Guibee Yang

Die südkoreanische Sopranistin Guibee Yang studierte in Seoul und München Gesang und legte ihr Examen im Juni 2010 an der Hochschule für Musik und Theater in München ab. 2008/09 war sie  mehrfach am Münchner Prinzregententheater zu hören, unter anderem als Rose („Dornröschen“ von Engelbert Humperdinck unter der Leitung von Ulf Schirmer), als Fairy Queen (Henry Purcell) und als Rezia („Die Pilger von Mekka“ von Chr. W. Gluck). 2009 sang sie in Mozarts „Il re pastore“ die Partie der Aminta am Theater Augsburg. In ihrer Heimat war Guibee Yang zuvor bereits u. a. als Susanna („Le nozze di Figaro“) und Rosina („Il Barbiere di Siviglia“) zu erleben.

 
Seit 2010 gehört sie zum Solistenensemble der Oper Chemnitz und debütierte hier als Morgana in Händels „Alcina“, als Violet in der Uraufführung von Rezniceks Oper „Benzin“, als Gilda in „Rigoletto“, als Pamina in der „Die Zauberflöte“, als Isotta  in Strauss' Oper „Die schweigsame Frau“ als Schwan in der Deutschen Erstaufführung von Jonathan Doves Oper „Swanhunter“, als Inès in Meyerbeers Oper „Vasco de Gama“ und als Blumenmädchen in „Parsifal“. Außerdem war Sie hier bereits mit der Sopranpartie in „Carmina Burana“, als Amanda in Ligetis Le Grand Macabre, als Zerlina („Don Giovanni“) und in verschiedenen Konzerten wie Beethovens 9. Sinfonie zu erleben.


Guibee Yang arbeitete u. a. mit Orchestern wie dem Münchner Rundfunkorchester, dem WDR Sinfonieorchester, dem Münchner Kammerorchester und der Neuen Hofkapelle München. Sie ist Preisträgerin zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe. Unter anderem erhielt sie beim 15. Internationalen Gesangswettbewerb Ferruccio Tagliavini als beste Mozart-Sängerin den Karl-Böhm-Preis, gewann den 1. Preis beim Maria Caniglia-Wettbewerb sowie jeweils einen 2. Preis beim Wettbewerb Gian Paolo Cresci und beim International Rotary Opera Contest 2013 in Lissabon.