© Nasser Hashemi

Choreografie

Raul
Arcangelo

Raul Arcangelo

Raul Arcangelo wurde in Brasilien geboren und studierte klassisches Ballett an der Cultural School in São Paulo. Außerdem ist er in Capoeira, Jazz- und Breakdance ausgebildet. Sein erstes Engagement führte ihn zur São Paulo Companhia de Dança dos Campos, wo er u. a. mit Ricardo Scheir, Andrea Pivatto, Ivonice Satie, Petter Lavratti, Renato Vieira, Bruno Cezario, Carlos dos Santos, Eduardo Menezes und Marco Sanches arbeitete. Es folgten Engagements bei Cristina Cará und bei der Company Raça Cia de dança, bevor er 2014/2015 zur Company Curitiba Cia de dança wechselte. Seit 2015/2016 gehört er zum Ballett Chemnitz und tanzte sich seither schnell in die Herzen der Chemnitzer, so u. a. als Kai in Die Schneekönigin, Triquet in Eugen Onegin, Puck in Ein Sommernachtstraum, Mowgli in Ashley Lobos Das Dschungelbuch sowie als Mercutio in Romeo und Julia in einer Choreografie von Luciano Cannito.

Luciano
Cannito

Luciano Cannito

Luciano Cannito war 2005 bis 2013 Künstlerischer Leiter der Ballettcompany des Teatro Massimo in Palermo, dem größten Theater Italiens und dem drittgrößten Europas, und 1998 bis 2002 des Teatro San Carlo Opera House in Neapel. Darüber hinaus leitete er das Balletto di Napoli, die Company des Petruzzelli Theatre (Bari), des Teatro Dell'Opera Di Roma, das Napoli Dance Theatre und das Progetto Danza.
Er hat bereits über 60 Ballette choreografiert und inszeniert, die an renommierten Bühnen und auf einer Vielzahl von Festivals in Europa, Asien und in den USA zu sehen waren. So wurden sie u. a. am Metropolitan Opera House in New York, am Teatro alla Scala in Mailand, am Bolschoi-Theater, am Orange County Performing Arts Center in Los Angeles, beim Tulsa Ballet (USA) und Bat Dor Dance Company (Israel), am Place des Arts in Montréal, an der New Israeli Opera in Tel Aviv, an den Nationaltheatern in Taiwan und Hong Kong sowie großen Bühnen in Rom, Neapel, Florenz, Bordeaux, Avignon, Nizza und Tallinn gezeigt. Zu seinen zum Teil vielfach preisgekrönten Produktionen gehören Stücke wie Marco Polo, Cassandra, Amarcord, Romeo and Juliet, Five Seasons, Mare Nostrum, Barbie’s World, Cinderella, Romeo, Carmen, Viva Verdi und Juliet. Neben seiner Tätigkeit als Choreograf inszenierte er außerdem Opern, Schauspiele, Musicals, Kurzfilme und den vielfach ausgezeichneten Film La Lettera. 2010 bis 2013 war Luciano Cannito Juror und Choreograf in der italienischen TV-Talentshow Amici. Er ist Vizepräsident der Opern- und Tanzkommission SIAE. 2005 war er Künstlerischer Leiter der Biennale e Italia in Pesaro und seit 2008 der Künstlerische Leiter des internationalen Tanzwettbewerbs SICILIA IN. Er ist Mitbegründer und Künstlerischer Leiter der Company DANZITALIA, die ihren Hauptsitz in Rom hat. 2015 und 2016 wurde Luciano Cannito als dritter italienischer Choreograf überhaupt eingeladen, an der Ballettschule des Bolschoi-Theaters ein Stück zu choreografieren.
Luciano Cannitos Ballettproduktionen werden oft im europäischen Fernsehen übertragen.

