
Matija Ferlin wurde 1982 in Pula, Kroatien, geboren. Er begann seine Ausbildung in Frankfurt an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst und machte seinen Abschluss an der School for New Dance Developement, Hogeschool voor de Kunsten in Amsterdam. Matija Ferlin arbeitet in und mit so verschiedenen Genres wie Bühnenperformance, Kurzfilm, Musikclip und Ausstellungen und ist dabei auf zahlreichen Festivals in Europa, Nord- und Südamerika in Erscheinung getreten.
Neben eigenständigen Projekten immer wieder Zusammenarbeiten mit anderen Choreographen, Regisseuren und Fotografen, wie Matea Koležnik (Die Heirat (Gogol), 2011) Ivica Buljan (Madame de Sade, Jackie 2008), Maja Delak (Serata Artistica Giovanile 2008, Rodeo 2007), Ame Henderson (Blue Disco 2003, Manual For Incidence 2005, Dance/Songs 2006, Relay 2010) Sasha Waltz (Gezeiten 2005, Radial Dialogue 2006) Keren Levi (Territory 2005), Martin Butler (Luka & The Last Celebrity 2003, Phoenix 2005, David Zambrano (The Rabbit Project 2003), Karsten Liske (Historia 2006), Christophe Chemin (Minor2:Salut 2007), Heinz Peter Knes (Lucky Is The Lion That The Human Will Eat 2006) sowie Mauricio Ferlin (Tepli Zdrhi 2001, Rodeo 2007).
2010 erhielt er für seine Performance NASTUP (Onformance) den höchsten kroatischen Theaterpreis für die beste Choreographie. Das „V Magazine“ New York zählte ihn zu den vielversprechendsten jungen Choreographen 2011.
Für das Schauspiel Chemnitz ist Matija Ferlin der Choreograf bei "Yvonne, Prinzessin von Burgund".