Sabine Sterken

Sabine Sterken wurde in Leipzig geboren und arbeitete nach dem Abitur für ein Jahr beim Rundfunk in Leipzig. Neben ihrer Arbeit als Regieassistentin und Abendspielleiterin in Chemnitz, studierte sie im Fernstudium „Theaterwissenschaften“ an der Theaterhochschule Hans-Otto im Leipzig.
1993 erfolgte ihre erste eigene Regiearbeit, Schönbergs "Pierrot Lunaire".
Seither inszeniert sie Musiktheater, Opern, Operetten, Musical. In Chemnitz waren das u.a.: Das Märchen vom Zaren Saltan", "Die Comedian Harmonists", "Das schlaue Füchslein", "Die Verlobung im Kloster", "Der mündliche Verrat", "Der Zauberflöte zweyter Theil", "Zar und Zimmermann“, "Ariadne auf Naxos", "Hexe Hillary geht in die Oper", "Die Zauberflöte - für Kinder", "Erwin, das Naturtalent".
Neben den traditionellen Opernbühnen realisierte sie Stücke in Industriehallen, öffentlichen Räumen und auf Open-Air Bühnen.

 
Im Jahr 2008 initiierte und gründete sie die "salonoper chemnitz", die bereits mehrfach mit Inszenierungen von Werken des Expressionismus im Chemnitzer Museum Gunzenhauser zu erleben war. Besonderes Augenmerk legt sie mit dieser Arbeit auf die Verbindung verschiedener Künste, das Schaffen neuer Stücke zu aktuellen Anlässen und das Entdecken vergessener Werke.

 
Sie führte Regie an den Städtischen Theatern Chemnitz, am Theater Görlitz, am Staatstheater Cottbus, am Volkstheater Rostock, am Mainfrankentheater Würzburg, am Theater Plauen-Zwickau, sowie am Teatro Castro Alves in Salvador de Bahia, Brasilien.

 
Ab Sommer 2017 arbeitet sie als freischaffende Regisseurin und Autorin.