Spielzeit 2017/2018

Aladin und die Wunderlampe

Sa
16.
Dezember
Figurentheater

Aladin und die Wunderlampe

Zaubermärchen aus 1001 Nacht

 
 

Schwupps, jetzt sind sie zu dritt! Eingesperrt in Lampen oder funkelnden Ringen fristen sie ihr Dasein. Die Rede ist von drei zaubermächtigen Dschinn, die ihren jeweiligen Herrschern goldene Paläste, Kutschen, Straßen oder edelsteingefüllte Kanäle bauen müssen. Wie langweilig! Und das tausende Jahre lang! Um sich die Zeit zu vertreiben, kommen sie auf die Idee, sich Geschichten zu erzählen – zum Beispiel diese: Aladin ist gewitzt und schlau, aber leider arm. Jeden Tag präsentiert er seiner Mama – der Papa ist lange gestorben – eine neue Erfindung. Gegen den leeren Magen hilft das allerdings wenig. Als Aladin wieder einmal hungrig durch die Gassen der Stadt stromert, spricht ihn ein seltsamer Fremder an, der behauptet der Bruder seines toten Vaters zu sein. Aladin vertraut ihm schnell und gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach einer geheimnisvollen Schatzhöhle. Dort soll Aladin mit Hilfe eines Zauberrings eine alte Lampe hervorholen und dabei sagenhafte Reichtümer gewinnen. Doch der fremde „Onkel“ entpuppt sich als böser Zauberer und der Junge findet sich eingesperrt in der dunklen Höhle wieder. In seiner Not entdeckt er die Kraft des Rings und kann sich befreien. Wieder zu Hause wartet noch eine weitere Überraschung auf ihn: Beim Putzen der Lampe entdeckt er nämlich, dass er der Herr eines weiteren mächtigen Dschinns ist. Von nun an kann er sich jederzeit Essen zaubern und die größte Not für sich und seine Mutter lindern. – Ist damit die Geschichte zu Ende? Keineswegs, befinden die drei erzählenden Dschinn und zaubern Aladin kurzerhand in den Palast des Sultans zur wunderschönen Prinzessin Shazadi. Aladin verliebt sich sofort in sie und auch die Prinzessin ist dem klugen Aladin gegenüber nicht abgeneigt. Aber darf eine Prinzessin einen einfachen Jungen aus der Stadt heiraten? Große Herausforderungen stehen Aladin bevor, und auch für die Dschinn wird sich einiges ändern…

Das Zaubermärchen Aladin und die Wunderlampe entstammt der Märchensammlung aus 1001 Nacht, in der die schöne Scheherazade einem traurigen und verbitterten König allnächtlich eine Geschichte erzählt, um ihr Leben zu retten. So wie Scheherazade einst einen König zum Staunen brachte, möchten wir unsere kleinen und großen Zuschauer mit der neuen Bühnenfassung von Christian Claas verzaubern, wenn sich der Vorhang zu unserem Weihnachtsmärchen öffnet.

 

 

Spielort:Schauspielhaus - Kleine Bühne
Spielzeit:1 h
Altersempfehlung:ab 4 Jahren
Premiere:18.11.2017
Sa, 16. Dezember | 16:00 Uhr
Preis: 10,00 €
ausverkauft
 

Weitere Termine

17.12.2017Sonntag10:00 Uhr   Schauspielhaus - Kleine Bühne  
17.12.2017Sonntag16:00 Uhr   Schauspielhaus - Kleine Bühne  
18.12.2017Montag09:30 Uhr   Schauspielhaus - Kleine Bühne  
18.12.2017Montag14:30 Uhr   Schauspielhaus - Kleine Bühne  
20.12.2017Mittwoch09:30 Uhr   Schauspielhaus - Kleine Bühne  
20.12.2017Mittwoch14:30 Uhr   Schauspielhaus - Kleine Bühne  
21.12.2017Donnerstag09:30 Uhr   Schauspielhaus - Kleine Bühne  
21.12.2017Donnerstag14:30 Uhr   Schauspielhaus - Kleine Bühne  
22.12.2017Freitag09:30 Uhr   Schauspielhaus - Kleine Bühne  
23.12.2017Samstag16:00 Uhr   Schauspielhaus - Kleine Bühne  
25.12.2017Montag16:00 Uhr   Schauspielhaus - Kleine Bühne  
26.12.2017Dienstag16:00 Uhr   Schauspielhaus - Kleine Bühne  
28.01.2018Sonntag16:00 Uhr   Schauspielhaus - Kleine Bühne  
29.01.2018Montag09:30 Uhr   Schauspielhaus - Kleine Bühne  

