
Claudia Kraus wurde 1978 in Annaberg-Buchholz geboren und erhielt ihre Schauspielausbildung von 1998 bis 2002 an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main.
Während ihres Studiums spielte sie als Gast am Staatstheater Wiesbaden, am Schauspiel Bonn und bei den Burghofspielen in Eltville, daneben wirkte sie in „Zehn wahnsinnige Tage“ (Regie: C. Wagner), einer Fernsehproduktion des SWR mit. Von 2002 bis 2006 gehörte sie zu Ensemble des Staatstheaters Wiesbaden, wo sie unter anderem die Rosetta in Büchners „Leonce und Lena (Regie: Tilmann Gersch), die Alice in Patrick Marbers „Hautnah“ (Regie: Jorinde Dröse), Königin Elisabeth in Schillers „Don Carlos“ (Regie: Andras Fricsay) und die Miriam in John v. Düffels „Kur-Guerilla“ (Regie: Beat Fäh) spielte. Danach war sie dort, wie auch am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken, weiter als Gast engagiert.
Von 2008/2009 bis 2010/11 gehörte Claudia Kraus zum festen Ensemble des Schauspiel Chemnitz.
U.a. war sie zu sehen in:
- "Zum Parteitag Bananen" von Oliver Kluck
- "Emilia Galotti" von G. E. Lessing
- "18109 Lichtenhagen" von Anne Rabe
- "Glaube Liebe Hoffnung" von Ödön v. Horváth
- "Menschen bei der Arbeit" von Henriette Dushe
- "Wolken.Heim" von Elfriede Jelinek
- "Lohnarbeit und Liebesleid & Die Fortsetzung" von Johanna Kaptein
- "Rendez-Vous" von Bob L. Sack
- "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" von Uli Jäckle n. Motiven von Božena Nĕmcová