropolitan Opera National Council Auditions und der The Opera Index Vocal Competition. Er war ebenfalls Teilnehmer der Queen Sonja International Music Competition 2019. Mit Beginn der Spielzeit 2019/2020 gehört er zum festen Solistenensemble der Oper Chemnitz.

Siyabonga
Maqungo

Siyabonga Maqungo

Der südafrikanische Tenor Siyabonga Maqungo wurde in Soweto geboren und studierte zunächst an der renommierten North-West University in Potchefstroom / Südafrika. 2014 folgte ein Masterstudium an der Kölner Hochschule für Musik und Tanz bei Josef Protschka. Siyabonga Maqungo gilt als einer der talentiertesten Nachwuchstenöre Südafrikas und ist dort regelmäßig bei den Festivals wie dem Mozart Festival Johannesburg als Solist in den großen Oratorien und Messen von Bach, Händel und Mozart zu erleben. Sein Debüt in Deutschland hatte er in Köln als Nemorino in Donizettis L‘elisir d‘amore. Im Sommer 2015 sang er noch während des Studiums den Alfred in Die Fledermaus am Staatstheater Meiningen und trat in der Spielzeit 2015/2016 ein Festengagement an diesem Haus an. Dort war er u. a. als Graf Almaviva in Der Barbier von Sevilla, als Ferrando in Così fan tutte, als Brighella in Ariadne auf Naxos sowie als David in Die Meistersinger von Nürnberg zu erleben. Für seinen „strahlenden Tenor” als David wurde er im Fachmagazin Opernwelt als „Nachwuchssänger des Jahres“ nominiert. Im Sommer 2017 debütierte er bei der Sommeroper in Gars am Kamp (Österreich) als Tamino (Die Zauberflöte). Seit Beginn der Spielzeit 2018/2019 ist er Ensemblemitglied an der Oper Chemnitz, wo er u. a. als Alfred, Tamino und Froh sowie in Konzerten zu erleben ist. Im April 2019 gab er an der Staatsoper Unter den Linden Berlin sein Hausdebüt als David unter Daniel Barenboim. Jüngst wurde er in der Kategorie „Young Singer“ für den International Opera Award 2019 nominiert.

Magnus
Piontek

Magnus Piontek

Magnus Piontek wurde 1985 in Bonn geboren. Er studierte Schulmusik und Dirigieren (bei Marcus Creed) in Köln sowie Gesang bei Rudolf Piernay in Mannheim. Von 2013 bis 2015 gehörte er zum Ensemble des Nationaltheaters Mannheim und sang Partien wie Pistola in Verdis Falstaff, Mönch in Don Carlos, Zuniga in Carmen, Tschelio in Die Liebe zu den drei Orangen, Polizeikommissar in Der Rosenkavalier oder Pfleger des Orest in Elektra und wirkte bei zahlreichen Uraufführungen wie Böse Geister (Adriana Hölszky) sowie Neumond und Esame di mezzanotte (Lucia Ronchetti) mit. In den Jahren 2013 und 2015 sang er bei den Osterfestspielen der Berliner Philharmoniker in Baden-Baden Sarastro (Die Zauberflöte) und Baron Ochs (Der Rosenkavalier) in einer Kinderfassung. Zur Spielzeit 2015/2016 wechselte Magnus Piontek an die Bühnen Gera/Altenburg, wo er als Sparafucile, Eremit sowie in der Titelpartie der Oper Rübezahl und der Sackpfeifer von Neiße (die Produktion wurde im Radio gesendet und auf CD veröffentlicht) zu erleben war. Im April 2016 gab Magnus Piontek sein Debüt an der Semperoper in Dresden und war dort bisher als Marquis d’Obigny (La Traviata) und Saretzki (Eugen Onegin), 2. Geharnischter (Die Zauberflöte) und als Zeremonienmeister (Doktor Faust) zu erleben. Seit der Spielzeit 2016/2017 ist Magnus Piontek Ensemblemitglied der Oper Chemnitz. Hier debütierte er erfolgreich im Wagnerfach und sang Gurnemanz (Parsifal), Landgraf Hermann (Tannhäuser), Veit Pogner (Die Meistersinger von Nürnberg) sowie Fasolt, Hunding und Fafner (Der Ring des Nibelungen). Ebenso entwickelt Magnus Piontek sein italienisches Repertoire und war hier als Timur (Turandot), Bartolo (Le nozze di Figaro) und Samuel Horn (Ein Maskenball) zu hören.
Die Semperoper Dresden lud ihn 2018/2019 für zwei Neuproduktion von Schönbergs Moses und Aron (Priester) und Meyerbeers Les Huguenots (Méru) unter der szenischen Leitung von Calixto Bieito und Peter Konwitschny ein. Des Weiteren ist er dort als Bartolo (Le nozze di Figaro) und Der König (Prinzessin auf der Erbse) zu hören. Beim Mozartfest 2017 in Würzburg trat er zusammen mit der Lautten Compagney Berlin unter der Leitung von Wolfgang Katschner auf. In den Aufführungen von Mozarts Don Giovanni sang Magnus Piontek die Rollen des Masetto und des Komtur. Die Konzerte wurden vom Bayerischen Rundfunk mitgeschnitten.
Neben seiner Operntätigkeit widmet sich Magnus Piontek intensiv dem Oratorienrepertoire und singt u. a. die Basspartien in Haydns Die Schöpfung, Martins In terra pax, Mendelssohn Bartholdys Paulus, Mozarts und Verdis Requien, sowie Bachs Johannes-Passion und h-Moll-Messe. Er arbeitete mit Dirigenten wie Mikhail Agrest, Tomáš Netopil, Dan Ettinger, Florian Helgath, Pietari Inkinen, Johannes Kalitzke, Enno Poppe, Gotthold Schwarz sowie mit verschiedenen renommierten Ensembles, darunter die Akademie für Alte Musik Berlin, das Concerto Köln, die musikFabrik, die Göttinger Symphoniker und das Kurpfälzische Kammerorchester. Magnus Piontek war Stipendiat des Richard-Wagner-Verbands Heidelberg und der Deutsche Bank Stiftung Akademie Musiktheater heute.

 

Edward
Randall

Edward Randall

Der amerikanische Tenor Edward Randall absolvierte sein Gesangsstudium an der Philadelphia Academy of Vocal Arts und fand in Deutschland eine neue Heimat, wo er während der letzten 25 Jahre über 1200 Vorstellungen in mehr als siebzig Opernproduktionen sang.
Sein Repertoire reicht von Erik in Wagners Der fliegende Holländer bis zu Hoffmann in Offenbachs Hoffmanns Erzählungen. Weitere wesentliche Rollen waren Don José, Turridu, Alfredo, Macduff, Lenski, Prinz in Prokofjews Liebe zu den drei Orangen, die Titelpartie in Mozarts Idomeneo, Siegmund in Die Walküre, König David in Kurt Weills Der Weg der Verheißung und der Slimbroek in Der Schmied von Gent.
Er ist Gast an Opernhäusern im In- und Ausland. In jüngerer Vergangenheit übernahm er kurzfristig die Partie des Arindal in Wagners Die Feen (Inszenierung: Christian Pöppelreiter) am Mainfrankentheater Würzburg und erhielt daraufhin eine Einladung, an der Grazer Oper in der Regie von Peter Konwitschny die Rolle des Erik in Der fliegende Holländer zu erarbeiten. Darüber hinaus konnte man ihn auch als Siegmund in der Dortmunder Neuproduktion der Walküre (Inszenierung: Christine Mielitz), als Edgar Aubrey in Marschners Vampyr am Mainfrankentheater Würzburg sowie als Erik beim Richard Wagner Festival in Wels/Österreich erleben.
Edward Randall ist zudem ein gefragter Konzert- und Oratoriensänger, so sang er unter anderem Mendelssohns Elias, Paulus und den Lobgesang neben anderen Werken des 19. und 20. Jahrhunderts u. a. beim Amersham Music Festival Eton, in der Berliner Philharmonie, beim Kibbuz Chamber Orchestra in Tel Aviv, beim Internationalen Mozart-Festival in Schwetzingen sowie in Tokyo.
Im Sommer 2007 gab Edward Randall sein Bayreuther Debut als Balthazar Zorn in einer Neuinszenierung Die Meistersinger von Nürnberg von Katharina Wagner. Auf der Bühne des Chemnitzer Opernhauses war er u. a. in Verdis Don Carlos in der Inszenierung von Helen Malkowsky, der Zauberflöte, Wagners Tannhäuser, dem Musical Funny Girl, Carl Orffs Der Mond, Turandot, Korngolds Die tote Stadt, Werther, Lucia di Lammermoor, der Uraufführung von Benjamin Schweitzers Südseetulpen sowie in Wagners Das Rheingold zu erleben. Edward Randall ist Professor für Gesang an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden. Im Herbst 2014 gab er einen Meisterkurs mit dem Opernstudio Junges Ensemble an der Semperoper Dresden und im Sommer 2018 in Seoul, Südkorea.
Foto: Nasser Hashemi 

http://www.edwardrandall.com/

Produktionen

Matthias
Winter

Matthias Winter

Matthias Winter studierte Gesang an der Musikhochschule in Leipzig. Er war Preisträger bei Opernsängerwettbewerben der DDR und beim Mozart-Wettbewerb in Würzburg. Sein erstes Engagement erhielt er am Theater Gera. Dort gestaltete er zahlreiche große Bariton-Partien, wie Jago, Wolfram, Marcello, Luna und Higgins. Außerdem führte er regelmäßig Regie bei Werken aller Bühnengenres, vom Musical Anatevka bis zur Oper Zar und Zimmermann, und war für Konzept und Inszenierung mehrerer Theaterbälle verantwortlich. Seit 2001 ist er an der Oper Chemnitz engagiert. Hier sang er u. a. Faninal (Rosenkavalier), Heerrufer (Lohengrin), Kothner (Die Meistersinger von Nürnberg), Donner (Das Rheingold), Vater (Hänsel und Gretel), Don Magnifico (La Cenerentola), Geppetto (Pinocchios Abenteuer), Zar, Onegin, Tomski (Pique Dame), Javert (Les Misérables), Higgins und Doolittle (My Fair Lady), Tewje (Anatevka), Danilo (Die lustige Witwe) und inszenierte die Operette Die Csárdásfürstin sowie die Musicals Der kleine Horrorladen, FMA – Falco Meets Amadeus, West Side Story, Evita, Ganz oder gar nicht, Elton Johns Aida, Non(n)sens sowie in der Reihe Nachtcafé den Abend Alles nur Theater. Darüber hinaus ist er seit 2001 als Dozent für Dramatischen Unterricht an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig tätig.

Residenzgäste Damen

Residenzgäste Damen

Sofiya
Almázova

Sofiya Almázova

Sofiya Almázova, geboren in Moskau, studierte an der Russischen Akademie für Theaterkunst ihrer Heimatstadt und komplettierte ihre Ausbildung bei Mario Diaz an der Universität Mozarteum Salzburg. Seit 2016 studiert die Mezzosopranistin an der Musik und Kunst Privatuniversität Wien. Sie gewann 2010 den Rübezahl-Wettbewerb in Karpacz (Polen) und 2012 den Nachwuchspreis des Oper im Berg Festivals Grandi voci in Salzburg. 2016 wurde sie mit der Lilli-Lehmann-Medaille der Stiftung Mozarteum Salzburg ausgezeichnet. Erste Bühnenerfahrungen sammelte sie bereits während ihres Moskauer Studiums als Sidonia in Suppés Operette Zehn Mädchen und kein Mann, als Poligamia in Linckes Operette Lysistrata und als Dorotea in Donizettis Viva la Mamma! (Le convenienze ed inconvenienze teatrali). Im Juni 2013 wurde sie für das Salzburg Festival Young Singers Project ausgewählt, wo sie die Dritte Dame in einer Kinderproduktion der Zauberflöte und die Heilige Margarete in Braunfels’ Jeanne d’Arc – aus dem Leben der Heiligen Johanna an der Seite der Sopranistin Juliane Banse unter der musikalischen Leitung von Manfred Honeck sang. Darüber hinaus trat sie in zahlreichen Produktionen des Salzburger Mozarteums auf, darunter Partien wie Sesto in La clemenza di Tito, Ottavia in L’incoronazione di Poppea und Carmen.
2017 gab sie ihr Debüt am Teatro alla Scala in Mailand als Lehrbube in Die Meistersinger von Nürnberg. Zuletzt gestaltete sie Bradamante in Alcina in einer Produktion der Musik und Kunst Privatuniversität Wien sowie ihr Rollendebüt als dritte Elfe in Dvořáks Rusalka an der Volksoper Wien.

Katharina
Baumgarten

Katharina Baumgarten

Die Sopranistin Katharina Baumgarten debütierte 2012 am Landestheater Detmold, wo sie u. a. als Gretel in Hänsel und Gretel, als Musetta in La Bohème, Pamina in Die Zauberflöte und Lauretta in Gianni Schicchi, Adina in L‘elisir d‘amore und Franziska Cagliari in Wiener Blut zu hören war. Zahlreiche Gastauftritte führten die junge Sängerin zudem als Adina an das Theater Lübeck, als Maria in West Side Story und als Hodel in Anatevka an das Theater Aachen, als Despina in Cosi fan tutte an das Konzert Theater Bern, als Franzi in Wiener Blut ans Theater Lüneburg und als Pamina in Die Zauberflöte ans Theater Vorpommern. Im Juli 2019 gibt Katharina Baumgarten ihr Debüt als Odette in Emmerich Kálmáns Operette Die Bajadere bei den Festspielen im Schlossgarten am Theater Neustrelitz.
Die Künstlerin ist auch eine gefragte Lied- und Konzertsängerin. So war sie bereits als Solistin für Konzerte mit dem Symphonischen Orchester des Landestheater Detmold und mit den Kölner Symphonikern verpflichtet. Eine regelmäßige Zusammenarbeit verbindet sie außerdem mit dem Orchester der Neubrandenburger Philharmonie. Dort war sie in der vergangenen Spielzeit u. a. als Solvejg in Peer Gynt zu hören und wird in der Spielzeit 2019/2020 als Solistin bei den MüritzProms Konzerten zu erleben sein. Außerdem debütiert sie 2019/2020 mit dem Philharmonischen Orchester Bremerhaven unter der Leitung von GMD Marc Niemann, wo sie als Solistin für die Opern-Galakonzerte verpflichtet ist.
Katharina Baumgarten ist Stipendiatin der Alfred Toepfer Stiftung F. V. S. für besonders begabte Nachwuchskünstler und Preisträgerin verschiedener internationaler Wettbewerbe (u. a. Internationaler Lions Gesangswettbewerb Gut Immling, Internationaler Gesangswettbewerb Oper Schloss Laubach). Studiert hat sie an der Hochschule für Musik und Theater Hannover sowie bei Klesie Kelly-Moog an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. 2013 absolvierte sie dort ihr Diplom mit Auszeichnung. Meisterkurse, u. a. bei Barbara Bonney, Marlis Petersen, Peter Berne, ergänzen ihre Ausbildung.
An der Oper Chemnitz war sie 2018 erstmalig zu Gast. In der Spielzeit 2019/2020 ist sie dem Haus durch einen Residenzvertrag verbunden.
Foto: Jo Titze

Katerina
Hebelkova

Katerina Hebelkova

Katerina Hebelkova wurde in Jihlava/Tschechische Republik geboren, absolvierte ein Gesangsstudium bei Daphne Evangelatos an der Hochschule für Musik und Theater München und ist Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe. Von 2005 bis 2008 war sie Ensemblemitglied am Staatstheater Oldenburg, von 2008 bis 2013 am Landestheater Linz. Gastspiele führten sie u. a. nach Sevilla, ans Theater Klagenfurt, an die Staatsoper Prag, ans Theater Freiburg, ans Staatstheater am Gärtnerplatz, an die Opéra di Dijon, zu den Opernfestspielen Heidenheim sowie zu den Seefestspielen Mörbisch. Ihr breitgefächertes Repertoire beinhaltet Partien wie Sesto (La clemenza di Tito), Orphée in Glucks Orphée et Eurydice (in der Fassung von Hector Berlioz), Lucretia (The Rape Of Lucretia), Angelina (La Cenerentola), Elisabetta (Maria Stuarda), Charlotte (Werther), Fenena (Nabucco), Carmen, Hänsel (Hänsel und Gretel), Komponist (Ariadne auf Naxos), Octavian (Der Rosenkavalier), Emilia Marty in Janáčeks Die Sache Makropulos und Varvara in Janáčeks Katja Kabanova, Orlofsky (Die Fledermaus), Czipra (Der Zigeunerbaron) sowie die Titelpartie in Karl Goldmarks Die Königin von Saba.
Mehrfach war Katerina Hebelkova an Opern-Uraufführungen beteiligt, so als Athena in Eumenides von Vasil Tole auf der Akropolis Athen, las Pandura in Terra Nova von Moritz Eggert am Opernhaus Linz und in der Titelpartie von Frau Schindler von Thomas Morse am Staatstheater am Gärtnerplatz München. Sie wirkte im Rahmen verschiedener Produktionen an CD-Aufnahmen mit, so als Die Botin in Korngolds Das Wunder der Heliane im Konzerthaus Freiburg für das Label Naxos, als Cunzina in Verdis Oberto, conte di San Bonifacio bei den Opernfestspielen Heidenheim für das Label Coviello Classics und als Königin von Saba in Karl Goldmarks gleichnamiger Oper am Theater Freiburg für das Label cpo.
Als Konzertsängerin war Katerina Hebelkova u. a. mit Mahlers Kindertotenliedern im Großen Festspielhaus Salzburg, im Musikverein Wien sowie mit Verdis Requiem im Herkulessaal in München zu hören.
Ihr Hausdebüt an der Oper Chemnitz war 2018 gleichzeitig ihr Rollendebüt als Kundry in Wagners Parsifal. In der Spielzeit 2018/2019 gastierte sie hier erneut als Gertrude in Franco Faccios Hamlet. In der Spielzeit 2019/2020 ist sie dem Haus als Residenzgast verbunden.  
Foto: privat

Produktionen

Sophia
Maeno

Sophia Maeno

Die in Schwerin geborene Mezzosopranistin Sophia Maeno studierte in Dresden, Rom und Karlsruhe. Studienaufenthalte führten sie nach Italien, Israel und die USA. Ihr Studium rundete sie bei Brigitta Seidler-Winkler ab, von der sie weiterhin stimmlich betreut wird. Sie ist Preisträgerin der Yehudi-Menuhin-Stiftung Live Music Now und des Richard-Wagner-Verbandes. Bereits während des Studiums begann eine Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter SWR-Vokalensemble, dem sie von 2012 bis 2014 als festes Ensemblemitglied angehörte. 2014 wurde sie als Solistin an das Staatstheater Schwerin verpflichtet. Hier war sie unter anderem als Olga (Eugen Onegin), Gräfin (Der Wildschütz), Page (Salome), Flora (Traviata) und zweite Dame (Die Zauberflöte) zu erleben. Seit der Saison 2016/2017 arbeitet Sophia Maeno freischaffend. Engagements führen sie wieder nach Schwerin für Mrs. Sedley (Peter Grimes) und Hänsel (Hänsel und Gretel), an das Hamburger Alleetheater für Romeo (I Capuleti e I Montecchi), an das Theater Erfurt (Il Ritorno d'Ulisse) und an das Landestheater Neustrelitz für Arsamene (Xerxes). In Oratorienkonzerten sowie in Lied- und Kammermusikabenden ist die junge Mezzosopranistin deutschlandweit zu hören. Seit der Saison 2017/2018 ist sie in an der Oper Chemnitz als Residenzgast engagiert, und übernahm die Partien des Cherubino (Le nozze di Figaro) und des Goffredo (Rinaldo), sowie die Stimme aus der Höhe, 2. Knappe und Blumenmädchen in Parsifal. In Richard Wagners Der Ring des Nibelungen ist sie als Floßhilde (Das Rheingold / Götterdämmerung) zu hören. In 2019 debütiert sie als Octavian (Der Rosenkavalier) und Orlowsky (Die Fledermaus).
Foto: Johannes Xaver Zepplin 

Stéphanie
Müther

Stéphanie Müther

Die Schweizer Mezzosopranistin Stéphanie Müther mit deutsch-französischen Wurzeln erhielt ihr Lehr- und Solistendiplom am Neuenburger Konservatorium mit Auszeichnung und schloss das Schweizer Opernstudio an der Hochschule der Künste Bern ebenfalls mit Auszeichnung ab.
Ihr erstes Engagement erhielt Stéphanie Müther am Theater Biel Solothurn, ab 2008 war sie festes Ensemblemitglied am Theater Erfurt, wo sie unter anderem als Lady Macbeth in Macbeth, Marie in Wozzeck, Hanna Glawari in Die lustige Witwe und Herodias in Salome zu sehen war. Stéphanie Müther arbeitete mit Persönlichkeiten wie Teresa Berganza, Christophe Prégardien, Ion Buzea und Mariss Janson. Ihr Werdegang führte sie in das jugendliche Wagnerfach, sodass sie 2018 an der Biwako Hall Otsu in Kyoto Brünnhilde in Die Walküre sang und am Theater Dortmund die Titelpartie in Turandot interpretiert. An der Oper Chemnitz übernimmt sie die Brünnhilde in Götterdämmerung.
Foto: Lutz Edelhoff

Dagmar
Schellenberger

Dagmar Schellenberger

Kammersängerin Dagmar Schellenberger erhielt ihre musikalische Ausbildung an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden. Noch als Studentin gewann sie den Internationalen Dvořák Gesangswettbewerb in Karlsbad, ihr Start in eine internationale Karriere. Sie begann ihre Laufbahn an der Komischen Oper Berlin. Bereits zu dieser Zeit gastierte sie an verschiedenen Theatern und Opernhäusern, u. a. als Maria in West Side Story am Opernhaus Leipzig. Sie sang als Ännchen im Freischütz 1985 die Eröffnungsproduktion der Semperoper Dresden. Für ihre Agathe im Freischütz, die sie auch an der Berliner Staatsoper und an der Oper Frankfurt gesungen hat, erhielt sie den Kritikerpreis der Berliner Zeitungen. Über 125-mal sang Dagmar Schellenberger alle drei Frauen in Offenbachs Hoffmanns Erzählungen. Als Rosalinde konnte man sie über 20 Jahre u. a. in Berlin, Paris, Santiago de Chile, Tokio sowie in Spanien erleben.
Ihr breit gefächertes Repertoire und das Spektrum ihrer Gesangskunst führte zu Engagements in Deutschland, Österreich, Argentinien, den USA, den Niederlanden, in Frankreich, Italien, Spanien, Israel und Japan. 2004 debütierte sie an der Mailänder Scala als Blanche in Dialogues des Carmélites und war 2005 dort als Lisa in Pique Dame zu erleben. Die Marschallin im Rosenkavalier sang sie weltweit, wie auch Strauss‘ Madeleine in Capriccio und Arabella.
Bereits 2004 (Gräfin Mariza) und 2005 (Die Lustige Witwe) stand Dagmar Schellenberger als Protagonistin auf der Bühne der Seefestspiele in Mörbisch, deren Intendanz sie von 2012 bis 2017 übernahm. 2013 startete sie nach einem umfangreichen Umbau des Festspielgeländes mit der Produktion Der Bettelstudent sehr erfolgreich in ihre Intendantenära. In Mörbisch war sie ab 2014 auch wieder als Sängerin auf der Seebühne zu erleben (Golde in Anatevka, Barbara in Eine Nacht in Venedig, Gräfin Viktoria in Viktoria und ihr Husar und Adelaide in Der Vogelhändler).
Abseits der Seefestspiele Mörbisch war Dagmar Schellenberger in der Operette Feuerwerk in Baden und in Sound of Music in Salzburg und München zu sehen. Diverse Konzerte in Österreich und Deutschland runden ihr musikalisches Wirken ab. Seit 15 Jahren widmet sie sich der Nachwuchsförderung und gab ihre langjährige Erfahrung u. a. als Professorin an der Universität der Künste in Berlin weiter. Sie ist Jurymitglied großer Gesangswettbewerbe.

