© Dieter Wuschanski

Regie

Tobias
Eisenkrämer

Tobias Eisenkrämer

Geboren 1986 in Halle, beteiligt er sich seit frühester Jugend an den verschiedensten Theaterprojekten. Nach dem Abitur absolvierte er ein Freiwilliges kulturelles Jahr am damaligen Thalia Theater Halle und zog anschließend nach Greifswald. Hier studierte er Geschichte und Kunst und beteiligte sich unter anderem am Studententheater „StuThe e.V.“ als Vorstandsmitglied und in verschiedenen Theaterprojekten. Er siedelte 2010 nach Berlin über und nahm das Studium der zeitgenössischen Puppenspielkunst an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch auf. Ende März 2014 spielte und entwickelte er zusammen mit Richard Barborka das Theaterfilm-Format Die Eule. Parallel war er an der Gründung der jungen Company [MANUFAKTOR] beteiligt und mit der Straßentheaterproduktion Anti_Korrosion auf Tournee bei verschiedenen Festivals in Deutschland, Belgien und Frankreich. Von 2014 bis 2016 war er Ensemblemitglied am Puppentheater Zwickau und konnte hier weitere Ideen (unter anderem Der Mondmann und Frerk, du Zwerg!) als Spieler und Regisseur umsetzen. Seit der Spielzeit 2016/17 gehört er zum Ensemble des Figurentheaters Chemnitz.

Lutz
Großmann

Lutz Großmann

Lutz Großmann arbeitet seit 2004 als Puppenspieler, Schauspieler, Regisseur und Puppenbauer in der freien Szene und an festen Häusern. Mit seinem Solostück Kasper tot. Schluß mit lustig? gastiert er auf verschiedenen Festivals im In- und Ausland. Als Gastdozent unterrichtete er an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin, Abteilung Zeitgenössische Puppenspielkunst und an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, Abt. Figurentheater. Für drei Spielzeiten war er Ensemblemitglied am Puppentheater von TPT Theater und Philharmonie Thüringen in Gera. 
Foto: Bernhard Großmann

Produktionen

Ines
Heinrich-Frank

Ines Heinrich-Frank

Sie wurde 1967 in Eberswalde geboren und arbeitete in verschiedenen Berufen, bevor sie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin studierte. Engagements führten sie u. a. ans Theater Waidspeicher in Erfurt. Seit 1996 arbeitet sie als Puppenspielerin am Puppentheater der Stadt Halle und seit 2007 auch als Regisseurin am Haus sowie am „Das Weite Theater“ Berlin und für die Händelfestspiele in Halle. Gastspiele und die Teilnahme an renommierten nationalen wie internationalen Festivals der Kinder- und Jugendtheaterszene sowie des zeitgenössischen Theaters führten sie in die ganze Welt. Für ihre Arbeiten erhielt sie zahlreiche Preise.

Gundula
Hoffmann

Gundula Hoffmann

1977 in Erfurt geboren, studierte sie zunächst Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis in Hildesheim, anschließend Puppenspielkunst an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch, Berlin. Bereits während des Studiums war sie Mitglied im 1. Studio des Puppentheaters in Halle/Saale. Es folgten Gastspiele u. a. nach München, Stuttgart, Berlin, Friedrichshafen, Österreich, Frankreich, Liechtenstein und in die Schweiz, sowie Einladungen zum Internationalen Figurentheater-Festival in Erlangen, zum Augenblick Mal!-Festival nach Berlin und zur Synergura in Erfurt. Nach einem Gastengagement am Hans Otto Theater Potsdam und der Leitung eines Seminars über Objekttheater an der Universität Hildesheim, spielte sie von 2008 bis 2010 im Ensemble des Puppentheaters Bautzen. In dieser Zeit begann Gundula Hoffmann auch als Ausstatterin zu arbeiten und Regie zu führen – u. a. am tjg Dresden, am Staatstheater Meiningen und am Puppentheater Plauen-Zwickau. Dort folgten ein Engagement, sowie die Leitung der Sparte ab 2013. Seit der Spielzeit 2014/15 ist sie Direktorin des Figurentheaters Chemnitz.

