Der Graf von Luxemburg

Operette in drei Akten von Franz Lehár
Libretto von Alfred Maria Willner und Robert Bodanzky


Premiere: 30.05.2015


Lust, Verschwendung, Übermut – Karneval ist die Zeit der Verausgabung, des Rausches und der Verkehrung … Mitten im Zentrum dieses Amüsements und dem Herzen von Paris setzt Franz Lehárs Operette "Der Graf von Luxemburg" ein: Seine mannigfaltigen Lustbarkeiten haben den Grafen von Luxemburg alles gekostet – sein gesamtes Vermögen ist verspielt und beschlagnahmt. Da kommt ein zwar unmoralisches, aber umso lukrativeres Angebot gerade recht: Damit Fürst Basil Basilowitsch seine liebreizende, doch nicht ganz standesgemäße Sängerin Angèle Didier heiraten kann, soll der Graf von Luxemburg eine Scheinehe auf drei Monate mit besagter Dame eingehen, um ihr den nötigen Titel zu verschaffen – natürlich gegen ein gewisses Entgelt und die Bedingung, Angèle nie kennen zu lernen. Gesagt, getan: Die Ehe wird geschlossen, ohne dass sich die beiden sehen – kein Blick, kein Kuss, doch die Ahnung von einer liebenswerten Person jenseits der Trennwand entsteht. Es wäre keine gute Operettengeschichte, wenn sich das „Scheinehepaar“ nicht zufällig bei Angèles letztem Bühnenauftritt vor der Hochzeit mit dem Fürsten kennen und natürlich auch lieben lernen würden. Wenn da nur nicht der Verlobte wäre …


Franz Lehár schuf mit "Der Graf von Luxemburg" ein Werk, das sich wie ein Lauffeuer verbreiten sollte. Bereits zur Premiere am 12. November 1909 im Theater an der Wien ein riesiger Erfolg, erlebte das Stück über 300 Vorstellungen en suite. 1870 im österreichisch-ungarischen Komorn geboren, zeigte der Komponist schon früh großes musikalisches Talent im Klavier- und Violinspiel und komponierte mit elf Jahren sein erstes Lied. Während seines Violinstudiums war es Antonín Dvořák, der ihm riet, sich auf Komposition zu konzentrieren. Lehár gilt als einer der Hauptvertreter der häufig als „Silberne Operettenära“ bezeichneten Phase des unterhaltenden Musiktheatergenres zu Beginn des letzten Jahrhunderts und hinterließ mit "Die lustige Witwe", "Das Land des Lächelns" oder "Der Graf von Luxemburg" Werke, die noch heute regelmäßig auf den Spielplänen großer Theater zu finden sind.


Dauer: ca. 3 Stunden / incl. 1 Pause


Altersempfehlung:  ab 14 Jahren


Preis:   12,00 bis 33,00 Euro


Pressestimmen zu dieser Inszenierung