Jud Perry

Jud Perry wurde in Tennessee (USA) geboren. Er studierte Gesang an der Aspen Music School und schloss sein Gesangstudium erfolgreich in Houston an der Rice University sowie an der University in Kentucky in Lexington ab.  Weitere Studien führten ihn u. a. In die Schweiz zu Nicolai Gedda. Er sang Tamino, Remendado, Gastone, Don Ramiro, Don Ottavio, am Staatstheater Wiesbaden, Rinuccio, Ernesto und Quint in „Turn of the screw“ in den USA, Jaquino bei den Festspielen in Klosterneuburg/Wien, Ernesto in Dublin und Evangelist in der Matthäuspassion in Leipzig. Er debütierte als Libenskof in „Il viaggio a Reims“ in Reims und sang diese Partie auch an den Theatern von Avignon, Tours, Bordeaux, Nancy, Massy, Nizza, Toulon, Marseille und Toulouse, außerdem Tamino am Opernhaus Saarbrücken. Weitere Gastengagements erhielt er  beim Festival State of New York, in Darmstadt, Mainz, Köln und Saarbrücken. In jüngster Zeit gastierte er in „Parsifal“ am Teatro Regio in Turin, als Tamino in Detmold, als Libenskof in „Viaggio a Reims“ in Nürnberg, in „Die Liebe der Danae“ beim Festival State of New York, mit dem Weihnachtsoratorium in Köln und mit Dvořáks Requiem in Porto. Außerdem sang er Pong in „Turandot“, Stanislaus in „Der Vogelhändler“, in „Wozzec“k und der Johannes-Passion in Wiesbaden, in „Vom guten Ton“ vom Thomas Beimel in Wuppertal, in der Schöpfung in Fulda, in der Johannes-Passion in Altenberg und in der Passionskantate von Homilius in Trier.


Nach einem Fachwechsel singt er nun als Countertenor. Sein erster Vertrag war der Tolomeo in „Giulio Cesare“ am Teatro Regio in Turin mit dem Dirigenten Alessandro De Marchi, 2015/2016 singt er den Orlando Furioso in Hamburg,  Arsamene in "Xerxes" in Mailand und am Teatro Goldoni in Venedig, Medoro in "Orlando" in Aachen und 2017 "Rinaldo" in Chemnitz.
 

Foto: Axel Sawert