© Nasser Hashemi

Dirigenten

Jakob
Brenner

Jakob Brenner

Kapellmeister

Jakob Brenner ist seit 2016 an der Oper Chemnitz engagiert, seit der Spielzeit 2018/2019 als Kapellmeister. Hier hat er viele klassische Opernproduktionen dirigiert und einstudiert, wie z. B. Die Zauberflöte, Fidelio, Hänsel und Gretel, Mefistofele und Carmen. Daneben ist ihm die Musikvermittlung ein besonderes Anliegen, was sich in der Leitung und Moderation von diversen Kinder- und Familienkonzerten zeigt, die er selbst konzipiert. Seine musikalische Bandbreite reicht von Alter Musik bis hin zu Rock/Pop/Jazz und Crossover. Mehrmals leitete er das Programm Janoska Goes Symphonic mit dem Janoska Ensemble, zuletzt sehr erfolgreich am Teatro Carlo Felice in Genua. An der Oper Chemnitz dirigierte er neben Musicals wie My Fair Lady, Flashdance, Chess oder Emil und die Detektive auch Operettenproduktionen wie Die Fledermaus oder Der Teufel auf Erden. Darüber hinaus leitet er das Salonorchester der Oper Chemnitz, welches sich den swingenden 20er Jahren widmet.

Jakob Brenner ist ein gefragter Arrangeur, so arbeitete er u. a. für das ZDF, das Münchner Rundfunkorchester, das WDR Funkhausorchester sowie für diverse Theater und Opernhäuser. Für das Silvesterkonzert 2017 der Sächsischen Staatskapelle unter Christian Thielemann schrieb er mehrere Arrangements und zuletzt auch für den Festakt zum Tag der Deutschen Einheit 2019, übertragen vom ZDF.

Von 2013 bis 2016 war er Musikalischer Leiter am Theater der Altmark in Stendal. Neben Dirigaten in Operette und Musical begleitete er Liederabende, komponierte und produzierte zahlreiche Schauspielmusiken oder gar ganze Musicals, wie das Open-Air-Spektakel Ritter Roland, das 2014 den Kulturpreis der Hansestadt Stendal gewann. 2017 war er Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes.

Jakob Brenner wurde 1985 in Regensburg geboren und erhielt seinen ersten Violinunterricht im Alter von fünf Jahren. Er studierte an der Hochschule für Musik und Theater München und schloss 2010 mit Auszeichnung ab. Schon während des Studiums war er Leiter verschiedener Jazzensembles und der a-cappella Gruppe voxenstopp, mit der er sowohl mehrere Bühnenprogramme, als auch zwei CDs veröffentlichte. Daneben leitete er das Junge Orchester des Akademischen Gesangverein München, mit dem er neben sinfonischen Programmen auch mehrere Operetten auf die Bühne brachte. Weitere Impulse erhielt er in zahlreichen Kursen, u. a. bei Michael Procter (Alte Musik, Venedig), Gunnar Eriksson (Chorimprovisation) und Konstantin Wecker (Songwriting).

 

