© Dieter Wuschanski

Regie

Caspar
Bankert

Caspar Bankert

Caspar Bankert, 1992 geboren, ist in Halle (Saale) aufgewachsen. Neben seiner Mitwirkung bei Hörspielproduktionen als Mitglied des Kindersprecherensembles des MDR sammelte er erste Bühnenerfahrungen mit der Improvisationstheatergruppe Stabile Seitenlage. Von 2012 bis 2016 studierte er Zeitgenössische Puppenspielkunst an der HfS Ernst Busch in Berlin. In diesem Rahmen stand er als Puppen- und Schauspieler in Stücken wie Ein Exorzismus, Can I leave now?, Mein Fleisch oder Moby Dick u. a. am Maxim Gorki Theater Berlin, dem Theater an der Parkaue und diversen Festivals auf der Bühne und war bei einigen dieser Produktionen zudem beteiligt an Konzeption, Puppenbau und Regie. 2015/16 spielte Caspar Bankert in der deutsch-indonesischen Koproduktion Senlima – journey with no limits, die u. a. in Jogjakarta, Jakarta, Turin, Berlin und Konstanz gezeigt wurde. Seit 2016 ist er Mitglied der Theatergruppen komplexbrigade und das hybris. 2017 folgte sein Debüt am Schauspiel Leipzig. Neben seinen künstlerischen Tätigkeiten als Puppenspieler und Sprecher beschäftigt sich Caspar Bankert mit dem Zeichnen von Illustrationen. Er lebt und arbeitet in Berlin. 
Foto: Moritz Schwerin

Produktionen

Tobias
Eisenkrämer

Tobias Eisenkrämer

Geboren 1986 in Halle, beteiligt er sich seit frühester Jugend an den verschiedensten Theaterprojekten. Nach dem Abitur absolvierte er ein Freiwilliges kulturelles Jahr am damaligen Thalia Theater Halle und zog anschließend nach Greifswald. Hier studierte er Geschichte und Kunst und beteiligte sich unter anderem am Studententheater „StuThe e.V.“ als Vorstandsmitglied und in verschiedenen Theaterprojekten. Er siedelte 2010 nach Berlin über und nahm das Studium der zeitgenössischen Puppenspielkunst an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch auf. Ende März 2014 spielte und entwickelte er zusammen mit Richard Barborka das Theaterfilm-Format Die Eule. Parallel war er an der Gründung der jungen Company [MANUFAKTOR] beteiligt und mit der Straßentheaterproduktion Anti_Korrosion auf Tournee bei verschiedenen Festivals in Deutschland, Belgien und Frankreich. Von 2014 bis 2016 war er Ensemblemitglied am Puppentheater Zwickau und konnte hier weitere Ideen (unter anderem Der Mondmann und Frerk, du Zwerg!) als Spieler und Regisseur umsetzen. Seit der Spielzeit 2016/17 gehört er zum Ensemble des Figurentheaters Chemnitz.

Frank Alexander
Engel

Frank Alexander Engel

Frank Alexander Engel wurde 1965 in Pasewalk geboren und ist in Rostock aufgewachsen. Von 1990 bis 1994 studierte er Puppenspiel an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin. Sein erstes Engagement führte ihn als Puppenspieler ans Südthüringische Staatstheater Meiningen, später war er am tjg. Theater Junge Generation Dresden und am Puppentheater der Stadt Magdeburg engagiert. Ab 1998 arbeitet er auch als Regisseur und Ausstatter, seit 2011 freiberuflich. Für das Figurentheater Chemnitz besorgte er zuletzt Hänsel und Gretel - Grimmiges Märchen und Hans mein Igel (beide Grimm).

Produktionen

Lutz
Großmann

Lutz Großmann

Lutz Großmann arbeitet seit 2004 als Puppenspieler, Schauspieler, Regisseur und Puppenbauer in der freien Szene und an festen Häusern. Mit seinem Solostück Kasper tot. Schluß mit lustig? gastiert er auf verschiedenen Festivals im In- und Ausland. Als Gastdozent unterrichtete er an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin, Abteilung Zeitgenössische Puppenspielkunst und an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, Abt. Figurentheater. Für drei Spielzeiten war er Ensemblemitglied am Puppentheater von TPT Theater und Philharmonie Thüringen in Gera. 
Foto: Bernhard Großmann

Produktionen

Ines
Heinrich-Frank

Ines Heinrich-Frank

Sie wurde 1967 in Eberswalde geboren und arbeitete in verschiedenen Berufen, bevor sie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin studierte. Engagements führten sie u. a. ans Theater Waidspeicher in Erfurt. Seit 1996 arbeitet sie als Puppenspielerin am Puppentheater der Stadt Halle und seit 2007 auch als Regisseurin am Haus sowie am „Das Weite Theater“ Berlin und für die Händelfestspiele in Halle. Gastspiele und die Teilnahme an renommierten nationalen wie internationalen Festivals der Kinder- und Jugendtheaterszene sowie des zeitgenössischen Theaters führten sie in die ganze Welt. Für ihre Arbeiten erhielt sie zahlreiche Preise.

