Das Opernhaus Chemnitz

Der Theaterplatz mit dem Opernhaus, dem König-Albert-Museum und der Petrikirche gehört zu den schönsten baulichen Ensembles der Stadt Chemnitz. 1909 wurde das Opernhaus eingeweiht. Im 2. Weltkrieg zerstört, konnte es bereits 1951 wiedereröffnet werden. Zu Beginn des Jahres 1988 begann eine umfassende Rekonstruktion des Hauses, die nach mehrjähriger Bauzeit im Jahre 1992 abgeschlossen wurde. Seitdem zählt die Oper Chemnitz zu den modernsten Bühnen Deutschlands und hat sich in seiner über hundertjährigen Geschichte einen festen Platz im Herzen vieler Chemnitzer und ihrer Gäste erobert.


Der Spielplan bietet ein breit gefächertes Angebot für alle Alters- und Publikumsschichten von der klassischen bis zur modernen Oper, von der Operette bis hin zum Musical. Die Aufführung unbekannter und selten gespielter Opern, wie Mascagnis „Iris“, Nicolais „Templario“, Pfitzners „Rose vom Liebesgarten“, Schrekers „Schmied von Gent“, Rezniceks „Benzin“, Nicolais „Heimkehr des Verbannten“ und Meyerbeers „Vasco de Gama“ bescherten der Chemnitzer Oper in den letzten Jahren großes überregionales Interesse und die wiederholte Zusammenarbeit mit führenden Rundfunkanstalten und CD-Labels. Die Chemnitzer Inszenierung der Puccini-Oper „Manon Lescaut“ wurde vom Label ARTHAUS auf DVD produziert. Darüber hinaus erhielten bereits zwei Produktionen – die Oper „Die Liebe zu den drei Orangen“ (Inszenierung: Dietrich Hilsdorf) und das Ballett „Giselle M.“ (Choreografie: Stephan Thoss) – den Deutschen Theaterpreis DER FAUST. Eine Nominierung für diesen Preis bekam die Oper „Pinocchios Abenteuer“ (Ausstattung /Kostüme: Francis O'Connor). Im Januar 2011 wurde die Oper Chemnitz für beispielhaftes Engagement im Bereich Musiktheater mit dem Preis des Verbandes Deutscher Bühnen- und Medienverlage ausgezeichnet.


Die Nachfolge von Dr. Bernhard Helmich als Generalintendant tritt Dr. Christoph Dittrich zur Spielzeit 2013/14 an. Zusammen mit GMD Frank Beermann ist ein Spielplan entstanden, der gleich mit einem saftigen Appetithappen eröffnet: György Ligetis ironisch-groteskes Meisterwerk „Le Grand Macabre“ in der Inszenierung von Walter Sutcliffe, dem Bühnenbild des Malers Georg Baselitz und Kostümen von John Bock. Mit „Don Giovanni“, „Don Carlos“ und „Norma“ feiert das Musiktheater drei Genies der Operngeschichte und setzt mit Carl Orffs Parabel „Der Mond“ einen feinen Kontrapunkt. Mit „Funny Girl“ kommt im Frühjahr 2014 eine Musicalproduktion nach Chemnitz, die bereits in Dortmund und Nürnberg das Publikum zu Begeisterungsstürmen hingerissen hat. Zu diesen Premieren und zahlreichen liebgewonnenen Wiederaufnahmen und Begleitveranstaltungen begrüßen wir Sie herzlich im Opernhaus der Stadt Chemnitz!