Spielplan

Hochzeit mit Hindernissen

Sa
16.
September
Oper
Premiere

Hochzeit mit Hindernissen

Musik und Gesangstexte von Lisa Lambert und Greg Morrison
Buch von Bob Martin und Don McKellar
Deutsch von Roman Hinze

 
 

„Wenn ich mich trüb fühle, dann lege ich meine Lieblingsplatte auf und versetze mich in eine andere Welt – in die Goldenen Zwanziger Jahre. Mein Lieblingsmusical The Drowsy Chaperone wurde 1928 zum ersten Mal in New York aufgeführt. Ich verfüge übrigens über eine Doppel-LP mit Originalbesetzung. Erlauben Sie mir, die Platte vorzuspielen?“ Der Mann im Sessel lehnt sich zurück und die Geschichte um Janet van de Graaff, dem Star der Feldzieg Follies, beginnt.

Janet van de Graaff will den reichen Charmeur Robert heiraten und sich aus dem Showbusiness zurückziehen. Der geplagte Impresario Victor Feldzieg hat Angst, seinen bekanntesten Star zu verlieren. Doch da Bitten und Betteln zwecklos sind, entwickelt er einen „Plan B“. Der selbsternannte Herzensbrecher Aldolpho soll die Braut verführen und die Hochzeit verhindern. Es kommt zu fatalen Missverständnissen: Aldolpho trifft nur auf die beschwipste Anstandsdame und Robert fällt durch Janets Treuetest, der ihr kurz vor der Trauung noch einmal seine Liebe bestätigen soll … Ob am Ende alles gut ausgeht?

Mit der Hochzeit der kanadischen Schauspielerin Janet van de Graaff und dem Autor und Komiker Bob Martin beginnt 1998 die wohl ungewöhnlichste Entstehungsgeschichte eines Broadway-Musicals. Zu den Feierlichkeiten bekommt das Brautpaar ein ganz besonderes Geschenk überreicht – ein selbstgeschriebenes Musical mit Braut und Bräutigam als Protagonisten. Bob Martin war so begeistert von dem Geschenk, dass er das Musical mit seinen Freunden weiterentwickelte und 1999 unter dem Namen The Drowsy Chaperone zur Aufführung brachte. 2006 kam das ehemalige Hochzeitspräsent sogar zum Broadway in New York – immer mit einem Augenzwinkern dabei: die Erinnerung an die berühmte Broadway-Jahresrevue Ziegfeld Follies.

Übernahme einer Produktion der Theaterakademie August Everding und der Hochschule für Musik und Theater München, Studiengang Musical 

Die Chemnitzer Produktion wird exklusiv unterstützt durch eins – energie in sachsen.

 

 

 

Spielort:Opernhaus - Saal
Spielzeit:2 h / keine Pause
Altersempfehlung:ab 14 Jahren
Information:Gastspiele Aschaffenburg 03.+04.01.2018 | Ludwigsburg 07.01.2018
Premiere:16.09.2017
Sa, 16. September | 19:00 Uhr  

Weitere Termine

01.10.2017Sonntag15:00 Uhr   Opernhaus - Saal  
07.10.2017Samstag19:00 Uhr   Opernhaus - Saal  
31.10.2017Dienstag18:00 Uhr   Opernhaus - Saal  
10.11.2017Freitag19:00 Uhr   Opernhaus - Saal  
16.11.2017Donnerstag19:00 Uhr   Opernhaus - Saal  
14.12.2017Donnerstag16:00 Uhr   Opernhaus - Saal  
03.01.2018Mittwoch19:30 Uhr   Aschaffenburg
04.01.2018Donnerstag15:00 Uhr   Aschaffenburg
07.01.2018Sonntag18:00 Uhr   Ludwigsburg
28.01.2018Sonntag15:00 Uhr   Opernhaus - Saal  
18.03.2018Sonntag15:00 Uhr   Opernhaus - Saal  
20.04.2018Freitag19:00 Uhr   Opernhaus - Saal  
19.05.2018Samstag19:00 Uhr   Opernhaus - Saal  

Videomedien zum Stück

Video

Inszenierungsteam des Stückes

Inszenierungsteam
Musikalische Leitung Jakob Brenner

Inszenierung Stefan Huber

Szenische Einstudierung und Resident Director Denis M. Rudisch

Choreografie Danny Costello

Choreografische Einstudierung und Dance Captain Timo Radünz

Bühne Karel Spanhak

Kostüme Heike Seidler

Dramaturgische Betreuung Lena Normann

Besetzungsliste des Stückes

Besetzungsliste
Mann im Sessel
Ralph Morgenstern
Marko Bullack 10.11. / 16.11.2017

Mrs. Tottendale
Nele Neugebauer

Underling
Jan Bastel

Robert Martin
Jannik Harneit

George
Marco Toth

Feldzieg
Tim Hüning

Kitty
Cassandra Schütt

Gangster 1
Timo Radünz

Gangster 2
David Schuler

Aldolpho / Hausmeister
Till Kleine-Möller

Janet van de Graaff
Katrin Merkl

Die beschwipste Anstandsdame
Sampaguita Mönck
Theresa Weber

Trix
Theresa Weber
Henriette Schreiner 14.12.2017 / 07.01. / 28.01. / 20.04. / 19.05.2018

Dienstmädchen / Reporter
Florentine Kühne

The Drowsy Jazz Orchestra

Pressestimmen zum Stück

Pressestimmen

Die "Freie Presse" schreibt am 18.09.2017

(...) Alle Darsteller agieren mit Spielfreude und schaffen es, auch dank des stil- und timingsicheren Drowsy Jazz Orchestra, die "Goldenen" 20er zu beschwören. Dabei erweisen sie dieser Ära die Reverenz und ziehen sie zugleich - den Kniefall dann doch vermeidend - ein wenig durch den Kakao. Auch die Bühne von Karel Spanhak trägt dazu bei. Als Kontrast zwischen das piefige Mobiliar des Appartements stellt er eine Installation, die überdimensional die Konturen eines alten Röhrenradios zeichnet - mit Sitzgruppe als Frequenzbereichsknöpfe, langem Skalenfenster darüber, abgedeckten runden Beleuchtungskörpern als Regler und textilbespanntem Lautsprecherfeld - hinter dem das Orchester sitzt.
(...) 

Torsten Kohlschein

„tag24.de“ schreibt am 17.09.2017

Rauschender Start in die neue Saison: Im Opernhaus (…) feierte (…) ‚Hochzeit mit Hindernissen‘ eine umjubelte Premiere.
(…)
‚Hochzeit mit Hindernissen‘ besticht durch mitreißende Melodien, kraftvolle Gesangstücke, tolle Tanznummern und Slapstick-Einlagen, die dem Publikum Tränen in die Augen treiben.
Ungewühnlich ist diesmal der Platz der Musiker (musikalische Leitung Jakob Brenner), die nicht im Orchestergraben sitzen, sondern in einem überdimensionalen Radio auf der Bühne (Bühne: Karel Spanhak).
Schauspieler Ralph Morgenstern hält während des turbulenten Stücks als Erzähler die Fäden zusammen und bereichert die (…) Handlung durch kleine Anekdoten und mit feiner Ironie. Beeindruckend die Steppnummer von Robert-Darsteller Jannik Harneit und der heiße Tango der beschwipsten Tante (Sampaguita Mönck) mit Latin-Lover Adolpho (Till Kleine-Möller).
Das Publikum feierte die zweistündige Inszenierung von Stefan Huber am Ende mit stehenden Ovationen. Dafür gab es eine kleine Zugabe vom großartigen Ensemble.

Victoria Winkel

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