© Marco Cantalupo

TANZ ǀ MODERNE ǀ TANZ

Internationales Festival für zeitgenössischen Tanz

19. bis 23. Juni 2019 im Schauspielhaus, Opernhaus und an anderen Orten der Stadt Chemnitz

2019 feiert das internationale Festival TANZ | MODERNE | TANZ in Chemnitz bereits sein fünfjähriges Jubiläum. Fünf Tage lang bringen renommierte internationale Performer und Companies wieder frischen Wind nach Chemnitz, darunter diesmal Maqamat Dance Theatre (Libanon), CocoonDance Company (Deutschland, Mali, Südafrika), Compagnie Act2 Catherine Dreyfus (Frankreich), Compagnie Ex Nihilo (Frankreich), Compagnie Linga (Schweiz), AURA Dance Theatre (Litauen) sowie Uraufführungen von Kaori Ito (Frankreich), Peter Svenzon (Schweden), Emilijus Miliauskas (Litauen) und Ballett Chemnitz (Deutschland). Erstmals wird am Eröffnungstag ein Podiumsgespräch veranstaltet, bei dem Omar Rajeh (Libanon), Nelisiwe Xaba (Südafrika), Anne Le Batard, Jean-Antoine Bigot (Frankreich) und Sabrina Sadowska (Schweiz) mit Moderator Helge-Björn Meyer der Frage nachgehen: „Ist Tanz politisch?“ Darüber hinaus bereichern vielfältige Workshops, ein Dance Battle, Open-Air-Aufführungen und die obligatorische Fahrradtour die internationalen Gastspiele und richten sich an alle Altersgruppen.
Gemeinsam mit dem Publikum soll ein Fest der Bewegung, der Erzählungen, der kreativen Höhenflüge und bildstarken Erlebnisse entstehen, das einer Kontinent-übergreifenden, unvergesslichen Reise gleicht. Damit setzt das Festival selbstbewusst ein Ausrufezeichen hinter die Bewerbung von Chemnitz als weltoffene Kulturhauptstadt Europas 2025. Ziel ist es, mit diesem Festival den zeitgenössischen Tanz mitten hinein ins Leben der Stadt zu tragen. So wird Chemnitz, das seit Jahrzehnten historische Umbrüche, Neuorientierungen und eine aktive Auseinandersetzung mit der eigenen Vergangenheit und Gegenwart durchlebt, zum Ort für einen lebendigen, internationalen kulturellen Dialog.

Das Tanzfestival TANZ ǀ MODERNE ǀ TANZ steht unter der Schirmherrschaft von Dr. Eva-Maria Stange, Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, und Barbara Ludwig, Oberbürgermeisterin der Stadt Chemnitz.

Die Künstlerische Leitung und Organisation des Festivals liegt in den Händen von Sabrina Sadowska, Ballettdirektorin der Theater Chemnitz.

Die Programmbroschüre zum Dowbload (PDF 3,91 MB)

SCHIRMHERRSCHAFT

Dr. Eva-Maria Stange
Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst

Barbara Ludwig
Oberbürgermeisterin der Stadt Chemnitz

MIT FREUNDLICHER UNTERSTÜTZUNG UND GEFÖRDERT DURCH

Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
FranceDanse Deutschland 2019
Stadt Chemnitz
Kulturstiftung des Bundes
Institut français
Ministère de la Culture/DGCA
Förderverein der Städtischen Theater Chemnitz e. V.
Chemieanlagenbau Chemnitz GmbH
Railbeton Haas KG
Dorint Kongresshotel Chemnitz
KSG Leiterplatten GmbH
Pro Helvetia – Schweizer Kulturstiftung
Städtische Theater Chemnitz gGmbH

 Das internationale Festival für zeitgenössischen Tanz TANZ | MODERNE | TANZ ist ein Beitrag im Rahmen der Bewerbung von Chemnitz um den Titel Kulturhauptstadt Europas 2025.

Programm

Walls

Sa
22.
Juni
Ballett
TANZ|Moderne|TANZ

Walls

Compagnie Linga (Schweiz)

 
 

Koproduktion von Compagnie Linga, L’Octogone Théâtre de Pully, Teatro Dimitri à Verscio, Commune de Poschiavo und Association Riverbero.

Konzept & Choreografie Katarzyna Gdaniec & Marco Cantalupo
Musik Mathias Delplanque
Lichtdesign German Schwab
Tanz Aude-Marie Bouchard, Kinda Gozo, Valentin Henri, Ai Koyama, Igli Mezini, Csaba Varga, Cindy Villemin

„Wenn du eine Mauer baust, denke daran, was du draußen lässt.“ Diese Worte Italo Calvinos werden zum Gegenstand des außergewöhnlichen Tanzprojekts Walls. In unseren Köpfen bilden sich Konflikte und Unvereinbarkeiten, die zur Errichtung von ideellen und real existierenden Mauern führen. Mauern zwischen Gedanken, einzelnen Menschen und schließlich Zivilisationen. Die Tänzerinnen und Tänzer der Compagnie Linga benutzen Gipskarton, ein standhaftes, doch ebenso flexibles Material, um diese Mauern zu errichten. Ihre Körper verschmelzen mit dem Material, um sich wieder zu lösen und miteinander zu verbinden. Aufrichten, Versetzen, Vereinigen, Auseinanderbrechen, Verschwinden und Wiedererscheinen – all dies wird zum Bestandteil dieses ganz besonderen Tanzstückes und beschreibt die ständige Bewegung, in der sich das Individuum mit seiner Umwelt befindet. Dieses einzigartige Tanzprojekt wird letztendlich zu einer Allegorie für die Freiheit, einer Utopie, die in der Lage ist, alle Versuche der Isolation abzuwehren.

Katarzyna Gdaniec stammt aus Polen und absolvierte ihr Studium an der Waganova-Ballettakademie in St. Petersburg sowie der Nationalen Ballettschule in Danzig. Nach erfolgreicher Teilnahme an Wettbewerben wie dem Nationalen Tanzwettbewerb Danzig und dem Prix de Lausanne wirkte sie bis 1992 als Solotänzerin in der Compagnie von Maurice Béjart. Seitdem ist sie als freischaffende Choreografin tätig und gründete noch im selben Jahr die Compagnie Linga mit Marco Cantalupo, der zuvor als Solotänzer in zahlreichen bekannten Häusern wie der Staatsoper Hamburg, dem Nationalballett von Portugal, der Deutschen Oper Berlin, dem Stadttheater Bern sowie dem Béjart Ballett Lausanne tätig war. Die Compagnie Linga, deren Name im Hinduismus die Fruchtbarkeit symbolisiert, gilt als eine der erfolgreichsten Tanzgruppen der Schweiz. Zu ihrem Ansehen gelangte sie vor allem durch die Auseinandersetzung mit der Frage, welche Auswirkungen die politischen und sozialen Umstände auf Bewegung und Körper haben.

 

 

 

Spielort:Schauspielhaus - Große Bühne
Dauer:1h
Sa, 22. Juni | 20:00 Uhr
Preis: 10,00 bis 18,00 €
 

Bilder zum Stückes

Bilder
© Michel Bovay, Etienne Malapert
© Michel Bovay, Etienne Malapert
© Michel Bovay, Etienne Malapert
© Michel Bovay, Etienne Malapert
© Anuouk Ruffieux
© Marco Cantalupo
© Michel Bovay
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