Anja
Schlosser

Anja Schlosser

Die Mezzosopranistin Anja Schlosser absolvierte ihr Gesangsstudium am Salzburger Mozarteum bei Ingrid Mayr. Sie erweiterte ihre Ausbildung in der Liedklasse von Wolfgang Holzmair sowie in der Opernklasse von Josef Wallnig. 2006 debütierte sie als Apollo in Apollo et Hyacinthus bei den Salzburger Festspielen und sang diese Partie anschließend am Staatstheater Darmstadt und an der Oper von Seoul. Festengagements führten sie zwischen 2008 und 2013 an die Oper Zürich und ans Aalto-Theater Essen. Gastspiele führten sie u. a. ans Theater Bern, ans Teatro de la Maestranza Sevilla, an die Hamburgische Staatsoper, die Staatsoper Berlin, die Opéra Bastille Paris, die Oper Leipzig, ans Anhaltische Theater Dessau sowie wiederholt zu den Salzburger Festspielen, wo sie die 2. Dame in Die Zauberflöte unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt sang. Zu ihrem umfangreichen Repertoire gehören außerdem Partien wie 3. Dame, Olga (Eugen Onegin), Fjodor (Boris Godunow), Mary (Der fliegende Holländer), Blumenmädchen (Parsifal), Brigitta (Die tote Stadt), Dryade (Ariadne auf Naxos), Stimme von oben (Die Frau ohne Schatten), Erda (Das Rheingold) sowie weitere Partien in Der Ring des Nibelungen.
Konzerte führten die Sängerin u. a. in die Alte Oper Frankfurt, das Berliner Konzerthaus, in die Philharmonie Essen, die Stuttgarter Liederhalle, die Rheingoldhalle Mainz, die Great National Concert Hall Taipeh sowie zu Konzerttourneen nach Italien, Luxemburg, Polen und Taiwan.
Foto: Daniel Fleischer

Simone
Schröder

Simone Schröder

Simone Schröder studierte an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin sowie bei Irmgard Hartmann-Dressler und ist Preisträgerin des Francisco-Viñas-Wettbewerbs in Barcelona sowie des Internationalen Mozart-Wettbewerbs Salzburg. Sie debütierte 1996 an der Berliner Staatsoper Unter den Linden als Page in Salome unter Daniel Barenboim und ist diesem Haus seither eng verbunden. Neben Partien in den Musikdramen Wagners war sie an der Staatsoper Berlin u. a. als Suzuki in Madama Butterfly, Mrs. Quickly in Falstaff, Emilia in Otello, Marcellina in Le nozze di Figaro sowie als 3. Dame in Die Zauberflöte und als Larina in Eugen Onegin zu erleben.
Seit 1996 gastiert sie regelmäßig bei den Bayreuther Festspielen. Sie war von 2002 bis 2004 als Erda in Das Rheingold und Siegfried, Grimgerde in Die Walküre sowie als 1. Norn in Götterdämmerung unter der musikalischen Leitung von Ádám Fischer zu erleben. In der von Christian Thielemann geleiteten Ring-Inszenierung übernahm sie die Partien Floßhilde, Schwertleite und 1. Norn. Unter Kirill Petrenko, Marek Janowski und Plàcido Domingo sang sie in der aktuellen Bayreuther Walküre-Inszenierung die Partie der Grimgerde. Als Erda gastierte sie am New National Theatre in Tokio unter Dan Ettinger, als Fricka debütierte sie unter Roberto Paternostro am Teatro Colón in Buenos Aires. Weitere Gastspiele führten sie u. a. an das Teatro alla Scala di Milano, die Washington Opera, Semperoper Dresden, Deutsche Oper Berlin, zu den BBC Proms, den Osterfestspielen Salzburg sowie nach Japan, Singapur und Dänemark.
Seit 2014 ist Simone Schröder der Semperoper Dresden eng verbunden. Sie sang dort Partien wie Wigelis in Strauss' Feuersnot, 3. Magd in Elektra, Rossweiße in Die Walküre und war unter Christian Thielemann im Ring des Nibelungen als Floßhilde, Rossweiße und 2. Norn zu erleben. 2018/2019 sang sie unter Christian Thielemann in Dresden Dryade in Ariadne auf Naxos und mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Sir Simon Rattle Rossweiße in Die Walküre.
Simone Schröder ist außerdem eine gefragte Konzertsolistin, deren Repertoire von Bachs Oratorien über Verdis Requiem bis zu den zentralen Werken des frühen 20. Jahrhunderts reicht. Sie hat zahlreiche CD- und DVD-Aufnahmen eingespielt und arbeitete mit Dirigenten wie Michael Boder, Ivor Bolton, Pierre Boulez, Daniel Harding, Christoph Eschenbach, Michael Gielen, Philippe Jordan, Fabio Luisi, Kent Nagano und Giuseppe Sinopoli.

Guibee
Yang

Guibee Yang

Die südkoreanische Sopranistin Guibee Yang studierte zunächst in Seoul und anschließend an der Hochschule für Musik und Theater München bei Gabriele Fuchs. Meisterkurse u. a. bei Edith Wiens und Helmuth Deutsch rundeten ihre Ausbildung ab. 2008/2009 gab sie ihr erfolgreiches Debüt am Münchner Prinzregententheater als Rezia in Glucks Die Pilger von Mekka. Darüber hinaus sang sie u. a. Fairy Queen (Henry Purcell) und Rose in Dornröschen (Engelbert Humperdinck). 2009 war sie als Aminta (Il re pastore) am Theater Augsburg und zuvor bereits u. a. als Susanna (Le nozze di Figaro) und Rosina (Il Barbiere di Siviglia) in ihrer Heimat zu erleben. Seit 2010 gehört sie zum Ensemble der Oper Chemnitz und sang bereits Partien wie Morgana (Alcina), Violet in der Uraufführung von Rezniceks Oper Benzin, Gilda (Rigoletto), Pamina, Isotta (Die schweigsame Frau), Schwan (Swanhunter/DEA), Blumenmädchen (Parsifal), Amanda (Le Grand Macabre), Gretel, den Hirten in Tannhäuser, Zerlina, Sophie (Werther), Lucia in Lucia di Lammermoor, Armida (Rinaldo), Sophie in Der Rosenkavalier und Norina in Don Pasquale. Außerdem wirkte sie an verschiedenen Konzerten wie Beethovens 9. Sinfonie, Carmina Burana und Strawinskys Pulcinella mit.
2013 sang Guibee Yang die Inès in Meyerbeers Oper Vasco de Gama, die als Wiederentdeckung des Jahres 2013 von der Fachzeitschrift Opernwelt gefeiert und deren CD-Aufnahme mit dem ECHO-Klassik prämiert wurde. Außerdem war sie an CD-Einspielungen von Strauss‘ Die schweigsame Frau, Rezniceks Benzin und Humperdincks Dornröschen sowie Paulas Reisen beteiligt.
Guibee Yang arbeitete u. a. mit Orchestern wie dem Münchner Rundfunkorchester, dem WDR Sinfonieorchester, dem Münchner Kammerorchester und der Neuen Hofkapelle München. Sie ist Preisträgerin zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe. Unter anderem erhielt sie beim 15. Internationalen Gesangswettbewerb Ferruccio Tagliavini den Karl-Böhm-Preis, den 1. Preis beim Maria-Caniglia-Wettbewerb sowie jeweils einen 2. Preis beim Wettbewerb Gian Paolo Cresci und beim International Rotary Opera Contest 2013 in Lissabon. 2014 wurde sie beim Internationalen Wilhelm-Stenhammar-Musikwettbewerb ausgezeichnet.
Die Sopranistin gastierte u. a. an Opernhäusern in Nürnberg, Ingolstadt, Bayreuth, Halle, Rudolstadt, Leipzig und Seoul sowie beim Musik Festival Bad Aibling, dem Thurn und Taxis Music Festival, dem Salzach Festival in Salzburg, beim Barock Lust Festival in Bad Reichenhall und beim Opernfestival in Gut Immling. Eine rege Konzerttätigkeit führt sie in zahlreiche Städte im In- und Ausland. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Ulf Schirmer, Helmuth Froschauer, Alexander Liebreich und Antony Hermus zusammen. 2017 war sie in Jörg Widmanns Oper Babylon in der Partie der Seele im Koninklijk Concertgebouw in Amsterdam unter der Leitung von Markus Stenz zu erleben.

Sylvia Rena
Ziegler

Sylvia Rena Ziegler

Sylvia Rena Ziegler studierte an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar und gewann 2012 beim internationalen Wettbewerb Schubert und die Moderne in Graz den 1. Preis und den Publikumspreis. Außerdem war sie mehrfache Preisträgerin beim Bundeswettbewerb Gesang Berlin. Sie ist Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbands Magdeburg und der Justus-Hermann-Wetzel-Stiftung der Universität der Künste in Berlin. Nach ihrem Studium wurde sie Mitglied des Opernstudios der Oper Stuttgart, war Ensemblemitglied des Theaters Magdeburg und ist derzeit am Opernhaus Chemnitz als Residenzgast engagiert. Des Weiteren wird sie in der Spielzeit 2019/2020 am Nationaltheater Mannheim ihr Hausdebüt geben. Gastspiele führten sie bisher u. a. an das Theater Freiburg, Heidelberg, Winterthur sowie zu den Opernfestspielen Heidenheim und den Schlossfestspielen Ludwigsburg. Mit Don Giovanni war sie unter der Leitung von David Stern in Shanghai als Zerlina zu erleben und mit der Lautten Compagney Berlin bei den Händelfestspielen Halle. In Chemnitz wird sie 2019/2020 ihre Rollendebüts als Angelina in La Cenerentola sowie als Carmen geben.

 

Residenzgäste Herren

Residenzgäste Herren

André
Eckert

André Eckert

André Eckert wurde in Dresden geboren und war Mitglied im Dresdner Kreuzchor. Er studierte Gesang an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden und ist Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe und Stipendien. Nach dem Studium wurde der Bass an das Dresdner Opernstudio und 1990 bis 2000 an die Dresdner Semperoper engagiert. Er gestaltete hier etwa 40 Partien seines Faches. Es schlossen sich Festengagements am Staatstheater Meiningen, an der Staatsoperette Dresden und am Anhaltischen Theater Dessau an. Darüber hinaus ist er diesen Häusern als Gast verbunden und gastierte außerdem u. a. an den Staatsopern Berlin, Hannover, Hamburg und München, am Nationaltheater Mannheim, an den Opernhäusern Halle, Chemnitz und Leipzig, am Theater Gera/Altenburg, am Theater Vorpommern, an der Opéra National de Montpellier, am Théâtre du Châtelet Paris, am Teatro Lirico Giuseppe Verdi in Trieste, an der Baltischen Oper Danzig, der Israeli Opera Tel Aviv, am Teatro Politeama Greco Lecce, der Malmö Opera, in Hongkong sowie bei renommierten Festivals. Zu seinem umfangreichen Repertoire gehören Partien wie Osmin, Bartolo, Kaspar, Eremit, van Bett, Falstaff (Die lustigen Weiber von Windsor), Colline, Daland, Titurel, Fafner, Hagen, Baron Ochs, Kezal, Swallow (Peter Grimes), Tewje, Alfred P. Doolittle und Baron Zeta. Er sang bereits unter Dirigenten wie Giuseppe Sinopoli, Wolfgang Rennert, Christof Prick, Marc Albrecht, Ingo Metzmacher, Friedemann Layer, Michail Jurowski, Semyon Bychkov, Christoph von Dohnányi, Daniel Barenboim und Asher Fisch. In der szenischen Darstellung wurde er wesentlich durch Regisseure wie Joachim Herz, Christine Mielitz, Ruth Berghaus, Willy Decker, Peter Konwitschny, Hans Hollmann und Marco Arturo Marelli geprägt. Weitere wichtige Impulse erhielt er von KS Otto Edelmann und KS Hans Sotin. André Eckert verfügt über ein großes Lied- und Konzertrepertoire von der Barockmusik bis zur Moderne und sang in der Dresdner und Berliner Philharmonie, der Stuttgarter Liederhalle und am Gasteig in München. Verschiedene Einspielungen legen Zeugnis dieser Tätigkeit ab. Als Pädagoge arbeitet er seit 2012 im Lehrauftrag für Gesang an der Hochschule für Musik seiner Heimatstadt und seit 2013 als Stimmbildner bei den Dresdner Kapellknaben am Bistum Dresden-Meißen.

Cosmin
Ifrim

Cosmin Ifrim

Cosmin Ifrim wurde in Ineu-Arad/Rumänien geboren und studierte Gesang an der Musikakademie in Cluj-Napoca. Mit dem Grand Prix des Traian Grozavezcu Wettbewerbs in Lugoj/Rumänien legte der junge Tenor den Grundstein für seine Karriere. Von 2000 bis 2008 war er Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper und dort u. a. als Lord Cecil in Roberto Devereux, Rinuccio in Gianni Schicchi, als Italienischer Sänger in Der Rosenkavalier, Beppe in Leoncavallos I Pagliacci und als Fenton in Falstaff zu erleben. Für seine Interpretation des Squeak in der Neuproduktion von Billy Budd wurde er in der Saison 2000/2001 mit der Eberhard Waechter Medaille ausgezeichnet.
Seit der Spielzeit 2008/2009 arbeitet er als freischaffender Sänger und war seitdem u. a. in Maribor, London, Athen, Bilbao, Basel, Sapporo, Cluj, Bukarest sowie an der Bayerischen Staatsoper, der Oper von Rom und der Wiener Volksoper mit Partien wie Alfredo in La Traviata, Tonio in Donizettis La fille du régiment, Rodolfo in La Bohème, Pedrillo in Die Entführung aus dem Serail, Arturo in I Puritani, Gabriele Adorno in Simon Boccanegra und Fernando in La Favorita zu erleben. 2016 sang er Pong in Turandot bei den Bregenzer Festspielen, Fernando in einer konzertanten Aufführung von La Favorita in Bukarest, Rodolfo in La Bohème und Arturo in I Puritani in Cluj, 2017 Gabriele Adorno in Simon Boccanegra in Bukarest und Pedrillo in Die Entführung aus dem Serail beim Savonlinna Festival. Außerdem war er als Tenorsolist in Rossinis Stabat Mater mit dem Israel Philharmonic Orchestra zu hören. Cosmin Ifrim hat im Laufe seiner Karriere mit Dirigenten wie Richard Hickox, Zubin Mehta, Fabio Luisi, Riccardo Muti, Seiji Ozawa, Donald Runnicles, Ulf Schirmer, Vjekoslav Šutej, Christian Thielemann, Franz Welser-Möst und Marcello Viotti gearbeitet.
An der Oper Chemnitz ist er derzeit als Residenzgast engagiert und war hier bereits als Ernesto in Don Pasquale sowie als Laertes in Faccios Hamlet zu erleben.  
Foto: privat

Ralf
Lukas

Ralf Lukas

Der aus Bayreuth stammende Bassbariton Ralf Lukas studierte an der Hochschule der Künste Berlin, arbeitete mit Dietrich Fischer-Dieskau, Aribert Reimann und Hans Hotter. 1991 gewann er den 1. Preis beim Internationalen Vocalisten Concours ’s-Hertogenbosch. Nach ersten Erfahrungen an der Deutschen Oper Berlin entwickelte er sich über Partien wie Heerrufer, Wolfram und Amfortas bis zum Holländer in Katharina Wagners vielbeachteter erster Inszenierung. Es folgten Wotan und Wanderer, die Ralf Lukas u. a. in Münster, an den Staatstheatern von Wiesbaden und Darmstadt, in Köln, Rom, Riga und Macau verkörperte. Bei den Bayreuther Festspielen war er von 2006 bis 2012 regelmäßig als Donner, Gunther und Melot zu hören. Schließlich debütierte er 2008 am Staatstheater Darmstadt mit großem Erfolg als Hans Sachs. Als Barak (Die Frau ohne Schatten) war er am New National Theatre in Tokio zu hören, mit dem Donner im Rheingold gastierte er am Liceu in Barcelona, als Dr. Schön/Jack the Ripper an der Königlichen Oper Kopenhagen. An der Düsseldorfer Rheinoper war er kürzlich als Holländer und an der Staatsoper Hannover als Hans Sachs zu Gast. Zu seinen Partien gehören weiterhin Wozzeck, Kurwenal, die Titelpartie in Detlev Glanerts Caligula, Don Alfonso sowie Emil Jannings in der Uraufführung von Oscar Strasnoys Comeback. Er arbeitete mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Riccardo Chailly, Sir Colin Davis, Armin Jordan, Philippe Jordan, Lorin Maazel, Kurt Masur, Zubin Mehta, Sir Roger Norrington, Seiji Ozawa, Esa-Pekka Salonen, Wolfgang Sawallisch, Giuseppe Sinopoli, Christian Thielemann und Kyrill Petrenko. Als gefragter Konzertsänger mit umfangreichem Repertoire gastierte er u. a. in Berlin, Brüssel, Hamburg, Madrid, München, Paris, Rom, Sao Paulo und Wien sowie bei den Festivals von Montpellier, den Londoner Proms, Salzburg, Luzern, Rheingau und Schleswig-Holstein. Er wirkte bei diversen Funk- und Fernsehaufnahmen (ZDF, SFB, MDR, BR, Radio France, RAI, RTE) mit. Darüber hinaus sind verschiedene, zum Teil preisgekrönte CDs und DVDs mit Ralf Lukas erschienen. An der Oper Chemnitz war er in den vergangenen Jahren in verschiedenen Partien zu erleben, u. a. als Wanderer und Sarastro. Mit der Spielzeit 2019/2020 ist er dem Haus durch einen Residenzvertrag verbunden und gibt hier sein Rollendebüt als Alidoro in Rossinis La Cenerentola
Foto: Barbara Aumüller

Till von
Orlowsky

Till von Orlowsky

Till von Orlowsky studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Claudia Visca (Gesang), Michael Mohapp (Schauspiel) und Christian Koch (Vocalcoach). Bereits während seines Studiums sammelte er vielfach Bühnenerfahrung bei diversen Festivals sowie u. a. in Linz und an der Neuen Oper Wien. Von 2015 bis 2016 war er Mitglied des Opernstudios der Akademie der Mailänder Scala. 2016 gab er neben Plácido Domingo als Servo in I due Foscari sein Debüt an der Mailänder Scala (inkl. TV-Liveübertragung) und sein Rollendebüt als Papageno in Die Zauberflöte in der Inszenierung von Peter Stein unter Ádám Fischer (inkl. ARTE TV-Liveübertragung). Es folgten Rollendebüts als Masetto in Linz und als Moralès in Vorarlberg. Weitere Gastspiele führten ihn nach Fürth, als Eisenstein zum Festival Schlossoper Haldenstein (Schweiz), erneut nach Mailand als Kilian (inkl. ARTE TV-Liveübertragung), in die Philharmonie Luxemburg, an das Teatro La Fenice in Venedig und die Oper Köln. An der Oper Chemnitz, der er mit der Spielzeit 2019/2020 durch einen Residenzvertrag verbunden ist, singt er u. a. Papageno in Mozarts Oper Die Zauberflöte, Dr. Falke in Strauß‘ Operette Die Fledermaus sowie Isidor, Isbert und Ismail in Suppés Operette Der Teufel auf Erden.