Bilder zum Stückes

Bilder

Inszenierungsteam des Stückes

Inszenierungsteam
Regie, Bühnenfassung und Musik Christian Claas

Ausstattung und Puppen Christof von Büren

Dramaturgie René Schmidt

Besetzungsliste des Stückes

Besetzungsliste

Pressestimmen zum Stück

Pressestimmen

Die „Freie Presse“ schreibt am 23.11.2017

Ein zauberhafter Aladin
(…) Ganz großes Puppentheater begeisterte die Zuschauer zur Premiere.
Einfach zauberhaft, in jeder Beziehung: die Figuren, das Spiel, die Musik, die Atmosphäre. Und ein Zaubermärchen aus 1001 Nacht ist ‚Aladin und die Wunderlampe‘ ja sowieso. (…) alles wird gut!
Und alles war gut. Es war ein rundum gelungener Premierennachmittag. Christian Claas hat es mit seiner Bühnenfassung geschafft, das Märchen auf das Wesentliche zu reduzieren und durch die moderne Musik auch zu einem Hörvergnügen zu machen. Dabei hat seine Fassung nichts von ihrer Märchenhaftigkeit verloren. Dafür sorgte auch die Ausstattung von Christof von Büren. Mit vielen bunten, großen und kleinen Seidenkissen, Ringen, Rollen, Hockern und gelungenen Lichtspielen verwandelte sich die kleine Bühne im Chemnitzer Schauspielhaus – von den Akteuren in Windeseile zustande gebracht – ins Orientalische. Sie war mal Schneiderwerkstatt, mal Schatzhöhle, mal Sultanspalast. Die charakterstarken Puppen, ob Aladin und seine Prinzessin, der böse Zauberer oder der mächtige Sultan und sein hinterlistiger Berater, taten ihr Übriges. Natürlich taten sie dies nicht allein, auch wenn man beim Zuschauen mehr und mehr die Figuren hinter den Figuren vergaß. Ein ganz großes Kompliment an die drei Puppenspieler vom Chemnitzer Figurentheater, an Mona Krueger, Tobias Eisenkrämer und Felix Schiller. Sie waren eins mit ihren Puppen, gaben ihnen eine natürlich-bewegliche Lebendigkeit, die den jeweiligen Charakter sehenswert unterstrich. In Sekundenschnelle passten sie sich den ständig wechselnden Rollen an. Jeder, ob Krueger, Eisenkrämer oder Schiller, liefen zu ganz großer Form auf, auch zu schauspielerischer. Wobei: Singen und tanzen können sie auch, das haben sie in dieser Märchenstunde der besonderen Art bewiesen. Das absolute Kabinettstückchen aber lieferte wohl Mona Krueger als dicker Sultan ab. Ihre Mimik, des Sultans Kopf war nämlich ihrer, und die Bewegungen des Puppenkörpers waren großes (Puppen-) Theater. Die kleinen und großen Zuschauer im Publikum geizten nicht mit dem Schlussapplaus. Als Alter für das Stück wird ‚ab vier Jahre‘ empfohlen. Aber, ihr über Vierjährigen, lasst euch dieses Märchen nicht entgehen! Ihr Theaterleute, setzt den Aladin auch für die Großen am Abend auf den Spielplan! Er ist für jedes Alter ein Vergnügen.

Ute Krebs
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