Musik

Daniel
Barke

Daniel Barke

Daniel Barke (*1984 in Leipzig) ist ein deutscher Saxophonist, Sänger, Beatboxer, Komponist und Arrangeur. Er tritt auch unter dem Künstlernamen DanB in Erscheinung. Seine künstlerische Handschrift ist geprägt von starken Einflüssen aus Jazz, Funk, Soul und Pop und seine Arbeiten wurden vielfach ausgezeichnet.

Barke studierte ab 2005 Saxophon und Jazzgesang an der Hochschule für Musik Leipzig. Zu seinen wichtigsten Lehrern gehörten Prof. Johannes Enders und der amerikanische Jazz-Pianist Richie Beirach. Noch zu Schulzeiten im Jahr 2004 rief er mit der Formation MundArt sein erstes Vokalquintett ins Leben. 2007 gründete er sein derzeitiges musikalisches Hauptprojekt, die Vokaljazz-Formation tonalrausch, welches sich 2015 in VOXID umbenannt hat. Seine besonderen Fähigkeiten als "Bassbeatboxer", einer Technik mit simultanem Bassgesang und Beatboxen, verleihen diesen modernen Gesangs-Ensembles eine unverkennbare Note, welche von Barkes eigenen Vokalarrangements zusätzlich unterstrichen wird.

Nach der Begegnung mit musikalischen Weggefährten wie Tim Ludwig, Raschid D. Sidgi alias Rapper Sidique und Hendrik Herchenbach trat der Saxophonist im Jahr 2009 der Leipziger Formation Schwarzkaffee bei. Anfangs als Saxophonist in der Bläsersektion, wurde seine Rolle in der Band immer vielseitiger. Inzwischen tritt er bei Schwarzkaffee auch als Sänger, Rapper, Keyboarder und Komponist in Erscheinung. Er produzierte mit der Gruppe bislang vier Alben, zwei EPs sowie mehrere Singles und Videoclips. Zahlreiche Deutschlandtouren, sowie Clubkonzerte in fast allen deutschen Großstädten zwischen 2011 und 2016 folgten.

Mittlerweile ist der Diplomjazz- und Popularmusiker auch einer der gefragtesten Dozenten für Workshops im Bereich von Pop-Chören und A Cappella Musik im deutschsprachigen Raum und arbeitete als Coach, Arrangeur und Produzent für zahlreiche Vokalensembles, darunter amarcord, Sjaella und viele mehr. Unter dem Titel Vokalrausch organisierte er bislang drei Mal ein internationales A Cappella Festival in Dessau und Leipzig unter persönlicher Federführung.

Für die Märcheninszenierung Pinocchio unter Regie von David Ortmann am Anhaltischen Theater Dessau komponierte und produzierte Barke 2015 die Musik. In der Spielzeit 2016/17 wirkte er als Chorleiter am Schauspielhaus Leipzig im Stück 89/90 nach dem Roman von Peter Richter mit, welches im Mai 2017 zum Deutschen Theatertreffen nach Berlin eingeladen wurde und dirigierte bei der Faustpreisverleihung im selben Jahr das Abschlusswerk für Chor von der Band Woods Of Birnam. 2018 trat Barke als musikalischer Leiter bei der Produktion Roi Ubu am Schauspielhaus Leipzig auf. In der Inszenierung von Claudia Bauer schrieb Barke die Musik, leitete das musikalische Sounddesign und agierte gleichzeitig als Darsteller nebst seiner Bandkollegen der Vokalgruppe VOXID. Die Produktion Das Fest (2019) unter Regie von Nis Søgaard und unter musikalischer Leitung von Daniel Barke wurde nach der Premiere in der Schaubude Berlin in die Top10 der sehenswertesten Berliner Bühneninszenierungen 2019 gewählt.

Foto: Marcus Fröhner

Christian
Claas

Christian Claas

Christian Claas wurde 1978 in Dortmund geboren. Er studierte an der Ruhr-Universität Bochum sowie der Universität Wien Musikwissenschaft, Theaterwissenschaft und Sozialpsychologie. Nach Engagements am Castillo Theater (New York), am Theater Meiningen und bei den Bayreuther Festspielen arbeitet er seit 2015 freischaffend als Theaterkomponist und Regisseur für Schauspiel und Puppentheater. Bereits seit 1998 komponiert er Musik für Theater. Seine Musik war und ist in zumeist eigener Inszenierung an Theatern in Meiningen, Berlin, Dortmund, New York, Zwickau, Plauen, Chemnitz, Leipzig, Bamberg, Frankfurt (Oder) und Erfurt zu hören. Claas’ Inszenierungen zeichnen sich durch umfassenden Musikgebrauch aus. So hat er 2016 im Rahmen einer Koproduktion des Weiten Theaters Berlin mit dem Theater des Lachens Frankfurt/Oder eine Stückentwicklung zum Thema Geräusch, Klang und Musik unter dem Titel Auf dem Mond gibt’s keine Töne geleitet. Am Theater der Jungen Welt in Leipzig gestaltete er 2017 mit Die süßesten Früchte ein Puppenmusical für eine Spielerin. Auch in seiner Inszenierung Aladin und die Wunderlampe im Jahr 2017 am Figurentheater Chemnitz ließ er die Puppen und Spieler singen. Die Musik zu seinen Inszenierungen Peter Pan (2014) und Der Zauberer von Oz (2016) am Meininger Theater ist auf CD veröffentlicht worden. Zuletzt zeichnete er für das Theater Waidspeicher (Erfurt) für die Komposition bzw. Einstudierung von Musik und Sound in der Inszenierung Der Meister und Margarita (Regie: Frank Engel) verantwortlich.
Foto: Torben Ibs