Tommaso
Randazzo

Tommaso Randazzo

Tommaso Randazzo studierte an der Stuttgarter Musikhochschule bei Luisa Bosabalian, Carl Davis und Spelios Constantine Gesang und absolvierte Meisterkurse bei Bernd Weikl, Wolfgang Brendel und Carlo Bergonzi. Festengagements führten ihn nach Ulm, Bonn und Halle. Zwischen 1995 und 2008 war er ständiger Gast an der Münchner Staatsoper. Dort sang er u. a. unter der Leitung von Zubin Mehta zur Eröffnung der Münchner Festspiele und wirkte in einer Produktion der Salome unter der Leitung von Kent Nagano mit. Seit 2005 ist er ständiger Gast an der Oper Leipzig. Weitere Gastspiele führten ihn u. a. nach Stuttgart, Chemnitz, Toronto, Rom, Bologna, Palermo, Triest, Sun City/Südafrika, Gran Canaria und an die Mailänder Scala. Er wirkte bei einer Fernsehaufzeichnung von Strauss‘ Elektra mit dem WDR-Sinfonieorchester unter der Leitung von Semyon Bychkov mit. Zu seinem Repertoire gehören Partien wie Rodolfo, Nemorino, Hoffmann, Don José, Lenski, Steuermann, Monostatos und der Alfred in der Fledermaus. An der Oper Chemnitz, wo er derzeit als Residenzgast engagiert ist, war er u. a. bereits als Steuermann in Der fliegende Holländer, als Monostatos in der Zauberflöte sowie als Matrose und Priester in Vasco de Gama, als Haushofmeister in Der Rosenkavalier, als Pang in Turandot sowie als König Gonzago und Herold in Hamlet zu erleben.

 

Reto
Rosin

Reto Rosin

Reto Raphael Rosin studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart bei Hildemarie Keim sowie an der Hochschule für Musik Nürnberg-Augsburg bei KS Siegfried Jerusalem und ergänzte seine Ausbildung mit Meisterkursen und Privatstudien u. a. bei Dietrich Fischer-Dieskau, Francisco Araiza, Inge Borgkh und Bruno Pola. In der Spielzeit 1999/2000 debütierte er an der Staatsoper Stuttgart. Seither führten ihn Engagements an Opernhäuser und zu Festspielen im In- und Ausland, u. a. nach Stuttgart, Saarbrücken, Kaiserslautern, Bielefeld, Vancouver, Buenos Aires, Passau, Regensburg, Hagen, Bremerhaven, Linz, Luzern. Seine künstlerische Tätigkeit führte in bereits rund um den Globus in die Musikzentren von Japan über den Nahen Osten, Südafrika, Argentinien, Brasilien bis Kanada/USA. Seit 2010 ist er freischaffend im In- und Ausland tätig.
Er arbeitete bereits mit Regisseuren wie Hans Neuenfels, Inga Levant, Roland Schwab, Martin Kušej, Klaus Zehelein, Ultz, Ralf Nürnberger, Aaron Stiel und Roland Hüve zusammen und sang unter Dirigenten wie James Levine, Zubin Mehta, Georges Prêtre, Johannes Kalitzke, Howard Arman, Roberto Paternostro und Lothar Zagrosek. Sein Konzertrepertoire erstreckt sich von barocken über die großen romantischen bis zu zeitgenössischen Werken. Zu seinem umfangreichen Opern- und Operettenrepertoire zählen u. a. Partien wie Tamino, Alfredo, Barinkay (Der Zigeunerbaron), Eisenstein, Narraboth (Salome) und Lenski (Pique Dame). Den Fachwechsel in das Heldentenorfach vollzog Rosin in den letzten Jahren mit Partien wie Prinz (Rusalka), Hans (Die verkaufte Braut), Cavaradossi (Tosca), Max (Der Freischütz) und Lohengrin. Reto Raphael Rosin wirkte bei mehreren CD- und Rundfunkproduktionen u. a. beim SWR/BR mit und war Finalist und Preisträger mehrerer renommierter Wettbewerbe und Auszeichnungen, wie u. a. des Belvedere Oper-/Operettenwettbewerbs, des BR-Liedwettbewerbs und des Josef Suder Wettbewerbs für Zeitgenössischen Gesang. 2008 erhielt er den Kunstförderpreis des Freistaates Bayern in der Sparte Darstellende Kunst.
2006 wurde Reto Raphael Rosin als Dozent für Gesang an die Universität Passau berufen. 2010 sang er unter Enoch zu Guttenberg den Solo-Tenorpart in Verdis Requiem bei seiner Heiligkeit, Papst Benedikt XVI. im Vatikan.
An der Oper Chemnitz ist er seit 2016 regelmäßig zu Gast, sang u. a. Eisenstein (Die Fledermaus), John Blunt (Südseetulpen), die Titelpartie in Der Graf von Luxemburg, Mime (Das Rheingold), Valzacchi (Der Rosenkavalier) sowie Reinhart, Reinwald und Reiner in Der Teufel auf Erden und ist dem Haus ab der Saison 2019/2020 durch einen Residenzvertrag verbunden.

Florian
Sievers

Florian Sievers

Der in Hamburg geborene Tenor Florian Sievers sammelte seine ersten sängerischen Erfahrungen bei den Chorknaben Uetersen. Er studierte zunächst Schulmusik, bevor er ein Gesangsstudium bei Berthold Schmid an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig aufnahm, das er 2018 mit Auszeichnung abschloss.
Florian Sievers ist heute ein über die Landesgrenzen hinaus gefragter Solist, vorwiegend im Konzert- und Oratorienfach. In der Saison 2018/2019 sang er unter Jordi Savall die Evangelistenpartie in Bachs Matthäuspassion und debütierte damit in der Philharmonie de Paris, in Barcelona und Versailles. Weiterhin musizierte er u. a. mit Hans-Christoph Rademann und Jos van Veldhoven bei der Stuttgarter Bachwoche und mit der Lautten Compagney unter Wolfgang Katschner beim Bachfest Leipzig. Mit Brittens War Requiem debütierte er in Leipzig, Heidelberg und Tübingen unter David Timm, mit Beethovens 9. Symphonie in Sønderborg (Dänemark) und Flensburg unter Matthias Janz. Zu seinen musikalischen Partnern gehörten u. a. die Capella Reial de Catalunya und das Orchestre des Nations, Concerto Köln, die Hamburger Symphoniker, das Vocalensemble Rastatt und Les Favorites, das Elbipolis Barockorchester, das Ensemble Schirokko, das Sønderjyllands Symfonieorkester, das Leipziger Barockorchester, das Händelfestspielorchester Halle und das Wunderkammer Barockensemble Berlin. Regelmäßig führen Florian Sievers Einladungen zu Festivals wie dem MDR Musiksommer, dem Musikfest Stuttgart, dem Heinrich-Schütz-Musikfest, den Magdeburger Telemannfesttagen, den Bachfesten in Leipzig, Eisenach und Arnstadt sowie zum Origen Festival (Schweiz). Florian Sievers‘ Schaffen ist auf zahlreichen CD- und Rundfunkaufnahmen dokumentiert.
Opernerfahrung sammelte der junge Tenor bisher als Baron in Lortzings Wildschütz, als Mamud in Vivaldis La verità in cimento, Pastore und Spirto in Monteverdis Orfeo und als Erster Gefangener in Beethovens Fidelio. Hierbei arbeitete er mit Regisseuren wie Michael Höppner und Clara Pons zusammen.
Projekte für 2019/2020 umfassen u. a. Konzerte mit Mozarts Requiem unter Frieder Bernius in Spanien, Italien und Slowenien, Lieder (Schubert, Brahms, Schumann) mit Ragna Schirmer und Pia Davila in der Hamburger Elbphilharmonie, Bachs Weihnachtsoratorium im Leipziger Gewandhaus und Monteverdis Marienvesper sowie diverse Bachkantaten in der Leipziger Thomaskirche. Florian Sievers ist in der Spielzeit 2019/2020 als Residenzgast an der Oper Chemnitz engagiert, wo er u. a. als Wachtmeister Meier in der Uraufführung der Kinderoper Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt, als Dancaïro in Carmen und Erster Geharnischter in Die Zauberflöte debütiert.
Foto: Anne Hornemann

 

Peter
Svensson

Peter Svensson

Der in Wien geborene Tenor Peter Svensson begann seine Sängerlaufbahn als Sopransolist bei den Wiener Sängerknaben, studierte anschließend am Konservatorium und der Musikhochschule in Wien und war Schüler von Gerd Nienstedt, Fritz Uhl und Reiner Goldberg. Meisterstudien absolvierte er bei René Kollo. Zu seinem Repertoire zählen beinahe alle großen Heldentenor-Partien der Opernliteratur. Tristan, Siegfried, Siegmund, Tannhäuser, Parsifal, Bacchus, Florestan, Peter Grimes, Cavaradossi, Canio ist eine Auswahl aus den 56 Hauptpartien, die der er gesungen hat. Peter Svensson wurde noch während des Studiums von Claudio Abbado an die Wiener Staatsoper engagiert und war 1991 bis 2007 Mitglied der Staatsoper Prag. Engagements führten ihn auf viele wichtige Bühnen, darunter La Scala in Mailand, die Deutsche Oper Berlin, die Semperoper Dresden sowie an die Opernhäuser in Buenos Aires, Mexico City, Bilbao, Rom, Prag, Palermo, Kopenhagen, Leipzig, Köln, Helsinki, Asuncion, Barcelona, Genf, Stuttgart, Seoul, Tokyo, Osaka, Taipei, Peking, Moskau. Der Künstler wurde zu bedeutenden Musikfestspielen eingeladen, wie Edinburgh, Ankara, Wien, Luzern, Erl, Prager Frühling, Schaljapin Opernfestival in Kasan, Wexford, Belgrad und Bergen Festival. Auch als Konzertsänger ist Peter Svensson als Interpret anspruchsvoller Tenorpartien wie in Mahlers 8. Sinfonie und Das Lied von der Erde, in Janáčeks Glagolithischer Messe und Oedipus Rex gern gesehener Gast auf den bedeutenden Konzertpodien der Welt. Zahlreiche zum Teil preisgekrönte CD-Einspielungen liegen vor. Peter Svensson ist Preisträger des Internationalen Richard-Tauber-Gesangwettbewerbs und Stipendiat der Richard Wagner Gesellschaft. Seit 2016 ist Peter Svensson Dozent für Sologesang am Wiener Franz Schubert Konservatorium.

Gäste Damen

Gäste Damen

Florentine
Beyer

Florentine Beyer

Florentine Beyer wurde 1998 in Augsburg geboren, wo sie mit ihren beiden Schwestern ihre Kindheit verbrachte. Sie tanzt, seit sie laufen kann, und machte mit fünf Jahren ihre ersten Bühnenerfahrungen. Drei Jahre später erhielt sie ein Stipendium an der Ballett-Akademie Hochschule für Musik und Theater München (Heinz-Bosl-Stiftung). Dort und an weiteren Schulen wurde sie professionell im Tanz ausgebildet. Früh erhielt sie auch Klavierunterricht und fand später durch Bandworkshops und Gesangstunden Freude an der Pop- sowie an der klassischen Musik.
Nachdem sie in München am musischen Gymnasium ihr Abitur absolviert hatte, begann sie ihr Studium an der Universität der Künste im Fach Musical/Show. 2018 war sie Teil der Collage wenn ja wie viele im UNI.T, dem Theater der Universität der Künste Berlin, spielte bei der Operette Die schöne Helena die Titelpartie und im Ensemble in Frau Luna am Stadttheater Ingolstadt. 2019 spielte sie die Rolle der Young Sally in Follies an der Staatsoperette Dresden unter der Regie von Martin G. Berger. Darüber hinaus ist sie als Brüning in der Musical-Uraufführung Drachenherz an der Oper Chemnitz und der Neuköllner Oper Berlin zu erleben.

Foto: Daniel Nartschick

Produktionen

Monika
Bohinec

Monika Bohinec

Die in Slowenien geborene Mezzosopranistin Monika Bohinec studierte Gesang am Mozarteum in Salzburg und an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien bei Claudia Visca. Von 2009 bis 2011 war sie Ensemblemitglied des Nationaltheaters Mannheim. Seit der Saison 2011/2012 ist sie Mitglied des Ensembles der Wiener Staatsoper, wo sie zahlreiche Rollen ihres Fachs gesungen hat, unter anderem Eboli, Sara (Roberto Devereux), Fenena, Ulrica, Gora (Medea), Ježibaba und Fremde Fürstin (Rusalka), Erda (Das Rheingold) und Erste Norn (Götterdämmerung). Gastengagements führten sie an die Metropolitan Opera in New York, zu den Salzburger Festspielen, an die Bayerische Staatsoper München, an die Oper Frankfurt, ans Staatstheater am Gärtnerplatz München, ans Staatstheater Wiesbaden, ans Badische Staatstheater Karlsruhe, nach Ljubljana, zu den Seefestspielen Mörbisch sowie nach Australien. Sie verkörperte Rollen wie Amneris, Eboli, Carmen, Principessa di Boullion, Brangäne, Ortrud, Klytämnestra, Konchakowna (Fürst Igor) und Marina (Boris Godunow). In der Saison 2016/2017 wurde sie als Brangäne in Wagners Tristan und Isolde an der Metropolitan Opera in New York engagiert. 2018 gastierte sie in Wagners Ring des Nibelungen an der Semperoper Dresden unter Christian Thielemann. Zwei Produktionen der Salzburger Festspiele, 2012 Peter von Winters Das Labyrinth unter Ivor Bolton, in der sie als 3. Dame/Page zu erleben war, und 2013 Wagners Die Meistersinger von Nürnberg, wo sie die Magdalene sang, wurden auf DVD veröffentlicht. Außerdem ist Monika Bohinec in der 2013 erschienenen Gesamtaufnahme von Wagners Der Ring des Nibelungen unter Christian Thielemann zu hören. 2015 erschien ein Mitschnitt (Deutsche Grammophon) der 2012 erfolgten Konzerttournee von Tschaikowskys Iolanta, wo sie an der Seite von Anna Netrebko die Martha sang. Monika Bohinec ist ebenfalls als Lied- und Oratorieninterpretin gefragt und gastierte dabei in namhaften Häusern wie dem Wiener Konzerthaus, dem Wiener Musikverein, der Philharmonie am Gasteig in München, der Berliner Philharmonie, der Alten Oper Frankfurt, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Salle Pleyel in Paris, der Carnegie Hall in New York, der Philharmonie in St. Petersburg sowie im Auditorium du Nouveau Siecle in Lille.

Produktionen

Iordanka
Derilova

Iordanka Derilova

Kammersängerin Iordanka Derilova ist seit 2003 Mitglied des Ensembles des Anhaltischen Theaters Dessau. Sie war Absolventin der Musikhochschule Lyubomir Pipkov sowie der Musikakademie Pantscho Vladigerov in Sofia und spezialisierte sich für Gesang an der Akademie Boris Christoff in Rom. Die Sopranistin debütierte am Opernhaus Burgas als Elisabetta in Don Carlos, sang an der Nationaloper Sofia und an fast allen Opernhäusern Bulgariens. 1998 folgte ein Festengagement an der Staatsoper Prag. Sie ist regelmäßig zu Gast auf Opernbühnen in Italien, der Schweiz, Österreich, Holland, Litauen, Zypern, Katar, der Türkei, Russland, Polen, der Tschechischen Republik, der Slowakei und Deutschland. Im Festengagement am Anhaltischen Theater Dessau debütierte sie als Isolde in Tristan und Isolde, wofür sie von der Zeitschrift Opernwelt als „Sängerin des Jahres“ nominiert wurde. Zu den zentralen Rollen in ihrem Repertoire gehören Agathe, Aida, Abigaille, Amelia, Odabella (Atilla), Lady Macbeth, Desdemona, Lisa (Pique Dame), Cio-Cio-San, Tosca, Manon Lescaut, Turandot, Elektra, Senta, Ortrud, Brünnhilde, Isolde, Marietta (Die tote Stadt) sowie Katerina Ismailowa (Lady Macbeth von Mzensk). Mit diesen Rollen gastierte sie an zahlreichen renommierten Häusern, u. a. am Salzburger Festspielhaus, am Royal Opera House Stockholm, am Teatro Massimo Bellini Catania, am Festspielhaus in Bregenz, am Theater Enschede, an der Nationaloper Ostrava, an der Opéra de Massy, im Palau de la Musica in Barcelona, am Nationaltheater Mannheim, am Staatstheater Darmstadt, an den Theatern Dortmund, Hannover und München (Gasteig) sowie bei den Sommerfestspielen Sankt Margarethen und am Festspielhaus Füssen. Der Oper Chemnitz ist sie seit 2016 als Gast verbunden. Hier war sie bereits als Lisa in Pique Dame sowie als Turandot zu erleben.  
Foto: Claudia Heysel

Produktionen

Dorit
Gäbler

Dorit Gäbler

Dorit Gäbler kehrt mit der Rolle der Mrs. Higgins in der Neuinszenierung des Musical-Klassikers  „My Fair Lady“ an den Ort ihres Karrierestarts zurück: 1967 eroberte sie im damaligen Karl-Marx-Stadt als Eliza Doolittle die Herzen des Publikums. Erst ein Jahr zuvor hatte die junge Schauspielerin ihr Studium an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin erfolgreich beendet und war im hiesigen Ensemble als Elevin engagiert worden. Die Beschäftigung mit der Musik sollte fortan ein wesentlicher Teil ihres Berufes werden. Zunächst aber wechselte sie 1968 ans Staatsschauspiel Dresden, wo sie fast zwölf Jahre lang, wie sie selbst formuliert, „alles spielte, was gut und möglichst verschieden war“. Die Geburt ihres Sohnes und die damit verbundene Denkpause führten zu der Entscheidung, sich mehr mit Film und Fernsehen zu beschäftigen und einen Weg als freischaffende Unterhaltungskünstlerin einzuschlagen. Der Erfolg beim Publikum und Preise bei verschiedenen Wettbewerben gaben ihr Recht. Unter anderem hat sie in mehr als 30 Filmen mitgewirkt und mehrfach die Fernsehshow Ein Kessel Buntes moderiert. Ihre Vielseitigkeit stellte sie auch als gefragte Chanson-Interpretin und Sängerin mit eigener Band und eigenen Songs unter Beweis. Seit geraumer Zeit ist sie wieder regelmäßig im Theater zu erleben. So spielte sie in der Komödie am Kurfürstendamm, an der Komödie Dresden, an Köfers Komödiantenbühne und ist mit Soloprogrammen unterwegs. Im Juli 2016 hat sie an der Theaternative Cottbus mit großem Erfolg das Ein-Personen-Stück Verliebt Verlobt Verschwunden von Stefan Vögel herausgebracht, für das sie auch die Musik schrieb.

