Tosca

Oper von Giacomo Puccini

(Aufführung in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln)


Premiere: 04.02.2012



Floria Tosca hat als Sängerin großen Erfolg, doch nicht nur das: Sie ist auch eine begehrenswerte Frau. Ihr Herz hat sie dem Maler Cavaradossi geschenkt. Doch auch Baron Scarpia, Polizeichef in Rom, hat Verlangen nach einer  Nacht mit der schönen Künstlerin. Um schneller an sein Ziel zu gelangen, lässt er Cavaradossi, der zu den politischen Gegnern gehört, festnehmen und hofft so, Tosca erpressen zu können - ein Plan mit tödlichem Ausgang.


Giacomo Puccini, der als 18-Jähriger zu Fuß von Lucca nach Pisa wanderte und dort durch die Begegnung mit Giuseppe Verdis „Aida“ den eigentlichen Impuls für seine berufliche Laufbahn erhielt, konnte mit „Manon Lescaut“ und „La Bohème“ seinen Weltruhm begründen. Über seine nächste Oper, „Tosca“, schrieb er: „Mit ‚La Bohème’ wollten wir Tränen ernten, mit ‚Tosca’ wollen wir das Gerechtigkeitsgefühl der Menschen aufrütteln und ihre Nerven ein wenig strapazieren. Bis jetzt waren wir sanft, jetzt wollen wir grausam sein.“ 


Der Schriftsteller Victorien Sardou hatte die historischen Ereignisse im Jahre 1800 in Rom zur Zeit der Kämpfe Napoleons mit Österreich in Italien in ein Drama gebannt, das er für die große Schauspielerin Sarah Bernhardt geschrieben hatte. Puccini war von ihrer Darstellung der Tosca so beeindruckt, dass er alles in Bewegung setzte, die Rechte für eine Vertonung zu erhalten. Sein Theaterinstinkt hatte ihn auch diesmal nicht betrogen: „Wenn ein Stoff nicht mein Gefühl anspricht, wenn das Libretto nicht mein Herz berührt, wenn es mich nicht lachen oder weinen macht, wenn es mich nicht erregt oder erschüttert, dann ist nichts zu machen. Dann ist es nichts für mich. Es käme etwas Falsches, ein Missklang heraus.“


Dauer: 2 Stunden 35 Minuten / 1 Pause


Altersempfehlung: ab 14 Jahren


Pressestimmen zu dieser Inszenierung.