Robert-Schumann-Philharmonie

Die Robert-Schumann-Philharmonie gehört zu den traditionsreichsten Orchestern Deutschlands. 1833 als Stadtorchester durch Wilhelm August Mejo gegründet, erlangte das Orchester zunehmend überregionale Bedeutung. Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums fand 1983 die Umbenennung in „Robert-Schumann-Philharmonie“ statt.


Seit 2007 ist Frank Beermann Generalmusikdirektor in Chemnitz. Unter seiner Leitung finden verstärkt CD-Produktionen statt. Die CD mit sämtlichen Konzerten für Klavier und Orchester von Mendelssohn Bartholdy, eingespielt gemeinsam mit dem Pianisten Matthias Kirschnereit, erhielt 2009 den ECHO Klassik.


In den letzten Jahren waren Dirigenten wie Michail Jurowski, Peter Eötvös, Peter Gülke, Martin Haselböck, Stefan Blunier, Hermann Bäumer, Stefan Soltesz, Pedro Halffter und Solisten wie Olga Scheps, Fabio Bidini, Jan Vogler, Linus Roth, Martin Stadtfeld, das GrauSchumacher Piano Duo, Matthias Kirschnereit, Ulf Wallin, Jörg Widmann sowie das Ensemble Kolsimcha in Chemnitz zu Gast.


Die Robert-Schumann-Philharmonie ist auch gern gesehener Partner verschiedener Konzertveranstalter. Gastspiele führten das Orchester in den letzten Jahren u. a. nach Venedig, Thessaloniki, Rom, Salzburg, Frankfurt am Main, Düsseldorf, Köln, München, Berlin, Dresden, New York in verschiedene spanische Konzertsäle sowie zu den Festspielen auf Schloss Neuschwanstein, zum KlassikSommer Hamm, in die Tonhalle Zürich und ins Brucknerhaus Linz.


Zu den Aufgaben des Orchesters gehören neben Aufführungen in Oper, Operette, Musical und Ballett die monatlichen Sinfoniekonzerte sowie zahlreiche weitere Konzerte sowohl in sinfonischer als auch in kammermusikalischer Besetzung. Einen ganz besonderen Stellenwert nimmt die Kinder- und Jugendarbeit im Programm des Orchesters ein.