Produktionen

Olga
Jelínková

Olga Jelínková

Die Koloratursopranistin Olga Jelínková studierte am Prager Konservatorium und an der Akademie für Darstellende Kunst in Prag. Meisterkurse absolvierte sie bei Richard Sigmund, Teresa Berganza, Peter Dvorský und Gabriela Beňačková. 2011 war Olga Jelínková Finalistin des Internationalen Gesangswettbewerbs für lyrische Sänger Giacomo Puccini in Lucca und gewann im selben Jahr den 1. Preis beim Internationalen Antonín-Dvořák-Gesangswettbewerb in Karlovy Vary. Für die Gestaltung der Amina in Bellinis La Sonnambula wurde sie 2010 für den tschechischen Theaterpreis Thalia nominiert.
Im gleichen Jahr debütierte sie in Seoul als Micaëla. 2016 folgte das Debüt an der Boston Odyssey Opera mit der Partie der Xenia in Dvořáks Dimitrij. Außerdem war sie bisher u. a. an der Staatsoper Prag und am Nationaltheater Prag, am Opernhaus Olomouc und am Nationaltheater Mannheim zu erleben. Seit der Spielzeit 2018/2019 ist sie Ensemblemitglied am Saarländischen Staatstheater. Zu ihren wichtigen Partien gehören Lucia, Gilda, Konstanze, Violetta, Juliette (Die tote Stadt), Marguerite (Faust), Elvira (Ernani), Die Kluge, Lisa (Das Land des Lächelns) und die Königin der Nacht, die sie auch an der Oper Chemnitz singt. 2019 debütiert sie mit dieser Partie an der Komischen Oper Berlin und der Volksoper Wien, 2020 an der Oper Leipzig. Konzerte führten sie nach Brüssel und Antwerpen mit Richard Strauss’ Vier letzte Lieder und Gustav Mahlers 4. Sinfonie.
Foto: Teresa Davle

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Milica
Jovanović

Milica Jovanović

Milica Jovanović absolvierte ein Musicalstudium an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München. Sie war fünf Jahre lang Ensemblemitglied am Staatstheater am Gärtnerplatz und sang dort u. a. Eliza, Papagena und Dorothy (Der Zauberer von Oz). Im Sommer 2009 spielte sie Nehebka in Aida bei den Freilichtspielen in Tecklenburg. Seit 2010 sang sie jeden Sommer die Hermia in Ein Sommernachtstraum in den Herrenhäuser Gärten in Hannover, wo sie später auch die Rolle der Mirakula in der Musical-Uraufführung Der Sturm nach William Shakespeare übernahm. Milica Jovanović hat diverse Gesangswettbewerbe gewonnen, u. a. den Walter-Kaminsky-Preis beim Bundeswettbewerb Gesang und den 1. Preis beim M.U.T.-Wettbewerb 2011 in Klagenfurt. Während ihrer Ausbildung gewann sie ein Musical-Stipendium, welches ihr ermöglichte, an der Royal Academy of Music in London zu studieren. Dort arbeitete sie u. a. mit Andrew Lloyd Webber in einem Workshop für Love Never Dies. Milica Jovanović war als Betty Schaefer in der umjubelten Produktion von Sunset Boulevard sowie als Eliza am Theater Magdeburg zu erleben. 2012 spielte sie bei den Festspielen Bad Hersfeld in Anatevka die Rolle der Hodel. 2014 folgte dort die Rolle der Kate in Kiss Me, Kate! unter der Regie von Stefan Huber. 2012/2013 spielte sie Maria Rainer in The Sound Of Music in Salzburg und unter der Regie von Josef Ernst Köpplinger Hope in Anything Goes am Staatstheater am Gärtnerplatz in München. 2013 war sie u. a. als Magnolia Hawks in Bad Hersfeld in Show Boat zu erleben, debütierte am Staatstheater Wiesbaden in der Titelrolle des Musicals Evita und brillierte als Christine Daaé am Ronacher Theater in Wien in der konzertanten Fassung von Love Never Dies. An den Vereinigten Bühnen Wien stand Milica Jovanović als Winifred Banks in Mary Poppins auf der Bühne. 2016 erlebte man sie als Guinevere in Artus – Excalibur und 2017 als Ich in dem Musical Rebecca (Regie: Andreas Gergen) bei den Freilichtspielen Tecklenburg. 2018 feierte sie dort außerdem ihr Rollendebüt als Fanine in Les Misérables. Am Raimund Theater spielte sie die weibliche Hauptrolle in der Uraufführung von Schikaneder. 2017 war Milica Jovanović in dem Musical Der kleine Horrorladen (Regie: Ulrich Wiggers) am Theater Magdeburg zu erleben. Unter der Regie von Andreas Gergen war sie erneut am Salzburger Landestheater im Auftragswerk Meine stille Nacht in der Hauptrolle der Elisabeth zu erleben. In der Spielzeit 2019/2020 wird Milica Jovanović als junge Gina in Don Camillo & Peppone und als Larissa Guichard in Doktor Schiwago in Tecklenburg zu sehen sein. An der Oper Dortmund übernimmt sie unter der Regie von Gil Mehmert die Lisa in Jekyll & Hyde.
Foto: Steffi Henn

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Daniela
Köhler

Daniela Köhler

Daniela Köhler studierte Gesang in Stuttgart bei Julia Hamari und Bernhardt Jäger-Böhm sowie an der Musikhochschule Karlsruhe bei Ingrid Haubold. Sie war Stipendiatin der Zonta Karlsruhe, des Lions Club Karlsruhe-Durlach und des Richard-Wagner-Verbands Baden-Baden. 2010 gewann sie den 1. Preis bei der International Vocal Competition in 's-Hertogenbosch. Außerdem nahm sie an diversen Meisterkursen teil, zum Beispiel bei KS Brigitte Fassbaender und bei Stephen Gould im Sommer 2017 in Bayreuth. Von 2007 bis 2009 war die junge Sopranistin zunächst Mitglied am Opernstudio des Badischen Staatstheaters Karlsruhe. Seitdem ist sie dem Haus eng verbunden. Ihr Debüt als Helmwige in Die Walküre gab sie 2014 am Gran Teatre del Liceu Barcelona unter der Leitung von Josep Pons. Gastengagements in dieser Rolle an der Oper Leipzig und der Bayerischen Staatsoper unter der Leitung von Kirill Petrenko folgten. Anfang 2017 war sie in München als Vierte Magd (Elektra) zu erleben. In der Saison 2017/2018 sang sie erneut Helmwige in München und Leipzig und wurde in Leipzig als Sieglinde gefeiert. Ihr Repertoire umfasst außerdem Partien wie Marianne Leitmetzerin, Gerhilde, Leonore (Fidelio), Gertrud (Hänsel und Gretel), Erste Dame (Die Zauberflöte), Julia (La Vestale) und Norma. Bei den Bayreuther Festspielen 2018 war sie als Cover für Sieglinde in Die Walküre engagiert und sang alle Brünnhilde-Partien in der Bayreuther Kinderoper Der Ring des Nibelungen. In der Saison 2018/2019 hat sie die Brünnhilde in Loriots Ring an einem Abend am Staatstheater Mainz gesungen und an der Oper Leipzig die Partie der Leitmetzerin in der Wiederaufnahme Der Rosenkavalier übernommen. 2019 war sie mit den Bayreuther Festspielen auf Tour in Abu Dhabi, wo sie Sieglinde in Die Walküre verkörperte unter der Regie von Katharina Wagner und der musikalischen Leitung von Markus Poschner. Im Frühjahr folgte dann in Leipzig ihr Debüt als Brünnhilde in Siegfried. 2020 singt sie ihre erste Turandot in der Neuproduktion des Badischen Staatstheaters Karlsruhe. Daniela Köhler ist außerdem eine gefragte Konzertsängerin. Zu den Orchestern, mit denen sie konzertierte, gehören u. a. das Radio-Sinfonieorchester des SWR in Stuttgart sowie das Orchester des Mariinski Theaters in St. Petersburg.
Foto: Admill Kuyler Photography

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Nicola
Kripylo

Nicola Kripylo

Nicola Kripylo wurde 1997 im Norden von Berlin geboren, wo sie mit ihrer kleinen Schwester ihre Kindheit verbrachte. Erste Bühnenerfahrungen sammelte sie bereits ab ihrem vierten Lebensjahr. Mit dem KinderMusicalTheater-Berlin e. V. stand sie jährlich in einer neuen Uraufführung und in diversen Hauptrollen auf der Bühne. Mit fünfzehn Jahren begann sie mit Gesangsunterricht und wurde mehrfach beim Wettbewerb Jugend musiziert auf Bundesebene in den Bereichen Pop und Duo-Gesang ausgezeichnet. 2016 war sie Preisträgerin des Wettbewerbes Musical StarT. In jenem Jahr absolvierte sie auch die studienvorbereitende Ausbildung im Fachbereich Musical an der Musikschule Paul Hindemith Neukölln. Seit Oktober 2016 studiert Nicola Kripylo an der Universität der Künste in Berlin im Studiengang Musical/Show unter der Leitung von Peter Lund, wo sie u. a. im UNI.T, dem Theater der Universität der Künste Berlin, in der Musical-Collage Wenn ja wie viele (Rhys Martin) als Schauspielerin sowie als Helena in Die schöne Helena (Peter Lund) zu sehen war. Die Finalistin des Bundesgesangswettbewerbs 2017 spielte des Weiteren im selben Jahr die Hauptrolle in Die kleine Meerjungfrau im Wintergarten Varieté Berlin (Fabian Gröger) und wirkt im Herbst 2019 bei einer Reihe von Musicalkonzerten in Shanghai mit.
Foto: Lenja Schultze

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Lena
Kutzner

Lena Kutzner

Die Sopranistin Lena Kutzner begann ihre Karriere als Solistin im Mädchenchor ihrer Heimatstadt Hannover. Hier erhielt sie auch ihre erste musikalische und stimmliche Ausbildung bei Gudrun Schröfel. Danach folgte ein Gesangsstudium an der Musikhochschule Hannover bei Carol Richardson-Smith.
Im Jahr 2008 begleitete Lena Kutzner den Mädchenchor Hannover als Solistin auf einer Asien-Tournee. Im darauffolgenden Jahr hatte sie ihr Debüt als Dorabella in Mozarts Così fan tutte beim Braunschweig Classix Festival. Es folgten weitere Engagements in Rollen wie Hermia in Benjamin Brittens A Midsummer Night’s Dream und Nancy in Albert Herring, Niclause in Hoffmanns Erzählungen oder auch dritte Dame und Papagena in Die Zauberflöte. 2011 war sie in der Partie der Anna an der Uraufführung und der CD-Aufnahme der Oper Didos Geheimnis von Andreas Tarkmann beteiligt. 2012 ging sie zusammen mit der Chorakademie des Schleswig-Holstein Musik Festivals auf China-Tournee. Von 2013 bis 2018 war sie festes Ensemblemitglied des Landestheaters Neustrelitz, wo sie u. a. als Nedda (I Pagliacci), Angelina (La Cenerentola), Suzuki (Madama Butterfly), Nancy (Martha), Donna Elvira (Don Giovanni) und als Hänsel in Humperdincks Hänsel und Gretel auftrat. 2017 sang Lena Kutzner bei den Wernigeröder SchloßFestspielen Margarethe in Gounods Faust. Im selben Jahr gewann sie den ersten Preis beim Internationalen Gesangswettbewerb Adriana Maliponte in Mailand und wurde vom Landestheater Neustrelitz mit dem Theaterpreis Verbeugung ausgezeichnet. 2018 folgte eine CD-Produktion in der Titelpartie von Gustav Holsts Kammeroper Savitri mit dem Mädchenchor Hannover und dem Arte Ensemble für das Label Coviello.
In der Saison 2018/2019 hatte Lena Kutzner ihr Hausdebüt am Staatstheater Cottbus als Donna Elvira in Mozarts Don Giovanni sowie in der Titelrolle von Paul Linckes Operette Frau Luna und übernahm außerdem den Sopran-Part in Haydns Die Schöpfung.

 

Produktionen

Pauliina
Linnosaari

Pauliina Linnosaari

Pauliina Linnosaari, geboren in Helsinki, zählt zu den aufstrebenden jungen Sängerinnen im deutschen, französischen und italienischen Fach. Nach Studien an der Indiana University absolvierte sie 2007 ihr Masterstudium an der Sibelius Akademie in Helsinki. Von 2008 bis 2010 war sie Stipendiatin des Matti Salminen Fond an der Finnischen Nationaloper Helsinki, wo ihre Karriere 2016 mit ihrem gefeierten Rollendebüt als Senta begann. 2017 folgte ein Engagement an das Staatstheater Saarbrücken. Hier brillierte sie im September mit der Partie der Mathilde (Wilhelm Tell) und der Mimi, weitere Rollendebüts mit den Partien Salome, Marschallin, Marietta und Medée schließen und schlossen sich an diesem Haus an. An der Oper Basel debütierte Pauliina Linnosaari als Chrysothemis im Januar 2018. Im Rahmen der Festspiele in Savonlinna 2018 war sie mit der Partie der Desdemona erstmals zu erleben. 2019 folgt ihr Rollendebüt mit der Leonore (Fidelio) an der Oper Chemnitz. Sie arbeitete mit Dirigenten wie John Fiore, Esa-Pekka Salonen, Sébastien Rouland und Mikko Franck. 2018 war Pauliina Linnosaari Preisträgerin im Rahmen des Internationalen Gerda Lissner Wettbewerbes im Wagnerfach.
Foto: Veli-Pekka Väisänen

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Joanna
Lissai

Joanna Lissai

Joanna Lissai machte ihre erste Bühnenerfahrung in der Produktion Les Misérables als kleine Cosette an der Bonner Oper im Jahre 2001. Vier Jahre später begann sie die studienvorbereitende Ausbildung für Musik und erhielt zweimal in Folge den Förderpreis Beethoven Bonnensis. 2013 beendete sie ihr Studium an der Hochschule für Musik und Tanz Köln in künstlerischem Gesang und Gesangspädagogik. An der Oper Halle war sie seit 2015 für zwei Spielzeiten als Wendy in George Stiles' Musical Peter Pan und als Maria in Leonard Bernsteins West Side Story zu sehen. Ebenfalls in Halle verkörperte sie die Constance in der Deutschsprachigen Erstaufführung von Die drei Musketiere (George Stiles) und schloss im gleichen Jahr ihr Masterstudium Oper an der Musik und Kunst Privatuniversität Wien ab. 2019 absolvierte sie ihren Master of Arts im Studiengang Musical an der Theaterakademie August Everding in München, wo sie 2018 u. a. als Ella in Cinderella im Prinzregententheater in Kooperation mit dem Bayerischen Rundfunkorchester zu sehen war. Im Sommer 2018 wirkte sie als Teil des Ensembles bei der Uraufführung Fugger – Herz aus Gold am Staatstheater Augsburg mit. Im Metropoltheater in München war sie 2018 als Käthchen in Tom Waits‘ Black Rider zu sehen. Im Sommer 2019 übernimmt sie die Rolle der Elisabeth Stuart in Der Herbst des Winterkönigs in Amberg. An der Oper Chemnitz war sie bereits im Nachtcafé Alles nur Theater zu erleben und gibt hier in der Spielzeit 2019/2020 ihr Rollendebüt als Eliza.
Foto: Alan Ovaska

Susanne
Müller-Kaden

Susanne Müller-Kaden

Susanne Müller-Kaden wurde in Karl-Marx-Stadt/Chemnitz geboren. Sie stand schon mit vier Jahren auf der Bühne, hat Klavier und Flöte gelernt und studierte Gesang/Musiktheater an der Hochschule Franz Liszt in Weimar. Seit ihrem Abschluss ist sie als freischaffende Sängerin tätig. Sie war bereits in verschiedenen Produktionen der Oper Chemnitz zu erleben, u. a. als Mabel und Miss Bell in der Deutschen Erstaufführung des Musicals Fame, in verschiedenen Rollen im Musical Les Misérables sowie in der Oper Elektra von Richard Strauss. Gastspiele führten sie mit der Dreigroschenoper nach Frankreich und mit dem Freischütz nach Salvador/Brasilien. Weitere wichtige Partner in der Zusammenarbeit sind für Susanne Müller-Kaden das Studio W.M. – Werkstatt für Musik und Theater Chemnitz und die Stadthalle Chemnitz. So sang sie unter anderem in der Produktion Fame Mrs. Sherman und in der Sommertheaterproduktion Im weißen Rössl die Wirtin. In The Magic Flute/Die Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart, einer Koproduktion des Studio W.M. mit verschiedenen Universitäten aus den USA und dem Mittelsächsischen Theater Döbeln/Freiberg, sang sie Pamina und Erste Dame. Zur Internationalen Tagung des Fraunhofer-Institutes in Dresden trat sie 2007 erstmals in der Dresdner Frauenkirche auf. Susanne Müller-Kaden war Stipendiatin der Bayreuther Richard-Wagner-Stipendien-Stiftung. Neben zahlreichen Auftritten im Bereich Oper, Konzert, Lied und Musical ist auch die Lehrtätigkeit eine wichtige Komponente ihres künstlerischen Schaffens geworden. So gründete sie im Sommer 2004 unter dem Dach des Studio W.M. die Gesangswerkstatt Susanne Müller-Kaden.

Produktionen

Claudia
Müller-Kretschmer

Claudia Müller-Kretschmer

Die gebürtige Chemnitzerin Claudia Müller-Kretschmer, aufgewachsen in einem musikalischen Elternhaus, stand schon als Kind auf der Bühne und absolvierte eine klassische Gesangsausbildung an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig, die sie mit Diplom abschloss. Schon während des Studiums spielte sie in mehreren Musicalproduktionen, so u. a. die Grace in der deutschen Erstaufführung von Fame, die Maria in Jesus Christ Superstar, die Garbo in Falco Meets Amadeus oder die Victoria in Victor/Victoria an der Oper Chemnitz. Sie wirkte in mehreren Musicalproduktionen an Stadttheatern mit, so z. B. in Gera-Altenburg als Fantine und Eponine in Les Misérables oder als Miss Sherman in Fame, außerdem in Chemnitz, Darmstadt und Wiesbaden als Chava in Anatevka. In Chemnitz war sie in der Erfolgsinszenierung Aida als Nehebka und Cover Amneris und in der Stadthalle Chemnitz als Nancy in Oliver! zu sehen. 2007/2008 übernahm Claudia Müller-Kretschmer die Rolle des Fräuleins Kost in der Berliner Cabaret-Inszenierung in der Bar jeder Vernunft, die sie auch schon an der Oper Chemnitz gespielt hat. In Gera-Altenburg verkörperte sie die Melanie in Woodstock. Auch war sie Teil der Beatles-Show All You Need Is Beat in Erfurt und Chemnitzund wirkte in Produktionen wie Babytalk, Die letzten fünf Jahre und Jekyll & Hyde mit. Zuletzt war sie als Schwester Robert Anna in Non(n)sens in der Oper Chemnitz sowie als Miss Bell in Fame am Landestheater Eisenach zu erleben. In Gemeinschaftsproduktionen des Studio W.M. mit den c3 Veranstaltungszentren Chemnitz war Claudia Müller-Kretschmer erneut als Miss Sherman in Fame, als Ottilie in Im weißen Rössl sowie in mehreren Eigenproduktionen und Galas zu erleben. Mit dem Studio W.M. verbindet sie eine langjährige Zusammenarbeit, erst als Schülerin und Solistin und nun auch als Lehrkraft für Singen und Sprechen.

Produktionen

Maša
Novosel

Maša Novosel

Maša Novosel wurde 1987 in Kroatien geboren. Ihre erste Klavierausbildung erhielt sie im Alter von neun Jahren an der Rudolf Matz Musikschule in der Klasse von Srebrenka Crnković-Završki und später an der Musikschule Pavao Markovac in der Klasse von Jelica Kuzmin in Zagreb. 2006 begann sie ihr Studium in Deutschland an der Hochschule für Musik Karlsruhe bei Peter Eicher und später bei Michael Uhde und Markus Stange. Weitere wichtige musikalische Impulse erhielt sie in der Zusammenarbeit mit Markus Hadulla und Anna Zassimowa. Nach dem Abschluss ihres Masterstudiums in Klavier Solo im Juni 2013 folgt ein weiteres Masterstudium im Fach Klavierkammermusik bei Michael Uhde, Angelika Merkle und Anna Zassimowa, das sie in 2016 erfolgreich abschloss. Die Erfahrungen, die sie von den Meisterkursen mit Karl-Heinz Kämmerling, Salvatore Spano, László Baranyai, Mariann Abraham, Lev Natochenny, Igor Lazko und Vladimir Tropp sammelte, haben ihr Klavierspiel stark geprägt.

