Spielzeit 2017/2018

Wenn Herr Kumul singt

Mi
27.
Dezember
Figurentheater

Wenn Herr Kumul singt

Solo von Eva und Paul Schmidtchen
Uraufführung

 
 

Frau Igel lebt schon ihr ganzes Igelleben in einem großen Wald und fühlt sich hier pudelwohl: Hier kennt sie jeden Baum und jeden Stein. Im Sommer leuchten die Blätter und Bäume saftig grün, die ganze Welt ist sonnendurchflutet und in der Nachbarschaft regt sich das Leben. Erst im Herbst wird ganz langsam alles kalt und grau. Dann zieht Frau Igel jedes Jahr los, um Futter zu sammeln und sich auf ihren wohlverdienten Winterschlaf vorzubereiten. Eines Tages findet sie unter einem Busch ein buntes Knäuel. Sie hält es für so ein Obstdings, doch ehrlich gesagt hat sie so etwas Seltsames noch nie gesehen. Und obwohl Frau Igel Obst nicht mag, nimmt sie es mit, denn es riecht gut und ein wenig neugierig ist sie schon. Zu Hause im Warmen aber erwacht das Bündel und entpuppt sich als verletzter Vogel. Und was für einer! Er muss sich verirrt haben, das steht fest. Sein Gefieder ist bunter und weicher als das der anderen und seine Sprache klingt ganz anders und fremd. „Kumul“ ist das einzige Wort, das Frau Igel versteht, wenn er auf sich zeigt und so nennt sie ihren neuen Mitbewohner fortan Herr Kumul. Nach und nach päppelt sie ihn wieder auf. Und während es draußen kälter und kälter wird, wirbelt Herr Kumul ihr Leben ordentlich durcheinander. Doch schließlich steht der Winter vor der Tür…

In ihrer aktuellen Produktion für das Figurentheater Chemnitz entführen uns Eva und Paul Schmidtchen mit Tischpuppen und einer Spielerin in eine andere Welt und erzählen von der wunderbaren Chance, die darin liegt, sich und seinen Alltag dem unbekannten Neuen zu öffnen.

Spielort:Schauspielhaus - Kleine Bühne
Spielzeit:45 min
Altersempfehlung:ab 4 Jahren
Premiere:07.10.2017
Mi, 27. Dezember | 10:00 Uhr
Preis: 10,00 €
 

Weitere Termine

28.12.2017Donnerstag16:00 Uhr   Schauspielhaus - Kleine Bühne  
15.01.2018Montag09:30 Uhr   Schauspielhaus - Kleine Bühne  
16.01.2018Dienstag09:30 Uhr   Schauspielhaus - Kleine Bühne  
04.02.2018Sonntag16:00 Uhr   Schauspielhaus - Kleine Bühne  
05.02.2018Montag09:30 Uhr   Schauspielhaus - Kleine Bühne  
25.02.2018Sonntag16:00 Uhr   Schauspielhaus - Kleine Bühne  

Inszenierungsteam des Stückes

Inszenierungsteam
Regie und Text Paul Schmidtchen

Ausstattung und Text Eva Schmidtchen

Dramaturgie Friederike Spindler

Besetzungsliste des Stückes

Besetzungsliste

Pressestimmen zum Stück

Pressestimmen

Die „Freie Presse“ schreibt am 09.10.2017

(…) In der Geschichte von Eva und Paul Schmidtchen waltet zunächst Neugier. Zum Essen ist dieses bunte Irgendwas, das Frau Igel da bei ihrem Waldstreifzug findet, wohl nichts. (…) Das besonders weiche Gefieder, der merkwürdige Schnabel, die Farben, naja, alles ein bisschen anders, als sie es kennt. Aber schön und gut, bald stellt sich heraus, dass der Gast verletzt ist. Da wird geholfen, das ist natürlich Ehrensache. Frau Igel weiß jedenfalls Rat, schient das betreffende Vogelbein und versucht nebenher etwas über das Geschöpf herauszubekommen. (…)
Puppenspielerin Gerlinde Tschersich steht an einem Tisch, auf dem sich flugs die Szenerien ändern können. Mal ist der Wald zu sehen, mal der Igelbau von außen und dann von innen. Die Figuren hat Eva Schmidtchen in liebe- und humorvoller Weise als Häkelgestalten erschaffen, die bei Gerlinde Tschersich in den besten Händen sind. Sie versteht es mit der noch so kleinsten Bewegung zu erzählen. Es ist, also ob die beiden tierischen Helden beinahe wirklich zum Leben erweckt werden. Und darüber hinaus sucht sie auch den Kontakt zum Publikum, das sich nur allzu gern auf das 45-minütigen Spiel einlässt.
(…) Kindgerecht und ohne Schickschnack (Regie Paul Schmidtchen) wird hier für Zuschauer ab vier Jahren eine Geschichte über Hilfsbereitschaft erzählt, hinter der nicht der Gedanke auf Belohnung lauert. Klar gibt es Irritationen zwischen den zwei völlig verschiedenen Wesen, aber sie lernen, miteinander auszukommen. Und außerdem: Es hat doch auch seinen Reiz, wenn nicht alles immer nach Schema F abläuft. Dem Premierenpublikum jedenfalls hat es gefallen. Es gab reichlich Applaus.

Uta Trinks
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