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Hans mein Igel

Märchen nach den Brüdern Grimm Spielfassung: Christian Martin

Es war einmal ein Bauer, der hatte alles außer einem Kind. Als ihm nach langen Jahren des Hoffens endlich ein Sohn geboren wurde, war dieser zur Hälfte ein Mensch und zur Hälfte ein Igel. Darüber war der Bauer so erzürnt, dass er ihn hinter den Ofen verbannte. Der Igelbub aber war nicht blöde. Nachdem er groß genug geworden war, ließ er sich vom Vater einen Dudelsack schenken und einen goldenen Hahn beschlagen. Allein machte er sich auf in den Wald, wo er von nun an auf einem Baum wohnte, jeden Tag wunderbare Musik spielte, Schweine hütete und damit sehr reich wurde. Der Wald aber war nicht irgendein Wald, nein, ab und zu kamen Könige vorbei, die sich verlaufen hatten und nach dem Weg fragten. Jedes Mal half ihnen der Igeljüngling und wünschte sich als Gegenleistung nur das erste, was den Königen bei ihrer Heimkehr begegnete. Zweimal hatte er besonders viel Glück und er wurde der Bräutigam zweier Prinzessinnen. Die erste war aber gar nicht gut zu ihm und der Igel stach sie mit seinen Stacheln. Die zweite hingegen war ihm herzlich zugetan und der Igel verwandelte sich in einen schönen jungen Mann. Das Märchen Hans mein Igel gehört zu den unbekannteren der Brüder Grimm. Berührend und hoffnungsvoll erzählt es von der langen Reise eines Ausgegrenzten zu sich selbst. Als Kind ungeliebt hinter den Ofen versteckt, bewahrt er sich unter seiner wehrhaften Stachelhaut alle Fantasie und Lebendigkeit, bis er schließlich einem Menschen begegnet, der ihn um seiner selbst willen liebt und er sich seiner Igelhaut entledigen kann.
Di
24.
April
Figurentheater
09:30 Uhr

turboprop

Das "Zimmer frei in Sachen Literatur" mit den Herren Graebel & Nießen

Das „Zimmer frei in Sachen Literatur“ mit den Herren Graebel & Nießen und jeweils einem jungen, prominenten Gast, Live-Lektorat, Einspielfilmen, Gewinnspielen und Kuchen.
  • Jeden 2. Monat
  • Eintritt frei 
  • www.turbopropliteratur.de 
Nächste Termine:
Mi, 24.04.2018, 20.00 Uhr, Theaterclub
Di, 08.05.2018, 20.00 Uhr, Schauspielhaus-Foyer
Di
24.
April
Schauspiel
20:00 Uhr

Die goldene Gans

Märchen von Peter Brasch nach den Brüdern Grimm

Auf der Bühne steht ein großer Tisch. Daran sitzen zwei freundliche Leute, zwei virtuose Puppenspieler. Zusammen wollen sie das Märchen von der goldenen Gans erzählen, aber richtig. Und so geraten sie in heftigsten Streit, wer es besser könne. Die beiden überbieten sich an Ideen und zaubern nach Lust und Laune die Grimm‘sche Märchenwelt auf den Tisch. Ihre Geschichte ist so fantastisch, dass sie seither um die ganze Welt reist und nun endlich nach Chemnitz kommt.Vor Jahren lebte ein Junge, den jedermann für dumm hielt und der deswegen schlecht behandelt wurde. Eines Tages wurde er in den Wald geschickt. Da traf er ein altes Männlein, das um Brot bat. Der Junge teilte sein Weniges mit ihm. Darüber war der Alte, in Wahrheit ein Zauberer, so erfreut, dass er ihm ein wunderbares Geschenk machte: eine goldene Gans mit eingebauter Diebstahlsicherung. Jedermann, der sie berührte, klebte an ihr fest. Der Junge bedankte sich und zog mit seiner Gans in die weite Welt hinaus. Einmal übernachtete er in einem Gasthof, dessen Wirt drei sehr neugierige Töchter hatte. In der Nacht schlichen sie auf leisen Sohlen zur Gans und versuchten, eine goldene Feder zu stehlen. Wie groß aber war ihr Schreck, als sie nacheinander an der Gans festklebten! Fortan mussten sie dem Jungen und seiner Gans überallhin folgen. Und so erging es jedem, der es danach versuchen sollte, ob Pfarrer, Bauer oder Musiker. Mit seiner kunterbunten Schar gelangte der Junge schließlich an einen Königshof, wo eine sehr traurige Prinzessin lebte. In seiner Not hatte der König demjenigen ihre Hand versprochen, der sie zum Lachen brächte. Wie musste die Prinzessin auflachen, als sie den verrückten Haufen sah! Der König hätte jetzt sein Versprechen einlösen müssen, aber er weigerte sich. Stattdessen stellte er dem Jungen drei unglaublich schwierige Aufgaben …In der Bearbeitung von Peter Brasch nahm sich Regisseurin Ines Heinrich-Frank des Grimm‘schen Märchens an. Mittels Laufband, wundervoller mechanischer Sperrholzfiguren und einem Luftschloss zauberte sie gemeinsam mit den Spielern die Geschichte auf den Tisch. Und da wir und unsere Kinder nicht von gestern sind, wurde unsere heutige Zeit voller Witz gleich mit eingeflochten. Was kann es Schöneres geben?Die preisgekrönte Inszenierung erlebte 2007 ihre Premiere am Puppentheater Halle/Saale und wurde nun vom Figurentheater Chemnitz übernommen. 
Mi
25.
April
Figurentheater
09:30 Uhr

