Mit Lorcas „Dona Rosita“ stellte sich die Regisseurin Isabel Osthues erstmals in Chemnitz vor. Sie begann am Schauspielhaus Hamburg als Regieassistentin, u. a. bei den Inszenierungen Christoph Marthalers. Sie arbeitete regelmäßig am Thalia Theater Hamburg (Intendanz: Ulrich Khuon), am Theater Magdeburg (Intendanz: Tobias Wellemeyer) und war Hausregisseurin am Schauspielhaus Zürich bei Christoph Marthaler. Darüber hinaus inszenierte sie am Staatstheater Stuttgart, in Luzern, Linz, am Maxim Gorki Berlin sowie am Schauspielhaus Bochum.
Ihre Arbeiten umfassen Inszenierungen und Uraufführungen von Gegenwartsautoren wie Sybille Berg ("Das wird schon. Nie mehr lieben!"), Gesine Danckwart ("Meinnicht"), Jan Neumann („Liebesruh“), Monique Schwitters („Himmels-W“) oder „Heuschrecken“ von Biljana Srbljanovic, aber auch Klassiker wie Büchners „Woyzeck“, Euripides' „Medea“ oder Tennessee Williams' „Glasmenagerie“.