König Drosselbart

Nach den Gebrüdern Grimm

Für die Bühne bearbeitet von Peter Dehler


Premiere: 13.11.2011



„Ein König hatte eine Tochter, die war über alle Maßen schön, aber dabei so stolz und übermütig, dass ihr kein Freier gut genug war. Sie wies einen nach dem andern ab, und trieb noch dazu Spott mit ihnen. Einmal ließ der König ein großes Fest anstellen, und lud dazu aus der Nähe und Ferne die heiratslustigen Männer ein, aber an jedem hatte sie etwas auszusetzen. Besonders aber machte sie sich über einen guten König lustig, dem das Kinn ein wenig krumm gewachsen war. ‚Ei‘ rief sie und lachte, ‚der hat ein Kinn, wie die Drossel einen Schnabel‘, und seit der Zeit bekam er den Namen Drosselbart. Der alte König aber, als er sah, dass seine Tochter nichts tat als über die Leute spotten, ward er zornig und schwur, sie sollte den ersten besten Bettler zum Manne nehmen, der vor seine Türe käme.“


Ach, arme Jungfer zart, hätt‘ sie genommen König Drosselbart. Zumal der eigentlich auch ganz nett und ansehnlich war. Nun aber steht tatsächlich ein Bettler vor dem Schloss - und der König im Wort. Die Hochzeit wird schnell vollzogen, und die Prinzessin muss sich fortan um den ärmlichen Haushalt kümmern. Doch nie hat sie gelernt, Feuer zu machen oder gar das Essen zu kochen. Also schickt der Bettler sie zum Töpfe verkaufen auf den Markt, wovon beide gut leben können, denn die Ware kaufen ihr die Leute gerne ab. Eines Tages aber zerstört ein betrunkener Husar mit seinem Pferd ihren Stand, so dass alles ein einziger Scherbenhaufen ist. Vor lauter Scham flieht die Prinzessin und findet eine Anstellung in der Schlossküche von König Drosselbart, der zu seiner Hochzeit geladen hat ...


Nach "Die Schneekönigin" und "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" folgt mit "König Drosselbart" ein weiterer Märchenklassiker zur Weihnachtszeit.


Dauer: 1 Stunde und 15 Minuten / keine Pause


Altersempfehlung: ab 4 Jahren


Pressestimmen zu dieser Inszenierung