Komponistenporträt John Cage

3. Schülerkonzert Cage - Musik, Film, Texte und Leben

Klavier: Stefan Politzka 
Tänzer des Balletts Chemnitz 
Musiker der Robert-Schumann-Philharmonie 
Moderation: Sabrina Sadowska, Andreas Winkler 
für Klasse 10 - 12 Der amerikanische Komponist John Cage steht im Mittelpunkt dieses Konzerts, damit Schüler erahnen, was diesen Allround-Künstler ausmacht. Sie erleben seine Musik, Texte, spannende philosophische Hintergründe, die Vielfalt seiner Ansätze von Stille bis Lärm, sein Augenzwinkern und die erstaunliche Konventionslosigkeit ... einige solcher Überraschungen können die Schüler entdecken und sich nach Cages Kompositionsvorgaben auch selbst ausprobieren. Das Projekt Musikfilm - Filmmusik für Schüler gehört zum Porträtkonzert dazu. Cages Komposition In A Landscape lässt viel Spielraum für Assoziationen. Wir suchen eine Filmversion von Schülern zu dieser ca. 9-minütigen Musik. Einsendeschluss ist Mittwoch, 11. April 2018. Die besten Filme werden ausgewählt und zum John-Cage-Konzert am 25. April und 4. Mai 2018 gezeigt.
Mi
25.
April
Philharmonie
10:00 Uhr

Bliss: Mannschaft

Die Schweizer A Cappella Band auf Deutschlandtournee

BLISS steht für mitreißende Unterhaltung auf höchstem Niveau und ist immer wieder für eine Überraschung gut. Die fünf adretten Schweizer Mannsbilder mit Schalk im Nacken liefern eine Entertainment-Show, bei der es niemanden auf den Stühlen hält. Nach dem Riesenerfolg der speziell für Deutschland konzipierten Show Tell’s Angels ist die erfolgreichste A Cappella Band der Schweiz ab Frühjahr 2018 nun mit ihrem neuen Bühnenprogramm Mannschaft in ganz Deutschland unterwegs. Das Programm überrascht mit einer ehrlichen und satirischen Einsicht in die Tiefen der männlichen Seele und bietet musikalische Highlights der Extraklasse. Was treibt den Mann von heute an? Sind es noch immer Fußball, Bier und Sex? Ist ein echter Mann heute nur, wer Vollbart trägt, Zigarren raucht, pokert und ein Haus baut? Fest steht: Die Anforderungen an Männer ändern sich beinahe so schnell, wie Frauen ihre Meinung wechseln. Die Schuld daran tragen aber die Männer selbst. Sie verdrängen ihr Alter, färben ihre Haare, rasieren ihre Brust, absolvieren den Iron Man, brauen Bier, mähen den Rasen, wechseln Windeln – und dabei fehlt ihnen schlicht die Zeit für das Wesentliche: sich selbst. Die fünf außergewöhnlichen A Cappella Künstler gewähren dabei ungewohnt tiefe Einblicke in die eigenen Biografien und liefern Antworten auf Fragen, die so noch nie gestellt wurden. Eine BLISS-Show ist vor allem auch eine perfekte Gesangs-Show. Von der Oper bis zum Hardrock. Kein Genre kommt zu kurz. In Mannschaft bekommen die A Cappella Fans endlich einmal Big Girl von Mika zu hören, ebenso wie Mirrors von Justin Timberlake oder Somebody That I Used To Know (Gotye feat. Kimbra). Ein musikalisches Highlight der Show ist Madness von Muse. Die Arrangements lassen staunen. Sie sind findig, ideenreich und voller Klangfarbe. Natürlich darf bei einer solch schonungslosen Männershow mit diesen scharfen Kerlen It’s Raining Men von den Weather Girls nicht fehlen, und auch Purple Rain (Prince), und Highway To Hell (AC/DC) gehören zu den Hits der Band. Außerdem werden eingängige und zum Teil tief berührende eigene Songs zu Gehör gebracht. Fotos: Jonathan Heyer
Mi
25.
April
Oper
20:00 Uhr