Ilya
Ram

Ilya Ram

Ilya Ram ist Dirigent des Orchester‘91 in Hamburg und der neue Musikalische Leiter des Leipziger Universitätsorchesters und des Orchester Benjamin Franklin (OBF) Berlin. Er ist Preisträger des 8. Dirigierwettbewerbs der mitteldeutschen Musikhochschulen und Stipendiat zahlreicher Stiftungen und Förderungen. Er erhielt mehrmals das Sharett Stipendium der America-Israel Cultural Foundation, das DAAD Stipendium für herausragende Musiker und war zweifacher Stipendiat des Dartington International Festival. Er war Assistent beim Dresdner Jugendsinfonieorchester und mehrmals Assistent von Guillermo Garciía Calvo bei der Robert-Schumann Philharmonie.
Ilya Ram dirigierte u. a. das MDR-Sinfonieorchester, das Gstaad Festival Orchestra, das Dartington Festival Orchestra, die Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz, die Brandenburger Symphoniker, das Orchester der Ungarischen Staatsoper, das Győr Philharmonic Orchestra, die Elbland Philharmonie Sachsen, die Nordböhmische Philharmonie Teplice, das MÁV Symphony Orchestra, das Rousse Philharmonic Orchestra und das Meitar Ensemble für zeitgenössische Musik.
Als einer der ersten Dirigenten wurde Ilya Ram 2017 zum Dirigiermeisterkurs der Bayreuther Festspiele eingeladen. Dort assistierte und dirigierte er in Proben für Tannhäuser im Rahmen der Reihe Wagner für Kinder und erhielt Unterricht von Christian Thielemann, Marek Janowski sowie Hartmut Haenchen. Neben seinem Studium erhielt er Unterricht bei zahlreichen internationalen Festivals und Akademien unter der Leitung von einigen der größten europäischen Dirigierpädagogen wie Graeme Jenkins, Tim Redmond, Neeme Järvi, Pierre-André Valade, Johannes Schlaefli und Nicolás Pasquet.
Nach seinem Abitur arbeitete Ilya Ram für ein Jahr als ehrenamtlicher Pädagoge in ärmeren Städten Israels. Sein Studium schloss er an der Buchmann-Mehta School of Music mit Auszeichnungen in Dirigieren und Musikologie ab. Momentan befindet er sich im letzten Semester des Masterdirigierstudiums an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden bei Ekkehard Klemm und ist Teilnehmer des APT Programms an der Universität der Künste Berlin bei Steven Sloane und Harry Curtis.
In der Saison 2019/2020 debütiert Ilya Ram im Gewandhaus Leipzig und als Gastdirigent bei den Theatern Chemnitz, wo er Vorstellungen von Schwanensee und Weiße Rose sowie ein Sinfoniekonzert mit der Robert-Schumann Philharmonie dirigieren wird.
Foto: Das Foto Loft Dresden

 

Produktionen

Dan
Raţiu

Dan Raţiu

Dan Raţiu wurde in Bukarest (Rumänien) geboren und studierte Orchesterleitung, Komposition und Klavier an der Hochschule für Musik in seiner Heimatstadt. Er war als Pianist und Dirigent in Rumänien, Tschechien, Frankreich und Italien tätig und ist Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe. Sein erstes Festengagement führte Dan Raţiu von 1991 bis 1995 als Dirigent an die Opera Brașov (Rumänien), von dort aus wechselte er zunächst als Solorepetitor, dann als Kapellmeister und Chordirektor an das Opernhaus Graz. Dort studierte er mit dem Chor Werke wie Moses und Aron, Cavalleria rusticana, I Pagliacci, Macbeth, Rigoletto, Carmen, Turandot und Götterdämmerung ein. Als Kapellmeister dirigierte er Werke u. a. von Rossini, Donizetti, Verdi, Puccini, Mozart und Bizet. Parallel lehrte er an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz Partiturspiel und Korrepetition und absolvierte in der gleichen Universität ein Promotionsstudium in Musikwissenschaft. Zwischen 2006 und 2017 war Dan Raţiu Chordirektor mit Dirigierverpflichtung an der Staatsoper Hannover, wo er u. a. die Oper L’italiana in Algeri, La Cenerentola, das Singspiel Im weißen Rössl und Werke wie Carmina Burana, Musikalische Exequien (Heinrich Schütz) und Quattro pezzi sacri (Giuseppe Verdi) dirigierte und ein sehr vielfältiges Repertoire mit den Chören des Hauses einstudierte. Dazu zählten klassische Werke der Opernliteratur wie Othello, Tannhäuser, Die Meistersinger von Nürnberg, Les contes d‘Hoffmann, Carmen, Fidelio, Der Freischütz, Don Carlos, Idomeneo, Eugen Onegin, Rusalka, Barockwerke von Monteverdi, Rameau, Schütz und zahlreiche Stücke des 20. und 21. Jahrhunderts wie Jenufa, Lady Macbeth von Mzensk, Les Noces, Peter Grimes, A Midsummer Night’s Dream, Die Bassariden, Intoleranza, Die Teufel vom Loudun, Caligula, Der Junge Lord und Lot. Seit März 2018 ist Dan Raţiu als Studienleiter an der Oper Chemnitz engagiert.