Produktionen

Alexander
Ekman

Alexander Ekman

Alexander Ekman ist ein Internationaler Choreograf und Regisseur, der Stücke für Opernhäuser, Theater und Museen entwickelt. Darüber hinaus führt er Regie bei Filmen, Musikvideos und Live Performances in Pop-Up-Locations. Alexander Ekman ist bekannt für rasantes Tempo, geistreichen Humor und kluge Übergänge. Er strebt eine Arbeit an, mit der sich jeder identifizieren und auseinandersetzen kann.
Nach Beendigung seiner Karriere als Tänzer des Kungliga Balletten in Stockholm, des Nederlands Dans Theater 2 und des Cullberg Ballet widmet sich Alexander Ekman seit 2006 der Entwicklung von Stücken, die sowohl unterhalten als auch Fragen an den Zuschauer richten. Sein Ziel ist es, die Atmosphäre im Zuschauerraum zu verändern und das Publikum zu überraschen und zu unterhalten.
Über 50 Tanzcompagnien haben Alexander Ekmans Choreografien bisher weltweit aufgeführt, darunter das Kungliga Balletten, das Cullberg Ballet, die GöteborgsOperans Danskompani, die Iceland Dance Company, das Berner Ballett, das Cedar Lake Contemporary Ballet in New York, das Ballet de l’Opéra du Rhin, Den Norske Ballett in Oslo, das Boston Ballet, das Royal Ballet Flanders, die Sydney Dance Company, Den Kongelige Ballet in Kopenhagen und das Wiener Staatsballett. Außerdem schuf er Kreationen für internationale Tanzfestivals in Frankreich und Athen.
Sein Stück Cacti wurde zu einem weltweiten Erfolg und bisher von 18 Tanzcompagnien auf die Bühne gebracht. Darüber hinaus wurde Cacti 2010 für den Niederländischen Tanzpreis Zwaan und in Großbritannien 2012 für den National Dance Award sowie den renommierten Olivier Award nominiert.
2014 schuf Alexander Ekman eine eigene Version des berühmten Handlungsballetts Schwanensee. Unter dem Titel A Swan Lake erreichte seine Neukreation eine enorme weltweite Beachtung. Dafür wurde ein mit 6000 Litern Wasser gefüllter realer Schwanensee auf die Bühne des Opernhaues Oslo gebracht. Diese spektakuläre Produktion wurde auf DVD festgehalten und durch die Dokumentation Rare Birds von ™ Rives ergänzt, die zeigt, wie es möglich ist, einen See auf die Bühne eines Opernhauses zu zaubern. Für die Kostüme arbeitete Alexander Ekman eng mit dem Top Fashion Designer Henrik Vibskov zusammen. Der Designer kreierte das Kostümbild, anschließend adaptierte er Teile der Choreografie für eine Herbstkollektion, die in Paris und Kopenhagen während der Fashion Week gezeigt wurde.
2015 schuf Alexander Ekman eine eigene Fassung des Midsummer night’s dream für das Kungliga Balletten in Stockholm, die von Publikum und Kritikern gefeiert wurde.
Alexander Ekman erhielt 2015 den Schwedischen Medienpreis als „Entwickler und Erneuerer“ sowie den Såstaholm Award und the Birgit Cullberg Scholarship. Für das Stück Cow am Dresdner Semperoper Ballett wurde er 2016 mit dem deutschen Theaterpreis Der Faust ausgezeichnet.

Produktionen

Reiner
Feistel

Reiner Feistel

Reiner Feistel studierte an der Fachhochschule für Tanz in Leipzig. Nach dem Studienabschluss wurde er an die Staatsoper Dresden engagiert und tanzte ab 1984 an der Semperoper als Solist zahlreiche Haupt- und Nebenrollen. 1996 gab er ebenda sein Debüt als Choreograf. 1997 wurde er als Ballettdirektor an die Landesbühnen Sachsen berufen und kreierte für das Ensemble in jeder Spielzeit u. a. zwei Ballettabende sowie Choreografien für den Dresdner Zwinger. Feistels künstlerisches Wirken für Radebeul wurde 2008 mit dem Kunstpreis der Großen Kreisstadt Radebeul gewürdigt. 2013/2014 kam er als Chefchoreograf und Künstlerischer Leiter zum Ballett Chemnitz und hat hier u. a. Dornröschen – Ein Traumtanz, Giselle, Ein Sommernachtstraum, Eugen Onegin, Die Schneekönigin und die Uraufführungen König Artus, Mozart-Briefe sowie den ersten Teil des Ballettabends Gesichter der Großstadt, der mit dem Sächsischen Tanzpreis 2017 ausgezeichnet wurde, auf die Bühne gebracht.

