© Nasser Hashemi

Dirigenten

Guillermo García
Calvo

Guillermo García Calvo

Generalmusikdirektor

Guillermo García Calvo wurde 1978 in Madrid geboren und debütierte 2003 als Operndirigent mit Hänsel und Gretel im Schlosstheater Schönbrunn. Seitdem ist er regelmäßig zu Gast an der Wiener Staatsoper, wo er mehr als 200 Vorstellungen dirigierte, darunter Die Zauberflöte, Macbeth, La Traviata, Il barbiere di Siviglia, L’elisir d’amore und Lucia di Lammermoor. Außerdem leitete er an der Deutschen Oper Berlin Vorstellungen von La Cenerentola, Il barbiere di Siviglia, Carmen, Don Giovanni und Les pêcheurs de perles. Zu seinen aktuellen Engagements gehören Dirigate von Falstaff in der Inszenierung von Graham Vick und Turandot (Oper Bukarest), Der Ring des Nibelungen (Opera de Oviedo), El amor brujo / Goyescas (Opera di Firenze), Il barbiere di Siviglia (Opéra de Nice) und Salome (Teatre Principal de Palma). Im Mai 2016 hat er die Weltersteinspielung der Oper Elena e Malvina von Ramón Carnicer mit dem Nationalorchester Spaniens dirigiert. Guillermo García Calvo verfügt außerdem über ein umfangreiches Konzertrepertoire und arbeitete mit Orchestern wie dem London Symphony Orchestra, dem Orchester des Maggio Fiorentino, dem Nationalorchester Mexikos, der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, den Hamburger Symphonikern, den Essener Philharmonikern und dem Orchester der Deutschen Oper Berlin.
Im Oktober 2013 wurde Guillermo García Calvo von der spanischen Musikzeitschrift Codalario als Bester Künstler 2013 ausgezeichnet. Die von ihm geleitete Produktion von Curro Vargas in der Inszenierung von Graham Vick am Teatro de la Zarzuela in Madrid erhielt im November 2014 die renommierte spanische Auszeichnung Premio Campoamor.
Guillermo García Calvo ist ab der Spielzeit 2017/2018 Generalmusikdirektor der Theater Chemnitz und der Robert-Schumann-Philharmonie.

Gerrit
Prießnitz

Gerrit Prießnitz

Erster Ständiger Gastdirigent

Gerrit Prießnitz wurde in Bonn geboren und ist er als freischaffender Dirigent überwiegend an verschiedenen deutschen und österreichischen Opernhäusern und Orchestern tätig.
2017/18 dirigierte er an der Wiener Staatsoper Richard Strauss‘ Josephs Legende, Tannhäuser an der Oper Chemnitz sowie Werke von Berlioz (Roméo et Juliette), Mozart, Strauß und Offenbach an der Volksoper Wien, zudem Sinfoniekonzerte in Deutschland (Konzerthaus Dortmund), Bulgarien und Südkorea. In der Saison 2016/2017 stand er bei den Bamberger Symphonikern, bei der Württembergischen Philharmonie und den Seefestspielen Mörbisch erstmals am Pult. Mit der Hindemith-Oper Die Harmonie der Welt gab er sein Debüt am Landestheater Linz – die Opernwelt zeichnete diese Produktion als „Wiederentdeckung des Jahres“ aus.
An der Wiener Staatsoper leitete er 2013 die Premiere von Hans Werner Henzes Pollicino, im Concertgebouw Amsterdam dirigierte er einen konzertanten Fidelio. 2014 folgte mit der Premiere von La Belle Hélène sein Debüt an der Hamburgischen Staatsoper, dem eine Einladung als Einspringer für Carmen folgte. Gerrit Prießnitz arbeitet mit den wichtigsten Sängern unserer Zeit wie Piotr Beczała, Linda Watson, Klaus Florian Vogt, Vesselina Kasarova, Jennifer Larmore oder Kurt Rydl zusammen.
Seine umfangreiche Gastiertätigkeit führte ihn u. a. an die Oper Köln, ans Teatro Comunale di Bologna, ans Aalto-Musiktheater Essen, in den Wiener Musikverein, ins Wiener Konzerthaus, ins Brucknerhaus Linz (Bruckner Orchester), ans Tokyo Bunka Kaikan, ins Aichi Arts Center Nagoya, zum Münchner Rundfunkorchester, zum Netherlands Radio Philharmonic Orchestra, zu den Nürnberger Symphonikern, den Schlossfestspielen Schwerin, zur Nordwestdeutschen Philharmonie Herford, zur Jenaer Philharmonie, zum Slowenischen Nationaltheater Maribor und zum Niederösterreichischen Tonkünstlerorchester.
Von 2006 bis 2013 war er fest an der Volksoper Wien engagiert, wo er ein außerordentlich breit gefächertes Repertoire dirigierte. Mit der viel beachteten Premiere von Albert Herring sowie der Uraufführung des Balletts Ein Reigen kehrte er 2014 an die Volksoper zurück, an der er seitdem als ständiger Gastdirigent zahlreiche Repertoirevorstellungen und Premieren leitet.
Als Künstlerischer Leiter der Wiener Akademischen Philharmonie war er 2009 bis 2011 regelmäßig am Pult zu erleben. Zuvor war er von 2001 bis 2006 Kapellmeister und Studienleiter am Theater Erfurt. Auch dort dirigierte er von Repertoire bis Uraufführung.
Seine Ausbildung schloss Gerrit Prießnitz 2001 an der Salzburger Universität Mozarteum mit Bestnote und Auszeichnung ab. Er wurde mit diversen Preisen und Stipendien ausgezeichnet. Seit Herbst 2017 bekleidet Gerrit Prießnitz einen Lehrauftrag an der Musik und Kunst Privatuniversität (MUK) der Stadt Wien für Oper im Studiengang Dirigieren.

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