Kevin
Rhodes

Kevin Rhodes

Der amerikanische Dirigent Kevin Rhodes begann seine künstlerische Laufbahn im Alter von 16 Jahren in seiner Heimatstadt Evansville, Indiana. Er studierte an der Michigan State University bei Leon Gregorian sowie an der University of Illinois bei Vermel. Seine Karriere zeichnet sich durch die große Bandbreite seines Repertoires in den Bereichen Konzert, Oper und Ballett aus. Dazu gehören Opern von Richard Strauss (Die Frau ohne Schatten, Salome, Der Rosenkavalier), Giuseppe Verdi (Aida, Il Trovatore, Rigoletto), Giacomo Puccini (Tosca, La Bohème), Jules Massenet, Wolfgang Amadeus Mozart, Bedřich Smetana sowie große Ballette von Sergej Prokofjew (Romeo und Julia, Cinderella), Béla Bartók (Der wunderbare Mandarin, Der holzgeschnitzte Prinz), Igor Strawinsky (Le sacre du printemps, Der Feuervogel) und Peter Tschaikowsky (Schwanensee, Dornröschen). Auf dem Konzertpodium wurden seine Interpretationen u. a. von Mahler, Beethoven, Debussy, Ravel, Hindemith, Haydn und Dvořák mit Begeisterung aufgenommen. Er zählt zu den gefragtesten Dirigenten internationaler Ballettcompanys und Orchester und dirigierte bereits in über 15 Ländern bei mehr als 50 verschiedenen Orchestern. So wirkte er an der Pariser Oper, der Staatsoper Berlin, der Mailänder Scala, in der Arena von Verona, beim Stuttgarter Ballett, beim New York City Ballet u. v. a. m.

Kevin Rhodes begann seine europäische Karriere 1991 als Dirigent am Theater Basel. Es folgte ein Engagement als 1. Kapellmeister an der Deutschen Oper am Rhein, wo er hunderte Vorstellungen dirigierte. Gleichzeitig war er nach einer sehr erfolgreichen Debütsaison mit Der Nussknacker und Romeo und Julia der 1. Ballettdirigent der Wiener Staatsoper. Weitere Engagements führten ihn u. a. nach Berlin, Wiesbaden, Heidelberg, Neapel, Verona, Mailand, Paris und Stuttgart.

Seit seiner Rückkehr in die USA im Jahr 2001, um die Leitung des Springfield Symphony Orchestra in Massachusetts und des Traverse Symphony Orchestra in Michigan zu übernehmen, widmet sich Kevin Rhodes dem Aufbau dieser beiden Ensembles. Mit der Saison 2010/2011 begann seine Tätigkeit als Chefdirigent beim Pro Arte Chamber Orchestra in Boston. Darüber dirigierte er u. a. das Houston Symphony Orchestra, die Jacksonville Symphony (Florida), das Canton Symphony Orchestra und das Queens Symphony Orchestra.

In der Saison 2016/2017 gab Kevin Rhodes sein erfolgreiches Debüt mit dem Norwegischen Nationalballett in Oslo. Er kehrte auch an die Pariser Oper und an die Wiener Staatsoper zurück.

Außerdem dirigierte er beim Stuttgarter Ballett John Crankos unsterbliche Inszenierung von Prokofjews Romeo und Julia und Tschaikowskys Schwanensee. 2018/2019 leitete Kevin Rhodes erneut beim Norwegischen Nationalballett in Oslo Der Nussknacker. Außerdem konnte er in den USA viele erfolgreiche Kollaborationen und Konzerte mit seinen drei Orchestern verwirklichen. Im Sommer 2019 debütierte er außerdem sehr erfolgreichen beim Korean Symphony Orchestra in Seoul (Südkorea).

