Opernchor

Stefan Bilz

Chordirektor


Stefan Bilz wurde in Dresden geboren und erhielt seine erste musikalische Ausbildung im Dresdner Kreuzchor. An der Hochschule für Musik "Carl Maria von Weber" folgte ein Studium im Fach Orchesterdirigieren bei Alexander von Brück. Parallel dazu hatte er die Leitung des Jugendsinfonieorchesters am Sächsischen Landesgymnasium für Musik inne. Durch Dirigierkurse u. a. bei Peter Eötvös in Szombathely sowie durch eine regelmäßige Konzerttätigkeit erweiterte Stefan Bilz seine Studien mit wichtigen praktischen Erfahrungen. Nach einem Engagement am Stadttheater Görlitz als Assistent des GMD mit Dirigaten im Bereich Oper und Operette, folgten eine freiberufliche Tätigkeit mit Operneinstudierungen u. a. von "The Lighthouse" von Peter Maxwell-Davies und "Der Freischütz" sowie ein Lehrauftrag an der Hochschule für Musik Berlin. Von 1999 bis 2012 bekleidete Stefan Bilz die Position des Stellvertretenden Chordirektors an der Oper Leipzig mit eigenen Choreinstudierungen für Produktionen wie "Die glückliche Hand", "Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny", "Eugen Onegin", "Jenufa", "Elektra", "Pelléas et Melisande", "Der Wildschütz" sowie mehreren Opern des Belcanto und Wolfgang Amadeus Mozarts "Die Zauberflöte", "La clemenza di Tito", "Così fan tutte" und "Le nozze di Figaro". Außerdem leitete er verschiedene Wiederaufnahmen. Beim Schleswig-Holstein Musik Festival assistierte er 2012 und 2013 bei der Choreinstudierung von "Turandot" und "Carmina burana". 2012/2013 unterstützte er für mehrere Monate die Chordirektion an der Hamburgischen Staatsoper als Chorassistent. 2013 bis 2015 schloss sich ein erstes Engagement als Chordirektor am Volkstheater Rostock an. Unter seiner Leitung war die Singakademie Rostock mit Werken wie "Ein Deutsches Requiem", der "Krönungsmesse" und dem Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart sowie "Nabucco" und "Un ballo in maschera" zu erleben. Seit der Spielzeit 2015/2016 ist Stefan Bilz als Chordirektor am Theater Chemnitz engagiert.


Pietro Numico

Chorassistent


Pietro Numico schloss sein Diplom für Chorleitung und Klavier mit großem Erfolg am Konservatorium in Cuneo (Italien) ab. Im Anschluss studierte er Chordirigieren an der Hochschule für Musik "Franz Liszt" in Weimar. Als Chorleiter ergänzte Pietro Numico seine Kenntnisse bei zahlreichen Fortbildungen und Meisterkursen in Italien, Deutschland, den Niederlanden und Dänemark, u. a. bei Dirigenten wie Frieder Bernius, Steven Cleobury, G. Müller-Lorenz, Kurt Suttner, Hans Joachim Lustig und Eric Whitacre. 2011 dirigierte er beim Festival chor.com des Deutschen Chorverbands ein Konzert des Jungen Vokalensembles Hannover. Zudem leitete er verschiedene Chöre in Italien und sammelte im Chor "Voces Nocturnae" (Cuneo, Italien), den "I Vocalisti" aus Hamburg, dem Phemios Kammerchor (Lübeck), dem philharmonischen Chor "Ruggero Maghini" (Turin, Italien) und dem Kammerchor Franz Liszt der HfM Weimar Erfahrungen als Chorsänger. Seit 2012 wirkt Numico als Dirigent und Arrangeur im Projekt "Folkestra e Folkoro" (Bricherasio, Italien) und seit 2005 als Pianist und Arrangeur der Band "Abnoba", mit denen er bereits zwei CDs eingespielt sowie zahlreiche Konzerte gegeben hat. Seit Januar 2016 ist Pietro Numico als Chorassistent und Leiter des Kinder- und Jugendchores an der Oper Chemnitz engagiert.
 

Der Opernchor

wirkt mit in allen Gattungen des Musiktheaters (Oper, Operette und Musical). Dabei geht es nicht nur um einen homogenen und überzeugenden Chorklang, sondern auch um viele darstellerische, ja sogar tänzerische Aufgaben, die von den Mitgliedern des Opernchors übernommen werden. Eine Auswahl aus diesem umfangreichen Repertoire zu treffen, fällt schwer. Aus den letzten Jahren sind vor allem Produktionen zu nennen wie Giuseppe Verdis „Nabucco“, „Don Carlos“ und „Otello“, Giacomo Puccinis „Tosca“, Vincenzo Bellinis „Norma“, Richard Wagners „Tannhäuser“ und „Parsifal“, Carl Orffs „Der Mond“ sowie die deutsche Erstaufführung der Oper „Die Herzogin von Malfi“ von Torsten Rasch, aber auch Operetten und Musicals wie „Gräfin Mariza“, „Der Graf von Luxemburg“, „My fair Lady“, „Der Zauberer von Oss“ und Elton Johns „Aida“. Besonders hervorzuheben ist außerdem die Mitwirkung des Opernchores bei der Uraufführung der nunmehr komplettierten Meyerbeer-Oper „Vasco de Gama“, die 2013 von der Zeitschrift Opernwelt zur „Wiederentdeckung des Jahres“ gewählt wurde. Die beim Label cpo erschienene Einspielung der Chemnitzer Produktion erhielt 2015 den ECHO Klassik in der Kategorie „Editorische Leistung des Jahres“. Aktuell ist der Opernchor u.a. in „Lucia di Lammermoor“ von Gaetano Doinizetti, „Chess – Das Musical“ von Andersson/Rice/Ulvaeus und in Richard Wagners Oper „Die Meistersinger von Nürnberg“ zu erleben. Regelmäßig ist der Opernchor auch in Konzerten zu hören, u. a. in Open-Air-Konzerten und in der jährlichen Aufführung von Beethovens 9. Sinfonie.


Neben dem fest engagierten Opernchor wirken sowohl der Extrachor als auch der Kinder- und Jugendchor der Städtischen Theater Chemnitz in verschiedenen Aufführungen mit.


 

Chormitglieder

 

 

Sopran I

 

Andrea Ahrens

Christiane Barth

Babett-Jaqueline Bode

Beate Dimitrova

Antje Gebhardt-Randazzo
Elisabeth Kraus


Sopran II


Ulrike Bader

Jung-Eun Park

Susanne Schultchen

Kathrin Schulz

Beatrice Tews

Alt I


Su-Yeon Hilbert

Grit Kosensky

Petra Koziel

Elžběta Laabs

Simone Stolzenburg

Jana Zaharieva

Alt II


Ute Geidel

Anett Krüger

Lydia Mladenova

Gudrun Schultz

Katharina Vogel

Tenor ITenor IIBass I Bass II

Gyung-Ha Choi

Sung-Min Choi

Mu-Gon Kim

Mathias Kunze

Harald Meyer

Andreas Mühle

Tomasz Garbarczyk

Peter Heber

Plamen Jontschev

Tamás Liviusz

Yi-Dong Qiao

Jörg Kersten

Alexander Martin

Serge Novique

Matthias Repovs

Wolfgang Schäfer

Stephan Hönig

Young-Ho Jeong

Jann Schröder

Petar Spiridonov

Łukasz Wieloch