Susanne Stein

Susanne Stein wurde in Hannover geboren. Ihre Kindheit verbrachte sie in Hannover und am persischen Golf, in Kuwait. Nach einem anfänglichen Pädagogik-Studium der Fächer Deutsch, Musik und Theologie wechselte sie zum Schauspielstudium an die Hochschule für Musik und Theater Hannover. Erste professionelle Theatererfahrungen sammelte sie in der Freien Szene am Theater in Hannover, dann wechselte sie ins Ensemble des Schauspiel Leipzig, dem sie bis zum Sommer 2008 für 17 Jahre angehörte.


Eine Auswahl ihrer Rollen: Goethes „Iphigenie“ (Regie: Lutz Graf), die Titelrolle in der Uraufführung von Christa Wolfs „Medea.Stimmen“ (Regie: Wolfgang Engel), Linda in Arthur Millers „Tod eines Handlungsreisenden“ (Regie: Markus Dietz), Amanda Wingfield in Tennessee Williams’ „Glasmenagerie“ (Regie: Enrico Lübbe), die Titelrolle in Rainer Werner Fassbinders „Die bitteren Tränen der Petra von Kant“ (Regie: Andre Turnheim) und zuletzt die Frau Muskat in Ferenc Molnárs „Liliom“ (Regie: Jan Jochymski).


Dreimal war Susanne Stein in „Theater Heute“ in der Auswahl zur Schauspielerin des Jahres nominiert, zuletzt als Blanche Dubois in Enrico Lübbes Chemnitzer Inszenierung von "Endstation Sehnsucht"; mit Heiner Müllers „Weiberkomödie“ in der Inszenierung von Thomas Bischoff war sie 1999 zum Berliner Theatertreffen eingeladen.


An der Leipziger Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn-Bartholdy ist Susanne Stein seit 1994 als Gastdozentin tätig, zuletzt hielt sie die Dozentur für „Künstlerisches Wort“.


Seit der Spielzeit 2008/2009 ist sie festes Ensemblemitglied am Schauspiel Chemnitz.

Bisher war sie u. a. zu sehen in:
- "Endstation Sehnsucht" von Tennessee Williams
- "Elektra" von Hugo v. Hofmannsthal
- "Männer - ein Stadionabgesang" von Franz Wittenbrink
- "18109 Lichtenhagen" von Anne Rabe
- "Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui" von Bertolt Brecht
- "Menschen bei der Arbeit" von Henriette Dushe
- "Lohnarbeit und Liebesleid & Die Fortsetzung" von Johanna Kaptein