Katharina
Kummer

Katharina Kummer

Katharina Kummer, 1981 geboren, arbeitet als Regisseurin und Autorin. Nach einem Studium der Geschichte und Linguistik an der Humboldt Universität Berlin studierte sie Darstellende Kunst/Puppenspielkunst an der HfS Ernst Busch in Berlin. Sie war langjähriges Ensemblemitglied des Puppentheaters Halle/Saale und arbeitete parallel als Regisseurin und Autorin. Zur Zeit lebt sie freischaffend in Wien. Zu ihren wichtigsten Inszenierungen zählen: Ach und Weh - eine Liebesmüllabfuhr unter Aufsicht von Elfriede Jelinek (Soloperformance, Text in Kooperation mit Karl Philipp Kummer), wir werden alle unsre mütter (Uraufführung Puppentheater Halle), FUCK YOU, Eu.ro.Pa! (Maxim Gorki Theater Berlin, erster Preis des Secondo Theater Festivals Zürich, Text: Nicoleta Esinencu), MIRJAM & MYRIAM oder: Sieh dich vor, im Traum eines kleinen Mädchens gefangen zu sein. (Uraufführung DSCHUNGEL Wien), Bei uns ist alles un Ordnung! - eine Bewegungspartitur (Uraufführung Puppentheater Halle), Rote Sonne oder: Dieser Planet geht mir auf die Nerven (Palimpsest über einen Film von Rudolf Thome am Theater Augsburg), Time to Desert - kollektiver Selbstmord statt Widerstand! (Text in Kooperation mit Studierenden des diverCITYLAB Wien).

Dorothee
Metz

Dorothee Metz

Geboren 1967 in Göttingen, wuchs sie in Österreich, Kanada und Deutschland auf. Sie erhielt eine Ausbildung zur Heilpädagogin in Irland und absolvierte ein Schauspielstudium in London, bevor sie ein Puppenspielstudium an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin begann. Nach Abschluss ihres Studiums 2001 war sie zunächst freischaffend als Puppenspielerin und Schauspielerin tätig. Gastengagements führten sie u. a. ans Stadttheater Luzern, das Stadttheater Bern, an die Staatstheater in Stuttgart und Hannover, ans Deutsches Theater Berlin, ans Residenztheater München und das Theatre National de Bordeaux. Ihre Arbeiten zeigte sie zudem auf zahlreichen Festivals. Von 2006 bis 2010 war sie als Schauspielerin und Puppenspielerin mit eigener Werkstatt am Stadttheater Freiburg engagiert. Seitdem ist sie freischaffend als Spielerin, Dozentin, Puppencoach und Radiosprecherin tätig. Ihre Leidenschaft gilt dabei der spielerischen Erforschung und Synthese von Puppenspiel, Schauspiel, Tanz und Oper.
www.dorotheemetz.com

 

 

Merja
Pöyhönen

Merja Pöyhönen

Merja Pöyhönen, 1980 in Finnland geboren, schloss ihr Puppenspielstudium an der Turku Universität für Angewandte Wissenschaften 2005 ab und studierte anschließend Physical Theatre an der École Internationale de Théâtre Jacques Lecoq in Paris. Seitdem arbeitete sie als freie Regisseurin und Puppenspielerin. Ihre Inszenierungen richten sich sowohl an Kinder als auch Erwachsene und beziehen Puppenspiel wie auch andere künstlerische Ausdrucksformen mit ein. Ihre Inszenierungen von Shakespeares Der Sturm (2013), Romeo und Julia (2015) und Hamlet (2017) zählen zu den wichtigsten Puppenspielproduktionen der letzten Jahre und fanden in Finnland viel Beachtung. Merja Pöyhönen wurde mit dem Finnischen „Unima“-Puppenspielpreis des Jahres 2014 ausgezeichnet und erhielt bereits 2011 den Finnischen Kritikerpreis „Critics Spurs“ als beste Nachwuchskünstlerin. Yö – Geheimnisse der Nacht ist ihre erste Inszenierung außerhalb von Finnland.
Foto: Jussi Virkkumaa