Marco
Goecke

Marco Goecke

Seine Ballettausbildung absolvierte Marco Goecke ab 1988 an der Ballettakademie der Heinz-Bosl-Stiftung München sowie am Königlichen Konservatorium Den Haag, wo er 1995 sein Diplom erhielt. Darauf folgten Engagements an der Staatsoper Berlin und am Theater Hagen. An diesem Theater schuf Goecke im Jahr 2000 seine erste Choreografie mit dem Titel Loch. Es folgten mehrere Choreografien für die Noverre-Gesellschaft mit Tänzern des Stuttgarter Balletts und eine Einladung an das New York Choreographic Institute. Im Juli 2003 gewann Marco Goecke den Prix Dom Pérignon in Hamburg mit dem Stück Blushing, getanzt vom Stuttgarter Ballett. In den Jahren danach erhielt er zahlreiche Aufträge für internationale Compagnien wie zum Beispiel Les Ballets de Monte Carlo, Den Norske Ballet in Oslo, das Pacific Northwest Ballet Seattle oder das Staatsballett Berlin.
Mit der Spielzeit 2005/2006 wurde Marco Goecke zum Hauschoreografen des Stuttgarter Balletts ernannt und kreierte im Dezember 2006 dort mit dem Nussknacker sein erstes Handlungsballett, das später auch für den ZDFtheaterkanal verfilmt wurde. Von 2006 bis 2012 hatte er den Titel des Hauschoreografen auch beim Scapino Ballet Rotterdam inne. Ab der Spielzeit 2013/2014 wurde er Associate Choreographer beim renommierten Nederlands Dans Theater.
Von den über sechzig Werken, die Marco Goecke innerhalb weniger Jahre geschaffen hat, werden viele auch von Compagnien einstudiert, für die sie nicht ursprünglich geschaffen wurden, zum Beispiel in Tel Aviv, São Paulo, von Les Grands Ballets Canadiens de Montréal, von dem National Ballet of Canada, dem Ballett des Staatstheaters am Gärtnerplatz in München, dem Finnischen Natinalballett in Helsinki, dem Stanislawski Ballett Moskau, dem Ballett Zürich, dem Ballett der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf und dem Wiener Staatsballett.
Marco Goecke wurden mehrere internationale Preise zugesprochen, unter anderem 2005 der Kulturpreis des Landes Baden-Württemberg, 2006 der Nijinsky Award Monte Carlo, 2015 „Choreograf des Jahres“ in der Kritikerumfrage der Zeitschrift tanz, 2017 der Niederländische Tanzpreis Zwaan, sowie der italienische Preis Danzadanza für die beste Choreografie des Jahres. Das damit prämierte abendfüllende Werk Nijinski, das er 2016 für Gauthier Dance in Stuttgart geschaffen hat, wird seitdem mit großem Erfolg weltweit auf Tourneen gezeigt. 2018 wurde er mit seinem durch das Nederlands Dans Theater uraufgeführten Stück Wir sagen uns Dunkles für den Prix Benois nominiert. Einen Überblick über sein Œuvre bietet die 2016 erschienene Buchpublikation Dark matter.
Ab Januar 2019 wird er der Gauthier Dance als Artist in Residence verbunden sein. Mit Beginn der Spielzeit 2019/2020 übernimmt er zudem die Ballettdirektion an der Staatsoper Hannover.
Foto: Regina Brocke