Produktionen

Cornelia
Ptassek

Cornelia Ptassek

Die Sopranistin Cornelia Ptassek wurde in München geboren und studierte an den Musikhochschulen Stuttgart, Rostock sowie in Salzburg. Nach ersten Erfahrungen an den Theatern in Bremen, Schwerin, Flensburg und Bremerhaven wurde sie an das Nationaltheater Mannheim engagiert, wo sie von 2005 bis 2016 festes Ensemblemitglied war. Während dieser Zeit konnte sie ihr Repertoire umfangreich erweitern und ist heute in lyrischen Partien ebenso zu Hause wie im jugendlich-dramatischen Fach. Darüber hinaus kann sie auf breite Erfahrungen im Bereich der musikalischen Wiederentdeckungen sowie der neuen Musik verweisen. In den vergangenen Spielzeiten sang sie am Nationaltheater Mannheim unter anderem die Titelpartie in Cherubinis Medée, Strauss‘ Salome, Glucks Alceste sowie Grete in Schrekers Der ferne Klang und Elettra in Mozarts Idomeneo. Seit der Spielzeit 2016/2017 ist sie freiberuflich tätig. Gastspiele führen sie u. a. als Senta nach Trier, als Ariadne, Grete und Heliane in Schrekers Wunder der Heliane sowie mit Strauss‘ Vier letzten Liedern nach Lübeck, als Elettra ans Litauische Nationaltheater in Vilnius und in der Titelpartie von Cherubinis Medée an die Staatsoper Stuttgart. Zu ihren Partien gehören außerdem Donna Anna, Gräfin (Le nozze di Figaro), Aspasia (Mitridate), Pamina, Elsa, Eva, Salome, Chrysothemis, Violetta und Liù.
Foto: Caroline Wirthle

Vanessa
Waldhart

Vanessa Waldhart

Vanessa Waldhart stammt aus Tirol (Österreich) und absolvierte bereits während ihrer Schulzeit ein Diplomgesangsstudium am Tiroler Landeskonservatorium, das sie ebenso wie das ergänzende Bachelorstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien mit Auszeichnung abschloss. Neben ihrem Masterstudium bei Gabriele Lechner, Reto Nickler und Christoph U. Meier an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien erweiterte sie ihre Ausbildung durch Meisterkurse bei KS Christa Ludwig, KS Brigitte Fassbaender und Margreet Honig. Mehrfache Preise zeichnen sie aus, darunter der 1. Preis beim Wettbewerb Musica Juventutis sowie der 1. Preis und der Sonderpreis Dame Joan Sutherland Prize als beste Sopranistin des gesamten Wettbewerbs beim 21. Internationalen Ferruccio Tagliavini Wettbewerb. Sie erhielt Stipendien der FOHN-Stiftung Wien 2015, der Feiling-Stiftung 2016 und das SYLFF-Stipendium der Tokyo-Foundation für ihre herausragenden Leistungen.
Sie war Mitglied bei diversen Projekten bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, der Schlossoper Haldenstein (CH), im Schlosstheater Schönbrunn Wien und am Nationaltheater Sarajevo (BIH). Ihr Repertoire umfasst gesungene Partien wie Zerlina (Don Giovanni), Nanetta (Falstaff), Asteria (Tamerlano), Blonde (Die Entführung aus dem Serail) und Königin der Nacht (Die Zauberflöte).
Als gefragte Lied- und Oratoriensolistin gab sie u.a. einen Liederabend im Mai 2017 im Wiener Konzerthaus und feierte im selben Jahr ihr erfolgreiches Debüt im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins als Sopransolistin in Orffs Carmina Burana.
Seit der Spielzeit 2018/2019 ist sie an der Oper Halle festes Ensemblemitglied. Dort debütiert sie in Mozarts Singspiel Bastien und Bastienne sowie in der Partie der Cleopatra in Julius Cäsar in Ägypten im Rahmen der halleschen Händelfestspiele 2019 in der Regie von Peter Konwitschny. Darüber hinaus singt sie die Lucy in der Dreigroschenoper und Susanna in Die Hochzeit des Figaro im Goethe-Theater Bad Lauchstädt.
2019 gibt Vanessa Waldhart als Königin der Nacht in der Zauberflöte ihr Hausdebüt an der Oper Chemnitz.
vanessa-waldhart.com
Foto: Rafael Hintersteiner

Produktionen

Isabelle
Weh

Isabelle Weh

Isabelle Weh stammt aus Schaffhausen in der Schweiz. Ihr Schauspielstudium beendete sie in Berlin an der Fritz-Kirchhoff-Schauspielschule Der Kreis. Nach einigen freien Inszenierungen in Berlin und einem Festengagement am Theater Die Färbe in Singen leitet sie seit 2011 zusammen mit ihrem Partner Hardy Hoosman das Fritz Theater in Chemnitz. Dort steht sie auch regelmäßig selbst auf der Bühne, u. a. in Shakespeares Was ihr wollt, Eric Assous Achterbahn, Alan Ayckbourns Falsche Schlange, Joanna Murray-Smiths Granaten sowie im Loriot-Abend. In den Stücken Glorious von Peter Quilter und Granaten führte sie auch Regie. Außerdem schreibt sie selbst Kinderstücke, die im Fritz Theater zur Uraufführung gebracht werden. An der Oper Chemnitz war sie bereits als Alte Marschallin in Paul Esterhazys Rosenkavalier-Inszenierung zu sehen.

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Gäste Herren

Gäste Herren

Viktor
Antipenko

Viktor Antipenko

Viktor Antipenko wurde in St. Petersburg geboren. Nach dem Studium am St. Petersburger Konservatorium und ersten Erfolgen am Mariinski-Theater folgten Auftritte im Rahmen der Academy of Vocal Arts in Philadelphia, wo er mit Partien wie Luigi in Il tabarro und Riccardo in Oberto international Aufsehen erregte. Am Bolschoi-Theater debütierte er als Don José und gastierte in dieser Partie beim Allentown Symphony Orchestra, in Sotschi, Las Vegas und Fairbanks (Alaska). Gefeiert wurden außerdem seine Auftritte als Malcolm in Macbeth unter Kazushi Ono sowie als Hirte in Tristan und Isolde an der Opéra National de Lyon.
In jüngster Zeit war er als Lohengrin in Rouen und Sao Paulo zu erleben, als Luigi in Puccinis Il tabarro in Florida, als Dimitri in Boris Godunow in Karlsruhe, als Vaudemont in Iolantha in New York sowie als Pinkerton am Teatro Mancinelli in Orvieto. Dort sang er auch den Andrej in Tschaikowskys Mazeppa. In der Spielzeit 2016/2017 sang er an der Oper Chemnitz den Hermann in Tschaikowskys Pique Dame sowie die Titelpartie in Wagners Parsifal.
Foto: Victoria Janashvili

Aris
Argiris

Aris Argiris

Aris Argiris, geboren in Athen, studierte in seiner Heimatstadt Marketing und Sprachen, Saxophon und Musiktheorie sowie Gesang bei Kostas Paskalis, Frangiskos Voutsinos und Despina Calafati. 1999 erhielt er das Maria-Callas-Stipendium in Athen und setzte sein Gesangsstudium in der Meisterklasse von Daphne Evangelatos an der Hochschule für Musik und Theater in München fort. Im Jahr 2002 war Aris Argiris Preisträger des Internationalen Gesangswettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheinsberg und sang die Titelpartie in Mozarts Don Giovanni. 2007 wurde er von der griechischen Vereinigung der Musik- und Theaterkritiker als bester junger Künstler Griechenlands ausgezeichnet. Nach Engagements am Musiktheater im Revier in Gelsenkirchen, am Theater Dortmund und an der Oper Bonn war er bis zur Spielzeit 2010/2011 Ensemblemitglied an der Oper Frankfurt. 2011 gastierte er in der Arena di Verona als Figaro in Rossinis Il Barbiere di Siviglia und in St. Petersburg als Renato (Un ballo in maschera). Weitere Gastengagements führen ihn u. a. an die Opernhäuser in Athen, Hamburg, Stuttgart, Stockholm, Leipzig, Berlin, London, Bruxelles, Tokyo, Antwerpen-Gent, Bonn, San Diego, Lima (Peru), Buenos Aires, Dresden und Wien. Zu seinen wichtigsten Partien gehören neben dem Don Giovanni u. a. Scarpia, Rigoletto, Amonasro, Renato, Graf Luna, Jochanaan, Figaro (Il Barbiere di Siviglia), Dandini, Escamillo, Germont, Marcello, Rodrigo di Posa, Conte d’Almaviva (Le nozze di Figaro), Nardo, Lord Enrico Asthon, Frank/Fritz (Die tote Stadt), Valentin (Faust), Francesco (I Masnadieri) sowie die vier Bösewichter (Les Contes d'Hoffman). Der Bariton arbeitete unter anderem mit den Dirigenten Zubin Mehta, Massimo Zanetti, Kurt Masur, Christian Thielemann, Yakov Kreizberg, Gustav Kuhn, Donato Renzetti, Manfred Honeck, Walter Attanasi, Graeme Jenkins, Carlo Franci, Antonello Allemandi, Patrick Lange und Carlo Rizzi.
In den letzten Jahren gastierte er in Tokyo als Marcello, am Theater St. Gallen, beim Israel Philharmonic Orchestra, am Teatro San Carlo di Napoli, an der Staatsoper Hamburg und beim Savonlinna Opera Festival als Escamillo, am Theater Bern als Jochanaan, am Musiktheater im Revier als Rigoletto, am Theater an der Wien als Figaro in La mere coupable, beim Israel Philharmonic Orchestra als Renato, als Jago und in Mahlers Kindertotenliedern, am Theatre de la Monnaie als Lescaut, am Aalto Musiktheater Essen als Francesco in I Masnadieri, am Theater Bonn als Scarpia sowie an der San Diego Opera als Renato. 2016/2017 sang er an der Opera di Montreal Jago, am Gärtnerplatztheater München und beim Athens Festival Amonasro, beim Gluck International Festival Orest in Iphigenie auf Tauris (Fassung von R. Strauss), am Musiktheater im Revier Scarpia, an der Semperoper Dresden Figaro in Il Barbiere di Siviglia, an der Vlaamse Opera und an Les Theatres de la Villes de Luxembourg Paolo in Simon Boccanegra, am Theatre de la Monnaie Sharpless sowie am Theater Freiburg die Partie Der Herrscher in Das Wunder der Heliane.
Mit der Württembergischen Philharmonie Reutlingen hat Aris Argiris Ariadne – Dithyrambos für Bariton und Orchester von Siegfried Matthus und die Arie des Holofernes aus der Matthus-Oper Judith auf CD (Label Genuin) aufgenommen. Als Escamillo in Bizets Carmen war er 2011 im ersten 3-D-Opernfilm zu erleben. Aufgezeichnet wurde die Inszenierung dieser Oper 2010 im Royal Opera House Covent Garden London. 
Foto: privat

Produktionen

Bernhard
Berchtold

Bernhard Berchtold

Der österreichische Tenor Bernhard Berchtold studierte am Mozarteum in Salzburg bei Horiana Branisteanu und Hartmut Höll. Von 2003 bis 2011 war er am Badischen Staatstheater Karlsruhe engagiert. Gastengagements führten ihn u. a. an die Mailänder Scala, die Staatsopern Hamburg, Hannover und München, die Semperoper Dresden, ans Staatstheater am Gärtnerplatz, nach Bonn, Bologna, Cagliari, Düsseldorf, Essen, Genua, Graz, Lyon, Muscat, Neapel, Nizza, Sevilla, Triest sowie zu den Salzburger und Bayreuther Festspielen. Vor allem die Opernpartien Mozarts und Händels, aber auch Partien wie Max, Adolar (Euryanthe), Erik (Der fliegende Holländer), Froh (Das Rheingold), Luzio (Das Liebesverbot), Tikchon Iwanich Kabanow (Katja Kabanova), Aschenbach (Death in Venice), Edwin (Die Csárdásfürstin) und Camille de Rossilon (Die lustige Witwe) prägen sein künstlerisches Schaffen. Schon während seines Studiums konnte er sich einen Namen als Lied- und Oratoriensänger machen. In den folgenden Jahren arbeitete er mit Dirigenten wie Semjon Bytschkow, Nikolaus Harnoncourt, Marek Janowski, Ton Koopman, Simon Rattle, Helmuth Rilling und Masaaki Suzuki zusammen. 2002 war er Liedkünstler der Saison der Stuttgarter Hugo-Wolf-Akademie. Er trat bei der Schubertiade in Schwarzenberg auf. Große Beachtung fanden die im Rahmen des Klavierfestival Ruhr aufgenommenen und auf CD erschienenen Schubert-Zyklen.
An der Oper Chemnitz sang Bernhard Berchtold Lord Artur in Nicolais Die Heimkehr des Verbannten, Henry Morosus in Strauss‘ Die schweigsame Frau und die Titelpartie in Meyerbeers Vasco de Gama. Alle drei Produktionen sind beim Label cpo als CD erschienen. Vasco de Gama wurde von der Zeitschrift Opernwelt zur „Wiederentdeckung des Jahres“ gewählt. Die Gesamtaufnahme erhielt 2015 den ECHO Klassik in der Kategorie „Editorische Leistung des Jahres“. 2019 gab Bernhard Berchtold in Chemnitz sein Rollendebüt als Loge. Außerdem war er mehrfach als Solist in Konzerten der Robert-Schumann-Philharmonie zu Gast.

Produktionen

Arnold
Bezuyen

Arnold Bezuyen

Der niederländische Tenor Arnold Bezuyen absolvierte sein Studium in Amsterdam. Engagements führten ihn an die Theater in Augsburg und Bremen, an die Wiener Staatsoper, an die Metropolitan Opera New York, ans Royal Opera House Covent Garden, ans Gran Teatro del Liceu in Barcelona, ans Teatro alla Scala Mailand, nach Amsterdam, Hamburg, an die Deutsche Oper Berlin, die Pariser Opéra de Bastille, nach Frankfurt, Los Angeles, Tokio, Leipzig, Chemnitz, zu den Salzburger Osterfestspielen sowie den Bayreuther Festspielen mit Partien wie Loge, Siegfried, Erik, Arindal, Mime, Florestan, Max, Stewa (Jenufa), Broucek, Aegisth, Schuisky, Hauptmann, Bacchus, Herodes, Faust, Alwa, Matteo und Jim Mahoney. Arnold Bezuyen arbeitete bereits mit Dirigentenpersönlichkeiten wie Marc Albrecht, Pierre Boulez, Christoph Eschenbach, Adam Fischer, Julia Jones, Gustav Kuhn, Phillippe Jordan, James Levine, Fabio Luisi, Andris Nelsons, Günter Neuhold, Seiji Ozawa, Antonio Pappano, Simon Rattle, Ulf Schirmer, Christian Thielemann und Jaap van Zweden. Sein Konzertrepertoire umfasst u. a. Beethovens 9. Sinfonie, Mahlers 8. Sinfonie, Das Lied von der Erde, Das klagende Lied, Schönbergs Gurre-Lieder sowie Verdis und Dvořáks Requiem. 2013 erschien seine Lieder-CD (Dichterliebe von Robert Schumann und Sieben frühe Lieder von Alban Berg) bei Oehms Classics.

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Marius
Boloş

Marius Boloş

Marius Boloş besuchte im Anschluss an sein Studium an der Universität von Oradea (Rumänien) Meisterkurse bei Viorica Cortez, Marcello Giordani, Marina Krilovici, Nelly Miricioiu, Mariana Nicolesco, Ionel Pantea sowie Leontina Văduva und nahm aktiv am ersten Wagner-Meisterkurs der Bayreuther Festspiele bei Petra Lang und Adrian Baianu teil. 2004 gab er sein Debüt als Komtur in Don Giovanni an der Rumänischen Nationaloper Cluj-Napoca. Der rumänische Bass war Mitglied des Opernstudios der Ungarischen Nationaloper Budapest und ist Preisträger mehrerer Gesangswettbewerbe. 2006 gab er als Monterone in Rigoletto sein Debüt an der Nationaloper Bukarest, an der er seitdem als Solist engagiert ist. Sein Repertoire reicht vom Barock bis zur Moderne. Zu seinen wichtigsten Erfolgen der jüngsten Zeit zählen König Heinrich (Lohengrin) an der Oper Bukarest, Zaccaria (Nabucco) und Großinquisitor (Don Carlo). Gastspiele führten ihn u. a. nach Bulgarien, Ungarn und Norwegen. Er sang unter der musikalischen Leitung von Horia Andreescu, Christian Badea, Vlad Conta, David Crescenzi, Iurie Florea, Cristian Mandeal, Adrian Morar, Tiberiu Soare, Iosif Ion Prunner, Alfaro Sainz, Marc Tardue, Cornel Trailescu sowie Jin Wang und arbeitete mit Regisseuren wie Stephen Barlow, Valentina Carrasco, Alexandru Darie, Mario de Carlo, Alexander Hausvater, Plamen Kartalov und Vera Nemirova. An der Oper Chemnitz gibt er als Hagen sein Haus- und Rollendebüt.
Foto: Paul Buciuta

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Noel
Bouley

Noel Bouley

Noel Bouley stammt aus Houston, Texas. Er war Gewinner des Shreveport Opera’s Singer of the Year Competition 2013 und Finalist beim Houston Grand Opera’s Eleanor McCollum Competition und dem Dallas Opera Guild’s Vocal Competition. Er studierte an der University of Cincinnati College-Conservatory of Music und an der Louisiana State University. Während seines Studiums sang er bereits viele wichtige Rollen, darunter die Titelrollen in Falstaff, Le nozze di Figaro und Sweeney Todd sowie George in Of Mice and Men, Collatinus in Britten´s Rape of Lucretia und Escamillo in La tragédie de Carmen.
Seit 2013 ist Noel Bouley Ensemblemitglied der Deutschen Oper Berlin, wo er mit der Titelpartie in einer Neuproduktion von Verdis Falstaff unter der Regie von Christof Loy debütierte. Weiterhin war er an diesem Haus als Lescaut in Manon Lescaut, als Dulcamara in L‘elisir d‘amore, als Biterolf in Tannhäuser, als Swallow in Peter Grimes, als Förster in Das schlaue Füchslein, als Don Alfonso in Così fan tutte, als Sharpless in Madama Butterfly, als Monterone in Rigoletto sowie als Donner in Das Rheingold zu erleben. Zuletzt gab er in Berlin seine höchst erfolgreichen Debüts als Enrico in Lucia di Lammermoor sowie als Amonasro in Aida. Außerdem feierte er ein umjubeltes Debüt in der Titelpartie von Wagners Der fliegende Holländer an der Opera San José in Kalifornien. Große Erfolge als Ford in Falstaff bei seinem Debüt an der Oper Köln sowie als Giorgio Germont in La Traviata in Glyndebourne folgten. Seine Pläne beinhalten u. a. wichtige Rollen- und Hausdebüts als Holländer an der Deutschen Oper Berlin sowie an der Oper Leipzig, als Wotan in Das Rheingold am Theater Chemnitz, als Besenbinder in Hänsel und Gretel an der Deutschen Oper Berlin, als Marcello in La Bohème in Austin, als Oberpriester des Dagon in Samson et Dalila an der Washington National Opera, als Wotan/Wanderer in München, Stuttgart, Berlin, Luzern, als Scarpia in Tosca am Staatstheater am Gärtnerplatz München.
Auch auf dem Konzertpodium ist Noel Bouley sehr geschätzt und gefragt. Er war in vielen unterschiedlichen Werken zu erleben, u. a. mit Strawinskys Pulcinella, den Requiems von Mozart, Fauré und Duruflé, Aaron Coplands Old American Songs, Händels Messias und Bachs Messe in h-Moll. Mehrfach sang er in Orffs Carmina Burana, so beim Dallas Symphony Orchestra, beim Bravo! Vail Music Festival, beim Aspen Music Festival und in der Philharmonie am Gasteig München. Mit Beethovens 9. Sinfonie war er beim Round Top Music Festival zu hören. Des Weiteren war er neben Anna Netrebko und Yusif Eyvazov mit Werken von Verdi und Puccini auf der Waldbühne Berlin zu erleben (inkl. TV).
Foto: privat

 

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Benjamin
Bruns

Benjamin Bruns

Benjamin Bruns begann seine Sängerlaufbahn als Alt-Solist im Knabenchor seiner Heimatstadt Hannover, studierte bei Peter Sefcik und an der Hochschule für Musik Hamburg. Nach seiner Ausbildung startete er am Theater Bremen und anschließend im Ensemble der Oper Köln. Über die Sächsische Staatsoper Dresden führte sein Weg zur Wiener Staatsoper, der er seit 2010 angehört und wo er die großen lyrischen Partien seines Stimmfaches wie Tamino, Don Ottavio und Ferrando singt. Darüber hinaus deckt seine musikalische Bandbreite Rollen ab wie Oronte (Alcina), Belmonte (Die Entführung aus dem Serail), Camille de Rosillon (Die lustige Witwe), Froh (Das Rheingold), Lysander (A Midsummer Night's Dream), Don Ramiro (La Cenerentola), Boris (Janáček: Katja Kabanova) oder auch den italienischen Tenor in den beiden Strauss-Opern Capriccio und Der Rosenkavalier. Gastspiele führten ihn u. a. an die Berliner Staatsoper Unter den Linden, das Münchner Staatstheater am Gärtnerplatz, die Deutsche Oper Berlin, das Staatstheater Nürnberg sowie an das Teatro Colón in Buenos Aires. Im Sommer 2018 gab er sein Debüt bei den Bayreuther Festspielen als Steuermann in Der fliegende Holländer. In der Saison 2018/2019 debütierte er u. a. am Teatro Muncipal de Santiago als Alwa in Alban Bergs Lulu, sang Tamino an der Bayerischen Staatsoper München und Wenzel (Die verkaufte Braut) an der Semperoper. An der Oper Chemnitz debütierte er 2018 als Loge, 2020 folgt hier sein Rollendebüt als Lohengrin.
Oratorium und Liedgesang bilden für Benjamin Bruns einen wichtigen Gegenpol zu seinem Bühnenschaffen. Dabei musizierte er mit so renommierten Ensembles wie der Sächsischen Staatskapelle Dresden, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, der Tschechischen Philharmonie, dem MDR Sinfonieorchester, den Münchner Philharmonikern, den Bamberger Symphonikern, dem WDR Sinfonieorchester, dem Chor und Orchester des Niederländischen Rundfunks, dem Tölzer Knabenchor, den Bremer Philharmonikern, dem London Symphony Chorus sowie dem Orchester der Bachakademie Stuttgart und der Gächinger Kantorei unter der Leitung von Helmuth Rilling.  
Foto: Sara Schönger

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Johannes
Chum

Johannes Chum

 

Johannes Chum stammt aus Vorau. Er hat Theologie und Musikpädagogik in Graz sowie Sologesang in Wien studiert. In den letzten drei Jahrzehnten war der Tenor international als Opern- und Konzertsänger tätig. Er wurde bei der Salzburger Mozartwoche 2000 für die Interpretation des Tamino in der Zauberflöte als „Opernsänger des Jahres“ ausgezeichnet und für Mozarts Titus in La clemenza di Tito am Ständetheater als Tschechiens „Opernsänger des Jahres 2004“ geehrt. Außerdem ist Johannes Chum Träger des Karl-Böhm-Interpretationspreises des Landes Steiermark. Der Sänger hat u. a. mit Riccardo Chailly, Ádám Fischer, Fabio Luisi, Nikolaus Harnoncourt, René Jacobs, Kirill Petrenko, Jordi Savall, Jaap van Zweden regelmäßig zusammen musiziert und ist in mehr als 65 verschiedenen Opernpartien und nahezu dem gesamten Tenor-Oratorien-Repertoire aufgetreten, u. a. in Amsterdam, Barcelona, Berlin, Bethlehem, Brüssel, Budapest, Buenos Aires, Dallas, Dresden, Frankfurt, Hamburg, London, Luxemburg, Mailand, Madrid, München, New York, Paris, Rom, São Paulo, Tel Aviv, Warschau und Zürich. Er lehrt an der Kunstuniversität Graz sowie an der Pädagogischen Hochschule in Graz.Foto: privat


