Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
Libretto von Emanuel Schikaneder
Premiere: 02.10.2011
Prinz Tamino gerät in ein Abenteuer, in welchem er u. a. einer Schlange, einem Vogelfänger, einer Königin, einem mächtigen Herrscher, drei Damen, drei Knaben, drei Priestern und dem Bildnis einer schönen Prinzessin namens Pamina begegnet. Als er erfährt, dass sie gefangengehalten wird, beschließt er, sie zu befreien. Dabei muss er lernen, dass gut nicht immer gut und böse nicht zwangsläufig böse sein muss und dass die echte Liebe jede noch so schwere Prüfung im Leben bestehen kann.
Mozart schrieb die „Zauberflöte“ in seinem letzten Lebensjahr. Im Juni ist in einem Brief an seine Frau Constanze zu lesen: „Aus lauter langer Weile habe ich heute von der Oper eine Arie componirt“ - und beschließt den Brief: „...und sage in Gedanken mit Dir: Tod und Verzweiflung war sein Lohn!-“ Im Juli war die Oper weitgehend fertiggestellt, allein: nun beschäftigte sich Mozart zunächst mit der Opera seria „La clemenza di Tito“. Erst nach deren Beendigung im August wandte er sich wohl wieder der „Zauberflöte“ zu, die schon am 30. September 1791 im Freihaustheater auf der Wieden unter Mozarts Leitung uraufgeführt wurde. Die Szenerie lebte von der herrschenden Freude am Anschaulichen und der Vorliebe für maschinelle Überraschungseffekte. In einem seiner berühmtesten Briefe schrieb Mozart selbst über dieses Abend: „Eben komme ich von der Oper - Sie war eben so voll wie allzeit. - das Duetto Mann und Weib etc.: und das Glöckchen Spiel im ersten Ackt wurde wie gewöhnlich wiederhollet - auch im 2:t Ackt der knaben Terzett - was mich aber am meisten freuet, ist, der Stille beifall! - man sieht recht wie sehr und immer mehr diese Oper steigt.“
Regisseur Dominik Wilgenbus will den märchenhaften Aspekt der Oper besonders hervorheben und eine Geschichte für die ganze Familie erzählen. Pamina und Tamino sind am Schluss nicht nur glücklich vereint, sondern haben mit ihrer Liebe auch die Welt gerettet.
Dauer: 3 Stunden / 1 Pause
Altersempfehlung: ab 8 Jahren
Pressestimmen zu dieser Inszenierung finden Sie HIER.