Annette
Scheibler

Annette Scheibler

Die Schauspielerin, Puppenspielerin und Regisseurin Annette Scheibler wurde 1967 geboren und studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, Studiengang Figurentheater. Nach erfolgreichen Solo-Produktionen als Puppenspielerin (u. a. Theaterpreis der Stuttgarter Zeitung für William Shakespeares Romeo & Julia) setzte ein reger Austausch mit Künstlern des internationalen Objekttheaters ein, zum Beispiel mit dem Ungarn Gyula Molnàr und der Association Skappa! aus Frankreich. Ab 2001 arbeitete sie intensiv mit der Regisseurin Astrid Griesbach (Theater des Lachens Berlin) zusammen. 2004 erfolgte dann die Gründung des Ensemble Materialtheater gemeinsam mit der Figurenspielerin Sigrun Kilger, dem Autor und Regisseur Alberto García Sánchez, dem Musiker Daniel Kartmann und dem Bühnenbildner Luigi Consalvo. Große internationale Ensembleinszenierungen entstanden (u. a. in Kooperation mit dem Théâtre Octobre Brüssel und Kaufmann & Co Berlin) und wurden zu renommierten Festivals wie der FIDENA (Figurentheater der Nationen) in Bochum gezeigt.
Annette Scheibler arbeitet seit über 20 Jahren auch als Regisseurin und Autorin, u. a. für das Mezzanin Theater Graz, das Figurentheater Vagabu Basel und das Theater Witt Bremen. Darüber hinaus ist sie Gastdozentin am Studiengang Figurentheater der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, am Figurentheaterkolleg Bochum und an der Zürcher Hochschule der Künste, Weiterbildung für Figurentheater.

Produktionen

Korbinian
Schmidt

Korbinian Schmidt

Korbinian Schmidt studierte Bühnen- und Kostümgestaltung an der Universität Mozarteum in Salzburg und Regie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch, Berlin. Mit seiner Horváth-Inszenierung Kasimir und Karoline war er zum »International Theatre Festival, dedicated to the 150th anniversary of Konstantin Stanislavsky« nach Moskau eingeladen, seine Umsetzung von Thomas Bernhards Ein Kind war auf dem PREMIERÈS Festival für junge europäische Regie 2013 zu sehen. Kostüme und Bühnenbilder entwarf er u. a. am Burgtheater Wien, am Staatstheater Mainz, am Theater Basel und am Schauspielhaus Graz. 
Foto: Jan Heugel

Produktionen

Christoph
Werner

Christoph Werner

Erste Engagements führten den gebürtigen Dessauer nach seinem Puppenspielstudium an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin an das Volkstheater Rostock und den Waidspeicher Erfurt. Seit 1995 ist er künstlerischer Leiter des Puppentheaters Halle/Saale und arbeitet als Regisseur und Autor. In der Nachfolge von Peter Sodann war Christoph Werner 2005-2011 Intendant des neuen theaters und des Puppentheaters Halle/Saale und wurde zum Intendanten des Festivals Theater der Welt berufen, welches 2008 erfolgreich in Halle/Saale stattfand. Mit der Spielzeit 2010/11 übernahm er wieder ausschließlich die Intendanz des Puppentheaters und arbeitet seit 2012 zudem als künstlerischer Kodirektor des Thalia Theaters Halle/Saale. Unter seiner Leitung entwickelte das Puppentheater Halle/Saale ein eigenständiges künstlerisches Profil aus internationalen Koproduktionen und erfolgreichen Uraufführungen, die weltweit auf Festivals und Tourneereisen gezeigt werden und zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhielten. 
Foto: Yvonne Most

Mirko
Winkel

Mirko Winkel

Mirko Winkel wurde in der DDR geboren und lebt in Berlin und Wien. Er studierte Bildende Kunst und Performance Kunst bei Marina Abramovic und Christoph Schlingensief. Außerdem absolvierte er ein Masterstudium Solo/Dance/Authorship an der Universität der Künste und der HfS Ernst Busch Berlin.
Mirko Winkels recherchebasierte Arbeiten münden in Performances, Videos, Vorträgen, Raumkonzepten, Gesprächsformaten und Verbesserungsvorschlägen. Dabei geht es ihm um Themen wie Kinderautonomie, den Arbeitsbegriff, Sozialneid sowie zeitgenössische Todesbewältigung. Er hat seine Arbeiten u. a. im HAU Hebbel am Ufer Berlin, Haus der Kulturen der Welt, Istanbul Biennale, NGbK Berlin, Goethe Institut, Theater an der Parkaue, Münchner Volkstheater, der Berlinale und dem Schauspielhaus Bern gezeigt. Für das Konzert Theater Bern entwickelte er (in Co-Regie mit Martin Schick) eine Casting-Show, in der die größten Schweizer Probleme gegeneinander antraten. Mirko Winkel lehrt am Institut für Performative Künste und Bildung der Kunsthochschule Braunschweig. Aufstand der Dinge ist seine erste Arbeit am Figurentheater der Städtischen Theater Chemnitz.

Produktionen

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