Noé
Colín

Noé Colín

Noé Colín, gebürtiger Mexikaner und österreichischer Staatsbürger, erhielt seine Ausbildung an der Nationalen Universität von Mexiko sowie bei Ubaldo Gardini in Wien und als Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich. 2005 war er Sieger des internationalen Gesangswettbewerbs Giovanni Pacini in Pescia. Sein vielseitiges Opern- und Konzertrepertoire umfasst mehr als 65 Partien, darunter Varo (Ezio), Don Alfonso (Così fan tutte), Leporello (Don Giovanni), Sarastro (Die Zauberflöte), Pizarro (Fidelio), Bartolo und Basilio (Il barbiere di Siviglia), Don Magnifico (La Cenerentola), Dulcamara (L’elisir d’amore), Don Pasquale, Raimondo (Lucia di Lammermoor), Zaccaria (Nabucco), Falstaff, Timur (Turandot) sowie Barak (Die Frau ohne Schatten). Er singt regelmäßig an renommierten Opernhäusern, darunter die Nationaloper Helsinki, das Teatro Principal de Palma de Mallorca, den Palacio de Bellas Artes Mexiko, die Volksoper Wien, das Teatro Colón Bogotá, das Landestheater Linz, das Concertgebouw Amsterdam, die Staatsoper Prag, das Staatstheater am Gärtnerplatz München und die Oper Göteborg. Er arbeitete mit Dirigenten wie Pier Giorgio Morandi, Marcello Viotti, Riccardo Chailly, Christoph Eschenbach und Edoardo Müller zusammen. Regelmäßig tritt Noé Colín mit großem Erfolg auf internationalen Konzertpodien auf. Hier singt er Konzerte, Messen, Lieder von Brahms, Mahler, Mozart, Beethoven, Händel, Haydn, Bach und Verdi. An der Oper Chemnitz war er bereits in der Titelpartie von Donizettis Don Pasquale sowie als Geist und Priester in Franco Faccios Hamlet zu erleben. 
Foto: privat

Gunther
Emmerlich

Gunther Emmerlich

Im thüringischen Eisenberg geboren, studierte Gunther Emmerlich an der Ingenieurschule für Bauwesen in Erfurt, ehe er nach fünfjährigem Studium 1972 die Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar in der Fachrichtung Operngesang absolvierte. 20 Jahre agierte der Künstler als festes Ensemblemitglied der Semperoper Dresden, wo er als Bass große Erfolge verbuchen konnte (u. a. Osmin, Dulcamara, Alfonso, Bartolo, Basilio). Zu seinen Paraderollen zählen darüber hinaus Sir John Falstaff (Die lustigen Weiber von Windsor), Sarastro (Die Zauberflöte), der Milchmann Tewje (Anatevka), Doolittle (My Fair Lady) und Sallah Shabati im gleichnamigen Musical von E. Kishon.
Mit Solisten der Sächsischen Staatskapelle Dresden gibt er Kirchenkonzerte und als Semper House Band ein heiteres Programm mit Swing und Dixieland. Er ist Gast bei großen Klassik- und Opern-Galas mit den renommiertesten Orchestern auf den bekanntesten Konzertpodien. Gunther Emmerlich gastierte bisher in fast allen europäischen Ländern sowie in Asien, Nord- und Südamerika (u. a. in der Carnegie Hall in New York), lebt in Dresden, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er ist Moderator von beliebten Fernsehsendungen unterschiedlicher Genres, Botschafter der Carreras Leukämie-Stiftung und wurde u. a. mit dem Bambi und dem Bundesverdienstkreuz geehrt. Gunther Emmerlich ist Ehrenbürger seiner Geburtsstadt Eisenberg und Wein-Botschafter des Weinanbaugebietes Saale-Unstrut. Seit 2013 ist Gunther Emmerlich Schirmherr der Sanierung der Stadtkirche Wittenberg für das große Jubiläum zum 500. Jahrestag der Reformation 2017.
Über ein Dutzend CDs verschiedener musikalischer Richtungen hat er bisher veröffentlicht. Sein erstes Buch Ich wollte mich mal ausreden lassen mit heiteren autobiografischen Geschichten erschien mit großem Erfolg 2007, das zweite Buch 2010 unter dem Titel Zugabe – Anekdoten, Ansichten und anderes. Die Premiere seines neuen Programms Die Welt und ich – 70 Jahre Emmerlich, ein Event so bunt wie sein Leben: musikalisch – heiter – spannend, wurde begeistert gefeiert. Im Dezember 2016 erschien sein drittes Buch: Spätlese – eine Rücksicht ohne Vorsicht.
Foto: Agentur Emmerlich

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Gerhard
Ernst

Gerhard Ernst

Geboren in Wien, absolvierte Gerhard Ernst seine Schauspiel- und Gesangsausbildung in seiner Heimatstadt. Das Ensemblemitglied der Wiener Volksoper verfügt über ein großes Repertoire in Oper, Operette, Musical und Schauspiel. In den Jahren 1968 bis 1985 war Gerhard Ernst in Garmisch-Partenkirchen, Mainz sowie in Krefeld / Mönchengladbach fest engagiert. In diesen Jahren gab er nicht nur Gastspiele in Deutschland wie z. B. in Münster, Dortmund und Gelsenkirchen, sondern war auch auf ausländischen Bühnen ein vielbeschäftigter Künstler, so u. a. in Holland, Belgien und Spanien. 1985 wechselte er zu den Vereinigten Bühnen Graz, wo er bis 1990 an der Grazer Oper und im Schauspielhaus Graz tätig war. Unter Claus Peymann war Gerhard Ernst von 1990 bis 1995 Ensemblemitglied am Wiener Burgtheater. Danach wechselte er ans Theater in der Josefstadt, dem er bis 2001 als Ensemblemitglied angehörte. Seit 2001 ist er Ensemblemitglied der Volksoper Wien.
An der Volksoper war er in zahlreichen Rollen zu sehen, u. a. als Doolittle (My Fair Lady), Fürst Populescu und Penizek (Gräfin Mariza), Frosch und Direktor Frank (Die Fledermaus), Fiakerkutscher und Kagler (Wiener Blut), Schrank (West Side Story), Lazar Wolf und Tewje (Anatevka), Der Kerkermeister (Die Kluge), Njegus (Die lustige Witwe), Herr Zeller (Sound of Music) und Big Jule (Guys and Dolls). Bei den Seefestspielen Mörbisch 2014 brillierte er als Tewje in Anatevka.
Darüber hinaus hat Gerhard Ernst in zahlreichen TV-Produktionen (Tatort, Kommissar Rex, Stockinger, Eurocops) und Kino-Filmen (Die Gottesanbeterin, Komm, süßer Tod) mitgewirkt. Große Erfolge feiert er auch mit seinen Soloprogrammen. Kultstatus erlangte er nicht zuletzt durch die Verkörperung des Fleischhauers Hofstädter in der gleichnamigen Werbekampagne von Billa und Merkur.

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Rolf
Germeroth

Rolf Germeroth

Rolf Germeroth, geboren in Frankfurt am Main, absolvierte seine Schauspielausbildung an der Staatlichen Hochschule für Musik und Theater Hannover. Von 1975 bis 1996 führten ihn Festengagements u. a. an die Theater in Freiburg, Münster, Bielefeld, Konstanz und Ulm. In der darauffolgenden Spielzeit gastierte er im Musical Sunset Boulevard am Rhein-Main-Theater Niedernhausen bei Frankfurt. Anschließend war er fünf Jahre am Badischen Staatstheater Karlsruhe engagiert sowie von 2003 bis 2014 am Theater Ingolstadt. Als Gast war und ist er u. a. am Nationaltheater Mannheim, bei den Luisenburg-Festspielen Wunsiedel und bei den Frankenfestspielen Röttingen zu erleben.

Zu seinem Schauspielrepertoire gehören Rollen wie Miller (Kabale und Liebe), Henri (Drei Mal Leben), Johan (Szenen einer Ehe), Peter Stockmann (Ein Volksfeind), Odoardo Galotti (Emilia Galotti), Alter Peer (Peer Gynt), Hardenberg (Die fetten Jahre sind vorbei). Im Musical trat er u. a. als Higgins und Pickering in My Fair Lady, Che und Magaldi in Evita, Herr Schulz in Cabaret, Pilatus in Jesus Christ Superstar sowie Dr. Scott in The Rocky Horror Show auf. Fernsehrollen übernahm er in Serien wie Schwarz greift ein, Die Fallers, Marienhof, Vorsicht, Falle!, Himmelheim und Dahoam is dahoam. Darüber hinaus ist Rolf Germeroth Sprecher für Hörspiele und Funkwerbung sowie Sprach- und Dialogcoach.

Tristan
Giovanoli

Tristan Giovanoli

Tristan Giovanoli, geboren 1993 in Lausanne, sammelte schon mit sieben Jahren seine ersten Erfahrungen auf der Bühne. Zehn Jahre lang nahm er Schlagzeug- und Zirkusunterricht und seine erste Musical-Hauptrolle spielte er während der Grundschulzeit. Mit fünfzehn Jahren begann er mit Gesangsunterricht am Konservatorium von Lausanne (Musical und klassischer Gesang). Zusätzlich nahm er Schauspiel- und Tanzunterricht. 2014 schloss er sein erstes Studium an der Musikhochschule Lausanne (HEMU) mit dem Bachelor of Arts ab. Während und nach seinem Studium trat er immer wieder als Solist, Schlagzeuger, mit Chören, Jazzbands, in Schauspielstücken und vor allem in Musicals wie Mary Poppins (Théâtre de Beaulieu, Lausanne), Die Schöne und das Biest (Auditorium Stravinski, Montreux) und La Revue de Cuche et Barbezat fait son Cabaret (Broadway Company, Théâtre du Passage, Neuchâtel) in Erscheinung. Durch seine vielseitigen Projekte war Tristan Giovanoli immer wieder im Fernsehen und Radio zu erleben. Seit Oktober 2016 studiert er Musical/Show an der Universität der Künste in Berlin. Dort war er in der Musical-Collage wenn ja wie viele (Regie: Rhys Martin) und in der Operette Die schöne Helena (Regie: Peter Lund) zu sehen. Zur Zeit spielt er die Rolle von Nasir im Musical Drachenherz (Regie: Peter Lund, Operhaus Chemnitz und Neuköllner Oper Berlin).
Foto: Timo Stacey

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Jannik
Harneit

Jannik Harneit

Jannik Harneit wurde 1989 in Lüneburg geboren. Von 2009 bis 2013 studierte er Musical an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München und war 2011 Preisträger beim 40. Bundeswettbewerb Gesang. 2012 gab er den Fedja (Anatevka) bei den Bad Hersfelder Festspielen. 2013 folgte nach Claude (Hair) bei den Festspielen Bad Vilbel das Festengagement an der Staatsoperette Dresden. Seine wichtigste Partien waren dort Seymour (Der kleine Horrorladen), Mottel Kamzoil (Anatevka), Jean-Michele (La Cage aux Folles), Rocky (Rocky Horror Show), Steppke (Frau Luna) sowie Felix in der Uraufführung des Musicals Zzaun und Frank Abagnale jr. In der Deutschen Erstaufführung von Catch Me If You Can. In der Spielzeit 2017/2018 gastierte Jannik Harneit an der Oper Chemnitz als Robert Martin (Hochzeit mit Hindernissen) und bei den Magdeburger Domfestspielen als Simon (Jesus Christ Superstar). 2018/2019 debütierte er am Theater Hof als Jimmy Smith bei der Deutschen Erstaufführung von Höllisch Moderne Millie und kreierte an der Staatsoperette die Rolle des Gwynplaine in der Uraufführung Der Mann mit dem Lachen, für die er als „Bester Hauptdarsteller“ von der Deutschen Musicalakademie nominiert wurde. Im Juni gab er als Rodney Hatch in Kurt Weills Ein Hauch von Venus seine letzte Premiere im Festengagement in Dresden. Derzeit ist er in dem selten gespielten Stück Sunday In The Park With George von Stephen Sondheim an den Landesbühnen Sachsen zu erleben.
www.jannikharneit.de 
Foto: Stephan Forstmann

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Florian
Heinke

Florian Heinke

Florian Heinke wurde 1996 in Göttingen geboren. Er entdeckte seine Leidenschaft für Gesang, Schauspiel und Tanz im Alter von drei Jahren beim Besuch des Musicals Cats in Stuttgart. Erste Bühnenerfahrungen sammelte er im Alter von 11 Jahren als Solist in dem Schulstück Haydn für Kinder, das im Deutschen Theater in Göttingen aufgeführt wurde. Der zweifache deutsche Hip-Hop Vizemeister (Formation) stand bereits als Background-Tänzer bei der renommierten Musikveranstaltung Pop meets Classic auf der Bühne der Lokhalle Göttingen und war sowohl von 2011-2012 in der West Side Story als auch von 2013-2014 in The Rocky Horror Show am Deutschen Theater Göttingen zu sehen.
2015 folgte das Studium an der 2017 geschlossenen Joop van den Ende Academy in Hamburg. Seit 2016 studiert Florian Heinke an der Universität der Künste Berlin Musical/Show und feierte kürzlich die Dernière des Abschlussprojektes des zweiten Jahrgangs wenn ja wie viele im Uni.T Theater. Der Finalist des Bundesgesangswettbewerbes 2017 steht in der Uraufführung Drachenherz im Opernhaus Chemnitz als Günni auf der Bühne. Darüber hinaus trat er 2019 für den Film La paranza dei Bambini, der bei den Internationalen Filmfestspielen in Berlin Premiere feierte, sowie bei einem Musicalkonzert in Shanghai in Erscheinung.

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Hardy
Hoosman

Hardy Hoosman

Biografie folgt in Kürze

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Avtandil
Kaspeli

Avtandil Kaspeli

Avtandil Kaspeli kam über die Oboe zum Gesang. Der georgische Bass begann sein Studium am Staatlichen Konservatorium seiner Heimatstadt Tiflis und setzte es bei Nikolaus Hillebrand am Richard-Strauss-Konservatorium München fort. Beim Mozartensemble München debütierte er als Sparafucile in Rigoletto. Im Prinzregententheater München war er unter David Stahl als Colas (Bastien und Bastienne), Schnock (A Midsummer Night‘s Dream) sowie als Komtur (Don Giovanni) zu hören. Seit 2011 gehört er dem Ensemble des Badischen Staatstheaters Karlsruhe an. Hier sang er Partien wie Bartolo (Le nozze di Figaro), Komtur, Sarastro, Sprecher und Zweiter Geharnischter (Die Zauberflöte), Zacharias (Der Prophet), Hektor und Merkur (Die Trojaner), Zuniga (Carmen), Banquo (Macbeth), Sparafucile (Rigoletto), Pistola (Falstaff), Landgraf (Tannhäuser), Fafner und Hunding (Ring des Nibelungen), Titurel (Parsifal), Pimen (Boris Godunow), Angelotti (Tosca), Colline (La Bohème), Lorenzo (I Capuleti e i Montecchi) und Fürst (Adriana Lecouvreur). Gastspiele führten ihn in jüngster Zeit u. a. als Landgraf in Patrick Kinmoths Neuinszenierung des Tannhäuser sowie als Bartolo (Le nozze di Figaro) und Komtur an die Oper Köln. Zudem tritt der Bass als Konzert- und Opernsänger regelmäßig in Deutschland, Italien, Bulgarien und Georgien auf.
Foto: Ariel Oscar Greith

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Ngako
Keuni

Ngako Keuni

Ngako Keuni wurde in Acha Tugi (Kamerun) geboren und wuchs in seinem Heimatland auf. Bereits im Alter von 10 Jahren trat er einem Chor im Internat bei, begeisterte sich fürs Trommeln und entschloss sich, entgegen der Wünsche seiner Eltern kein Priester zu werden. Stattdessen strebte er eine Laufbahn als Opernsänger an, erhielt Gesangsunterricht und gewann 2008 den ersten Preis als Tenor an der Universität zu Douala, wo er Wirtschaftswissenschaften studierte. Er spielte unter anderem im Kurzfilm Douala Girl von Baloon Djilu und verschiedenen Werbefilmen mit. In Kamerun hatte er als Künstler keine Zukunft, zog also nach Qatar, um dort als Lehrer zu arbeiten, trat dem Qatar Concert Choir bei und gewann erste Erfahrungen als Musical-Darsteller in Les Misérables in der Rolle des Joly in Zusammenarbeit mit den Doha Players. Es folgten darauf weitere Rollen 2015 als Othello und 2016 in Alice in Wonderland als Onkel Raupe. Kurz darauf gab er seinen Job als Lehrer auf, um sein Studium Musical/Show an der Universität der Künste Berlin zu beginnen. Sein erster offizieller Auftritt in Deutschland folgte in wenn ja wie viele, einer Musical-Collage der Universität der Künste von Rhys Martin. Im Dezember 2018 ist er dort in der Operette Die schöne Helena als König Agamemnon zu sehen.

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Vasily
Khoroshev

Vasily Khoroshev

Vasily Khoroshev wurde in Russland geboren und studierte bis 2011 am Moskauer Konservatorium bei Petr Skusnichenko. Er gewann den 1. Preis beim dritten internationalen Wettbewerb Modern Art and Education. Sein erster Bühnenauftritt war 2006 als Cherubino in Le Nozze di Figaro in der Großen Halle des Moskauer Konservatoriums. 2010 sang er die Rolle des Geists in Dido and Aeneas unter dem Dirigat von Gabriele Garido an der Opéra de Lausanne und an der Opéra de Vichy. Er war als Artemis in Henzes Phaedra an der Deutschen Oper am Rhein zu sehen und ging mit Carmina burana auf eine internationale Konzerttour mit einer Bühnenversion der Theatergruppe La Fura del Baus, die ihn nach Santiago de Chile, Madrid, zum Ohrid Festival und an weitere Spielorte führte.
Als Cleone in Händels Oper Alessandro unter der Leitung von George Petrou (auf CD bei Decca Classics erschienen) sang Vasily Khoroshev an der Opéra Royal de Versailles, im Salle Pleyel, beim Festival George Enescu in Bukarest, am Hessischen Staatstheater Wiesbaden, am Royal Concertgebouw in Amsterdam, in der Moskauer Tschaikowsky-Halle, im Brüsseler BOZAR, bei den Händel-Festspielen Halle und am Theater an der Wien. 2013 debütierte er in einer neuen Fassung von Cavalieris Rappresentazione di anima et corpo an der Oper Frankfurt und 2016 in Kagels Mare Nostrum an der Bayerischen Staatsoper. 2014 hatte er sein Debüt als Tolomeo in Händels Oper Giulio Cesare am Stadttheater Klagenfurt. In der Saison 2015/2016 wurde er ans Staatstheater Darmstadt eingeladen, um in Monteverdis Il ritorno d’Ulisse in patria mitzuwirken. 2017 sang er die Rolle des Satirino in einer Neuproduktion von La Calisto an der Opéra National du Rhin in Strasbourg und in Mulhouse.
Foto: Paul Makhnev