BLISS im Opernhaus Chemnitz

am Mittwoch, 25.04.2018, 20.00 Uhr

Foto: Jonathan Heyer
Was treibt den Mann von heute an? Sind es noch immer Fußball, Bier und Sex? Ist ein echter Mann nur, wer Vollbart trägt, Zigarren raucht, pokert und ein Haus baut? Die Schweizer A-Cappella-Band BLISS überrascht in ihrem neuen Programm "Mannschaft" mit einer ehrlich-satirischen Einsicht in die Tiefen der männlichen Seele und bietet dabei musikalische Hits der Extraklasse. Von der Oper bis zum Hardrock kommt kein Genre zu kurz. Findige, ideenreiche Arrangements bekannter Titel wie "Mirrors" (Justin Timberlake), "It's Raining Men" (Weather Girls), "Purple Rain" (Prince) oder "Highway To Hell" (AC/DC) und eigene Songs sind Garant für eine perfekte Show. Am Mittwoch, 25. April 2018, um 20.00 Uhr gastieren die adretten Schweizer Mannsbilder im Opernhaus Chemnitz.

"Homo faber" eröffnet das 10. Sächsische Theatertreffen

am 02.05.2018, 19.30 Uhr im Staatsschauspiel Dresden

Szene mit Seraina Leuenberger, Philipp Otto und Martin Valdeig. Foto: Dieter Wuschanski

Das Schauspiel Chemnitz eröffnet das 10. Sächsische Theatertreffen mit Hasko Webers Inszenierung "Homo faber" nach Max Frisch. Dazu gastiert das Ensemble am 2. Mai 2018, 19.30 Uhr im Staatsschauspiel Dresden.

Alle zwei Jahre kommen die sächsischen Stadt-, Staats- und Landestheater mit aktuellen Inszenierungen zum Sächsischen Theatertreffen zusammen. Fünf Tage lang erhält das Publikum hier Einblick in die ästhetischen Vielfalt, die Qualität und den Gegenwartsbezug des Theatergeschehens im Freistaat Sachsen. Dieses Treffen der sächsischen Sprechtheater findet 2018 zum zehnten Mal statt und wird vom 2. bis 6. Mai in Dresden ausgetragen. Ein umfassendes Rahmenprogramm nimmt zugleich Zukunftsfragen und Perspektiven der hiesigen Theaterlandschaft in den Blick. In Diskussionen, Kolloquien und Workshops kommen Theaterschaffende und Publikum ins Gespräch.
Zum dritten Male kürt eine prominent besetzte Fachjury besondere Leistungen aus dem Kreis der gezeigten Arbeiten.

Tickets für die Aufführung in Dresden

Bildende Kunst im Opernhaus

Vorgestellt in einem neuen Kunstführer

Vor rund einem Vierteljahrhundert, am 19.12.1992 wurde das Opernhaus Chemnitz nach einer knapp fünfjährigen Verjüngungskur wiedereröffnet. Nur die denkmalgeschützte Hülle war erhalten worden, die gesamte Innenarchitektur wurde umgestaltet. Zum 25-jährigen Jubiläum der Wiedereröffnung erschien der Kunstführer „Das Chemnitzer Opernhaus und seine Schätze“. Auf ca. 80 Seiten stellt er in deutscher und – für unsere internationalen Besucher – englischer Sprache sowie mit vielen Fotos nicht nur die Geschichte des Opernhauses seit seiner Eröffnung 1909 dar. Vor allem widmet er sich den Kunstwerken, die das Haus vom Foyer bis in den 2. Rang birgt. Einige kamen von einem anderen Standort hierher, andere wurden als Auftragswerke für das Opernhaus gestaltet. Es sind Skulpturen wie Johannes Belz‘ Figur des Don Quichotte oder Rolf Magerkords Büste August Wilhelm Mejos: Er gründete 1833 das Städtische Orchester, das zu seinem 150-jährigen Jubiläum seinen jetzigen Namen Robert-Schumann-Philharmonie bekam. Es geht aber auch um zahlreiche Wandbilder, u.a. von den in Chemnitz geborenen Künstlern Michael Morgner und Carsten Nicolai.
Das Buch ist an der Kasse im Opernhaus für 10,00 Euro erhältlich.

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