Mozart-Briefe

Ballett von Reiner Feistel
Musik von Wolfgang Amadeus Mozart, Heinrich Ignaz Franz Biber, Steffan Claußner

URAUFFÜHRUNG

Premiere 15.04.2016


Am 5. Dezember 1791 starb in der ersten Stunde nach Mitternacht in der Rauhensteingasse 8 in Wien mit knapp 36 Jahren ein Komponist, dessen Ruf als musikalisches Genie über Zeiten und Länder hinausstrahlt und dessen Leben in besonders persönlicher Weise anhand seiner Briefe zu entdecken ist. Joannes Chrysostomus Wolfgangus Theophilus Mozart gibt in der Fülle seiner Korrespondenzen, die er vor allem auch während seiner vielen Reisen durch Österreich, Deutschland und Italien führte, Einblicke in sein Wirken, seine Zeit und sein eigenes Wesen. Zwischen großer Not und Heiterkeit changieren nicht nur Mozarts Kompositionen, sondern ebenso seine brieflichen Schilderungen, die in ihrer Anschaulichkeit und einer Vielzahl sprachlicher Spielereien das Bild eines Menschen entwerfen, der in seiner Mitteilungsfreude und Lebendigkeit nicht nur erzählen, sondern sein Gegenüber zu einem Teil seiner Gegenwart machen konnte.


In diese Welt taucht der Chefchoreograf des Balletts Chemnitz zusammen mit dem Publikum ein. Reiner Feistel erschafft, eingerahmt von Mozarts Musik und seinen Briefen, einen tänzerischen Raum, um dem Komponisten jenseits biografischer Fakten nachzuspüren. In atmosphärischen Bildern bekommen die Zuschauer eine Ahnung des Menschen, der  hinter dem vielbeschworenen Genie und Wunderkind zu entdecken ist. Dabei wird der Tanz nicht allein die Worte bebildern, sondern es entsteht ein Spannungsfeld zwischen Musik, Tanz und Sprache, die allesamt als Mittel zur Erfassung der Welt und der eigenen Geschichte erlebbar gemacht werden und Wolfgang Amadeus Mozart in seiner Menschlichkeit und seiner Ähnlichkeit zu uns zeigen.


Einführung 30 Minuten vor Beginn jeder Vorstellung im 1. Rangfoyer


Dauer: ca. 2 Stunden 20 Minuten / incl. 1 Pause


Altersempfehlung: ab 12 Jahren


Preis: 12,00 bis 33,00 Euro 


Pressestimmen zu dieser Inszenierung