Kevin Rhodes setzt sich dafür ein, dass der Konzertsaal mehr ist als nur ein Ort zum Hören von Musik, sondern vielmehr ein Ort, an dem man einzigartige Erfahrungen mit Musik sammeln kann, die alle Arten von Gedanken, Gefühlen und Kunst beinhaltet.

Viele seiner Konzerte und Produktionen in Fernsehen und Kino übertragen sowie auf DVD veröffentlicht.

Produktionen

Santiago
Serrate

Santiago Serrate

Santiago Serrate wurde 1975 in Sabadell (Spanien) geboren. Er studierte Klavier, Kontrabass und Komposition in Barcelona und Madrid und setzte sein Studium an der Musikhochschule Reina Sofía bei Ludwig Streicher fort. Des Weiteren studierte er Orchesterleitung bei Antoni Ros-Marbá und besuchte Meisterkurse bei Arturo Tamayo, Salvador Mas Conde, George Hurst und Otto-Werner Mueller. Sein Debüt als Dirigent gab er mit sechzehn Jahren mit dem Knabenchor San Agustín, dem er angehörte und bei dem er als Klavierbegleiter tätig war. 1994 gewann er den ersten Preis im Kontrabass beim Wettbewerb Germans Claret. Als Kontrabassist war er Mitglied des Spanischen Nationalen Jugendorchesters (Joven Orquesta Nacional de España), des RIAS Jugendorchester Berlin und des RTVE Symphonieorchesters in Madrid. 2001 bis 2003 war er Assistenzdirigent beim kommunalen Jugendorchester in Madrid. Neben den großen Orchestern in Spanien dirigierte er auch in Italien, Portugal, Griechenland, Mexiko und China. Sein Engagement für die Neue Musik beweist er durch 45 Uraufführungen sowie zahlreiche Konzerte und Aufnahmen mit dem Modus Novus Ensemble und dem Sax-Ensemble Madrid. Sein Musiktheaterrepertoire umfasst mehr als 70 Opern. Erfolge feierte er mit der Premiere von L‘Ape Musicale im Gran Teatre del Liceu in Barcelona, mit La Voix Humaine im Auditorium von Galicien, mit Aufführungen im Madrider Theater de la Zarzuela, mit Turandot am Teatre Principal de Palma, mit L‘italiana in Algeri, mit La serva padrona, mit Il segreto di Susanna, mit Carmen, mit Cavalleria rusticana, mit Pagliacci und mit L‘elisir d’amore. Besonders hervorzuheben sind auch La malquerida am Palau de les Arts Reina Sofía in Valencia, Lo Speziale von Haydn am Teatro de la Maestranza in Sevilla, The Telephone, Der Schauspieldirektor, La Fille du Régiment und die spanischen Premieren von Il Prigioniero und Sarka. Santiago Serrate war musikalischer Leiter bei der Oper Cristoforo Colombo von Ramón Carnicer, die rekonstruiert wurde. Tomás Marcos Kammeroper Tenorio hat er beim El Escorial Festival uraufgeführt und kürzlich die Uraufführung von Jorge Muñiz Oper Fuenteovejuna in Oviedo dirigiert. Derzeit ist er Mäzen der Reina Sofía Musikhochschule, Assistenzprofessor im Internationalen Dirigierkurs von Antoni Ros Marbà in Barcelona sowie Mäzen und Musikdirektor der Stiftung Sax Ensemble.
Foto: Guillermo Mendo

Startseite
Suche Zusatzinformationen
Teilen
nach oben eine Seite zurück

Was suchen Sie?

Suche schließen
Exit
nach oben eine Seite zurück