Produktionen

Nicole
Kohlmann

Nicole Kohlmann

Die gebürtige Frankfurterin Nicole Kohlmann erhielt ihre Ausbildung als Tänzerin an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt, der Heinz-Bosl-Stiftung München und der Akademie des Tanzes Mannheim, wo sie zudem zur Tanzpädagogin geschult wurde. Anschließend führte ihre 20-jährige Laufbahn als Tänzerin sie als Ensemblemitglied an die Staatsoper Unter den Linden, die Deutsche Oper Berlin, das Saarländische Staatstheater Saarbrücken, die Compagnie Introdans in Arnhem sowie das Scapino Ballet Rotterdam. Während dieser Zeit war sie an der Entstehung zahlreicher Uraufführungen beteiligt, u. a. mit den Choreografen Maurice Béjart, Ed Wubbe, Georg Reischl, Jorma Uotinen und Marco Goecke. Außerdem wirkte sie als Tänzerin, Akteurin und Choreografin an mehreren Filmproduktionen mit.
Seit dem Jahr 2012 arbeitet Nicole Kohlmann freischaffend als Ballettmeisterin / Coach (u. a. Scapino Ballet, Codarts Rotterdam, Holland Dans Festival), choreografische Assistentin und Dramaturgin (u. a. Scapino Ballet, rubarb dance & art) und ist für Einstudierungen von Stücken des Choreografen Marco Goecke verantwortlich. Darüber hinaus schloss sie 2016 ihr Bachelorstudium der Theaterwissenschaft mit Nebenfach Kunstgeschichte an der Freien Universität Berlin ab, wo sie derzeit den Masterstudiengang Tanzwissenschaft absolviert. 2017 nahm sie an dem einjährigen Weiterbildungsprojekt TANDEM für Produktions- und Künstlermanager(innen) der Organisation TanzRaum / TanzBüroBerlin teil. Zu ihren Klienten zählen der in Berlin tätige Choreograf Ruben Reniers, die interdisziplinär arbeitende Choreografin und Performerin Luo Yuebing und der angesehene Choreograf Ed Wubbe.

Produktionen

Katarzyna
Kozielska

Katarzyna Kozielska

Die im polnischen Zabrze geborene Katarzyna Kozielska besuchte zunächst die Staatliche Ballettschule in Beuthen, bevor sie ihre professionelle Ballettausbildung an der John Cranko Schule absolvierte und diese dort im Jahr 2000 abschloss. In der Spielzeit 2000/2001 tanzte sie als Elevin beim Stuttgarter Ballett und wurde ein Jahr später ins Corps de ballet von Reid Anderson übernommen. Zu Beginn der Spielzeit 2006/2007 wurde sie zur Halbsolistin befördert. Seitdem tanzt sie ein breites Repertoire klassischer, neoklassischer und zeitgenössischer Stücke. Darunter finden sich Werke von George Balanchine, John Cranko, Glen Tetley, John Neumeier, Mauro Bigonzetti, Marco Goecke und vielen weiteren.
Ihre ersten eigenen Choreografien schuf Katarzyna Kozielska im Rahmen der Jungen Choreografen der Noverre-Gesellschaft: Der richtige Ort (2011), Blender (2012) und Symph (2013). Außerdem kreierte sie 2012 zwei Pas de Deux für das Stuttgarter Ballett: Deux zu Musik von Gabriel Prokofjew und Finger. Im selben Jahr wurde Kozielska außerdem als „Bemerkenswerte Nachwuchs-Choreografin“ in der Fachzeitschrift Tanz genannt. In der Spielzeit 2012/2013 zeichnete sie für die Choreografie der Koproduktion der Jungen Oper und des Stuttgarter Balletts Child of Tree verantwortlich. Es folgten Choreografien für die New Yorker Compagnie Ballet Next an der renommierten Brooklyn Academy of Music, das Ballett Augsburg und verschiedene Galas in Europa.
Katarzyna Kozielskas erste Auftragsarbeit für das Stuttgarter Ballett, A.Memory, entstand 2014 im Rahmen des Ballettabends TANZLABOR in Zusammenarbeit mit der bildenden Künstlerin Janet Echelman. 2015 choreografierte sie den Pas de deux In On With sowie die Soli Firebreather, Crunched und Limelight. Letzteres kreierte sie für Elisa Badenes zur Verleihung des Deutschen Tanzpreises 2015. Es folgten Neurons, ihre zweite Auftragsarbeit für das Stuttgarter Ballett im Schauspielhaus, PS für die Eröffnung des Porsche Tennis Grand Prix im April 2016 und Der Frühling in Die vier Jahreszeiten für die John Cranko Schule. Die Musik Gabriel Prokofjews, Enkel des berühmten Sergej Prokofjew, inspirierte sie nach Deux auch zu dem Pas de Deux Bite zum Streichquartett No. 1 für die Gala Sternstunden des Stuttgarter Balletts sowie zu Dark Glow im Rahmen des Ballettabend VERFÜHRUNG!, ihrer dritten Auftragsarbeit für das Stuttgarter Ballett, für die Gabriel Prokofjew eine Auftragskomposition schrieb. Im März 2018 wurde ihr viertes neues Stück für das Stuttgarter Ballett Take Your Pleasure Seriously als Teil des Ballettabends Die fantastischen Fünf gezeigt.
Mit der Uraufführung Unleash im Rahmen des dreiteiligen Ballettabends Nordlicht gastiert die Choreografin erstmals beim Ballett Chemnitz.
Foto: Roman Novitzky

