Robert-Schumann-Philharmonie

Sehr geehrte Damen und Herren, liebes Publikum,


ganz herzlich begrüße ich Sie zur Saison 2016/2017. Ich freue mich, Ihnen ein vielseitiges Konzertprogramm präsentieren zu können. Ein Schwerpunkt ist dabei die russisch-slawische Musik in all ihren Facetten. Antonin Dvořák, dessen 175. Geburtstag die Musikwelt am 8. September 2016 feiert, wird uns begleiten. Und ebenso wird auch Dmitri Schostakowitsch mehrfach vertreten sein. Mit dem Dirigenten Patrick Davin rufen wir die französischen Wochen aus: Die Wiederaufnahme der Oper „Werther“ im Opernhaus und das 2. Sinfoniekonzert widmen wir unseren linksrheinischen Nachbarn. Auf ein besonderes Highlight möchte ich ebenfalls hinweisen: Aus Anlass des Reformationsjubiläums 2017 erklingen im März Schönbergs „Friede auf Erden“ sowie Mendelssohns „Lobgesang“, eine Sinfonie mit Solisten und großem Chor. Es wird ein Wiedersehen mit bekannten Künstlern geben, wie der Klezmer-Band Kolsimcha und dem Geiger Kolja Blacher, während sich weitere hochkarätige Künstler, wie die Klarinettistin Annelien Van Wauwe und der Cellist Daniel Müller-Schott, erstmalig in Chemnitz vorstellen.


Felix Bender wird die Position des kommissarischen Generalmusikdirektors übernehmen. Er hat am Pult der Robert-Schumann-Philharmonie, aber auch bei anderen Orchestern reiche Erfahrungen gesammelt, die er nun nutzt, um wichtige Eckpfeiler der Saison zu setzen.


Ich wünsche Ihnen spannende Begegnungen mit Neuem und Bewährtem. Lassen Sie sich anstecken von heiteren und ernsten, von zarten und fulminanten Klängen, lassen Sie sich verzaubern und beglücken. Denn Musik ist mehr als eine eigene Sprache, sie geht weit darüber hinaus. Vor allem aber ist sie eine Herzensangelegenheit, und ich freue mich, dass Ihr Herz für die Robert-Schumann-Philharmonie schlägt.


Auf eine spannende neue Konzertsaison!


Herzlichst, Ihr

Raimund Kunze
Orchesterdirektor


 

Die Robert-Schumann-Philharmonie gehört zu den traditionsreichsten Orchestern Deutschlands. 1833 als Stadtorchester durch Wilhelm August Mejo gegründet, erlangte das Orchester zunehmend überregionale Bedeutung. Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums fand 1983 die Umbenennung in „Robert-Schumann-Philharmonie“ statt.


Von 2007 bis 2016 war Frank Beermann Generalmusikdirektor in Chemnitz. Unter seiner Leitung fanden verstärkt CD-Produktionen statt. Die CD mit sämtlichen Konzerten für Klavier und Orchester von Mendelssohn Bartholdy, eingespielt gemeinsam mit dem Pianisten Matthias Kirschnereit, erhielt 2009 den ECHO Klassik.


In den letzten Jahren waren Dirigenten wie Michail Jurowski, Peter Eötvös, Peter Gülke, Martin Haselböck, Stefan Blunier, Hermann Bäumer, Stefan Soltesz, Pedro Halffter und Solisten wie Olga Scheps, Fabio Bidini, Jan Vogler, Linus Roth, Martin Stadtfeld, das GrauSchumacher Piano Duo, Matthias Kirschnereit, Ulf Wallin, Jörg Widmann sowie das Ensemble Kolsimcha in Chemnitz zu Gast.


Die Robert-Schumann-Philharmonie ist auch gern gesehener Partner verschiedener Konzertveranstalter. Gastspiele führten das Orchester in den letzten Jahren u. a. nach Venedig, Thessaloniki, Rom, Salzburg, Frankfurt am Main, Düsseldorf, Köln, München, Berlin, Dresden, New York in verschiedene spanische Konzertsäle sowie zu den Festspielen auf Schloss Neuschwanstein, zum KlassikSommer Hamm, in die Tonhalle Zürich und ins Brucknerhaus Linz.


Zu den Aufgaben des Orchesters gehören neben Aufführungen in Oper, Operette, Musical und Ballett die monatlichen Sinfoniekonzerte sowie zahlreiche weitere Konzerte sowohl in sinfonischer als auch in kammermusikalischer Besetzung. Einen ganz besonderen Stellenwert nimmt die Kinder- und Jugendarbeit im Programm des Orchesters ein.