© Nasser Hashemi

Bühne/Kostüm

Silvia
Aymonino

Silvia Aymonino

Silvia Aymonino wurde in Rom geboren und lebt und arbeitet in der italienischen Hauptstadt. Ihre Karriere begann sehr früh mit ihrer Tätigkeit im berühmten Tirelli Costumi, einer renommierten Kostümwerkstatt nahe Rom, die große Filmproduktionen ausstattet. Hier hatte sie die Gelegenheit, mit international bedeutenden Kostümbildnern wie Piero Tosi, Gabriella Pescucci, Maurizio Millenotti und Pier Luigi Pizzi zusammenzuarbeiten. Dort begegnete sie auch Hugo de Ana, dessen Assistentin sie zehn Jahre lang wurde. In diesen prägenden Jahren arbeitete sie an allen Theater- und Filmprojekten von Tirelli mit, was die Behandlung von Stoffen, Recherchen, die Organisation von Ausstellungen und Personalmanagement beinhaltete. Diese Erfahrung, die ein breites Spektrum von Verantwortlichkeiten umfasste, legte den Grundstein für das, was später zu ihrem Tätigkeitsbereich werden sollte. 1996 entwarf sie ihr erstes eignes Kostümbild und arbeitete von da an sowohl im Musiktheater und als auch im Schauspiel in renommierten nationalen und internationalen Theatern mit Regisseuren wie Luca Ronconi, Damiano Michieletto, Francesco Micheli, Leo Muscato und Lorenzo Mariani. Anknüpfend an ihre Erfahrungen bei Tirelli Costumi arbeitete Silvia Aymonino außerdem für diverse Werbefilme und TV-Serien als Leiterin im Bereich Kostüm. Diese Aufgaben führten sie zu verschiedenen Olympia-Veranstaltungen in Turin, London, Sotschi und Rio. Darüber hinaus gründete sie 2006 ihre eigene Kostümwerkstatt zusammen mit Giovanni Buzzi und Massimo Pieroni. Ihr Unternehmen LOWCostume stellt Kostüme und Accessoires für Filme, Theater und Events her. Silvia Aymonino unterrichtete Kostümbild in Bologna, Venedig und Rom (u. a. am Istituto Europeo di Design) und leitete Hochschulproduktionen in der Showa School in Tokyo.

Produktionen

Italo
Grassi

Italo Grassi

Italo Grassi wurde in Reggio nell’Emilia (Italien) geboren. Er schloss sein Bühnen- und Kostümbildstudium sehr erfolgreich bei Enrico Manelli und Mario Ceroli an der Accademia di Belle Arti di Bologna ab. 1987 wurde er in die Technische Direktion an das Teatro Comunale di Bologna berufen, übernahm die Leitung 1993 und erfüllte diese Aufgabe bis 2000. Während dieser Zeit begann er, als Bühnen- und Kostümbildner im Bereich Oper zu arbeiten und hatte die Chance, mit international renommierten Regisseuren und Theatern zu arbeiten. 2008 bis 2013 war er als Technischer Direktor am Teatro del Maggio Musicale in Florenz tätig und wirkte in dieser Zeit vornehmlich als Bühnenbildner für dieses Theater und für Ausstellungen. Bisher arbeitete er für Produktionen u. a. in Tokyo, Tel Aviv, Marseille, Liege, Saõ Paulo, Fribourg (Schweiz), Salzburg, Seoul, Aachen sowie an diversen Bühnen in Italien und mit Regisseuren und Choreografen wie Lorenzo Mariani, Andrea De Rosa, Francesco Esposito, Rocco Mortelliti, Lucio Dalla, Luciano Cannito, Paul Chalmer, Keisuke Suzuki, Marco Gandini und Mario Corradi.

Produktionen

Peter
Svenzon

Peter Svenzon

Der schwedische Choreograf und Komponist Peter Svenzon begann seine künstlerische Laufbahn als Breakdancer, bevor er eine professionelle Tanzausbildung an der Balettakademien Göteborg absolvierte. Nach seinem Studium arbeitete er als Tänzer und Choreograf u. a. in Italien, Deutschland, Dänemark und Norwegen. Fünf Jahre lang wirkte er außerdem in einem angesehenen Illusionisten-Duo, den Good Looking Brothers, mit. 1998 kehrte er nach Göteborg zurück und gründete seine Company Art Of Spectra. Seitdem kreierte er mehr als 30 Choreografien für das Ensemble, das auf nationaler und internationaler Ebene gefragt ist. In seinen Arbeiten überschreitet er stets Grenzen zwischen verschiedenen Kunstformen wie Tanz, Theater, Musik, Video und visueller Kunst. Seine Choreografien sind Hybride aus klassischem und modernem Tanz sowie Breakdance. Peter Svenzon choreografierte außerdem für die Göteborgs Operan, das Theater Vorpommern, das Ballett Chemnitz, das Regional Theater West, das Folkteatern Göteborg, das Helsingborg City Theatre, Norrdans und das Dansens Hus in Stockholm. Er arbeitete bereits mit Regisseuren wie Lars Norén, Vibeke Bjelke und Niklas Hjulström zusammen. 2014 hat Peter Svenzon eine Weltpremiere für die Company der Göteborgs Operan mit dem Titel Frekvens kreiert. Parallel ist er als Komponist tätig und schreibt für alle Stücke von Art Of Spectra sowie für Theaterproduktionen, Künstler und für Filme Musik. 2013 erhielt er den Preis der Sten A Olsson Foundation for Research and Culture. Er unterrichtet am DansCentrum und an der Balettakademien Stockholm, gibt Workshops und Meisterklassen. Peter Svenzon war mit Art Of Spectra bereits beim Chemnitzer Festival für zeitgenössischen Tanz TANZ | MODERNE | TANZ zu Gast und choreografierte den Breakdance-Teil der Ballettrevue Lampenfieber – It’s Showtime, welche 2016 in der Oper Chemnitz zur Uraufführung kam.
Foto: Peter Claesson

