Carsten Knödler

Schauspieldirektor


Carsten Knödler absolvierte ein Chemiestudium, bevor er sich an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig zum Schauspieler ausbilden ließ. Nach Gastengagements war er acht Jahre als Schauspieler und Regisseur fest am Theater Chemnitz tätig. Ab 2003 war Carsten Knödler freiberuflich tätig und inszenierte an einer Vielzahl von Theatern in ganz Deutschland, so am Staatsschauspiel Schwerin, am Pfalztheater in Kaiserslautern, in Gera, Greifswald, Rudolstadt, Heilbronn, Neustrelitz, in Leipzig und am Staatsschauspiel Dresden. Seit 1997 hat Carsten Knödler einen Lehrauftrag an Leipziger Hochschule „Felix Mendelssohn Bartholdy“. Auf der Suche nach bewegenden Stoffen, die für die Bühne umgesetzt werden können, schuf Carsten Knödler eine Vielzahl von eigenen Bearbeitungen und Stückfassungen. Bei den Verlagen Whalesongs/ Hartmann und Stauffacher und Felix Bloch Erben liegen unter anderem seine Fassungen von „Effi Briest“, „Cyrano de Bergerac“, „König Artus“ und „Wer einmal aus dem Blechnapf frisst“ vor. Von 2009 bis 2013 leitete er als Schauspielintendant des Gerhart-Hauptmann-Theaters Görlitz-Zittau den Standort Zittau. Seit 2013 ist Carsten Knödler Schauspieldirektor am Theater Chemnitz. Hier inszenierte er in den vergangenen Spielzeiten u.a. Ibsens „Hedda Gabler“ und „Ein Volksfeind“, Dale Wassermanns „Einer flog über das Kuckucksnest“, „Camino Real“ von Tennessee Williams und zuletzt „Die letzte Videothek – Vom Ende der Kindheit“, einen Textbeitrag von Thilo Reffert. Mit dem Komponisten und Musiker Steffan Claußner, seit 2014/15 Schauspielkapellmeister in Chemnitz, verbindet ihn eine langjährige Zusammenarbeit aus der u.a. „Romeo und Julia auf der Abbey Road“ und die Musikabende „Ring of Fire“ und „Ne me quitte pas“ hervorgingen, die ebenfalls am Schauspiel Chemnitz zu sehen sind.