Produktionen

Ashley
Lobo

Ashley Lobo

Ashley Lobo ist ein Choreograf mit indisch-australischen Wurzeln. Er absolvierte seine Ausbildung in Australien im Bodenweiser Dance Centre. 1998 zog Ashley Lobo zurück nach Indien, um dort ein Bewusstsein für den internationalen Tanz zu etablieren. Heute ist er eine der führenden Choreografen in diesem Bereich und Gründer der Danceworx Performing Arts Academy, einer der ersten Akademien, die internationale Tanzstile wie Jazz, Ballett und zeitgenössischen Tanz in Indien lehren und erforschen. Darüber hinaus ist Ashley Lobo Künstlerische Leiter und Begründer des Navdhara India Dance Theatre (NIDT), einer der besten professionellen Kompanien in Indien. Mit dem NIDT ist er auf der ganzen Welt zu sehen – u. a. mit Produktionen in den USA, China, der Türkei, Deutschland, Südafrika, Bahrain, Israel, Australien, den Niederlanden, Polen und Kanada.
Ashley Lobo hat die sogenannte Prana Paint ™ Technik entwickelt – einen einzigartigen Ansatz, der die Bewegung durch Konnektivität, Yoga, Atem und Berührung erforscht. Er wurde eingeladen, diese Technik an verschiedenen Theatern sowie Bildungseinrichtungen zu unterrichten – darunter beim Joffrey Ballet, der Inbal Dance Theatre Company, dem MIDM (Moving Into Dance Mophatong) sowie dem Vuyani Dance Theatre.
Mit seinen Choreografien für über 30 Kinofilme wurde er ebenso bekannt, wie für seine Bühnenproduktionen. Vor kurzem begeisterte er mit seinem Beitrag beim Kala Ghoda Arts Festival 2016 und trat als Jurymitglied bei India's Dancing Superstar, einer wettbewerbsfähigen Tanz-Reality-Show in Erscheinung.

Produktionen

Emilijus
Miliauskas

Emilijus Miliauskas

Emilijus Miliauskas, in Vilnius/Litauen geboren, begann mit elf Jahren in der National M. K. Čiurlionis School Of Art in Litauen zu tanzen und trat dort in Balletten an der Litauischen Nationaloper auf. Nach seiner Ausbildung in der Heinz-Bosl-Stiftung in München tanzte er in Balletten unter Leitung von Ivan Liška an der Münchner Staatsoper. Als Solist war er in der Leipziger Oper von 2008 bis 2010 u. a. in Der Nussknacker, Petruschka und Romeo und Julia zu erleben. Anschließend war er Solist beim Ballett Linz und tanzte Solorollen in Choreografien von Jochen Ulrich. Seit der Spielzeit 2011/2012 ist er beim Ballett Chemnitz engagiert und tanzte bisher große Rollen wie Eugen Onegin und Lenski in Eugen Onegin, König Artus in der gleichnamigen Uraufführung, Ebenezer Scrooge in Eine Weihnachtsgeschichte, Mozart V in Mozart-Briefe, Lysander in Ein Sommernachtstraum, Baloo in Das Dschungelbuch sowie Romeo und Graf Paris in Romeo und Julia.

