Hänsel und Gretel

Märchenoper von Engelbert Humperdinck


Seit mehr als 20 Jahren gehört Steffen Pionteks Inszenierung der Märchenoper „Hänsel und Gretel“ zum festen Weihnachtsprogramm vieler Chemnitzer Familien. Auch in dieser Spielzeit kann man wieder mit Hänsel und Gretel zittern, wenn die Mutter bei ihrer Rückkehr vom schweren Tagwerk statt eines Abendbrotes nur einen leeren Topf und statt der erledigten Arbeiten zwei tanzende Kinder vorfindet. Man wird mit Hänsel und Gretel hoffen, dass sie sich aus dem gruseligen Wald mit Irrlichtern und Funkel-Augen-Eule wieder herausfinden. Man darf sich auch diesmal über die Engelpyramide freuen, die den Schlaf der Kinder bewacht, über das duftende Lebkuchenhaus und über den verbrannten Hexenpopo.


Der Komponist Engelbert Humperdinck lebte von 1854 bis 1921. Er studierte in Köln und München und arbeitete danach unter anderem als Assistent Richard Wagners in Bayreuth. Er hat Instrumentalmusik, Stücke für Gesang und natürlich Opern komponiert. Die bekannteste ist heute "Hänsel und Gretel".

Der Text dazu stammt von Humperdincks Schwester Adelheid Wette. Sie schrieb regelmäßig kleine Märchenspiele nach Motiven berühmter Märchenerzähler für Aufführungen im Familienkreis. Ihre Fassung von "Hänsel und Gretel" nach dem Märchen der Brüder Grimm regte Engelbert Humperdinck dazu an, eine richtige Oper daraus zu machen. Er benutzte teilweise bekannte Volkslieder wie "Suse, liebe Suse" und "Ein Männlein steht im Walde", schrieb aber auch selbst Musik, die inzwischen in jedem Kinderliederbuch steht, wie "Brüderchen, komm, tanz mit mir". "Hänsel und Gretel" wurde 1893 in Weimar zum ersten Mal aufgeführt. Die musikalische Leitung hatte kein Geringerer als Richard Strauss.


Dauer: 2 Stunden 15 Minuten / 1 Pause


Altersempfehlung: ab 6 Jahren


Preis: 12,00 bis 33,00 Euro