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Daniel
Kirch

Daniel Kirch

Im Herbst 2018 gab Daniel Kirch sein äußerst erfolgreiches Debüt als Siegfried in der Neuproduktion Siegfried in Chemnitz. Daneben sprang er als Stolzing in Die Meistersinger von Nürnberg unter Kirill Petrenko in München und als Florestan in Fidelio in einer konzertanten Aufführung in Madrid und in szenischen Aufführungen in Dresden ein. Es folgte sein von Publikum und Presse umjubeltes Partiedebüt als Siegfried in der Neuproduktion Götterdämmerung in Chemnitz. Zu den spannenden Engagements 2019 zählen die Titelparte in einer Neuproduktion Tannhäuser unter Marc Albrecht und in der Regie von Christof Loy in Amsterdam, Tristan in einer Neuproduktion von Tristan und Isolde in Leipzig unter Ulf Schirmer und Siegfried in den Ring-Zyklen in Chemnitz. Am New National Theatre Tokyo wird er 2021 als Siegmund in Die Walküre gastieren.
Wichtige Stationen der jüngsten Vergangenheit sind Stolzing in Beijing, unter Ádám Fischer in Budapest, unter Justin Brown in Karlsruhe, unter Ulf Schirmer in Leipzig und unter Sir Mark Elder in Manchester, Severin in Weills Der Silbersee in Warschau, Fidelio und Parsifal in Stuttgart, Erik in Barcelona, Tokyo und Warschau, Tristan unter Hartmut Haenchen in Lyon, Der Fremde in konzertanten Aufführungen von Korngolds Das Wunder der Heliane an der Wiener Volksoper, die Titelpartie in Tannhäuser in Innsbruck und Leipzig, Siegmund in Die Walküre und die Titelpartie in Parsifal in Leipzig unter Ulf Schirmer, Fritz in Schrekers Der ferne Klang in Graz, Bacchus in Beijing, Paul in Korngolds Die tote Stadt in Nancy, Nantes und Angers, Florestan in Bergen und Hof, Lohengrin in Coburg, Nantes und Angers, der Kaufmann in Rihms Jakob Lenz in Bologna sowie Jim Mahoney in Essen und Leipzig. 2010 debütierte Daniel Kirch an der Deutschen Oper Berlin als Karl von Valois in Walter Braunfels’ Szenen aus dem Leben der heiligen Johanna, der letzten Inszenierung von Christoph Schlingensief. Weitere Gastspiele führten den Sänger an die Staatsoper Berlin, das Opernhaus Zürich, die Mailänder Scala, die Semperoper Dresden, die Wiener Staatsoper/Burgtheater Wien, die Oper Köln, die Bregenzer und Salzburger Festspiele, das Theater Basel, an die Nederlandse Reisopera, das Opernhaus Düsseldorf, das Théâtre de la Monnaie Brüssel und das Gran Teatro Liceu in Barcelona sowie an die Bayerische Staatsoper München.
Daniel Kirch arbeitet auch mit Dirigenten wie James Conlon, Valery Gergiev, Michael Gielen, Eliahu Inbal, René Jacobs, Marek Janowski, Susanne Mällki, Zubin Mehta, Markus Stenz, Christian Thielemann, Lothar Zagrosek und mit Regisseuren wie Harry Kupfer, Michael Thalheimer, Robert Carsen, Andreas Homoki, Peter Konwitschny, Günter Krämer, Christof Loy und David Pountney zusammen. Darüber hinaus ist Daniel Kirch ein international gefragter Konzert- und Liedsänger. Er studierte an der Hochschule für Musik seiner Heimatstadt Köln bei Hans Sotin sowie in Berlin bei Irmgard Hartmann-Dressler und erweiterte seine Studien mit James Wagner, Reiner Goldberg, Dennis O`Neill und Jan-Hendrik Rootering. Mit Beginn der Spielzeit 1997/1998 holte ihn Operndirektor Harry Kupfer in das Ensemble der Komischen Oper Berlin, der er, auch als Gast, bis 2004 verbunden war.  
Foto: Hermann und Clärchen Baus

 

Johannes
Krimmel

Johannes Krimmel

Johannes Krimmel, 1995 in Ulm geboren, wuchs zweisprachig (deutsch, rumänisch) mit seinen drei Geschwistern auf. Er erhielt schon in jungen Jahren Klavierunterricht und stand bereits als Jugendlicher mit mehreren Produktionen am Theater Ulm auf der Bühne. Mit dem Musical West Side Story, in dem er mitwirkte, entschied er sich, seine Leidenschaft zum Beruf zu machen. Nach einer Ausbildung als Technischer Zeichner zog er 2016 nach Berlin und begann dort sein Musicalstudium an der Universität der Künste. Seitdem spielte er bei der Collage wenn ja wie viele am UNI.T, dem Theater der Universität der Künste, und in der Operette Die schöne Helena mit.
Foto: Max Jackwerth

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Alexander
Kuchinka

Alexander Kuchinka

Alexander Kuchinka, geboren 1967 in Klagenfurt, lebt und arbeitet seit 1992 in Wien als Regisseur, Schauspieler, Autor und Musiker. (Schauspiel-)Engagements führten ihn u. a. ans Stadttheater Klagenfurt, ans Wiener Metropol, ans Theater in der Altstadt Meran, ans Schlosstheater Celle, ans Volkstheater Wien, ans Theater in der Josefstadt, ans Stadttheater Baden und an die Volksoper Wien. Als Regisseur zahlreicher Ur- und Erstaufführungen im Sprech- und Musiktheater, oft auch nach eigenem Buch bzw. eigener Musik, war er u. a. am Stadttheater Klagenfurt, am Stadttheater Baden, beim Kultur.Sommer.Semmering, beim Theatersommer Haag und bei den Festspielen Berndorf tätig. Neben Auftritten mit unterschiedlichen kabarettistischen Programmen zeichnet er für Auftragskompositionen, Konzeptbücher und Übersetzungen verantwortlich, z. B. die deutschen Liedtexte für Guys and Dolls im Auftrag der Wiener Volksoper (2009). Sein Musical Zzaun! (Buch: Tilmann von Blomberg) wurde 2018 an der Staatsoperette Dresden uraufgeführt, wo mit dem Musical Der Mann mit dem Lachen (gemeinsam mit Tilmann von Blomberg und Frank Nimsgern) 2019 eine weitere Uraufführung auf dem Spielplan steht. In der Spielzeit 2019/2020 inszeniert er am Opernhaus Chemnitz die Uraufführung der Kinderoper Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt, ebenfalls nach eigenem Libretto (Musik: Oliver Ostermann).
Foto: Robert Peres 

Tilo
Kühl-Schimmel

Tilo Kühl-Schimmel

Tilo Kühl-Schimmel war schon in seiner Jugend begeisterter Turniertänzer, absolvierte nach dem Abitur eine Ausbildung zum ADTV-Tanzlehrer im Bereich Gesellschaftstanz und ist seitdem Tanzlehrer in der Tanzschule Köhler-Schimmel. Später folgte eine Weiterbildung als Stepptanzlehrer. Tilo Kühl-Schimmel ist Praktischer Ausbildungslehrer und Lehrprobenprüfer im Allgemeinen Deutschen Tanzlehrerverbands e. V. und seit 2004 Geschäftsführer der Tanzschule Köhler-Schimmel GbR. Er beschäftigt sich außerdem mit dem Bereich Umgangsformen und ließ sich zum Business Knigge Coach nach den Richtlinien des Arbeitskreises Umgangsformen International (kurz: AUI) ausbilden. Der AUI wurde 1956 gegründet und ist damit das älteste in Deutschland tätige Sachverständigen-Gremium zu den Themen Verhalten, Kommunikation, moderne Umgangsformen – im allgemeinen Sprachgebrauch gern als Knigge-Gremium bezeichnet. Seit 2008 gibt Tilo Kühl-Schimmel u. a. Kurse wie das Antiblamierprogramm für Jugendliche. Beim Chemnitzer Opernball choreografiert er seit 2014 gemeinsam mit der Tanzlehrerin Michal Kristin Ronneburger den Walzerauftakt der Debütanten.
Foto: Tanzschule Köhler-Schimmel

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Björn Christian
Kuhn

Björn Christian Kuhn

Björn Christian Kuhn, geboren in Marburg, absolvierte ein Musical-Studium (Gesang, Schauspiel, Tanz) an der Folkwang Universität der Künste Essen und ein weiterführendes Gesangsstudium an der McGill-University in Montréal, Kanada. Von 2001 bis 2004 war er am Landestheater Coburg, von 2004 bis 2016 an der Oper Halle fest engagiert. Gastverträge führten ihn u. a. an die Deutsche Oper am Rhein, ans Aalto-Musiktheater Essen, an die Oper Leipzig (Musikalische Komödie), ans Staatstheater Schwerin, Theater Lübeck, Theater Chemnitz, Theater Hagen, Volkstheater Rostock, Theater Bielefeld, Landestheater Schleswig-Holstein, Pfalztheater Kaiserslautern, Konzerthaus Berlin, Theater & Philharmonie Thüringen, an die Landesbühnen Sachsen, Des Moines Metro Opera (USA), ans Theater des Westens, an die Seebühne Walenstadt, ans Grillo-Theater Essen, Düsseldorfer Schauspielhaus, an die Neuköllner Oper Berlin und ans Players’ Theater Montréal. Neben Musical-Partien wie den Titelrollen in Edgar Allan Poe (UA), Young Frankenstein (DSE) und Peter Pan, Tony, D’Artagnan (Die Drei Musketiere, DSE), Pasha Antipov (Doktor Schiwago, DSE), Conférencier und Ari Leschnikoff war er als Ferrando, Alfred, Pedrillo (Die Entführung aus dem Serail) sowie in der Titelrolle in Simplicius (DEA) zu erleben. Er arbeitete mit Regisseuren wie Helmut Baumann, Joseph E. Köpplinger, Cusch Jung, Bernd Mottl, Andrea Moses, Holger Hauer, Robert Lehmeier, Aron Stiehl und Nicholas Broadhurst. Neben der Bühnentätigkeit sang er bereits in zahlreichen Werken des Konzert- und Oratorienfachs. Er wurde mehrfach ausgezeichnet. Mit Musik-Kabarett und Chanson-Programmen bereist er seit Jahren Kleinkunstbühnen (wie die Distel Berlin und das Renitenztheater Stuttgart) und Theater und hatte Gastauftritte in Radio und Fernsehen.
www.bjoernkuhn.de 
Foto: Falk Wenzel

Jan-David
Mentzel

Jan-David Mentzel

Jan-David Mentzel studierte Kunstgeschichte und Philosophie in Dresden und Florenz. Nach seinem Abschluss war er wissenschaftlicher Mitarbeiter im Sonderforschungsbereich 804 „Transzendenz und Gemeinsinn“ an der TU Dresden. 2015 führte ihn ein Stipendium an die renommierte Herzog Anton Bibliothek in Wolfenbüttel. Seit 2016 ist er Mitarbeiter am Institut für Kunst- und Musikwissenschaften der TU Dresden. Hier schloss er 2019 seine Promotion ab. Er hat mehrere erfolgreiche Grafikausstellungen zu Künstlern wie den Beham-Brüdern, Pieter Bruegel d. Ä. oder Rembrandt mitgestaltet, die in Freiburg, Coburg, Dresden, Nürnberg und Chemnitz zu sehen waren. Nebenbei trat er immer wieder als Kunstvermittler in Erscheinung. Kunsthistorische Vorträge führten ihn nach Berlin, Trier, Nürnberg und Chicago. Seit 2017 begleitet er als Moderator die Liedprogramme von Sophia Maeno und Maša Novosel.
Foto: Nils Eisfeld

Produktionen

Jürgen
Mutze

Jürgen Mutze

Jürgen Mutze wurde in Plauen/Vogtland geboren. Er erlernte zunächst das Handwerk eines Rundfunkmechanikers und erwarb sein sängerisches Rüstzeug als Chorsänger in Greiz und Plauen. Über die Stationen Bernburg, wo er ins Solofach wechselte, Halberstadt, Gera, Eisenach und Zwickau wurde er 1980 an das Chemnitzer Opernhaus verpflichtet. Neben Fachpartien als Charaktertenor in zeitgenössischen Opernwerken konnte er auch im klassischen Opernrepertoire sowie in Operette und Musical seine Vielseitigkeit unter Beweis stellen: Lord Barrat in Henzes Der junge Lord und Mime in Wagners Ring des Nibelungen seien stellvertretend genannt. Die Knusperhexe in Hänsel und Gretel hat er insgesamt mehr als 300-mal gesungen. Der Oper Leipzig war er zehn Jahre als ständiger Gast verbunden. Weitere Gastspiele führten ihn u. a. nach New York, Tel Aviv, Gran Canaria, Venedig, Japan, Karlsruhe, Darmstadt, Dresden und in die Schweiz.

Petr
Nekoranec

Petr Nekoranec

Petr Nekoranec, geboren in Nové Dvory in Tschechien, studierte Gesang am Konservatorium in Pardubice bei Jarmila Chaloupková und war Mitglied im Lindemann Young Artist Program an der Metropolitan Opera in New York. Er ist Preisträger mehrerer europäischer Wettbewerbe. So gewann er 2017 mit 25 Jahren den 1. Preis beim internationalen Gesangswettbewerb Francesco Viñas in Barcelona. 2012 war er als Wenzel (Die verkaufte Braut) am Prager Nationaltheater zu erleben, 2013 sang er die Partie des Lindoro (L’Italiana in Algeri) am Teatro Nuovo in Turin. Mit dem Coro Filarmonico Veneto und dem Orchestra Regionale Filarmonia Veneta trat er in Mozarts Requiem sowie in dessen Krönungsmesse auf. Von 2014 bis 2016 war er Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper, wo er u. a. als Parpignol (La Bohème) und Ein Tierhändler (Der Rosenkavalier) sowie in den Titelpartien von Rossinis Le Comte Ory und Brittens Albert Herring zu sehen war. Für letztere Rolle erhielt er den Bayerischen Kunstpreis 2016. Im Januar 2018 wurde ihm der Classic Prague Award in der Kategorie „Talent des Jahres 2017“ verliehen. Seit September 2018 ist Petr Nekoranec Ensemblemitglied der Staatsoper Stuttgart und singt dort in seiner zweiten Spielzeit Graf Almaviva (Il barbiere di Siviglia), Gottesnarr / Obdachloser (Boris), Don Ramiro (La Cenerentola) und Ernesto (Don Pasquale). Im Herbst 2019 veröffentlicht das Label Supraphon eine CD mit französischen Arien, die Peter Nekoranec zusammen mit der Tschechischen Philharmonie unter der Leitung von Christopher Franklin aufgenommen hat.
Foto: Zolo Matuska

Matthias
Otte

Matthias Otte

Matthias Otte studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig. Im Rahmen des Studiums war er von 1996 bis 1998 Mitglied im Chemnitzer Schauspielstudio. Außerdem absolvierte er eine Gesangsausbildung bei Wieland Müller, Juliane Claus und Tommaso Randazzo. Sein erstes Engagement führte ihn ans neue theater Halle. Von 2002 bis 2006 war er festes Ensemblemitglied der Chemnitzer Oper. Hier spielte er zahlreiche große Musicalrollen wie Rocky, Enjolras, Jesus, Clifford Bradshaw, King Marchan (Victor/Victoria), Falco (FMA – Falco Meets Amadeus), Riff (West Side Story), Henry Higgins (My Fair Lady) sowie den Zahnarzt im Musical Der kleine Horrorladen, aber auch Boni in der Operette Die Csárdásfürstin und Samiel in der Oper Der Freischütz. In Stuttgart stand er als Axel Staudach und Kapitän in Ich war noch niemals in New York sowie als Harry und Sam in Mamma Mia! auf der Bühne, in Pforzheim und Bielefeld als Joe Gillis in Sunset Boulevard, in Oberhausen als Kerchak, Clayton und Porter (Tarzan). 2014 kehrte er als Nick Arnstein in Funny Girl nach Chemnitz zurück, 2015 folgte Anatoly Sergievsky in Chess, 2019 Haderer, Klosterpförtner, Vizeleutnant Nebel und Ballorganisator in Der Teufel auf Erden. Außerdem war er in verschiedenen Fernsehrollen zu sehen (u. a. Tatort, SOKO Leipzig und Polizeiruf 110).

András
Palerdi

András Palerdi

András Palerdi studierte an der Franz-Liszt-Musikakademie Budapest, an der University of Southern Mississippi sowie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, die er 1996 absolvierte. Anschließend trat er sein Erstengagement an der Wiener Staatsoper an. Er hat zahlreiche Gesangswettbewerbe in den USA (Metropolitan International Vocal Competition sowie Wettbewerbe in Colorado und Wyoming), Italien und Ungarn gewonnen. In den USA stand er als Sarastro und als Frère Laurent (Roméo et Juliette) an der Opera Colorado auf der Bühne und sang die Basspartien in Mozarts Requiem und Bachs Magnificat in der Carnegie Hall. Stimmlich betreut wurde er in Denver von Vera Scammon, ehemalige Professorin an der Indiana University. András Palerdi ist Ständiger Gastsolist an der Ungarischen Staatsoper Budapest, wo er in den letzten Jahren in den großen Bassrollen zu erleben war, darunter Mefistofele, Filippo II (Don Carlo), Zaccaria (Nabucco), Ferrando (Il trovatore), Ramfis (Aida), Colline (La Bohème), Géronte (Manon Lescaut), Raimondo (Lucia di Lammermoor), Basilio (Il barbiere di Siviglia), Leporello und Komtur (Don Giovanni), Sarastro (Die Zauberflöte), Figaro und Bartolo (Le nozze di Figaro), Alidoro (La Cenerentola), Gurnemanz (Parsifal), Daland (Der fliegende Holländer), Kaspar (Der Freischütz), Trulove (The Rake’s Progress), Porgy (Porgy and Bess) Blaubart (Herzog Blaubarts Burg), Cipolla (Mario und der Zauberer). Darüber hinaus gastierte András Palerdi an renommierten Bühnen und bei großen Festivals in Europa, Asien sowie den USA. Sein Konzertrepertoire umfasst u. a. Werke von Bach, Haydn, Mozart, Beethoven, Brahms, Verdi und Bartók. In der Spielzeit 2016/2017 wurde er zum Kammersänger ernannt, 2018 erhielt er das Ungarische Verdienstkreuz in Gold.

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Gustavo
Peña

Gustavo Peña

Gustavo Peña wurde in Las Palmas geboren und studierte Gesang am Conservatorio Profesional de Música in seiner Heimatstadt. Später ging er nach Santa Cruz de Tenerife, wo er unter der Leitung von María Orán sang. Er verfügt über ein breites Opern- und Konzertrepertoire, das von Monteverdis Werken bis in die Gegenwart reicht und ist ein herausragender Interpret von Kammermusik, Oratorium und Oper. Er wurde zu vielen renommierten internationalen Musikfestivals eingeladen, so u. a. nach Tanglewood und Amsterdam. In der Spielzeit 2004/2005 war er Artist in Residence an der Staatsoper Berlin. Neben Auftritten mit den führenden spanischen Orchestern trat er mit den großen Klangkörpern in Dresden, Israel, Los Angeles, San Francisco und Toronto auf, mit dem Orquesta Sinfónica Nacional de Colombia, dem DR SymfoniOrkestret, dem Orchestre National du Capitole de Toulouse, dem BBC Philharmonic und Symphonic Orchestra, Freiburger Barockorchester und der Staatskapelle Berlin unter der Leitung u. a. von Semjon Bychkov, Frühbeck de Burgos, Charles Dutoit, Alberto Zedda, Daniel Barenboim, Juanjo Mena und René Jacobs. CD-Einspielungen sind Zeugnisse seiner Tätigkeit. Besonders hervorzuheben sind die Aufnahmen der Oper Gernika von Francisco Escudero mit dem Euskadi Sinfonieorchester für Decca Classics, La vida breve von Manuel de Falla mit dem Spanish National Orchestra für Deutsche Grammophon und mit der BBC Philarmonic für Chandos. Ab November 2018 ist er in der Titelpartie der Deutschen Erstaufführung von Franco Faccios Hamlet am Chemnitzer Opernhaus zu erleben.

Produktionen

Karim
Plett

Karim Plett

Karim Plett hat seine Anfänge im Bereich des Musicals bereits als Kinderdarsteller gemacht. Im Stück Ich war noch niemals in New York mit der Musik von Udo Jürgens spielte er im Operettenhaus Hamburg die Rolle des Florian. Im Anschluss verkörperte er die Rolle des Artful Dodger im Musical Oliver Twist im Theater Zeppelin in Hamburg. Nach seiner Schulzeit begann er ein Studium an der Joop van den Ende Academy in Hamburg. Nach der Schließung der Schule wechselte er an die Universität der Künste Berlin, wo er im Fach Musical/Show studiert. Karim Plett war in der Operette Die schöne Helena in der Inszenierung von Peter Lund als König Menelaus sowie in der Musical-Collage wenn ja wie viele (Regie: Rhys Martin) zu erleben. Im September 2019 war er als Ensemblemitglied bei den Silvester Levay Konzerten im Culture Square Garden in Shanghai engagiert. In der neuen Produktion Pinocchio im Wintergarten Berlin spielt er ab November 2019 die Titelrolle. Ab März 2020 ist Karim Plett im Schmidt Theater und Schmidts Tivoli Hamburg zu sehen.

