Dr. Christoph Dittrich

Generalintendant


Christoph Dittrich wurde 1966 in Dresden geboren. Seine frühe Begeisterung für Musik wurde durch vielfältigen Instrumental- und Gesangs-, später auch Chorleitungsunterricht gefördert. Er studierte von 1986 – 1991 in Dresden Tuba und Gesang, Pädagogik und Musikwissenschaften.


Besonders beeinflusst wurde Christoph Dittrich durch den Kammermusikunterricht in der Meisterklasse von Prof. Ludwig Güttler, aus dem auch 1987 die Gründung des Blechbläserensembles Dresden Brass Quintet mit zahlreichen Konzerten, Festivalauftritten und CD-Einspielungen folgte.


Von 1991 bis 2002 war er als Musiker und dramaturgischer Mitarbeiter bei der Elbland Philharmonie Sachsen tätig und arbeitete zugleich an innovativen Projekten zur kulturellen Bildung, wie der Entwicklung und Moderation von Konzertreihen und Schülerkonzerten des Orchesters.


Im Jahr 2002 wurde er zum Intendanten der Elbland Philharmonie Sachsen berufen und prägte das Ensemble sehr erfolgreich bis 2013, u. a. durch ein ungewöhnlich breites Repertoire und die intensive Arbeit im Bereich der Musikvermittlung und Jugendmusik. Wichtige Stationen waren der Aufbau neuer Konzertformen wie „visualisierter Konzerte“ und ab 2006 die Zusammenarbeit mit dem Theater Junge Generation Dresden mit genreübergreifenden Projekten wie Brecht und Beckett: Das Tun und das Nichts, das zum Sächsischen Theatertreffen eingeladen wurde sowie die Sprechoper Faust – Episode II von  Karsten Gundermann, die im Festspielhaus Hellerau uraufgeführt wurde. 2008 erfolgte die musikwissenschaftliche Promotion zu Komponisten der 1960er- bis 1980er-Jahre. Im gleichen Jahr bereicherte die Wiederbelebung und Leitung der Meissner Burgfestspiele mit klassischem Profil sein Tätigkeitsfeld. Dr. Christoph Dittrich ist Vorsitzender des Landesverbandes Sachsen des Deutschen Bühnenvereins und Mitglied des Sächsischen Kultursenats. Seit der Spielzeit 2013/2014 ist er Generalintendant der Städtischen Theater Chemnitz gGmbH.


Beim 9. Sächsischen Theatertreffen im Mai 2016 verabschiedete der Landesverband Sachsen im Deutschen Bühnenverein (Vorsitzender: Dr. Christoph Dittrich) seine "Bautzener Erklärung": "Die Theater und Orchester stehen mit ihrer Kunst für eine offene Gesellschaft (...)."

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