Tommaso Randazzo


Tommaso Randazzo studierte an der Stuttgarter Musikhochschule bei Luisa Bosabalian, Carl Davis und Spelios Constantine Gesang. Meisterkurse absolvierte er bei Bernd Weikl, Wolfgang Brendel und Carlo Bergonzi. Nach seinem Studium folgte von 1993 bis 1997 sein erstes Festengagement am Ulmer Theater, daran anschließend Festengagements in Bonn und Halle.


Im Jahr 1994 war er mehrfacher Sieger beim Internationalen Belvedere Gesangswettbewerb in Wien. Dort gewann er u.a. den 1. Preis des Norddeutschen Rundfunks.


Zwischen 1995 und 2008 war er ständiger Gast an der Münchner Staatsoper. Dort sang  er u.a., unter der  Leitung von Zubin Metha zur Eröffnung der Münchner Festspiele und wirkte in eine Produktion der Salome unter der Leitung von Kent Nagano mit. Seit 2005 ist Tommaso Randazzo ständiger Gast an der Leipziger Oper.


Tommaso Randazzo gastierte an mehreren italienischen Opernhäusern: 1996 unter der Leitung von Christian Thielemann in Bologna, 1997 unter der Leitung von  J. Tade in Rom, 1999 als „1.Geharnischter“ an der Mailänder Scala und 2000 ebenfalls in Rom unter der Leitung von Giuseppe Sinopoli. Er wirkte bei einer Fernsehaufzeichnung mit dem WDR-Sinfonieorchester unter der Leitung von S. Bychkov in der Oper Elektra von R. Strauss mit. Weitere Gastspiele führten Ihn u.a. nach Stuttgart, Sun City- Südafrika, Toronto, das Teatro Massimo in Palermo, Triest, Gran Canaria und die Ludwigsburger Schlossfestspiele. Zu seinen Partien gehören u.a. Rodolfo, Nemorino, Hoffmann, Don José, Lenski. In Chemnitz war er bereits als Alfred, Steuermann und 1. Geharnischter zu hören, in der neuen Chemnitzer „Zauberflöte“ singt er den Monostatos.