Steffan
Claußner

Steffan Claußner

Steffan Claußner studierte bei Rainer Lischka an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden Komposition und arbeitet seitdem als Komponist und Musiker an verschiedenen Theatern. In seiner Heimatstadt Chemnitz ist der gebürtige Kemtauer einer der Taktgeber der Musikszene: Er dirigierte anlässlich des splash-Festival mit großem Orchester Hip-Hop, zeichnete verantwortlich für die Klang-Ausstellung in der NSG im Tietz spielte in der Reihe Musik im Black völlig im Dunkeln und organisierte mit dem forum freie musik einen Marathon, bei dem über 42,2 Stunden nonstop improvisiert wurde. Daneben betreut er regelmäßig Schauspiel- Ballett- und Musiktheaterproduktionen. Bis Ende der Spielzeit 2019/2020 war Steffan Claußner als Schauspielkapellmeister am Theater Chemnitz engagiert. Er arrangierte und spielte u. a. die Songs für Romeo und Julia auf der Abbey Road, schrieb die Bühnenmusik für Robin Hood sowie für Europa! – Ein patriotischer Abend, 1917! uvm. Steffan Claußner ist bei The Silent weiterhin auf der Bühne zu erleben ebenso bei den genreübergreifenden Musik-Formaten soundscape und forum freie musik der NACHTSCHICHT-Reihe.

Leonhard
Endruweit

Leonhard Endruweit

Leonhard Endruweit studierte Philosophie und Musikwissenschaften in Berlin, in Dresden bei Jäckie Recznizeck und Tom Götze Bassgitarre und Kontrabass Jazz/Rock/Pop. Der in Berlin geborene Musiker arbeitete bereits am Dresdener Staatsschauspiel mit Miriam Tscholl sowie anderen Regisseur:innen zusammen. Neben dem Art-Punk-Projekt Bahnhof Motte und dem Instrumental-Elektronik-Ensemble Kurkapelle Sonnendeck ist er auch als Sideman und in der freien Szene tätig.

Foto: Anna Perepechai

Sebastian
Herzfeld

Sebastian Herzfeld

Der 1963 in Halle/Saale geborene Musiker lernte frühzeitig mehrere Instrumente und spielte in verschiedenen Jazz-Bands. 1998 schloss er sein Diplomstudium Bass an der Berliner Musikhochschule Hanns Eisler ab. Die Zusammenarbeit mit Musikern der internationalen Jazz- und Weltmusikszene (u. a. Markus Stockhausen, Ramesh Shotham, Trilok Gurtu und Chris Jarrett) inspirierte seine Leidenschaft für fremde Klänge und ungewöhnliche Rhythmen. Im Laufe der Jahre arbeitete er immer öfter als Komponist für Theater und Film. Es entstanden über 80 Schauspielmusiken für große Theater Deutschlands wie Schauspielhaus Bochum, Düsseldorfer Schauspielhaus, Nationaltheater Mannheim, Thalia Theater Hamburg, Schauspiel Frankfurt, Schauburg München und das Berliner Ensemble, sowie als Musikalischer Leiter des Neuen Theaters und des Puppentheaters Halle/Saale (2005-2011). Besonders fruchtbar ist seine Zusammenarbeit mit der Sängerin Bobo. Für das Album Lieder von Liebe und Tod erhielt er 2008 gemeinsam mit ihr und Anne Kaftan den Weltmusikpreis Ruth. Mit dem Projekt Bobo und Herzfeld veröffentlichten sie zuletzt mehrere Alben mit eigenen Vertonungen deutscher Dichter.
www.sebastian-herzfeld.de

 

Andreas
Klinger

Andreas Klinger

Andreas Klinger ist Multiinstrumentalist und produziert seit 2010 eigene Musik. In Österreich lebend, war er dort vor allem in der Sparte Indie-Pop produktiv, wobei mehrere Veröffentlichungen im österreichischen Rundfunk im täglichen Airplay zu hören waren. Seit 2016 ist der Musiker in Leipzig wohnhaft und komponiert für die heimische Theaterszene, sounddesignt Kunst-Kurzfilme und bietet das mobiles Tonstudio "LautStark" für Schulen und soziale Jugendeinrichtungen an. Derzeit sorgt er vor allem als One-Person-Show "Traashboo" für Aufsehen, mit der er in den vergangenen zwei Jahren bereits 150 Shows in 18 europäischen Ländern absolvierte.

Produktionen

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