Turandot

Dramma lirico von Giacomo Puccini
Libretto von Giuseppe Adami und Renato Simoni
Finale ergänzt von Franco Alfano


Premiere: 24.09.2016


Prinzessin Turandot hat geschworen, das Eheversprechen nur einem Mann zu geben, der drei Rätsel lösen kann. Wem das nicht gelingt, dem wird der Kopf abgeschlagen. Dementsprechend hoch ist die Todesrate bei Hofe. Mit diesem nicht sonderlich sensiblen Vorgehen will die schöne chinesische Prinzessin den Tod ihrer Ahnin rächen, die einst Selbstmord beging, um dem männlichen Joch zu entfliehen. Doch die Freier lassen sich nicht abschrecken: Einer nach dem anderen stellt sich der grausamen Tortur. Auch Prinz Calaf entbrennt für die unnahbare Schöne. Kann er die geforderten drei richtigen Antworten geben und den eisernen Ring um Turandots Herz lösen?


Der Name Turandot stammt ursprünglich aus dem Persischen und taucht in der orientalischen Märchensammlung "1001 Tag" auf. Carlo Gozzi bearbeitete den Stoff für die Commedia dell‘arte, Friedrich Schiller schrieb diese Fassung 1802 für die deutsche Bühne um. Puccini kannte beide Stücke und war glücklich, als nach einer lang andauernden und zermürbenden Sujet-Suche Renato Simoni, einer seiner Librettisten, das Märchen von Turandot vorschlug. Mit großer Leidenschaft widmete sich Puccini der Komposition, doch noch bevor er die Partitur zum Abschluss bringen konnte, erlag er seinem schweren Kehlkopfleiden. Franco Alfano, einer seiner Schüler, wurde vom Verleger Ricordi sowie vom italienischen Ministerpräsidenten persönlich gebeten, die Oper anhand von Puccinis Skizzen zu vollenden. Die Uraufführung fand im April 1926, knapp anderthalb Jahre nach Puccinis Tod, in der Mailänder Scala unter der Leitung von Arturo Toscanini statt.


Mit dieser Produktion kehrt Hinrich Horstkotte nach Chemnitz zurück. Hier waren bereits seine Inszenierungen von Verdis "Maskenball" und Mozarts "Idomeneo" im Opernhaus sowie von "Don Giovanni" als Figurentheaterproduktion zu sehen. Außerdem war er als Bühnen- und Kostümbildner bei Werken wie "Cendrillon", "Der Rosenkavalier" und "Das Mädchen aus dem goldenen Westen" beteiligt. In den letzten Jahren inszenierte er u. a. in Dortmund, Saarbrücken, Dessau, Wien, Luxemburg und Taipeh/Taiwan.


Aufführung in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln 


Dauer: ca. 2 Stunden 45 Minuten / incl. 1 Pause 

Altersempfehlung: ab 14 Jahren 

Preis: 14,00 bis 38,00 Euro 


Pressestimmen zu dieser Inszenierung