 

 

 

Peter
Svenzon

Peter Svenzon

Der schwedische Choreograf und Komponist Peter Svenzon begann seine künstlerische Laufbahn als Breakdancer, bevor er eine professionelle Tanzausbildung an der Balettakademien Göteborg absolvierte. Nach seinem Studium arbeitete er als Tänzer und Choreograf u. a. in Italien, Deutschland, Dänemark und Norwegen. Fünf Jahre lang wirkte er außerdem in einem angesehenen Illusionisten-Duo, den Good Looking Brothers, mit. 1998 kehrte er nach Göteborg zurück und gründete seine Company Art Of Spectra. Seitdem kreierte er mehr als 30 Choreografien für das Ensemble, das auf nationaler und internationaler Ebene gefragt ist. In seinen Arbeiten überschreitet er stets Grenzen zwischen verschiedenen Kunstformen wie Tanz, Theater, Musik, Video und visueller Kunst. Seine Choreografien sind Hybride aus klassischem und modernem Tanz sowie Breakdance. Peter Svenzon choreografierte außerdem für die Göteborgs Operan, das Theater Vorpommern, das Ballett Chemnitz, das Regional Theater West, das Folkteatern Göteborg, das Helsingborg City Theatre, Norrdans und das Dansens Hus in Stockholm. Er arbeitete bereits mit Regisseuren wie Lars Norén, Vibeke Bjelke und Niklas Hjulström zusammen. 2014 hat Peter Svenzon eine Weltpremiere für die Company der Göteborgs Operan mit dem Titel Frekvens kreiert. Parallel ist er als Komponist tätig und schreibt für alle Stücke von Art Of Spectra sowie für Theaterproduktionen, Künstler und für Filme Musik. 2013 erhielt er den Preis der Sten A Olsson Foundation for Research and Culture. Er unterrichtet am DansCentrum und an der Balettakademien Stockholm, gibt Workshops und Meisterklassen. Peter Svenzon war mit Art Of Spectra bereits beim Chemnitzer Festival für zeitgenössischen Tanz TANZ | MODERNE | TANZ zu Gast und choreografierte den Breakdance-Teil der Ballettrevue Lampenfieber – It’s Showtime, welche 2016 in der Oper Chemnitz zur Uraufführung kam.
Foto: Peter Claesson

Produktionen

Fernando
Troya

Fernando Troya

Fernando Troya wurde in Madrid geboren, wo er von 2004 bis 2008 seine klassische Ausbildung am Real Conservatorio Superior de Música absolvierte. Nach dem Abschluss ging er nach Deutschland, um mit Goyo Montero (2008–2010) und später mit Stephan Thoss (2010–2011) zu arbeiten. 2011 wurde er Tänzer des Nederlands Dans Theater 2. Seit 2014 ist er als freischaffender Choreograf, Lehrer, Tänzer und choreografischer Assistent tätig. Er bringt Bühnenwerke u. a. von Alexander Ekman, Iván Pérez und Jiří Pokorný auf die Bühne. Als Choreograf hat er eigene Produktionen uraufgeführt, so u. a. am Korzo Theater, für das Ballett des Finnischen Nationalballetts und das Budapest Dance Theater am Ungarischen Nationaltheater. Seine Choreografien waren bei Festivals und Wettbewerben erfolgreich. Derzeit absolviert Fernando Troya ein Bachelor-Studium für Choreografie am Conservatorio Superior de Danza María de Ávila in Madrid.

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