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Karoline Hoffmann, Claudia Acker © Nasser Hashemi
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Karoline Hoffmann, Arne van Dorsten © Nasser Hashemi
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Karoline Hoffmann, Claudia Acker © Nasser Hashemi
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Wiederaufnahmen

 

Der Zaubermantel

Weihnachtsmärchen von Katrin Lange nach Grimms „Der Krautesel“

Hans, ein junger Schmied, ist zornig. Und das völlig zu Recht. Einst hatte ihm eine zauberkundige Alte als Dank für seine Hilfe einen flugtüchtigen Zaubermantel und ein Goldkorn geschenkt, welches sich auf wundersame Weise allmorgendlich vermehrte. Frohgemut war er durch die Lüfte geflogen und hatte ein schönes, ein sehr schönes Mädchen entdeckt, bei dessen Haus er landete. Das arme Mädchen war jedoch wie der Sonnentau eine schöne Falle. Auf Drängen der Mutter lockte es Fremde ins Haus, um sie zu berauben. So verlor der gutgläubige und verliebte Hans zuerst das Goldkorn und schließlich – auf dem kalten und unwirtlichen Granatberg – seinen Zaubermantel, wo das Mädchen ihn auf Geheiß der Mutter in tiefen Schlaf versetzte und den Mantel stahl. Als Hans schließlich erwacht, ist er außer sich vor Zorn. Mit Hilfe der Wolken entkommt er dem todbringenden Berg und schmiedet inmitten eines wundersamen Kohlfeldes einen Racheplan: In Eselinnen würde er Mutter und Mädchen verwandeln. Allerdings hat er seine Rechnung ohne das schlechte Gewissen des Mädchens und die Kraft der Liebe gemacht.

In zauberhaften Szenen zeichnet Katrin Lange (*1942) nach dem Grimmschen Märchen Der Krautesel sowohl die Entwicklung des Hans als auch die des zunächst namenlosen Mädchens nach. Hans überwindet seine Naivität und lernt, die Welt in ihrer Widersprüchlichkeit zu erkennen und anzunehmen. Das Mädchen hingegen nabelt sich von der Mutter ab und reift zu einer eigenständigen Persönlichkeit. Beider Entwicklung wird angetrieben von einer tiefen Liebe zueinander, die sie alle Widerstände aushalten, Überlebtes zurücklassen und schließlich zueinander finden lässt.

Dauer:50 min
Spielpause:keine Pause
Altersempfehlung:ab 4 Jahren
Premiere:23.11.2019
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