Gundula
Hoffmann

Gundula Hoffmann

1977 in Erfurt geboren, studierte sie zunächst Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis in Hildesheim, anschließend Puppenspielkunst an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch, Berlin. Bereits während des Studiums war sie Mitglied im 1. Studio des Puppentheaters in Halle/Saale. Es folgten Gastspiele u. a. nach München, Stuttgart, Berlin, Friedrichshafen, Österreich, Frankreich, Liechtenstein und in die Schweiz, sowie Einladungen zum Internationalen Figurentheater-Festival in Erlangen, zum Augenblick Mal!-Festival nach Berlin und zur Synergura in Erfurt. Nach einem Gastengagement am Hans Otto Theater Potsdam und der Leitung eines Seminars über Objekttheater an der Universität Hildesheim, spielte sie von 2008 bis 2010 im Ensemble des Puppentheaters Bautzen. In dieser Zeit begann Gundula Hoffmann auch als Ausstatterin zu arbeiten und Regie zu führen – u. a. am tjg Dresden, am Staatstheater Meiningen und am Puppentheater Plauen-Zwickau. Dort folgten ein Engagement, sowie die Leitung der Sparte ab 2013. Seit der Spielzeit 2014/15 ist sie Direktorin des Figurentheaters Chemnitz.

Hannes
Kapsch

Hannes Kapsch

Hannes Kapsch entwickelt interaktive Projekte, die Computerspiele und (Objekt-) Theater miteinander verbinden. Geboren 1989 in Berlin, arbeitete er zunächst im Bereich Opernregie und war 2008 Semifinalist beim „Ring Award“ (Internationaler Wettbewerb für Opernregie und Bühnenbild) in Graz, 2011 ebendort Finalist (Regie und Bühnenentwurf Die Fledermaus). Von 2012 – 2016 studierte Hannes Kapsch Zeitgenössische Puppenspielkunst an der HfS Ernst Busch Berlin. Auftritte als Puppenspieler erfolgten u. a. in Berlin und Erlangen sowie mit dem Gewandhausorchester in Leipzig. Daneben entstanden eigene Regiearbeiten (Le sacre du printemps 2014, Odysseus im Sturm – 17 Tage nunmehr 2016). Er ist Gründungsmitglied des Game Theatre Kollektivs komplexbrigade, dessen Produktionen u. a. beim Ballhaus Ost in Berlin und dem Next Level Festival for Games Düsseldorf gastierten. 2017 gewann die komplexbrigade den Regiewettbewerb des Theaters Erlangen und wurde im Namen der Deutschen Bundesregierung als Kultur- und Kreativpilot ausgezeichnet. Hannes Kapsch lebt und arbeitet in Berlin. 
Foto: Moritz Schwerin

Produktionen

Johanna
Kolberg

Johanna Kolberg

Johanna Kolberg ist diplomierte Puppenspielerin und Schauspielerin. Als Gründungsmitglied der komplexbrigade konzipiert, programmiert und realisiert sie interaktives Theater. Geboren 1995 in Halle (Saale) war sie langjährige Improvisationstheaterspielerin und Mitglied des Jugendclubs Thalia Theater Halle. Während des Studiums der Zeitgenössischen Puppenspielkunst an der Schauspielschule Ernst Busch (2013 bis 2017) hatte sie deutschlandweit diverse Gastspiele mit hochschulinternen wie auch eigenen Produktionen, unter anderem am Puppentheater Halle, am Theater an der Parkaue und der Schaubude in Berlin, auf dem Next Level Festival in Dortmund und Düsseldorf. Vor und während des Studiums beschäftigte sie sich mit Theaterformen wie Theater Direkt, dem Social Muscle Club und partizipativen Theaterspielen. Aktuell ist Johanna als Puppen- und Schauspielerin am Schauspielhaus Düsseldorf in Friedrich Dürrenmatts Das Versprechen (Regie Tilmann Köhler) zu sehen. Sie lebt und arbeitet in Berlin. 
Foto: Moritz Schwerin

Produktionen

Katharina
Kummer

Katharina Kummer

Katharina Kummer, 1981 geboren, arbeitet als Regisseurin und Autorin. Nach einem Studium der Geschichte und Linguistik an der Humboldt Universität Berlin studierte sie Darstellende Kunst/Puppenspielkunst an der HfS Ernst Busch in Berlin. Sie war langjähriges Ensemblemitglied des Puppentheaters Halle/Saale und arbeitete parallel als Regisseurin und Autorin. Zur Zeit lebt sie freischaffend in Wien. Zu ihren wichtigsten Inszenierungen zählen: Ach und Weh - eine Liebesmüllabfuhr unter Aufsicht von Elfriede Jelinek (Soloperformance, Text in Kooperation mit Karl Philipp Kummer), wir werden alle unsre mütter (Uraufführung Puppentheater Halle), FUCK YOU, Eu.ro.Pa! (Maxim Gorki Theater Berlin, erster Preis des Secondo Theater Festivals Zürich, Text: Nicoleta Esinencu), MIRJAM & MYRIAM oder: Sieh dich vor, im Traum eines kleinen Mädchens gefangen zu sein. (Uraufführung DSCHUNGEL Wien), Bei uns ist alles un Ordnung! - eine Bewegungspartitur (Uraufführung Puppentheater Halle), Rote Sonne oder: Dieser Planet geht mir auf die Nerven (Palimpsest über einen Film von Rudolf Thome am Theater Augsburg), Time to Desert - kollektiver Selbstmord statt Widerstand! (Text in Kooperation mit Studierenden des diverCITYLAB Wien).