Produktionen

Stefan
Wiel

Stefan Wiel

Stefan Wiel wurde 1955 in Dresden geboren. Er studierte Szenographie an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Nach seinem Studium arbeitete er als Ausstattungsleiter an den Theatern Freiberg und Bautzen und dem Theater Junge Generation Dresden (Nora, Der Drache, Die Räuber, Bluthochzeit, Romeo und Julia).
Seit 1989 ist er als Bühnen- und Kostümbildner für verschiedene Theater tätig, so u. a. Landestheater Halle, Komische Oper Berlin (Ballettabend Trilogie der Sehnsucht), Staatsoper Berlin (Troubadour), Oper Bonn, Staatsschauspiel Dresden (Jüdin von Toledo, Rocky Horror Show, Das kalte Herz), Theater Zwickau (Macbeth, Sommernachtstraum), Staatstheater am Gärtnerplatz München (Gasparone), Landesbühnen Sachsen (Maria Stuart), Theater Baden-Baden (Die lustigen Nibelungen). Für die Oper Chemnitz entstanden bereits Ausstattungen u. a. zu Parsifal, Die Entführung aus dem Serail, Die Hochzeit des Figaro, Turandot, Der fliegende Holländer, My Fair Lady, Cabaret und Der Barbier von Sevilla. Seit 1999 ist er auch als Regisseur am Theater Junge Generation Dresden tätig, seit 2003 Ausstattungsleiter an den Landesbühnen Sachsen.
In Chemnitz sind die von ihm ausgestatteten Ballette Eine Weihnachtsgeschichte und Die Schneekönigin zu sehen.

Hans
Winkler

Hans Winkler

Hans Winkler wurde in Hannover geboren und absolvierte sein Bühnenbildstudium an der National Theatre School of Canada in Montreal. Nach seiner Assistentenzeit an den Staatstheatern Hannover und Kassel begann er 1991 mit der Tätigkeit als freier Bühnenbildner für Oper, Ballett und Schauspiel. Zu Opern von Verdi, Mozart, Donizetti, Tschaikowsky, Gounod und Massenet entwarf Hans Winkler die Bühnenbilder, u. a. für die Staatstheater Braunschweig und Oldenburg, das Theater Augsburg, die Wiener Kammeroper und Vest Norges Opera Bergen. Für die Pacific Opera Victoria in Kanada gestaltete er das Bühnenbild zu Wagners Das Rheingold in einer Inszenierung von Wim Trompert.
Eine langjährige gemeinsame Arbeit verbindet ihn mit dem Choreografen Ralf Dörnen. So entstand für die Dresdener Semperoper das Ballett Verklärte Nacht. Außerdem stattete er zahlreiche Ballettabende für das Theater Vorpommern, das Staatstheater Oldenburg, das Aalto Theater Essen und das Nationaltheater Brno aus.
Inspiriert vom amerikanischen Künstler Edward Hopper entstand 2016 am Theater Chemnitz die Ausstattung zum Ballettabend Gesichter der Großstadt mit Choreografien von Reiner Feistel und Yiming Xu. Darüber hinaus arbeitet Hans Winkler regelmäßig für das Schauspiel. Er entwarf Bühnenbilder und Kostüme u. a. für das Ernst Deutsch Theater, die Kammerspiele und das Ohnsorg Theater in Hamburg, das Fritz Rémond Theater in Frankfurt, die Komödie Berlin, für verschiedene Stadt- und Staatstheater sowie Tournee- und Freilichtbühnen.
Für den Einkaufskomplex Limbecker Platz in Essen gestaltete er die Wand- und Glasbilder in den vier Rotunden. Hans Winkler ist als Dozent für die Bühnen- und Kostümbildklasse der National Theatre School of Canada in Montreal tätig.
2010 wurde er in Hamburg mit dem Rolf Mares Preis für herausragendes Bühnenbild ausgezeichnet.

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