Christian Brey, geboren 1973, studierte Schauspiel an der Stuttgarter Hochschule für Musik und darstellende Kunst und wurde anschließend ans Staatstheater Stuttgart engagiert, dessen Ensemble er seitdem angehört. Seine erste Rolle spielte er unter der Regie von Martin Kusej in Sarah Kanes „Gesäubert“. Weiterhin arbeitete er zusammen mit Regisseuren wie Sebastian Nübling, Stephan Kimmig oder Karin Henkel, in Werner Schwabs „Volksvernichtung oder meine Leber ist sinnlos“ 2004 auch mit Enrico Lübbe. Zudem spielte Christian Brey in allen sieben Arbeiten von René Pollesch am Staatstheater Stuttgart, zuletzt in „Drei Western“ (September 2010).
Am Staatstheater Stuttgart enwickelte sich auch die Zusammenarbeit mit Harald Schmidt, die Christian Breys Wechsel ins Regiefach nach sich zog (mit dem Schwerpunkt Komödie) – nicht zuletzt führte er Regie bei den Stuttgarter Projekten von und mit Harald Schmidt: „Elvis lebt. Und Schmidt kann es beweisen“ sowie „Der Prinz von Dänemark. Ein Hamletmusical“. Weitere Inszenierungen: „Volpone“ (Soeren Voima) sowie „Der Boss vom Ganzen“ (Lars von Trier). Gemeinsam mit Schmidt inszenierte er auch 2009 an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg Lehárs „Lustige Witwe“. Darüber hinaus gehört Christian Brey seit 2009 zum Ensemble der „Harald Schmidt Show“.
„Der nackte Wahnsinn“ ist Christian Breys erste Arbeit am Schauspiel Chemnitz.