Dorothee
Metz

Dorothee Metz

Geboren 1967 in Göttingen, wuchs sie in Österreich, Kanada und Deutschland auf. Sie erhielt eine Ausbildung zur Heilpädagogin in Irland und absolvierte ein Schauspielstudium in London, bevor sie ein Puppenspielstudium an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin begann. Nach Abschluss ihres Studiums 2001 war sie zunächst freischaffend als Puppenspielerin und Schauspielerin tätig. Gastengagements führten sie u. a. ans Stadttheater Luzern, das Stadttheater Bern, an die Staatstheater in Stuttgart und Hannover, ans Deutsches Theater Berlin, ans Residenztheater München und das Theatre National de Bordeaux. Ihre Arbeiten zeigte sie zudem auf zahlreichen Festivals. Von 2006 bis 2010 war sie als Schauspielerin und Puppenspielerin mit eigener Werkstatt am Stadttheater Freiburg engagiert. Seitdem ist sie freischaffend als Spielerin, Dozentin, Puppencoach und Radiosprecherin tätig. Ihre Leidenschaft gilt dabei der spielerischen Erforschung und Synthese von Puppenspiel, Schauspiel, Tanz und Oper.
www.dorotheemetz.com

 

 

Produktionen

Korbinian
Schmidt

Korbinian Schmidt

Korbinian Schmidt studierte Bühnen- und Kostümgestaltung an der Universität Mozarteum in Salzburg und Regie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch, Berlin. Mit seiner Horváth-Inszenierung Kasimir und Karoline war er zum »International Theatre Festival, dedicated to the 150th anniversary of Konstantin Stanislavsky« nach Moskau eingeladen, seine Umsetzung von Thomas Bernhards Ein Kind war auf dem PREMIERÈS Festival für junge europäische Regie 2013 zu sehen. Kostüme und Bühnenbilder entwarf er u. a. am Burgtheater Wien, am Staatstheater Mainz, am Theater Basel und am Schauspielhaus Graz. 
Foto: Jan Heugel

Produktionen

Nis
Søgaard

Nis Søgaard

Der 1975 in Kopenhagen geborene Nis Søgaard arbeitet als Puppenspieler, Regisseur und Komponist. Er studierte 1995-1996 an der Theaterschule Nøddeknœkkeren Kopenhagen und anschließend 1997-2001 Puppenspielkunst an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Es folgten Engagements als Puppenspieler am tjg Dresden und am Puppentheater Magdeburg. Während dieser Zeit begann er zu inszenieren und wurde Hausregisseur in Magdeburg. Weitere Stationen führten ihn als freiberuflicher Regisseur u. a. an das Puppentheater Halle/Saale, Theater Koblenz und als Dozent an die Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin, Abt. Puppenspielkunst zurück. Zu seinen wichtigsten Inszenierungen zählen Reineke Fuchs – eine Vergangenheitsforschung, Wilde Reise durch die Nacht sowie die Unterirdische Komödie. In den letzten Spielzeiten inszenierte Nis Søgaard am Figurentheater der Theater Chemnitz bereits Fliegende Hunde und Odyssee.

 

 

Produktionen

Christoph
Werner

Christoph Werner

Erste Engagements führten den gebürtigen Dessauer nach seinem Studium an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin an das Volkstheater Rostock und den Waidspeicher Erfurt. Seit 1995 ist er künstlerischer Leiter des Puppentheaters Halle/Saale und arbeitet als Regisseur und Autor. In der Nachfolge von Peter Sodann war Christoph Werner 2005-2011 Intendant des neuen theaters und des Puppentheaters Halle/Saale und wurde zum Intendanten des Festivals Theater der Welt berufen, welches 2008 erfolgreich in Halle/Saale stattfand. Mit der Spielzeit 2010/11 übernahm er wieder ausschließlich die Intendanz des Puppentheaters und arbeitet seit 2012 zudem als künstlerischer Kodirektor des Thalia Theaters Halle/Saale. Unter seiner Leitung entwickelte das Puppentheater Halle/Saale ein eigenständiges künstlerisches Profil aus internationalen Koproduktionen und erfolgreichen Uraufführungen, die weltweit auf Festivals und Tourneereisen gezeigt werden und zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhielten. 
Foto: Yvonne Most

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