
Alexandra Wilke, geboren 1980, studierte von 2003 - 2007 Schauspielregie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin und brachte 2007 erfolgreich ihre Diplominszenierung „Trügerische Ufer“ nach Motiven der „Traumnovelle“ von Arthur Schnitzler zur Premiere.
Sie ist seit Beginn der Spielzeit 2008/2009 als Regieassistentin am Schauspiel Chemnitz engagiert. Mit „Küss mich hinter Kaufhof“ stellte sie sich dem Chemnitzer Publikum als Regisseurin vor - und wurde für diese Arbeit in der Jahresrückschau von "Theater heute" als eine der "Nachwuchsregisseure des Jahres" genannt. Eine Ehrung, die sich in der Spielzeit 2009/2010 wiederholte für ihre Uraufführungsinszenierung von Henriette Dushes "Menschen bei der Arbeit".
In der Spielzeit 2010/2011 setzte Alexandra Wilke ihre Inszenierungsarbeit am Schauspiel Chemnitz und auf der Kleinen Bühne fort mit einem Doppelabend: Johanna Kapteins "Lohnarbeit und Liebesleid & Die Fortsetzung oder Die Friseuse, die Finanzkrise und andere Fälle", letzteres Stück wiederum als Uraufführung.
In der Spielzeit 2011/2012 inszeniert sie, nun als Gast, zunächst die Deutsche Erstaufführung von Anne Nathers "Im Wald ist man nicht alleine". Es folgt im Rahmen des Festivals "4+1" die Uraufführung des Gewinnerstücks des Retzhofener Dramapreises 2011, "Die Handgriffe der Evakuierung" von Susanna Mewe.