Produktionen

Pierre-Yves
Pruvot

Pierre-Yves Pruvot

Pierre-Yves Pruvot studierte Gesang in Lyon. Sein Repertoire erstreckt sich von der Musik des 17. Jahrhunderts bis hin zu zeitgenössischen Werken, die zum Teil ihm persönlich gewidmet sind, wobei der Schwerpunkt auf den französischen und italienischen Opern des 19. und 20. Jahrhunderts liegt. Große Höhepunkte seines Schaffens bildeten die russische Premiere von Claude Debussys Rodrigue et Chimène mit den St.Petersburger Philharmonikern, die Titelrolle in Darius Milhauds Bolivar mit dem Orquesta Sinfónica Simón Bolívar in Caracas (die erste komplette Inszenierung seit der Uraufführung), Giacomo Meyerbeers Vasco de Gama in der ungeschnittenen Originalversion an der Oper Chemnitz, Pietro Mascagnis Iris in Triest (Musikalische Leitung: Nello Santi) sowie Johann Sebastian Bachs Amadis de Gaule in Prag, welche auch auf CD aufgenommen wurde, Rodolphe Kreutzers La Mort d‘Abel in Liège, André Grétrys Céphale et Procris an der Opéra royal du château de Versailles, Luigi Cherubinis Lodoïska am Théâtre des Champs-Élysées in Paris, am Teatro La Fenice in Venedig und am Auditorium Parco della Musica in Rom sowie Antonio Salieris Falstaff unter der Regie von Jean-Claude Malgoire und Johann Nepomuk Hummels Mathilde von Guise in Bratislava. Seine Diskografie umfasst eine Vielzahl an Aufnahmen von Werken von Bizet, Massenet, Meyerbeer, Paladilhe, Saint-Saëns, Gounod, Thomas, Halévy, Franck, Séverac, Monsigny, Paër, Lesueur, Dalayrac, Grétry und Gossec. Zu seinem Repertoire zählen große Partien wie Scarpia (Tosca), Jago (Othello), Rigoletto, Falstaff, Gianni Schicchi, Renato (Un ballo in maschera), Germont (La traviata), Nabucco, Figaro, Leporello, Don Alfonso (Così fan tutte), Golaud (Pelléas et Mélisande), Méphistophélès, Zurga (Les pêcheurs de perles) und Oberpriester des Dagon. Seit 20 Jahren erforscht er das Melodie- und Liedrepertoire des Duetts zusammen mit dem Pianisten Charles Bouisset. Gemeinsam waren sie zu Liederabenden in Europa zu erleben und haben CDs mit Werken von Poulenc, Sauguet, Ravel, Chabrier, Duparc, Brahms, Rachmaninow, Viktor Ullmann, Frank Martin, Pavel Haas, Kerl Sacre und Jean-René Combes-Damiens aufgenommen. Pierre-Yves Pruvot ist Preisträger diverser internationaler Wettbewerbe und Gründer der Éditions Symétrie (Lyon).
Foto: José Pazos

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Produktionen

Jukka
Rasilainen

Jukka Rasilainen

Der deutsch-finnische Bass-Bariton Jukka Rasilainen singt an allen großen Opernhäusern der Welt, unter anderem an den Staatsopern in Wien und Berlin, in München, Zürich, an der Bastille in Paris, am Teatro Real in Madrid, in Tokio und Buenos Aires – besonders verbunden ist er der Semperoper in Dresden. Seine eindringlichen Rolleninterpretationen prägten zahlreiche Aufführungen der Bayreuther Festspiele und der Opernfestspiele in Savonlinna. Neben seiner charakterstarken Stimme begeistert Rasilainen bekannte Regisseure durch seine Lust am Spiel und durch seine Neudeutung großer Meisterwerke. Er hat bisher unter anderem mit Ruth Berghaus (Scarpia/Tosca), Götz Friedrich (Ring), Christoph Schlingensief (Parsifal), Peter Sellars (Tristan) und Robert Wilson (Ring) gearbeitet, außerdem mit Dirigenten wie Valery Gergiev, Zubin Mehta, Andris Nelsons, Giuseppe Sinopoli, Christian Thielemann und Franz Welser-Möst.
Jukka Rasilainen nahm Gesangunterricht bei Tina Scapini-Rella in Rom, studierte an der Sibelius-Akademie in Helsinki und sang am internationalen Opernstudio in Zürich. Entscheidend für seine Karriere war die Arbeit an der Semperoper in Dresden, wo er zum Kammersänger ernannt wurde und vielfältige Rollen von Mozart bis Wagner verkörperte. Ein wichtiger Fixpunkt seiner Karriere wurden die Bayreuther Festspiele. 2005 debütierte Rasilainen hier in der Titelpartie des Fliegenden Holländer. 2006 und 2007 sang er den Amfortas in Christoph Schlingensiefs Parsifal. Von 2008 bis 2012 gab er den Kurwenal in der Tristan und Isolde-Inszenierung von Christoph Marthaler und 2011 und 2015 den Telramund in der so genannten „Ratten-Inszenierung“ des Lohengrin von Hans Neuenfels. Außerdem ist er seit 2012 eine feste Größe in den Aufführungen der Bayreuther Kinderopern. Prägend für ihn waren die Arbeiten am Ring mit Götz Friedrich in Helsinki, mit Robert Wilson in Zürich und Paris, mit Keith Warner in Tokio und mit Willy Decker in Dresden. Außerdem trat er in Valentina Carrascos Ring in Buenos Aires auf und war Teil des Tristan-Projekts von Peter Sellars und Bill Viola unter der musikalischen Leitung von Esa-Pekka Salonen. Regelmäßig kehrt Rasilainen in seine Heimat zurück, seit 1987 tritt er an der Finnischen Nationaloper und bei den Opernfestspielen in Savonlinna auf, wo er unter anderem als Holländer, Tonio, Amonasro, Kurwenal und Scarpia zu hören ist. 2015 führten ihn seine Engagements unter anderem als Telramund zu den Bayreuther Festspielen, als Kurwenal unter Leitung von Zubin Mehta nach Neapel und als Herzog Blaubart nach Montpellier – außerdem sang er den Wotan am New National Theater Tokio, den Holländer in Polen und Seoul und den Kullervo beim Edinburgh Festival. Jukka Rasilainen ist in zahlreichen Rundfunk-Übertragungen zu hören und wirkt bei vielen DVD-Aufnahmen mit, unter anderem 2009 als Kurwenal und 2011 als Telramund bei den Aufzeichnungen der Bayreuther Festspiele, 2008 als Förster (Das schlaue Füchslein) an der Opéra Bastille Paris und als Wotan im „Colón-Ring“ in Buenos Aires 2012. Des Weiteren wirkt er in den Kinderoper-Produktionen Meistersinger von Nürnberg, Tristan und Isolde, Lohengrin und Parsifal der Bayreuther Festspiele mit, die ebenfalls auf DVD erschienen sind. Zuletzt führten ihn Engagements als Landgraf in Tannhäuser an die Oper Chemnitz, als Klingsor in Parsifal an die Finnische Nationaloper Helsinki sowie als Telramund in Lohengrin an die Wiener Staatsoper. Zu Beginn der Spielzeit 2019/2020 singt er Alberich in Das Rheingold an der Finnischen Nationaloper Helsinki. 
Foto: Rene Gaens

Denis
Riffel

Denis Riffel

Denis Riffel, geboren 1995 in Bielefeld, begann im Oktober 2016 sein Musicalstudium an der Universität der Künste in Berlin. Von drei bis 16 Jahren war er als Leistungssportler im Taekwondo mit nationalen und internationalen Titeln erfolgreich. Neben einigen Hauptrollen in Amateur- und Jugendproduktionen, wie Link Larkin in Hairspray, Athos in Die drei Musketiere und Nick Piazza in Fame, gab er mit der Rolle des Ausgucks Frederick Fleet in Titanic bei den Bad Hersfelder Festspielen sein Profi-Debüt. Unter der Regie von Rhys Martin stand er im Mai 2018 in der Collage wenn ja wie viele auf der Bühne. Er spielt in der Operette Die schöne Helena unter der Regie von Peter Lund den Orest. Im Dezember 2017 gewann er beim Bundeswettbewerb Gesang den 2. Platz (Hauptwettbewerb). Des Weiteren schreibt er eigene Songs und tritt als Singer/Songwriter und mit dem Duo 2Rist auf.
Foto: Max Jackwerth

 

Produktionen

Jürgen
Schimmel

Jürgen Schimmel

Jürgen Schimmel, Seniorchef der Tanzschule Köhler-Schimmel GbR, ist wohl jedem Chemnitzer und Tanzsportbegeistertem in Deutschland ein Begriff. Seit seinem 12. Lebensjahr ist er mit dem Tanzen verbunden, führte zusammen mit Hildegard Köhler die Tanzschule und gründete 1966 mit ihr den erfolgreichen Tanzsportklub Orchidee. Als Tanzlehrer feierte Jürgen Schimmel 2013 sein 50. Berufsjubiläum. Im Deutschen Professional Tanzsportverband e. V. ist er als Vizepräsident Finanzen tätig und fungiert als Wertungsrichter und Turnierleiter. Dem Chemnitzer Publikum ist er vor allem durch die zahlreichen Tanzturniere in der Stadt bekannt.
Foto: Tanzschule Köhler-Schimmel

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Gerhard
Siegel

Gerhard Siegel

Gerhard Siegel begann seine Musikerlaufbahn als Instrumentalist und Komponist. Nachdem er sein Gesangsstudium bei Liselotte Becker-Egner am Konservatorium von Augsburg abgeschlossen hatte, wurde er Ensemblemitglied des Stadttheaters Trier. Hier gelangte die Bühnenfassung von Heinrich Heines Deutschland – ein Wintermärchen zur Uraufführung, zu der er die Musik komponiert hatte. Gerhard Siegel war Preisträger beim Internationalen Hans-Gabor-Belvedere-Gesangswettbewerb in Wien. Nach einem Engagement als Spiel- und lyrischer Tenor am Anhaltischen Theater Dessau und Gastspielen in Deutschland, Bulgarien, Holland und Spanien wurde er nach Augsburg verpflichtet. 1998 debütierte er an der Bayerischen Staatsoper München. Von 1999 bis 2006 verband ihn ein Festengagement mit dem Theater Nürnberg, wo er sein Repertoire v. a. im dramatischen und Heldentenor-Fach erweitern konnte. So sang er hier Parsifal, Bacchus, Herodes, Florestan, Laca und Sergej in Schostakowitschs Lady Macbeth aus Mzensk, aber auch Mephistopheles in Busonis Faust, Tom Rakewell und Alfredo. Besonders gefeiert wurde er bei seinem Debüt als Stolzing in den Meistersingern von Nürnberg und in der Titelpartie von Siegfried.
Seit 2006 freischaffend tätig, gastierte Gerhard Siegel als Max an der Komischen Oper Berlin, in Hindemiths Nusch-Nuschi unter Gerd Albrecht und als Max in Jonny spielt auf in Köln, als Florestan beim Granada Festival, als Protagonist in Weills gleichnamiger Oper bei den Bregenzer Festspielen, als Herodes an der Wiener Staatsoper, in Brüssel, Barcelona, London und Madrid, als Hauptmann in Wozzeck am Teatro Real Madrid und an der Opéra Bastille in Paris, in Zemlinskys Traumgörge an der Deutschen Oper Berlin und als Sellem in The Rake’s Progress im Theater an der Wien. Eine zentrale Partie seines Repertoires ist Mime in Rheingold und Siegfried. Er sang ihn an der Metropolitan Opera New York, bei den Bayreuther Festspielen, in dem von Jeffrey Tate geleiteten Ring der Kölner Oper, am Royal Opera House London und unter Jun Märkl in Tokio. Ein weiterer künstlerischer Höhepunkt war Klaus-Narr in Schönbergs Gurre-Liedern auf einer Tournee mit Michael Gielen und dem SWR Sinfonieorchester sowie mit den Wiener Philharmonikern unter Zubin Metha, bei dem er jüngst dieselbe Partie an der Bayerischen Staatsoper erneut mit großem Erfolg gesungen hat. Im Sommer 2017 debütierte er als Midas in Strauss’ Die Liebe der Danae bei den Salzburger Festspielen unter der Leitung von Franz Welser-Möst. Es folgten Herodes in Salome in Zürich und an der Staatsoper Berlin, Mime unter Christian Thielemann in Dresden und die Rückkehr an die Metropolitan Opera in New York als Hexe in Hänsel und Gretel.
Künftige Projekte 2018/2019 sind u. a. die Hexe am Royal Opera House London, Herodes an der Müpa Budapest sowie Mime im gesamten Ring an der Metropolitan Opera in New York.
Foto: Claudio Hiller

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Benjamin
Sommerfeld

Benjamin Sommerfeld

Der gebürtige Magdeburger Benjamin Sommerfeld schloss 2011 sein Studium im Fach Musical/Show an der Universität der Künste Berlin mit Auszeichnung ab. Schon vor Beginn des Studiums stand er in den Musicals Honk! (Theater der Altmark Stendal), Fame und Hair (Theater Magdeburg) auf der Bühne. Er war zudem an der Entwicklung des neuen Musicals Hermann – der Matrose unter der Regie von Ulrich Wiggers beteiligt und übernahm darin die Rolle des Jean. Zu seinen Engagements zählen One Touch Of Venus (Anhaltisches Theater Dessau), Ein Herz sucht einen Parkplatz, Joschi in Mein Avatar und ich (beides Neuköllner Oper Berlin) und Peter Schlönzke in der Weltpremiere von Hape Kerkelings Kein Pardon (Capitol-Theater Düsseldorf und Musikalische Komödie Leipzig). In Wien war er bei Natürlich Blond als Lowell und Emmett Forrest im Ronacher sowie als Sky in Mamma Mia! und Peter in Jesus Christ Superstar im Raimund Theater zu sehen. Danach führte ihn sein Weg ans Gärtnerplatztheater München, wo er die Rolle des Ritchie in Thomas Herrmanns Bussi kreierte. Zu seinen weiteren Engagements zählen Joe in 9to5 im Zeltpalast Merzig, Woof in Hair beim DomplatzOpenAir des Theaters Magdeburg, David in Sarg Niemals Nie in der Bar jeder Vernunft Berlin, Edelbert von Grootfru jr. in Cindy Reller im Schmidt Theater Hamburg, Willard Hewitt am Staatstheater Darmstadt in Footloose sowie Ozzie in On The Town an der Musikalischen Komödie Leipzig. Aktuell ist er als Motel in Anatevka am Theater Magdeburg zu erleben.

Produktionen

Timo
Stacey

Timo Stacey

Der 1997 in Lüdenscheid geborene Timo Stacey wuchs in der sauerländischen Kleinstadt Halver auf. Er begeisterte sich schon früh für Tanz, Theater und Musik. Mit vier Jahren sang er zum ersten Mal vor Publikum und mit 13 stand er erstmals auf einer großen Theaterbühne. Es folgten Auftritte mit Tanz, Gesang und Schauspiel u. a. im Opernhaus Dortmund und in Film- und Fernsehproduktionen. Gegen Ende seiner Schulzeit intensivierte sich der Wunsch, Musicaldarsteller zu werden. Timo Stacey nahm Tanz-, Gesangs- und Schauspielunterricht. Seit 2016 studiert er Musical/Show an der Universität der Künste in Berlin, wo man ihn zuletzt in der Musical-Collage wenn ja wie viele (Regie: Rhys Martin) und in der Operette Die schöne Helena (Regie: Peter Lund) erleben konnte.
Foto: Antonia Breidenbach

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David
Steffens

David Steffens

David Steffens wuchs im bayerischen Bad Reichenhall auf und war schon während seiner Gymnasialzeit Jungstudent an der Universität Mozarteum in Salzburg. Er erhielt seine Ausbildung bei Horiana Branisteanu im Konzertfach Gesang am Mozarteum, in der Opernklasse des Mozarteums bei Josef Wallnig und Eike Gramss sowie in der Liedklasse von Wolfgang Holzmair. Als bester Absolvent seines Jahrgangs wurde er 2011 mit der Lilli-Lehmann-Medaille der Internationalen Stiftung Mozarteum in Salzburg ausgezeichnet. 2010 debütierte er am Salzburger Landestheater als Bartolo in Le nozze di Figaro. In der Spielzeit 2011/2012 war er im Internationalen Opernstudio am Opernhaus Zürich engagiert. Bei den Salzburger Festspielen 2012 war der junge Bass im Young Singers Project unter anderem als Sarastro zu erleben. Von 2012 bis 2014 war er Mitglied des Ensembles am Stadttheater Klagenfurt. Seit der Spielzeit 2015/2016 gehört er dem Ensemble der Staatsoper Stuttgart an, wo er u. a. Figaro (Le nozze di Figaro), Fürst Gremin (Eugen Onegin), Eremit (Der Freischütz) und Sarastro (Die Zauberflöte) gestaltete. Er gastierte am Teatro Real Madrid, an der Deutschen Oper am Rhein, der Volksoper Wien, der Opéra national de Lyon, am Teatro Giuseppe Verdi Trieste, am Theater St. Gallen, an der Opéra de Lausanne, am Nationaltheater Prag, Opéra national du Rhin in Straßburg, bei der Mozartwoche Salzburg und bei den Salzburger Festspielen, wo er auch im Sommer 2019 wieder zu erleben ist: In George Enescus Opernrarität Œdipe singt er den Grand Prêtre unter der musikalischen Leitung von Ingo Metzmacher und in der Regie von Achim Freyer. Zudem wirkt er in Romeo Castelluccis 2018 begeistert aufgenommener Salome unter der Leitung von Franz Welser Möst mit. Prägende Rollen auf der Opernbühne sind außerdem Osmin, Baron Ochs, Rocco, König Heinrich und Kaspar.
Zu den Höhepunkten seiner Konzerttätigkeit zählen Auftritte im Gewandhaus Leipzig, Herkulessaal München, Teatro Manzoni Bologna, Maison symphonique de Montréal, bei der Schubertiade Hohenems und im Großen Saal der Stiftung Mozarteum in Salzburg. Er musizierte mit Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Orchestre symphonique de Montréal, dem MDR Sinfonieorchester Leipzig, der camerata Salzburg, dem Orchester des Opernhauses Bologna, dem Mozarteum Orchester Salzburg und der Akademie für Alte Musik Berlin und arbeitete mit Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Kent Nagano, René Jacobs, Zubin Mehta, Enoch zu Guttenberg, Ingo Metzmacher, Ivor Bolton, Christoph von Dohnànyi, Peter Schneider und Lothar Zagrosek.
Foto: Christian Kaufmann

 

Bjørn
Waag

Bjørn Waag

Bjørn Waag studierte in München und Berlin Gesang, Dirigieren, Musikwissenschaft und Philosophie, war Kulturredakteur bei der ältesten Tageszeitung Norwegens Morgenbladet und Meisterschüler von Dietrich Fischer-Dieskau und Ernst Haefliger. Erste Festengagements führten ihn schon 1984 zum Theater Bremen, darauf folgten u. a. das Nationaltheater Mannheim, das Musiktheater im Revier, das Deutsche Nationaltheater Weimar und die Oper Basel. Waag übernahm zudem 2003 den Lehrstuhl Kurt Widmers an der Hochschule für Musik in Basel, wo er eine volle Hauptfachklasse betreute. Zudem leitete er die dortige Fachgruppe Gesang/Liedinterpretation, war Künstlerischer Leiter des von ihm entwickelten Studios für Musiktheater FRONT STAGE BASEL und Initiator und Präsident des LiedForumBasel e. V. 1997 wurde Waag die Mitgliedschaft in der Freien Akademie der Künste angetragen, „...in Anerkennung seiner vielfältigen künstlerischen Arbeit im Bereich Darstellende Kunst/Theater.“
Als Gastsänger ist er europaweit unterwegs, u. a. an der Bayerischen Staatsoper, am Staatstheater Stuttgart, am Teatro La Fenice in Venedig und beim Maggio Musicale in Florenz. Mit Konzerten und Liederabenden trat er in ganz Europa, von Kirkenes bis Palermo, auf. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet ihn seit 1988 mit dem hr-Sinfonieorchester. Waag führte bereits mehr als 130 Opernpartien auf. Einen Schwerpunkt seiner Arbeit bildet die zeitgenössische Musik. Komponisten wie Trojahn, Huber, Zimmermann, Moser und Heusinger schrieben Rollen speziell für ihn. Er arbeitete mit Regisseuren wie Jürgen Gosch, Elisabeth Stöppler, Claus Guth, Jossi Wieler und Vera Nemirova. Waag sang 2012/2013 die Titelpartie in Trojahns Orest (DEA) an der Staatsoper Hannover und war bisher schon in sechs Neuinszenierungen des Ring als Alberich und Gunther zu erleben. In letzter Zeit wurde er als Beckmesser in Wagners Meistersinger von Nürnberg bei der ersten Inszenierung in Polen seit dem Jahre 1932 gefeiert. Dr. Schön in Bergs Lulu (Regie: E. Stöppler), Shylock in Der Kaufmann von Venedig, die Prager Erstaufführung des gigantischen Werks Totentanz von Thomas Adès unter der Leitung des Komponisten sowie eine Konzerttournee mit Schönbergs Ein Überlebender aus Warschau rundeten die Saison ab. Von Bjørn Waag liegen zahlreiche CD-Aufnahmen mit Werken u. a. von Wagner, Schönberg, Wolf-Ferrari und Laporte vor.
Foto: Pedro Malinkowski

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Dennis
Weißert

Dennis Weißert

In Berlin geboren, diplomierte Dennis Weißert 2016 an der Universität der Künste Berlin mit Auszeichnung. Auf seinen Abschluss folgten Engagements an zahlreichen Bühnen Deutschlands, von der Komischen Oper Berlin (West Side Story) über das Staatstheater Darmstadt (Aus Tradition anders) bis zu den Festspielen Bad Hersfeld (Titanic – Das Musical). Er hatte die Möglichkeit, in diverse Hauptrollen des Musiktheaters zu schlüpfen. Seien es klassischere Parts wie der Löwe in Der Zauberer von Oz (Theater Magdeburg) und Gjurka in der Augsburger Adaption von Roxy und ihr Wunderteam oder moderne Partien wie die des George Berger (Hair, Altes Schauspielhaus Stuttgart), des Grimm im gleichnamigen Stück (Admiralspalast Berlin) oder des Jesus von Nazareth (Jesus Christ Superstar, Staatstheater Augsburg).
Auch war er an der deutschsprachigen Erstaufführung des Broadway-Musicals [titel der show] beteiligt, wo er die Rolle des Hunter übernahm, und hatte das große Vergnügen, in Stella, der preisgekrönten Produktion der Neuköllner Oper, den Rolf Isaakssohn zu geben. Dennis Weißert belegte den 1. Platz beim Bundeswettbewerb Gesang 2015 in der Sparte Musical und ist praktizierender Vocal Coach. Er ist zertifizierter syng:Trainer und neben seiner Tätigkeit auf der Bühne seit Jahren als Übersetzer und Songwriter tätig.
Foto: Ralf Rühmeier

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