© Dieter Wuschanski

Spielzeit 2018/2019

Tiefsee

Di
11.
September
Figurentheater

Tiefsee

Eine interaktive Forschungsreise

 
 

 

Mit einer außergewöhnlichen Abenteuerexpedition wollen wir die unbekannten Welten der Meere erforschen. Tiefer – kälter – riskanter lautet die Devise und ist Spielaufforderung zugleich, denn das gefährliche Vorhaben lässt sich nur mit vereinten Kräften bestreiten!

Die Reise wird uns zum allertiefsten Punkt unseres Planeten führen, zum Meeresgrund 11 Kilometer unter der Wasseroberfläche – dorthin, wo der Ozean nicht mehr blau schimmert, sondern ganz schwarz ist, wo Lebewesen zu leuchten beginnen und sich faszinierende neue Welten eröffnen. 

Bei diesem rekordverdächtigen Experiment werden die Zuschauer zu Mitspielern – ein solches Abenteuer wagt man schließlich nicht allein! Wohin uns die gemeinsame Reise führen wird, lässt sich allerdings nicht vorhersagen, denn wir gestalten den Verlauf der Expedition mit spielerischen Mitteln selbst: Was wollen wir wissen und was werden wir sehen? Welche Gefahren lauern vielleicht auf uns? Werden wir durchhalten dort unten, wo es kaum Leben gibt und man leise durch das geheimnisvolle Nichts gleitet? Und was bringen wir am Ende mit zurück?

Ausgerüstet mit einem Logbuch und den Kopf voller Ideen erkunden die Teilnehmer dieser interaktiven Versuchsanordnung die geheimnisvollen Tiefen des Ozeans, spüren seinem unbekannten Zauber nach und nehmen auch die ökologischen und klimatischen Einflüsse des Menschen ins Visier, denen diese Welt ausgesetzt ist.

 

Für diese Produktion kooperiert das Figurentheater Chemnitz mit dem Game Theatre Kollektiv komplexbrigade. Die vier SpielerInnen Caspar Bankert, Hannes Kapsch, Johanna Kolberg und Moritz Schwerin haben sich an der Hochschule für Puppenspiel „Ernst Busch“ in Berlin kennengelernt und entwickeln seit 2016 neue Spielweisen und interaktive bzw. immersive Theaterformate sowohl auf der Bühne als auch im öffentlichen Raum. Neben ihrer Puppenspielausbildung bringen die vier SpielerInnen unterschiedliche Einflüsse und theatrale Spielformen wie Opernregie, Game Design, Programmierung und Improtheater in ihre Arbeiten ein und haben als Kollektiv bereits die Produktionen Solaris an der Schaubude Berlin sowie World To Come am Ballhaus Ost umgesetzt.

Die Produktion entstand aus den Arbeitsergebnissen eines mehrwöchigen Labors, das sich der Erprobung immersiver Spielformen, neuer Erzählweisen und kollektiver Arbeitsprozesse widmete und im Rahmen des Modellprojektes „Aufbruch“ mit Unterstützung des Puppentheaters Magdeburg gefördert wurde.

 

 

Spielort:Schauspielhaus - Kleine Bühne
Dauer:2 h / keine Pause
Altersempfehlung:ab 6 Jahren
Information:Theaterpädagogische Vor- und Nachbereitung als Teil der Inszenierung
Premiere:10.03.2018
Di, 11. September | 09:30 Uhr
Preis: 10,00 €
 

Weitere Termine

12.09.2018 Mittwoch 09:30 Uhr    
Schauspielhaus - Kleine Bühne
13.09.2018 Donnerstag 09:30 Uhr    
Schauspielhaus - Kleine Bühne

Bilder zum Stückes

Bilder
© Dieter Wuschanski
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Videomedien zum Stück

Video

Inszenierungsteam des Stückes

Inszenierungsteam
Konzeption Team und Ensemble

Regie und szenische Umsetzung Johanna Kolberg
Hannes Kapsch
Caspar Bankert
(komplexbrigade)

Ausstattung Simon Buchegger

Dramaturgie Friederike Spindler

Besetzung des Stückes

Besetzung

Pressestimmen zum Stück

Pressestimmen

Die „Freie Presse“ schreibt am 12.03.2018

(…) Wie gewohnt ins Theater kommen, sich hinsetzen und mehr oder weniger still einer Geschichte im Scheinwerferlicht folgen - so funktioniert das nicht. Die Besucher gestalten sich ihr Theatererlebnis vielmehr selbst. Dazu werden sie von einem Forscherteam und einer U-Bootbesatzung zu Unternehmungen begleitet, die nicht alltäglich sind und vor allem auch den Teamgeist herausfordern, denn Alleingänge führen bei der anstehenden Expedition zu rein gar nichts.
Knarzend öffnet sich eine gepanzerte Tür, und mit dem Schritt über die Schwelle betritt man die Wasserwelt. Simon Buchegger hat dafür eine wunderbare Kulisse geschaffen. Angesteuert wird der tiefste Punkt der Erde mit dem U-Boot ‚Multinaut‘, das sein Ziel nur erreichen kann, wenn jeder Anwesende seine Aufgabe gut erfüllt. In der Regie von Johanna Kolberg, Hannes Kapsch und Caspar Bankert gibt es Exkursionen in die Weiten des dunklen, kalten, geheimnisvollen Ozeans, und auch das Unterwassergefährt verlangt größte Aufmerksamkeit, denn je weiter es sinkt, umso mehr rumpelt und knackt es in der winzigen Überlebenskapsel. Jules Vernes ‚20.000 Meilen unter dem Meer‘ werden zwar nicht erreicht, aber immerhin geht es auf 11.000 Meter unter die Wasseroberfläche. Spieler des Chemnitzer Figurentheaters assistieren dem Publikum, und in einem Logbuch werden die Erlebnisse sowie die spannenden Funde der Erkundungen festgehalten.
Damit ist noch lange nicht alles vorbei, denn mit Bewegungsspielen, Quizrunden, Puzzle sowie Erklärstücken rund um Meere, Ozeane und gefährdete Umwelt können die Nachwuchsforscher ihr Wissen testen und erweitern. Die jungen Premierenzuschauer jedenfalls waren mit Feuereifer bei der Sache. Wenn Erkenntnisse so spannend und spielerisch daherkommen, bleibt eben der Spaß auch nicht auf der Strecke. Ein schönes Theaterabenteuer.

Uta Trinks
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